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Anzahlungen bei Pauschalreisen

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu reiserechtlichen Fragen
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  • gutenmorgenG Offline
    gutenmorgenG Offline
    gutenmorgen
    schrieb am zuletzt editiert von
    #101

    ...,@ Gabriela... du redest, als wolltest du für den Urlauber eine Bresche schlagen und vieles erreichen  und überhaupt nur  Gutes tun. Dabei versuchst du nur, Unwohlsein und Unsicherheit zu verbreiten. Ist jedenfalls mein Eindruck.
    Ich halte das für eine  Profilierungsneurose.
    Soll nun böse sein wer will, oder auch noch schlimmer. Ist aber mein Meinung

    ts

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    • gabriela_maierG Offline
      gabriela_maierG Offline
      gabriela_maier
      Gesperrt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #102

      Also diese 40 Millionen Euro Ertrag aus meiner Aufstellung sind kein Umsatz, sondern Anlagegewinne. Die RV bekommen Geld, das sie nicht für eingehende Rechnungen ausgeben müssen. Das nennt man Liquidität, oder cash in der Kasse.

      Gruss Gabriela

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      • gabriela_maierG Offline
        gabriela_maierG Offline
        gabriela_maier
        Gesperrt
        schrieb am zuletzt editiert von
        #103

        Was ich über die Anzahlungen ( mit angestrebten 40% des Gesamtpreises ) schreibe sind ausschliesslich nachvollziebare kaufmännische Grundregeln. Kann jeder selbst nachrechnen. Ich habe hier nur mit einer sehr niedrigen Ausgangangsbasis den Profit der RV aus Anzahlungen ausgerechnet.

        Was das mit Profilneurosen zu tun haben sollte kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

        Gruss Gabriela

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        • gutenmorgenG Offline
          gutenmorgenG Offline
          gutenmorgen
          schrieb am zuletzt editiert von
          #104

          ....,  mußt du nicht nachvollziehen können, wirklich nicht, genauso wenig wie ich nachvollziehen kann, wie man Geld für nicht eingehende Rechnungen ausgeben kann und vor allem auch will und macht??

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • LexilexiL Offline
            LexilexiL Offline
            Lexilexi
            schrieb am zuletzt editiert von
            #105

            @gabriela
            du vergißt in deinen mathematischen hochrechnungen aber mal ganz gerne, dass es sich bei urlaubsreisen um ein luxusgut handelt.
            und dass sich der markt nach angebot und nachfrage regelt, oder?
            deutschland ist nach wie vor eines der sträksten reiseländer.
            und würden so vielen buchenden der verschwinded geringe prozentsatz der va, die 40% anzahlung verlagen, zuwider oder suspekt sein, dann würden sie diesen einfach nicht buchen.  
            das machen sie aber.

            da kannst du dich auch - bildlich gesprochen - wie ein trotzigens kind auf den boden werfen .
            es wird nichts nützen.
            es ist, wie es ist.

            Das "F" in Montag steht für Freude.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • gabriela_maierG Offline
              gabriela_maierG Offline
              gabriela_maier
              Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #106

              @ lexilein:

              aber dein Beitrag hat nichts mit meiner Rechnung zu tun. Ich verwerfe kein Gewinnstreben, aber es muss gestattet sein, diesen auch zu benennen und möglichst zu bewerten.

              Betriebswirtschaftliche Grundregeln im 1. Semester ( Anfangsstadium ) kann man nicht weg diskutieren. Über die Moral kann man streiten, nicht aber über Effekte daraus.

              Gruss Gabriela

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • CaptainJarekC Offline
                CaptainJarekC Offline
                CaptainJarek
                schrieb am zuletzt editiert von
                #107

                Kurz vor der Heia gehe ich mal kurz meinem Hobby nach: Gabilein´s Beiträge zerpflücken. Die heutigen waren mal wieder besonders agitatorisch und eine schönere Milchmädchenrechnung habe ich hier in diesem Forum noch nie gesehen. Respekt! 😆

                gabriela_maier wrote:
                Also 10 Milliarden Euro Umsatz der Veranstalter = 40% Anzahlung = 4 Milliarden Euro bei einer durchschnittlichen Vorlaufzeit von 4 Monaten = 120 Millionen Euro auf 4 Monate und 3% Tages- oder Festgeld sind = 40 Millionen Euro.

                Ich mach´s fair für dich Gabilein. Nehmen wir als Ausgangspunkt bei den organisierten Reisen einen Umsatz von 15 statt 10 Mrd. Euro an. Stimmt nicht genau, da nicht alles "Pauschalreisen" sind aber egal, auf die eine oder andere Mrd. soll´s uns nicht ankommen.

                15 Mrd. also ... und jetzt nehmen wir mal den Wert an, den ich in dieser Diskussion bereits erwähnt habe: ca. 2% dieser Reisen haben einen Anzahlungsbetrag von 40%.
                Ach was, geschenkt! Machen wir für Gabi 5% daraus, gucken wir ein bißchen in die Zukunft!

                Bleiben also 750 Mio. EUR pro Jahr.
                Durchschnittliche Vorlaufzeit ist zwar weniger als 4 Monate ... aber sei es drum. Auch diesen fiktiven Wert kriegt Gabilein geschenkt. Und selbst die 3% wollen wir ihr mal - unrealistischer Weise - abnehmen.

                Also ich komme da gerade mal auf 7,5 Mio. EUR Zinserträge. Vor Steuern etc. wohlgemerkt!!!
                Und das ist schon der "worst case" mit arg unrichtigen Zahlen in der Rechnung. Also bitte.  😱

                gabriela_maier wrote:
                Aber nichtsdestotrotz ist Aufklärung in der Sache notwendig.
                In der hier stattfindenden Abstimmung sind ca. 2/3 für eine maximale Anzahlung von 20%. In einer streng wissenschaftlichen Untersuchung würden es wahrscheinlich sogar mehr sein, bis an die 90%.

                Hört, hört!
                In einer streng wissenschaftlichen Untersuchung würden es wahrscheinlich auch 95% gut finden, wenn Brot kostenfrei wäre und der Besitz dreier Autos ein Grundrecht wäre und Flipper+Lassie+Fury endlich richtig mit Menschen sprechen könnten.
                LÄCHERLICH! :?

                gabriela_maier wrote:
                Das Problem ist doch, das es -bisher unwidersprochen bzw. nicht widerlegt- für solche Anzahlungen keine wirtschaftlichen Gegenleistungen gibt. Die Vermittler erhalten ihr Geld nicht sofort, und das Flugreisen sofort bezahlt werden müssen ist nicht nachvollziehbar. Auch die Hoteliers bekommen kein Geld im voraus. Also wofür Anzahlungen ? Risikoabsicherung werden genannt. Was für Risikoabsicherungen ?

                Deine seit Monaten fortwährende Ignoranz fundierter Beiträge erfahrener Fachleute/Touristiker welche Deinen verwirrten Ansichten entgegenlaufen ist überaus ermüdend. Selbst für mich ... und ich betrachte Dich wie gesagt fast als ein Hobby.
                Auch in diesem Thread sind Dir mehrfach handfeste Argumente für die "wirtschaftliche Gegenleistung" gebracht worden. Du erinnerst Dich nicht? Dann ließ nochmal nach, sind nur ein paar Seiten.

                Und damit Du und privacy auch morgen einen Stock zum spielen habt, hier ein Beispiel aus der Praxis ( ohne Veranstalter, sondern nur aus der RB-"Fraktion" ).
                Nehmen wir mal einen der größten Kreuzfahrt-Anbieter auf dem deutschen Markt. MSC Kreuzfahrten. Die Reisen werden regelmäßig relativ lange im Voraus gebucht ( ist bei Kreuzfahrten üblicher als bei anderen Reiseformen ) bei uns sind´s im Schnitt je nach Zielgebiet zwischen 6-8 Monate. Die italienische Reederei möchte sich gar erst mit den Kundenzahlungen der deutschen Urlauber abmühen und überläßt das Inkasso der Gelder dem Reisebüro. Etwa einen Monat vor Abreise kassiert MSC den kompletten Reisepreis vom unserem Konto ( völlig gleich ob der Kunde schon bei uns gezahlt hat oder nicht ), also keine Anzahlung / Restzahlung. Trotzdem verlangen wir direkt nach Buchung eine Anzahlung von 20% von dem Kunden ( ja, natürlich bekommt der Kunde einen Reisepreissicherungsschein ). Warum machen wir das? Ganz einfach. Sollte der Kunde 8 Monate vorher buchen und drei Monate vorher auf die Idee kommen zu stornieren, würde uns MSC einfach mal die Stornokosten vom Konto abbuchen. Hätte der Kunde da nicht schon Geld bei uns gelassen, müßten wir ihm hinterherdackeln, bitten, mahnen, Mahnbescheide verschicken etc. ( die Zahlungsmoral ist nach einer Stornierung nicht mehr die Beste ... )
                Dafür haben wir weder Zeit noch Lust. Also kassieren wir die Anzahlung.
                Und das Geld wird natürlich auf einem Tagesgeldkonto geparkt. Interessiert keinen - auch keinen Richter. Und kannst gerne mit dem Fuss aufstampfen bis er blau ist. Es wird sich nichts daran ändern!

