Malariaprophylaxe Kenia
-
Was nun die Fahrstrecke nicht unbedingt verkürzt.
-
Für Holland kann ich dir leider keine Infos geben ich besorge meine Malarone immer vor Ort in Kenia .
Pro Packung ca. 20 Euro.
Jassi -
Hallo,
es gibt mehrere Medikamente, Malarone, Lariam, Doxy, welches für Dich geignet solltest Du am bestem mit Deinem Doc oder einem Tropenmediziner abklären.
Malarone gibt es in Kenia, ob man aber ein Fake erwischt ich wäre da vorsichtig.
Wir haben auf Anraten unseres Docs und Apothekers die sich viel in Ländern rumtreiben wo die Malaria auftritt Doxy genommen, gut vertragen, es gibt zu diesem Thema viele gegensätzliche Meinungen im Forum.
Grüßle
Gabi 2001 ( Franz ) -
Wir sind gestern aus Indonesien nach Hause gekommen und können zu dem Thema ein paar Dinge beitragen.
Geplant war im Hochrisikogebiet eine Chemoprophylaxe mit Malarone. Die Einnahme startete, was ja an sich ein Vorteil von Malarone ist, 24h vor Einreise in das Risikogebiet. Ich hatte das Medikament gut vertragen, bei meiner Frau stellten sich wenige Minuten nach der Einnahme beschriebene Nebenwirkungen ein: Herzrasen, Beklemmungsgefühl in der Brust, starkes Kribbeln in den Armen und Beinen, Unruhe. Meine Frau ist eine taffe Person, und da die Symptome nach ca. 30min vergingen, sollte es das wohl gewesen sein und wäre für uns soweit hinnehmbar gewesen. Allerdings setzte sich die innere Unruhe bei ihr fort, Schlaf- und eine seltsame "Rastlosigkeit" dauerten dann doch an. Schließlich exponierte sich bei ihr eine leichte Seekrankheit in üble Krampfanfälle mit Atemnot und Herzrasen, das Ganze auf einer Nussschale mitten im Nirgendwo auf See. Nach einer Stunde ließ es langsam nach, es war die längste Stunde meines Lebens. Kein Arzt weit und breit, auch am Reiseziel nicht, das machte uns Sorgen. Jedenfalls Malarone sofort abgesetzt und nach gut einem Tag ging es meiner Frau wieder langsam besser. Ob das Medikament letztlich für diesen Verlauf verantwortlich war können wir nicht sagen, aber wir denken schon. Vor allem, da bei der Heimreise auf See meiner Frau bei gleichen Bedingungen nur noch leicht übel wurde.
Schutz vor Malaria wurde von uns weiterhin konservativ durchgeführt. Nobite auf die Haut (aber auch hier ist die Chemie des Präperates deutlich wahrnehmbar; aber sehr wirksam) und ein mitgebrachtes gutes und imprägniertes tropentaugliches Moskitonetz (was diese Netze angeht gibt es auch einiges zu beachten; schlau machen!) über dem Bett sowie allgemeine Disziplin bzgl. Insektenschutz brachten das Ergebnis: Null Stiche!
Trotz dieser Erfahrung wollen wir Malarone nicht gänzlich verteufeln, ich hatte es schließlich gut vertragen. Wir würden empfehlen, die Einnahme dort zu beginnen, wo noch schnell ein Arzt erreichbar ist, evtl. etwas eher als notwendig, um mögliche verzögerte Reaktionen abzuwarten. Die recht hohen Kosten sollten keine Rolle spielen, auch wenn man letztlich wie wir die Medikamente wieder mit nach Hause bringt.
-
Torsten70:
Schutz vor Malaria wurde von uns weiterhin konservativ durchgeführt. Nobite auf die Haut (aber auch hier ist die Chemie des Präperates deutlich wahrnehmbar; aber sehr wirksam) und ein mitgebrachtes gutes und imprägniertes tropentaugliches Moskitonetz (was diese Netze angeht gibt es auch einiges zu beachten; schlau machen!) über dem Bett sowie allgemeine Disziplin bzgl. Insektenschutz brachten das Ergebnis: Null Stiche!
Ich habe Malorone bisher immer nur als Notfallmedikament mitgehabt, und versuche, so wie du beschrieben hast, durch 'konservativen Schutz' die Mückenstiche zu minimieren.
Ich habe es bisher nie provilaktisch eingenommen, da es den Körper schon sehr belastet und man dadurch auch allgemein anfälliger für Infekte wird.
Zum Glück ging es deiner Frau dann wieder besser. Man kann zwar nie 100% sicher sein, dass ihre Probleme von dem Medikament stammten, aber es wäre schon ein seltsamer Zufall, wenn sie genau zu Einnahmebeginn auch einen anderen Infekt hatte.