Die Hotelanlage besteht aus mehreren zweistöckigen Gebäuden (ohne Fahrstuhl), die sich um die Poolanlage und um den mückenanziehenden Teich gruppieren. Die Anlage ist sehr übersichtlich, d.h. sehr klein. Die Gartenanlage ist sehr gepflegt, was man von den Gebäuden nicht sagen kann. Der Flur, sowie die Treppenhäuser waren dreckig und schon renovierungsbedürftig, obwohl das Hotel ja noch nicht so alt ist. Der Hauptanteil der Gäste bestand aus Amerikanern. Die deutschen Gäste waren hauptsächlich alle (so wie wir auch) die Gewinner des Neckermann Traumpaketes " Karibikreise" und hatten dieses Hotel nicht freiwillig gebucht. Da wir alle zuvor eine wunderschöne Kreuzfahrt erlebt hatten, waren viele deutsche Gäste über dieses Hotel sehr enttäuscht. Dieses Hotel ist wirklich nicht zu empfehlen. Buchen Sie lieber ein anderes Hotel, z.B. eins in der RIU-Anlage, welches man als Sparreise über Tui sehr günstig buchen kann. Einigen Gästen hat dieses Hotel gefallen, aber sie waren zuvor noch nie in der Dom. Rep. und haben somit keine Vergleichsmöglichkeit. Über das Personal habe ich mich am meisten geärgert, aber ich weiß, dass es anders sein kann. Das Hotel ist ständig überbucht. Um die Überbuchungen zu übergehen, wird vom Hotel aus einigen Gästen vorgegaukelt, dass sie eine zweitägige Reise nach Santo Domingo gewonnen haben. Die Gäste freuen sich dann, müssen allerdings ihr Zimmer komplett räumen und ihre Koffer mit nach Santo Domingo nehmen, wo das Hotel ein paar billige Zimmer für die Gäste gebucht hat. Die " Gewinner" haben somit Zimmer für neue Gäste freigemacht und das Hotel ist der Überbuchung geschickt aus dem Wege gegangen. Und die Kosten für die Zimmer in Santo Domingo sind bei weitem nicht so hoch, wie der Verlust, Gäste für zwei Wochen an ein anderes Hotel zu verlieren. Die Neckermann-Reiseleitung war kaum da. Sie hat Termine verschoben und dann nicht eingehalten. Viele Gäste hatten mit ihr Stress, da sie sich weigerte, Beschwerden anzunehmen und zu unterschreiben. Fazit: Nie wieder dieses Hotel und große Enttäuschung von Neckermann!!!
Die Zimmer sind sehr geräumig und die Möbel in einem guten Zustand. Der Kleiderschrank befand sich allerdings im Badezimmer. Im Zimmer gibt es einen Fernseher und eine Minibar, die täglich aufgefüllt wird. Mit Handtüchern geht das Hotel allerdings sparsam um. Es hängen im Badezimmer ein kleines Handtuch zum Händeabtrocknen und zwei große Handtücher. Die drei Handtücher werden jeden Tag vom Zimmermädchen morgens weggenommen und nach 18:00 Uhr wieder in das Zimmer gelegt. Wer dazwischen duschen will, muss sich an der Luft trocknen. Unser Zimmermädchen war zwar nett, aber nicht sehr ordentlich in ihrem Beruf. Nach ein paar Tagen hatten wir Ameisen im Zimmer, obwohl wir dort nichts verspeist hatten und uns im zweiten Stock befanden. Die Ameisen wuren immer mehr und liefen überall herum (sogar im Bett). Ich sagte dem Zimmermädchen bescheid und zeigte ihr den Weg, den die Ameisen nahmen. Ich übergab ihr ein ordentliches Trinkgeld und sie wollte ein Spray holen. Abends waren die Ameisen immer noch da und sie liefen immer noch quer durch das Zimmer, als wir dieses zur Abreise verließen. WIDERLICH! Unsere Bekannten hatten auch ein interessantes Erlebnis: Sie wollten gegen 23:30 Uhr in ihr Zimmer. Auf der Treppe saß ein Zimmermädchen und schreckte bei ihrem Anblick hoch und pfiff dreimal ganz aufgeregt. Als unsere Bekannten um die Ecke bogen, kam ihnen ein zweites ganz nervöses Zimmermädchen entgegen. Als sie dann ihr Zimmer betraten, stellten sie fest, dass jemand kurz zuvor dagewesen sein mußte, da Licht brannte und eine Zimmerkarte, die für die Stromversorgung notwendig und gleichzeitig Zimmerschlüssel ist, in der Vorrichtung steckte. Zuerst dachten sie an das Zimmermädchen, aber im Zimmer war nichts gemacht. Kurz danach klopfte ein Zimmermädchen und forderte ihre Karte. Da den Gästen das Verhalten komisch vorkam, wollten sie die Karte, auf der eine Nummer stand, einbehalten und der Rezeption übergeben. Kurz darauf kamen drei Männer, wurden laut und forderten die Karte, die ihnen auch übergeben wurde, da die Gäste Angst bekamen. Vermutlich wurde das Zimmer vom Zimmermädchen heimlich nach Wertsachen durchsucht, da unsere Bekannten keinen eigenen Safe hatten, sondern wir uns einen geteilt hatten, der sich in unserem Zimmer befand. Dieser Vorfall konnte nicht geklärt werden, da die Rezeption alles abstritt und die Reiseleitung von Neckermann auch nicht sehr behilflich war.
