Fürstengruft St. Michael
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Fürstengruft und Grabmal Denkmal
Wer die Michaelskirche besichtigt, sollte auch einen kurzen Abstecher in die Wittelsbachergruft machen. Ich zahlte 2,00 Euro für den Eintritt zur Wittelsbachergruft. Etwas Wissen über das Haus Wittelsbach sollte man jedoch schon mitbringen. Die Herrscherdynastie Wittelsbach regierten Bayern 738 Jahr lang – von 1180 bis zum Ende der Monarchie 1918. Am 16. September 1180 erhob Friedrich Barbarossa auf einem Hoftag im thüringischen Altenburg, Pfalzgraf Otto V. von Wittelsbach zum Herzog von Bayern. Das Haus Wittelsbach stellte 2 Kaiser, 8 Könige und 15 Kurfürsten. Die Wittelsbacher Dynastie prägte die europäische und deutsche Geschichte über Jahrhunderte hinweg. Namen und Regierungszeit der 2 Kaiser und 2 Königen von dem Wittelsbacher im Zeitraum bis 1806 waren: Ludwig IV regierte von 1314 – 1347 als Deutscher König, ab 1328 als Kaiser, Rupprecht III. regierte als Deutscher König von 1400 – 1410, Karl VII. (Karl Albrecht) regierte von 1742 – 1745 als Kaiser. Vom 1. Januar 1806 bis zum 8. November 1918, war Bayern offiziell ein Königreich. Die insgesamt sechs bayerischen Herrscher im Königsamt regierten als konstitutionelle Monarchen. Der erste bayerische König, Max I. Joseph, verdankte die Königswürde seinem Bündnis mit dem französischen Kaiser Napoleon I. Anschließend regierten folgende Könige der Wittelsbacher in Bayern: Ludwig I. 13.10.1825 - 19.03.1848. Maximilian II. 19.03.1848 - 10.03.1864. Ludwig II. 10.03.1864 - 10.06.1886. Otto I. 10.06.1886 - 05.11.1913. Prinzregent Luitpold. 10.06.1886 - 12.12.1912. Ludwig III. 12.12.1912 - 13.11.1918. Nebenbei erwähnt: Otto I. der Bruder von Ludwig II: war ab 1886 fast 30 Jahre lang der rechtmäßige König, regierte jedoch keinen einzigen Tag. Er litt an einer schweren psychischen Erkrankung und verbrachte sein Leben in Schloss Fürstenried. Die Regierungsgeschäfte führte bis zu seinem Tod sein Onkel Luitpold als Prinzregent. Die meisten Mitglieder des Hauses Wittelsbach sind in folgenden drei großen, historischen Grablegen in München beigesetzt: Michaelskirche, Theatinerkirche und Frauenkirche. Darüber hinaus gibt es weitere regionale Ruhestätten im Umland (wie das Kloster Andechs oder das Kloster Fürstenfeld). Zudem war es eine Tradition der Wittelsbacher, dass die Herzen der Herrscher getrennt in der Gnadenkapelle im Wallfahrtsort Altötting bestattet wurden. In der Gnadenkapelle von Altötting ruhen in Silber- und Zinnurnen insgesamt 27 oder 28 Herzen von Mitgliedern des Hauses Wittelsbach. In der Fürstengruft der Theatinerkirche sind 49 Mitglieder der Herrscherfamilie Wittelsbach und deren Ehepartner beigesetzt. In der Krypta der Münchner Frauenkirche haben insgesamt 46 Mitglieder des Hauses Wittelsbach ihre letzte Ruhe gefunden. Die Wittelsbachergruft in der Münchner Michaelskirche wurde von Herzog Wilhelm V. von Bayern (1548–1626) in Auftrag gegeben. Hier ruhen in der Fürstengruft rund 40 Angehörige des Hauses Wittelsbach, darunter auch der berühmte „Märchenkönig“ Ludwig II. (25.08.1845–13.06.1886) und sein Bruder König Otto I. Hier sind nicht nur geborene Wittelsbacherinnen und Wittelsbacher beigesetzt, sondern auch deren aus ganz Europa stammende Ehepartnerinnen und Ehepartner. So befinden sich auch die Sarkophage von Eugène de Beauharnais, Stiefsohn Kaiser Napoleons I. und Herzog von Leuchtenberg (1781–1824), und seiner Frau Auguste Amalie, geborene Prinzessin von Bayern (1788–1851) in der Gruft. Öffentlich nicht zugänglich sind die Kolumbarien. Darin werden die Urnen verstorbener Mitglieder der königlichen Familie Wittelsbach aufbewahrt. Vor den Kolumbarien wurde eine Gedenktafel für die Mitglieder der Familie Wittelsbach angebracht. Die Tafel informiert über die dort bestatteten Ahnen. Interessant ist die Geschichte über Eugene de Beauharnais den Stiefsohn von Kaiser Napoleon I. Der Stiefsohn begleitete Napoleon als Adjutant auf dessen Feldzügen und bewährte sich als fähiger militärischer Befehlshaber. 1805 ernannte Napoleon ihn zum Vizekönig von Italien. Um Napoleons Gunst zu sichern, verheiratete der bayerische König Max I. Joseph seine Tochter Auguste Amalie 1806 mit Eugène. Die Ehe galt als sehr glücklich. Nach dem Sturz Napoleons 1814 war für Eugene de Beauharnais die Stadt München sein Wohnsitz. König Maximilian I. Joseph von Bayern verlieh ihm den Titel Herzog von Leuchtenberg. Nach Eugènes frühem Tod 1824 gab seine Frau Auguste Amalie den Auftrag für das imponierende Grabmal für ihren verstorbenen Ehemann im Kirchenraum der Michaelskirche. Geschaffen wurde das Grabmal vom dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen. Die lateinische Inschrift würdigt ihn als treuen Ehemann und Feldherrn. Der Däne Bertel Thorvaldsen war damals einer der bedeutendste Bildhauer des Klassizismus in Europa. Die Wittelsbachergruft und das Denkmal für den Stiefsohn von Napoleon waren für mich sehr beeindruckend.
Interessante Gruft
In der Jesuitenkriche St.Michael kann man in der Fürstengruft unter anderem die Grablege von Märchenkönig Ludwig II. besichtigen. Die Gruft befindet sich rechts vor dem Altarbereich und hat bei unserem Besuch 2€ pro Person gekostet (Fotografieren in der Gruft war leider nicht erlaubt). An den Wänden befinden sich Info-Tafeln, so dass man sich ein wenig einlesen kann.
Sehr zu empfehlen
Die im Stil des Barock und der Renaissance erbaute Kirche befindet sich mitten in der Innenstadt. Der Innenraum ist im Gegensatz zur unauffälligen Fassade wunderschön. Sie ist Grablege der Wittelsbacher. Sie ist auch die Grabstätte von König Ludwig II. und König Otto von Bayern.
Berühmte Kirche mit Fürstengruft
Die Jesuitenkirche St. Michael befindet sich in der Neuhauser Straße in unmittelbarer Nähe von der Frauenkirche, zwischen Marienplatz und Stachus und ist für mich die interessanteste Kirche in München. Die zwischen 1583 und 1597 erbaute St. Michael Kirche ist dem Erzengel Michael geweiht. Der Erzengel Michael ist bereits als lebensgroße Statue zwischen den Portalen am Eingang der Kirche zu sehen, als er das Böse in Gestalt eines Drachens bezwingt. Die Kirche gilt als die erste Renaissancekirche nördlich der Alpen. Die Kirche wurde 1944 während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt und das schwere Tonnengewölbe stürzte ein. In den Jahren 1946 bis 1948 erfolgte der Wiederaufbau und in den Jahren 1971 und 1972 wurde die Kirchenfassade renoviert. 15 Statuen ehemaliger Herrscher zieren die Fassade der St. Michael Kirche. Der Schutzherr und Stifter der Kirche Wilhelm V. hatte für das Figurenprogramm Herrscher ausgewählt, die sich in seinen Augen für die Sache Gottes entschieden und der Kirche und dem Reich treu gedient hatten. Entlang des Langhauses der Kirche ist der Lebensweg Christi von der Kindheit über die Kreuzigung im Querschiff bis hin zur Auferstehung im Chor und über dem Hochaltar als der Wiederkehrende, dargestellt. Die Heiligen, die in den Seitenaltären abgebildet sind, bezeugen den Glauben, dass durch Christus letztendlich die Wahrheit stärker ist als die Lüge, Gerechtigkeit stärker als Profit und Freiheit stärker als Gewalt ist. In den Seitenaltären wird z.B. das Martyrium der Heiligen Ursula und des Heiligen Sebastian veranschaulicht. Das Hochaltarbild der Kirche zeigt den „ St. Michael im Kampf mit dem Teufel „. Beeindruckend für mich waren auch die Figurengruppen die an der