                gutenmorgen wrote:
                Was ich hier so manchmal an Enttäuschungen und sogenannten Erfahrungen  lese, ist sicherlich auch manchmal passiert. Aber wie oft denn eigentlich?? Seit 8 Jahren bin ich in der Branche. Nicht einen Kunden hat es gegeben, dessen gebuchtes Hotel nicht verfügbar war. Keiner fühlt sich  vom gewählten RV über den Tisch gezogen.

                Volle Zustimmung. Bin jetzt seit ca. 10 Jahren dabei und ich hab´s auch noch nie erlebt, weder bei mir noch bei Kollegen, dass ein Kunde z.B. nicht sein gebuchtes Hotel bekommen hat. Nicht ein einziges Mal! Und es sind schon so 2-3 Reisen gewesen in all den Jahren. 😉

                So Zeit für´s Bett, ich muss morgen früh wieder einige Euros auf diversen Tagesgeldkonten verschieben. 😛

                Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele; Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise! ( Wilhelm Busch )

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                • LuganskL Offline
                  LuganskL Offline
                  Lugansk
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #108

                  Hallo!

                  Es ist doch schon seit `zig Jahren bekannt das ein erheblicher Teil der Gewinn der Veranstalter aus den Zinsen der Anzahlung stammt. Na und? Wenn die weniger Anzahlung verlangen müßten halt die eigentlichen Reisepreise steigen.

                  Ich antworte auch Dir direkt und sag ganz offen, das ist völliger Nonsens, was Du schreibst! Wenn Du den Thread mal richtig gelesen hättest, dann kennst Du jetzt  die Hintergründe.
                  Mehr gibts zu Deinem Beitrag leider nicht zu sagen.
                  Gabriela maier lässt Dich grüssen! 😉

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • AntoniaWA Offline
                    AntoniaWA Offline
                    AntoniaW
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #109

                    Für mich nehmen Anzahlungen drei Funktionen ein:

                    1. um etwaige Kosten zu decken. Das sind bspw. Flugplätze, die sofort bezahlt werden müssen. Diesen Umstand wage ich nicht anzuzweifeln, wenn mir dies bei einer separaten Buchung und vom Veranstalter so bestätigt wird.

                    2. als bare Sicherheit für den fixen Reisewunsch des Kunden. Ähnlich jener Summen, die von manchen Veranstaltern für eine Vorausbuchung verlangt werden.

                    3. als Gegenleistung für die bis dato erbrachte Leistung: Reservierung der ggf. sehr umfangreichen Reiseleistungen. Ich denke da im "Extremfall" an mehrwöchige Rundreisen inkl. Flügen, Fähren, Zügen, Transfers und natürlich Hotels.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Günter/HolidayCheckG Offline
                      Günter/HolidayCheckG Offline
                      Günter/HolidayCheck
                      Admin Experte Fuerteventura
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #110

                      Genau so ist es Antonia.
                      Was Du noch vergessen hast, ist im Standardfall, also bei ganz klassisch produzierten Reisen- die Vorauszahlung an die Hotels bei Garantie-Kontingenten. Die will das Hotel früh sehen!
                      Was die Dynamic packager machen, haben wir bereits etwas zurück beschrieben, da sind es eben die Flugkosten, die abgesichert werden.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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