Das Essen war o.k., wenn es auch immer das gleiche gab. Das Buffet war jedoch im Vergleich zu anderen Hotelanlagen sehr klein. Die Köche, die die Speisen im Buffet-Restaurant frisch zubereiteten oder auf die Teller füllten, waren oft maulig ung genervt. Die Spezialitätenrestaurants konnten wir nicht ausprobieren, da man nicht vorreservieren konnte und immer nur 25 Gäste eingelassen wurden. Nach 30 Minuten durften dann die nächten 25 Gäste rein. Darauf hatten wir dann keine Lust mehr. Ich hatte keine Magenproblmeme. Mein Mann jedoch hatte Durchfall und hat eine Nacht lang nur gebrochen.
Katastrophal! So ein lustloses und arrogantes Personal habe ich noch nie erlebt. Und das liegt eindeutig an diesem Hotelpersonal, denn wir waren zum fünften Mal in der Dom. Rep. und haben so etwas noch nie erlebt. Es ging schon beim Einchecken los: wir standen eine halbe Stunde an der Rezeption, da nur ein Angestellter sich um uns kümmerte, bevor man uns an einen " Neckermann-Tresen" verwies. Hier tauchte eine zweite Angestellte auf, die uns mitteilte, dass wir unsere Zimmer erst in vier Stunden erhalten. Bei der Zimmerverteilung wurden deutsche Gäste in bereits belegte Zimmer geführt. Um ein neues Zimmer mußte man sich stimmgewaltig selbst kümmern, da der Kofferboy die Koffer einfach vor dem belegten Zimmer stehenließ und verschwand, da er zu faul war, die Koffer zur Rezeption wieder zurückzutragen. Im neuem Zimmer stand nach fünf Minuten wieder ein Kofferboy mit neuen Gästen in der Tür, die ebenfalls das Zimmer zugeteilt bekamen. Die Kellner waren lustlos und faul. Da an den Tischen bedient wurde und man sich selbst keine Getränke holen konnte, saß man oft ohne Getränk am Tisch, obwohl immer genug Personal vorhanden war. Man mußte die Kellner wild heranwinken oder holen, da sie einen ständig übersahen oder extra nicht kamen. Man bestellte oft Sachen, die nie ankamen. Besonders schlimm war der Service Mittags im Grillrestaurant. Hier war man der Willkür der Kellner völlig ausgesetzt. Benutzte leere Tische wurden nicht neu eingedeckt und man bekam nichts zu trinken. Die Kellner gingen am Tisch vorbei, sahen, dass wir noch nichts zum Trinken hatten und gingen einfach weiter. Personal, das einem in der Hotelanlage entgegenkam und das man freundlich grüßte, grüßte nicht zurück, es sei denn, ich ging als Blondine allein, da mußte ich mir anzügliche Bemerkungen anhören.
Den Hotelstrand empfanden wir als das positivste an diesem Hotel. Der Sand war schneeweiß und es standen genügend Palmen, die Schatten spendeten. Sonnenschirme befanden sich ebenfalls am Strand. Am Strand war so viel Schatten, dass man ständig seine Liege verschieben mußte, um einige Sonnenstrahlen zu erhaschen. Liegen gab es genug. Am Pool befanden sich keine Sonnenschirme, aber der Sonnenbrand wurde von eingen Gästen mit viel Alkohol gelöscht. Am Pool lief tagsüber die ganze Zeit sehr laute Musik, die bis zum Strand drang.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Mann wurde von der Animation ständig unterhalten und am Arm festgehlaten, wenn man nicht mitmachen wollte. Tagsüber haben wir uns der Animation entzogen, da sie viel zu laut und nervig war. Abends im Amphittheater jedoch führten die Animateure ein beachtliches und professionelles Programm vor, das wirklich sehenswert ist. Der Pool war icht sehr sauber und war den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im November 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Yvonne&Detlef |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |

