Geschenke für Zimmermädchen in Tunesien ?
-
Hallo Waltraud. Warst Du vielleicht in den falschen Hotels. Eine solche Pauschalierung ist schwach. Du möchtest nicht alle in einen Topf werfen, schön - aber warum machst Du es dann hier ?
In jedem gut geführtem Unternehmen gibt es klare Strukturen für das Personal und eine Zuordnung bei der Personalführung. Und genau dann funktioniert auch nur die Personalführung. In Folge positiv für den Hotelgast.
Gruß von Hans, der auch die Damen vom Housekeeping schätzt und akzeptiert.
-
Waltraud, ich sehe den Sinn und Zweck einer Hausdame ganz einfach darin: Haben die Damen ordentlich geputzt? Sehen die Betten ordentlich aus? Mülleimer geleert, Handtücher aufgefüllt, Toilettenpapier usw. Wieso ist das Zimmer noch nicht fertig?
Fehlt etwas, ruft der Gast an, schickt sie eine ihrer Damen los, das Fehlende zu bringen.
Ist etwas kaputt (Glühbirne), sucht sie natürlich nicht selbst nach dem Klempner, sondern sagt an der Rezeption Bescheid.
-
Das kann schon sein, dass ich in den falschen Hotels war.
Für mich waren es trotz allem die richtigen.
Es war ja auch nicht überall so.
Wo hab ich allein einen Topf geworfen?
Das kann ich gar nicht, ich kenn ja nicht alle.
Ich hab nur meine Erfahrungen weiter gegeben.
Aber es geht ja hier gar nicht um die Damen vom Housekeeping,
sondern um die Goodies für die Reinigungsfrauen.Liebe Grüße
Waltraud -
Also, auch wir haben lange Jahre das Trinkgeld für die Reinigungskräfte erst am Abreisetag gegeben, dann auf dem Nachttisch liegen gelassen.
Die letzten Jahre jedoch haben auch wir unser Verhalten geändert und zwischenzeitlich, so ca. jeden 3. Tag etwas aufs Kopfkissen gelegt, Bargeld, angemessen, nicht zuviel aber auch nicht beschämend wenig.
Das mit anderen Kleinigkeiten kannte ich bislang eigentlich nur von Kuba und hatte dorthin sehr, sehr viele Kugelschreiber, Schreibpapier etc. mitgenommen und gegeben.
In anderen Länder, wie hier z. B. Tunesien kannte ich das bislang nicht, werde mir das aber jetzt zu Herzen nehmen. so lernt man eben nie aus, gut so.
Grüße von Sealord -
sealord wrote:
In anderen Länder, wie hier z. B. Tunesien kannte ich das bislang nicht, werde mir das aber jetzt zu Herzen nehmen. so lernt man eben nie aus, gut so.
Grüße von SealordIst in Tunesien normalerweise auch nicht üblich. Geld wird natürlich wesentlich lieber genommen. Wer etwas braucht, kauft es im Laden. Das ist in Ländern wie Kuba nicht einfach so möglich.
-
Was anscheinend auch in Tunesien ganz beliebt ist sind Süssigkeiten. Die fanden sich im letzten Urlaub meines großen Sohnes so ganz von alleine weg. (Hat ihn aber nur gewundert und nicht gestört)

Birgit
-
Ich lasse auch gerne angefangene Shampoo, bzw. Sonnenmilchflaschen dort.
Sie werden sehr gerne genommen und ich laufe nicht Gefahr, daß mir das Zeug beim Heimflug ausläuft und ich hab ne Menge Platz im Koffer gespart.
LG Petra -
Petra,
auch wir haben oft überlegt so zu handeln, ließen es aber doch sein.
Wir nehmen einfach an, dass dies auch nicht so das Wahre ist, angebrochene Schampoos, Sonnenmilchflaschen etc. als sog. "Trinkgeldersatz" dort zu lassen, denn auch wir würden diese nicht nutzen.
Ausnahme evtl. in Kuba weil, wie Metrostar schon richtig sagte, es dort dies alles nicht zu kaufen gibt.
LG Sealord -
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Also sollte ich Geld aufs Kopfkissen legen. Denn wozu Kleinigkeiten schenken, wenn sich die Reinigungsdamen die Sachen im Supermarkt selber kaufen können.
Bin mal gespannt, ob ich Tunesien nach so langer Zeit wiedererkennen werde. -
Hallo Nicodiddl,
ich versuche die Putzfrau/mann immer am ersten Tag abzupassen und drücke ihr/ihm persönlich Trinkgeld in die Hand. Meist entwickelt sich dann ein kurzes nettes Gespräch, sie/er zeigt mir vielleicht noch ein paar Tips (Klimaanlage oder sonstiges) und schwups.....habe ich ein wunderschönes Zimmer inklusive Blumen auf dem Bett
und ein herzliches Gespräch.
Man sollte die Putzfrau/mann einfach mehr Dank und Respekt entgegen bringen. Wenn ich da manchmal durch offene Zimmertüren spickel.....wie es da in manchen Zimmern aussieht
......da leisten die Damen und Herren Schwerstarbeit!
Und mir tun die paar Dinar nicht weh!
Gruss Chris -
normalerweise soll man ja in einem Thread nichts schreiben, wenn einem das Thema nicht "so richtig" anspricht, aber irgendwie fühle ich mich dann doch angesprochen.
Ein Gastgeschenk macht man in der Regel, wenn man irgendwo eingeladen wird. Die meisten haben für die Reise aber bezahlt ...schätze ich mal.

