Bootshaus aus Holz an einem See
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Seen mit Südsee-Flair

Karibik-Feeling in Österreich: 6 traumhafte Badeseen

Strahlendes Türkis, glasklare Tiefen und eine Bergkulisse wie gemalt – für Karibikgefühle musst Du nicht um die halbe Welt fliegen. Österreich hat im Sommer genau das zu bieten: Badeseen, deren Wasser in allen Türkistönen leuchtet und vielerorts sogar Trinkwasserqualität besitzt. Damit eignen sich die schönsten Seen Österreichs perfekt für einen entspannten Badeurlaub zwischen Alpen und Almwiesen. Wir stellen Dir unsere sechs türkisfarbene Lieblingsseen vor.

Mehr Türkis als am Faaker See geht kaum. © mdworschak/iStock via Getty Images
Mehr Türkis als am Faaker See geht kaum. © mdworschak/iStock via Getty Images

Faaker See, Kärnten: Die Karibik Kärntens

Wenn ein See in Österreich den Beinamen Karibik verdient, dann der Faaker See südlich von Villach. Sein leuchtendes Türkis entsteht durch feine Kalkpartikel, die der Zufluss Worounitza vom Gebirge einträgt und die das Sonnenlicht reflektieren. Mit Temperaturen von bis zu 26 Grad Celsius im Hochsommer gehört er zu den wärmsten Badeseen des Landes – und obendrein hat das Wasser Trinkwasserqualität. In der Mitte liegt eine bewaldete Insel, die den See in zwei Becken teilt und ein echter Hingucker ist.

Anfahrt: Rund sieben Kilometer südlich von Villach am Fuß des Mittagskogels, gut erreichbar über die Bahn- und Autobahnknoten bei Villach.

Parkplätze: Kostenlose Stellplätze beim Strandbad Egg sowie an den Zugängen Panorama Beach Drobollach und beim Campingplatz Arneitz.

Infrastruktur: Mehrere Strandbäder und freie Seezugänge, Tret-, Ruder- und Elektroboote, Kajak- und Kanutouren durch die Schilfgürtel, ein rund 11 Kilometer langer Radweg um den See.

Besonderheiten: Verbrennungsmotoren sind verboten, was für viel Ruhe sorgt; die autofreie Insel beherbergt das einzige Inselhotel Österreichs und ist per Wassertaxi erreichbar; über dem See thront die Burgruine Finkenstein mit sommerlicher Konzertarena.

Der Kärntner Weißensee verspricht pure Idylle. © John Thurm/iStock via Getty Images
Der Kärntner Weißensee verspricht pure Idylle. © John Thurm/iStock via Getty Images

Weißensee, Kärnten: Trinkwasser zum Schwimmen

Auf rund 930 Metern Höhe gehört der Weißensee zu den höchstgelegenen der großen Kärntner Badeseen – und gilt als der sauberste See Kärntens. Sein fjordähnliches Becken schimmert am flachen Ufer in kräftigem Türkis und wird in der Tiefe tiefblau. Weil das Ufer nur zu etwa einem Drittel bebaut ist und der Rest unter Naturschutz steht, fühlt sich ein Tag hier herrlich ursprünglich an. Das Wasser hat Trinkwasserqualität und erwärmt sich im Sommer auf bis zu 25 Grad Celsius.

Anfahrt: Am Fuß der Gailtaler Alpen nördlich von Hermagor, mit dem Auto über die Tauernautobahn A10 ab Greifenburg, mit der Bahn bis Greifenburg-Weißensee und weiter per Sammeltaxi.

Parkplätze: Nur begrenzt und teils kostenpflichtig vorhanden – wer übernachtet, nutzt am besten den Stellplatz der Unterkunft oder den Naturparkbus.

Infrastruktur: Strandbäder am Ostufer (Stockenboi) und am Westende, viele GastgeberInnen mit eigenem kostenlosem Badestrand, Bootsverleih, Schiffsrundfahrten und rund 200 Kilometer Wanderwege.

Besonderheiten: Es gibt keine Durchzugsstraße rund um den See, dafür einen ausgezeichneten Naturpark; im Winter verwandelt sich der Weißensee in eine riesige Natureisfläche zum Eislaufen.

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Beliebte Hotels in Kärnten

Der Attersee gehört zu den berühmtesten Seen Österreichs. © _jure/iStock via Getty Images
Der Attersee gehört zu den berühmtesten Seen Österreichs. © _jure/iStock via Getty Images

Attersee, Salzkammergut: Glasklar bis in die Tiefe

Der Attersee in Oberösterreich ist der größte vollständig in Österreich liegende See – und einer der klarsten Europas. Sein türkisblaues Wasser hat Trinkwasserqualität, beim Tauchen reichen die Sichtweiten bis zu 25 Meter. Im Hochsommer klettert die Temperatur auf rund 24 Grad Celsius, und der gleichmäßige Wind macht den See zu einem der besten Segelreviere des Landes.

Anfahrt: Im Salzkammergut zwischen Höllengebirge und Schafberg, über die Westautobahn A1 (Ausfahrt St. Georgen im Attergau) oder mit der Bahn bis Vöcklamarkt und weiter mit der Attergaubahn.

Parkplätze: In den Seegemeinden wie Seewalchen, Weyregg, Nußdorf und Unterach, teils kostenpflichtig.

Infrastruktur: Zahlreiche kostenlose Badestellen und Liegewiesen, Tauchbasen mit vielen Einstiegsstellen, Segel- und Surfschulen, Bootsverleih bis hin zu durchsichtigen Kajaks, dazu die Attersee-Schifffahrt.

