Was tun bei Belästigungen?
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@caribiangirl
exakt, Du triffst den Nagel auf den Kopf.
Aber ich denke es wird deswegen gemacht, um dies mit Ach u. Krach durchzusetzen. Egal, ob man es sich verbaut oder nicht. Die Touris kann man doch veräppelt, wurden ja in der Vergangenheit genügend Filme zu gezeigt.@maxilinde
nicht mehr hinfahren?
Sicherlich doch fahre ich wieder in solche Länder, jedoch meide ich gezielt Hotels bzw. Orte, wo man diesen Leuten so begegnen könnte. -
EnsK wrote:
einmal war es so, dass einer richtig gebettelt hat, auf die Knie ging und das Foto von seinem Sohn zeigte, er sagte, er müsste doch was nach Hause bringen... wie kann man da nein sagen... wir gaben ihm sogar mehr als erwartet, aber nur aus Mitleid, eigentlich konnte er seine Sachen gleich einpacken. Solche Fälle sind einfach nervig und erregen Mitleid, aber man kann ja auch nichts dafür, dass manche so arm leben..... wer auf diese Mitleidsschiene abfährt ist selber schuld. Außerdem braucht man für solch ein Erlebnis nicht in Urlaub fahren oder fliegen, denn das erlebt man auch am Heimatort.
Wenn ich z.B. am Strand von einem oder einer Bauchladenverkäufer/in angesprochen werde, sage ich freundlich in der Landessprache " Nein, danke ". Bis jetzt hat es immer ausgereicht und ich wurde nicht weiter *********.
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Metrostar wrote:
juanito wrote:
die MCM-Taschen und die t-shirts mit dem Krokodil zu kaufen.ist ja beides nicht mehr en vogue jetzt

Die Taschen sind wieder im Kommen. Originale selbstverständlich
.... nur schade, dass man auf den ersten Blick das Original vom Plagiat nicht unterscheiden kann. Für mich übrigens ein Grund, solch eine Tasche nicht zu tragen.