Innenseite von der Eingangswand auf den Chor, zu sehen sind. Ein aus Bronze gegossener Engel (1596) mit Weihwasserbecken erinnert die Besucher am Eingang der Kirche an das Sakrament der Taufe. In einer Seitenkapelle steht auf dem Altar die Marienstatue „ Schmerzhafte Mutter Gottes „. Auch das Grabdenkmal für Eugène Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg (1830) ist kaum in der Kirche zu übersehen. Der Herzog war ein Stiefsohn Napoléons I. Sein Wahlspruch "Honneur et Fidelité" steht über der Figur des Herzogs. Er hat die Kriegsrüstung abgelegt und steht vor der Tür des Todes. Besonders erwähnt wird in der St. Michael Kirche auch die Kanzel, auf der der selige Rupert Mayer seine mutigen Predigen von 1921 – 1937 hielt. Hinter dem Altarraum führt eine doppelläufige Treppe in die berühmte Krypta, den Begräbnisort zahlreicher Könige, Prinzen usw. aus dem Adelsgeschlecht der Wittelsbacher. Es sind zurzeit 36 Wittelsbacher bestattet. Der bekannteste Herrscher, der in St. Michael ruht, ist der bayrische Märchenkönig Ludwig II (25.8.1845 - 13.6.1886). Fast 800 Jahre lang spielten die Wittelsbacher eine führende Rolle in Deutschland. Der Eintritt zur Fürstengruft kostete 2 Euro. Das Fotografieren in der Krypta war leider verboten. Ich kann jeden Touristen empfehlen, die St. Michaels Kirche zu besichtigen.
St. Michael und die Gruft
Diese Kirche sollte an unbedingt besichtigen es lohnt sich ungemein. Die beste Kirche die ich selbst jemals sah. Gebaut wurde sie zwischen 1583 bis 1597 da musste ich selbst erst mal nachsehen und ist eine Römisch-Katholische Kirche. Inmitten der Münchner Altstadt gelegen zu Fuß sehr gut erreichbar fällt einen schon die Fassade auf mit ihren vielen Statuen. Das Kirchenschiff selbst im Inneren wow, im hinteren Bereich der Hochaltar, seitlich kleinere Altare in Marmor gehüllt. In Höhe des Hochaltar hat man die Möglichkeit zur Gruft Grabgelege der Wittelsbacher noch zu gehen, der Eintritt ist aber Kostenpflichtig und hier verlangt man zwei Euro, manche drehen da wieder um, nie, das muss man sehen. Hier liegen die ganzen Särge der Wittelsbacher diese hier alle Aufzulisten, das schaut man doch lieber ins Wiki, aber das wohl wichtigste ist der Sarkophag von König Ludwig II, viele Gäste ob Münchner? Streicheln den Sarkophag was ich gesehen habe und legen eine Schweigeminute dort ein. Adresse: Fußgängerzone Mitte zwischen Marienplatz und Stachus
Fürstengruft
Die Fürstengruft liegt in der wunderschönen Jesuitenkirche im Zentrum von München. Die katholische Kirche wurde im 2. Weltkrieg stark getroffen und in langen Jahren wieder restauriert. Die Kirche ist sehr reich ausgestattet und bietet mit der Fürstengruft der Wittelsbacher eines der wichtigsten Grabgelege in München. Hier sind die Sargophage von Ludwig II, seinem Bruder, u.a. sind hier bestattet. Für uns ist die St. Michael die mit der Asamkirche schönste der Stadt.
Prunkvolle Kirche
Die Kirche St. Michael mit ihrer Fürstengruft ist ein besonders prunkvoller Bau. Sehr beeindruckend.
Kirchen sind immer irgendwie interessant
Die von uns besuchten 3 Kirchen waren alle sehenswert
Ein Muss...
....wenn man König Ludwig II einen letzte Ehre erweisen möchte.
Ein eindrucksvolles Gotteshaus
Die im 16.Jahrh. erbaute Jesuitenkirche St.Michael wurde im Zweiten Weltkireg stark zerstört und die Fassade erst 1972 in der ursprünglichen Forma wieder hergestellt. Das Innere der Kirche wird von einem überdimensonalen, säulenlosen Renaissance-Gewölbe (dem größten nördlich der Alpen) beherrscht. Eindrucksvoll ist neben der Fürstengruft auch die reiche Ausstattung der Kirche mit u.a. 10 Altäre. Im Gotteshaus finden des öfteren Trauerfeierlichkeiten bekannter Münchner Persönlichkeiten statt.