Und Trinkgeld gibt man, wenn jemand seine Arbeit mehr als gut macht. Mich stört das immer schon, wenn eine Bedienung einem die Getränke und das Essen lieblos an den Tisch stellt und dafür mit Trinkgeld belohnt wird,
weil es so üblich ist.
-
Hallo Brigitte,
vielleicht sollte man unterscheiden zwischen dem deutschen Trinkgeld und Bakschisch?!
Deutsches Trinkgeld gibt man, wie Du sagst, wenn jemand seine Arbeit mehr als gut macht. Bakschisch ist eben was anderes
Es ist jedem frei gestellt ob und was er gibt.
Ich gebe zu, dass ich mir auf diesem Weg gerne die Putzfrau/mann oder auch den Kellner "kaufe".
Man sollte nicht vergessen, dass in Tunesien die Löhne absolut niedrig sind und durch AI eh kaum noch Trinkgeld gegeben wird.Meine Getränke werden stehts,egal in welchem Hotel, mit einem Lächeln serviert, kommt vielleicht daher, dass ich auch mit einem Lächeln und einem BITTE bestelle

Gruss Chris -
Chris - gute Antwort. Du gehörst wahrscheinlich zu den Touristen die auch "Danke" sagen können, die dabei lächeln und die den Kellner, Barmixer oder das Zimmermädchen als (Mit) Menschen betrachten und auch so behandeln.
Glückwunsch. Meine Erfahrung zeigt, dass sich dieser Teil der Touristen weiterhin reduziert - leider.Gruß
Hans
ps
Die Order an der Bar lautet: "Bitte ein Bier und bitte eine Cola".
Die Realität an der Bar ist: "Bier und Cola".
Sorry für OT
-
Es gibt eben einige die meinen mii Ihrem AL hätten Sie das ganze Hotel gekauft.Es gibt ja das Sprichwort " wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch heraus.
-
Danke, für die Einschätzung, dass ich nicht bitte oder danke sagen würde. :hod_wos:

Hat mit dem, was ich geschrieben habe, überhaupt nichts zu tun. Mir ging es rein um das,
"weil´s so üblich ist".
Logisch kenne ich den Begriff Bakschisch, ist doch nicht so, dass es sowas bei uns nicht auch gäbe. Bei uns heißt sowas Bestechung. Hört sich nicht so "niedlich wie Bakschisch" an, ist aber im Grunde genommen, nichts anderes.
Man gibt der Bedienung einen Schein und kriegt einen besseren Tisch. Dem Portier einen Schein und kriegt ein besseres Zimmer. Der Putzfrau einen Schein und kriegt doppelt so viele Handtücher. usw....
Klar, braucht bei uns keiner diesen Bakschisch, verdienen ja alle unwahrscheinlich viel, gerade im Servicebereich.

-
thiele43 wrote:
Ich habe Dich persönlich garnicht damit gemeint, wenn Du es so aufgefasst hast tut es mir leid. Das war nur im Allgemeinen und da kommt es sehr oft vor. Habe darin schon genug erlebt. Gruß Elkepasst scho
das mit AI und alles rausnehmen, sehe ich doch genau so ...eigentlich habe ich ja mehr Chris und Hans angesprochen, die haben das mit dem "so wie´s in den Wald hineinruft, hallt es zurück" gebracht.
-
@Brigitte
Weils so üblich ist... Da gebe ich dir Recht.
Du bestellst ein Getränk, wartest... wartest - holst dir die Vorspeise, wartest.... die Vorspeise ist verputzt, wartest... nach fast einer halben Stunde kommt das Getränk. Das ist schlichtweg ein schlechter Service, kommt aber immer häufiger vor, da am Personal gespart wird bzw. das Personal noch andere Aufgaben wie Tischeeindecken aufs Auge gedrückt bekommt.
DAS wäre mir kein Trinkgeld wert, weils üblich ist.