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Hallo Allerseits
Wie schon so mancher hier geschrieben hat - ja es ist einfach nur nervig.
Wir hatten das Problem bei unserem letzten Urlaub auf Kos, mit Asiaten, die Massagen am Strand angeboten haben.
Nach mehrmaligen "NO Thank you" habe ich mir den nächsten geschnappt, und ihn gefragt ob er eine Lebensversicherung braucht. Von diesen Zeitpunkt an hatten wir unsere Ruhe.
Ist sicher auch für Euch einen Versuch wert.
l.G.
Klaus -
Hallo,
ich glaube einen pauschalen Rat kann man da nicht geben.
Es kommt dabei auf so viele Faktoren an.
Manchmal da macht das Handeln und feilschen ja auch Spaß, ein anderes Mal ist man einfach nicht in Stimmung, das können die Verkäufer etc. ja nicht ahnen.
Ich glauben wenn diese Menschen es sich aussuchen könnten würden sie auch lieber an einem klimatisierten Arbeitsplatz arbeiten.
Wir hatten auch schon sehr nette Erlebnisse mit den Händlern.
Wenn es auch manchmal schwer fällt,ich glaube entspannt sein und sich nicht ärgern lassen ist das beste,ist ja schließlich Urlaub.
Oft sind es ja an einem Strandabschnitt immer die gleichen die einem etwas verkaufen wollen,nach zwei/dreimaligen verneinen wissen dann,normalerweise, auch die bescheid.
Wenn ich in all den Jahren zusammen rechne hatte ich nur einmal eine Situation, hätte ich eine Waffe gehabt den hätte ich erschossen,in der ich kurz vor dem Platzen war.Der Händler war so vehement,das war schon hart an der Grenze zum erlaubten.Ist jetzt meine persönliche Meinung und Erfahrung.
In den arabischen Ländern hatte ich, was Dein Problem betrifft, den meisten Ärger.
Deshalb fahre ich aber trotzdem da hin, ist ja nicht alles was den Urlaub ausmacht.
Ich Grüße Dich und wünsche Dir für die Zukunft alles Gute,Achim. -
Solche Massage-Angebote von Asiaten hatten wir auch in unserem Italien-Urlaub (Ischia), sogar am hoteleigenen Strand unseres Wellness-Hotels (mit Massage-Abteilung!) . War genauso lästig wie die ständig durchziehenden Strandverkäufer mit Uhren, Sonnenbrillen & Co. Wenn ich schon für teures Geld ein Hotel mit Privatstrand buche, möchte ich dort meine Ruhe haben. Diesen Punkt habe ich auch in meine Hotelbewertung einfließen lassen.
LG Brigitte
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Hallo
Bestimmt kein einfaches Thema man weiss ja nie welche persönlichen Umstände sich dahinter verbergen.
Aber lästig sind diese Leute auch für mich, habe festgestellt ein böser Blick und ein lautes nein hilft bei den allermeisten.
Habe auch festgestellt, dass in Hotels mit eigenen bewachten Strand diese Leute kaum auftauchen.
Hubert -
Zu Beginn dieser Diskussion habe ich mir schon gedacht, dass das wieder so eine Witzdebatte wird. Aber das wird ja allmählich politisch und diskriminierend.
Wen es stört, dass er am Strand ab und zu von Einheimischen angesprochen wird, soll doch zuhause am Starnberger See bleiben, oder sonstwo... -
@ Jackfruit
Du sprichst mir aus der Seele! Auch im Schwarzwald und an der Ostsee freut man sich über Gäste!
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Hallo zusammen,
wir sind seit Ende Januar 2009 von einem 2-wöchigen Urlaub in Ägypten zurück, davon waren wir eine Woche auf dem Nil natürlich mit dem entsprechenden Besichtigungsprogramm. Noch während des Urlaubes auf dem Nil haben wir uns geschworen, nicht so rasch wieder nach Ägypten zu reisen.
Vor fast jedem Tempel, der im Besichtigungsprogramm beinhaltet war, musste man eine Gasse aus Händlern durchlaufen. Nur, wenn man wie ein Hase flink im zickzack in Richtung Tempeleingang resp. vom Ausgang zum Busparkplatz rannte, hatte man evtl. das grosse Glück anstatt mindestens 4 Händler nur zwei um sich hierum zu finden. Einzige Ausnahmen waren der Luxor- und der Karnaktempel. Beim Abu Simbel konnte man neben der Händlergasse laufen und wurde dann auch kaum angesprochen. Hier konnte man ungestört zur Besichtung marschieren und wieder hinaus. Bei den übrigen Besichtigungspunkten waren aber diese Händler-Gassen auf dem direkten Zugang zum Eingang mit Metallgittern eingezäunt, so dass man keine Möglichkeit hatte, diese zu umgehen. Hab so etwas wirklich noch nie erlebt. Vor allen Dingen haben diese Händler absolut kein NEIN akzeptieren wollen.
Was die fliegenden Händler am Strand angeht, die gab es z.B. in Italien schon vor 35 Jahren und die haben uns auch damals nicht gestört. In Tunesien waren wir zwar an einem hoteleigenen Strand, aber da gab es auch Händler, die mit Zustimmung des Hotels ihre Produkte (Kamelreiten, Piratenschifffahren etc.) angeboten haben. Diese Händler haben aber bei einem NEIN sofort den Rückzug angetreten. Also hier haben wir kein Problem gesehen.
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Ich helfe mir immer damit das ich ein paar Wörter in der Landessprache lerne und somit nie ein problem damit habe....das mir jemand ständig auf die nerven geht. Auch machen die meisten den Fehler das sie da herumtun und dann doch nix kaufen...´nur weil ihnen fad ist oder sie die Leute ärgern wollen...
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Hallo zusammen,
ich gehöre ja wie bereits geschrieben zu der Fraktion, die mit den Händlern kein intensives Problem hat. Ob in Marokko (schon mal Händler in Marrakesch erlebt, dagegen sind tunesische Händler harmlos) Ägypten, Tunesien, Türkei oder Süd-Ost- Asien.
Und wer mal wirklich richtige Händler erleben will, der sollte mal die mexikanische Grenzstadt Tijuana besuchen. Einige HC User hier, müssten reanimiert werden.

Das Grundübel liegt ganz woanders. Einige Touristen erwarten ernsthaft, dass das Gastland in das sie verreisen, sich auf den Touristen einstellen muß und dass man sich so verhält wie es in "Mitteleuropa" üblich ist. Man hat es ja bezahlt.