Besonderheiten: Am Seeufer liegen prähistorische Pfahlbauten, die zum UNESCO-Welterbe zählen; einst zog die Region Künstler wie Gustav Klimt und Gustav Mahler in ihren Bann.

Am Altausseer See wird teils mystisch-stimmungsvoll. © aroundtheworld.photography/iStock via Getty Images
Am Altausseer See wird teils mystisch-stimmungsvoll. © aroundtheworld.photography/iStock via Getty Images

Altausseer See, Steiermark: Stilles Türkis am Toten Gebirge

Eingebettet in die Berge des Toten Gebirges gilt der Altausseer See als einer der romantischsten Plätze Österreichs. Sein glasklares Wasser changiert zwischen Türkis und Tiefblau. Im Volksmund heißt der See deshalb auch dunkelblaues Tintenfass. Hier geht es deutlich ruhiger zu als an den großen Kärntner Seen: Nur sanfte Wassersportarten sind erlaubt, das hält den See still und ursprünglich. Das Wasser hat Trinkwasserqualität und ist im Hochsommer angenehm zum Schwimmen.

Anfahrt: Im steirischen Ausseerland bei Altaussee, vom Straßenverkehr etwas abgelegen – ein Pluspunkt für Ruhesuchende.

Parkplätze: Rund um den See gegen Gebühr (ganzjährig, Automaten vor Ort).

Infrastruktur: Strandbad Altaussee und mehrere frei zugängliche Uferbereiche mit Liegewiesen, Ruder- und Elektrobootverleih, ein rund sieben Kilometer langer Panoramaweg sowie ein Solar-Schiff zur Seewiese.

Besonderheiten: Boote mit Verbrennungsmotor sind zum Schutz der Natur untersagt, erlaubt sind lediglich Elektroboote mit geringer Leistung. Die Seewiese mit dem Jagdhaus diente 2015 als Drehort für den James-Bond-Film "Spectre".

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Der Zeller See liegt in einer herrlichen Kulisse. © Vladimir  Vins/iStock via Getty Images
Der Zeller See liegt in einer herrlichen Kulisse. © Vladimir Vins/iStock via Getty Images

Zeller See, Salzburg: Türkis mit Gletscherblick

Mitten im Salzburger Pinzgau liegt der Zeller See, eingerahmt von der Schmittenhöhe und mit Blick auf den Gletscher des Kitzsteinhorns. Das glasklare Wasser hat Trinkwasserqualität und erreicht im Hochsommer bis zu 24 Grad Celsius. Weil die Stadt Zell am See direkt am Ufer liegt, lassen sich Badetag, Bummel durch die Altstadt und Bergausflug mühelos verbinden – ideal für einen abwechslungsreichen Sommerurlaub in Österreich.

Anfahrt: Im Zentrum von Zell am See, mit dem Auto über die Tauernautobahn A10 (Abfahrt Bischofshofen) und die Bundesstraße 311, mit der Bahn bis zum Bahnhof Zell am See nur wenige Minuten vom Ufer.

Parkplätze: Mehrere Parkplätze rund um den See.

Infrastruktur: Drei große Strandbäder in Zell am See, Thumersbach und Schüttdorf mit Rutschen, Sprungtürmen und Kinderbecken, Bootsverleih, Segel- und Surfschulen sowie die Zeller Schifffahrt von Mai bis Oktober.

Besonderheiten: Ein rund elf Kilometer langer, ebener Rundweg führt um den See – auch mit Kinderwagen gut machbar; mit der Seilbahn auf die Schmittenhöhe genießt Du das schönste Panorama über See und Gletscher.

Beliebte Hotels in Zell am See

Am Achensee kannst Du Dich im  Hochsommer perfekt abkühlen. © LumenandLines/iStock via Getty Images
Am Achensee kannst Du Dich im Hochsommer perfekt abkühlen. © LumenandLines/iStock via Getty Images

Achensee, Tirol: Das Meer der Tiroler

Der Achensee ist der größte See Tirols und schimmert vor allem am flachen Südufer in einem Türkis, das fast an die Karibik erinnert. Manche nennen ihn liebevoll Meer der Tiroler oder Fjord der Alpen – kein Wunder bei dieser Kulisse zwischen Karwendel und Rofan. Sein Wasser ist von nahezu Trinkwasserqualität. Als Gebirgssee bleibt er erfrischend: Im Hochsommer erreicht er meist 20 bis 22 Grad Celsius. Wer also eine kühle Abkühlung mit großem Bergpanorama sucht, ist hier goldrichtig.

Anfahrt: Zwischen Karwendel und Rofan, von Jenbach im Inntal aus über die Achenseestraße oder mit der historischen Achenseebahn.

Parkplätze: An den Strandbädern in Pertisau, Maurach und Achenkirch.

Infrastruktur: Mehrere Strandbäder und frei zugängliche Naturbadeplätze, darunter das familienfreundliche Strandbad Pertisau mit großer Liegewiese und Sprungturm, dazu Segel-, Surf- und SUP-Angebote sowie die Achenseeschifffahrt.

Besonderheiten: Das Ufer ist fast durchgehend frei zugänglich; die Schifffahrt gibt es bereits seit 1887, und die Zahnradbahn bringt Dich gemächlich von Jenbach hinauf an den See.

Übrigens: Auch in Deutschland findest Du besondere Seen, die Karibikflair versprühen.

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