Das der Tourist sich auch mal auf das Gastland einstellt, auf diese Idee kommen einige Touris nicht ! Und dass man als Tourist vielleicht auch mal ein paar Worte der Landessprache lernt, nein warum auch.
Insofern fand ich denn Hinweis auf den Starnberger See sehr gut. Allerdings ist der nicht realistisch. Für 399,-/499,-/599,- All Inclusive kann ich dort kein Hotel bekommen - komisch.
Gruß
Hans
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Ob das Erlernen der Landessprache grundsätzlich für den Umgang mit fliegenden Händlern hilft, wage ich zu bezweifeln. In Italien oder Spanien handelt es sich bei diesen Händlern zum größten Teil um Leute aus Nord- oder Schwarzafrika, die oftmals die Landessprache weniger beherrschen als der Schlicht-Tourist.
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Ich persönlich finde "Belästigungen" relativ.
Wenn man schon mit dieser negativen Grundstimmung in ein Land reist, dann wird das Alles sicher auch zur Belästigung.Im Grunde ist es doch das Selbe, wenn ich hier in einen Laden gehe, einfach mal etwas stöbern will und die Verkäuferin kommt SOFORT auf mich zu und fragt : "Kann ich etwas für Sie tun?"
Das nervt uns doch auch.... trotzdem gehen wir immer wieder shoppen
In "The Gambia" wird schon im Reiseführer drauf hingewiesen, sich am Anfang des Urlaubs einen "Bumster" (nervende Touri-Belästiger
) zu Eigen zu machen, da man dann von den Anderen in Ruhe gelassen wird.Da kann ich nur sagen ... STIMMT...!!!!
Dadurch hatten wir aber gleichzeitig auch einen super Guide, welcher uns ins Leben der Einheimischen geführt hat. So lernt man Land und Leute kennen und zum Ende haben wir ihn in SEIN Lieblings-Restaurant eingeladen und ihm die Sportklamotten meines Mannes geschenkt (vorher neu gekauft urgs)

Dieser Urlaub war super entspannt, extremst lehrreich und trotz Pauschalreise sehr individuell...
Also... meine Devise... Mittenrein statt nur dabei !!!! Dann klappt das auch mit dem Urlaub

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Mir ist es sehr sehr unangenehm, wenn man erst sauer werden muss, um einen Verkäufer loszuwerden. Ich will eben nicht immer und überall an das Elend der Welt erinnert werden. Auch deshalb immer wieder Thailand. Hier kann ich mich den Vorrednern nur anschließen.
Und wegen des Grapschens: Ist mir in Italien z.B. nie passiert, trotz "bella bionda".
War auch mal jung und schlank.
Vor 20 Jahren in Istanbul (Individualreise) dagegen wurde ich täglich mehrmals (im Bus, in der Warteschlange an der Fähre) in den Po gekniffen oder dorten gar mit der ganzen Hand getätschelt. WIDERLICH! Einer hat dafür sogar die Strassenseite gewechselt, bäh. Und ich war ganz normal angezogen (Jeans, Pulli, Jacke, von wegen aufreizend). Meine Freundin (braune Haare, braune Augen) wurde dagegen nur auf türkisch angesprochen. Seitdem meide ich die Türkei und hab Tunesien, Marokko und Ägypten in den gleichen Topf geworfen. Leben und leben lassen. -
Ja Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber in vielen anderen Ländern hilft es.
Deswegen kannst Du nicht einfach den Grundsatz anzweifeln, nur wenn es in den beiden (2) Ländern nach Deiner Einschätzung nicht funktioniert.Ausserdem was sprechen den Schwarz-Afrikaner mehrheitlich ?
Englisch und/oder Französisch. Wo ist also das Problem. Die fünf bis zehn Wörter kann man lernen - oder.
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Bei allem Verständnis für fremde länder und Sitten - in erster Linie nervt es schon.
Zumal es ja in der Regel Produkte sind die man nicht sooo unbedingt braucht.In Ägypten, an den Tempeln, logisch, war es am ärgsten, und da hätten wir durchaus das eine oder andere mal angeschaut oder sogar in die Hand genommen.
Undenkbar!
Letztendlich könnten die Jungs bei etwas mehr Zurückhaltung viel bessere Geschäfte machen, denke ich.In Thailand war es am entspanntesten. Da konntest du gucken, anprobieren und wenn man es doch nicht gekauft hat, interessierte es kaum jemanden.
Dort funktioniert auch das "No,thanks"Andererseits, wer schon (als Verkäufer) beim ersten Nein, von mir aus auch in der
Landessprache ,aufgibt, hat wohl seinen Job verfehlt
Also: wie schon mehrfach herausgearbeitet, DAS Patentrezept gibt es nicht und letztendlich findet man schon Varianten um einen erholsamen/interessanten/spannenden.....Urlaub zu verbringen.
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tripplexXx wrote:
Im Grunde ist es doch das Selbe, wenn ich hier in einen Laden gehe, einfach mal etwas stöbern will und die Verkäuferin kommt SOFORT auf mich zu und fragt : "Kann ich etwas für Sie tun?"
Das nervt uns doch auch.... trotzdem gehen wir immer wieder shoppen

Hallo Trixi,
ich habe hier eher das Problem, dass ich erst gar keinen Verkäufer finde - da bin oft ichdie Belästigung! Hilfe, Kunde droht mit Einkauf...
