Malarone in Kenia
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Jambo!
Whiskypieps hatte einige Probleme mit dem Internet und war jetzt auch ein Paar Tage verreist.
Wollten nur mal sagen das Eure Schimpfe bei uns angekommen ist und wir werden uns das auf alle Fälle zu Herzen nehmen,ist schon sehr richtig was Ihr alle geschreiben habt.Hoffen nun Ihr seit nicht mehr böse mit uns?
Liebe Grüße die Whiskypiepse
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Oh ja , unsere kleine Reise war super schön.Wir haben vor 2 Jahren ganz liebe Urlauber aus Bühl kennengelernt und waren immer in Kontakt geblieben und wurden nun eingeladen.Es war unbeschreiblich schön und sehr lustig.Nun treffen wir uns im Juni 2010 in Kenia wieder freu mich schon riesig.

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Nach dem Arzneimittelgesetz/Arneimittelverschreibungsverordnung ist der private Handel mit (verschreibungspflichtigen) Medikamenten verboten - man begeht eine Ordnungswidrigkeit und man macht sich im Ernstfall sogar strafbar.
Deswegen haben wir soeben zwei Beiträge in diesem Thread gelöscht !
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jambo fories,
nachdem heute ein tag mit einigen regenschauern war, bin ich mal kurz ins baharinishoppingcenter gefahren um mich ein bißchen umzusehen.
dabei fiel mir ein großes plakat mit der werbung für malerone auf, als ich an der apotheke vorbeiging.
daraufhin habe ich mit dem hiesigen apotheker gesprochen.die dort angebotenen maleronetabletten von der firma GlaxoSmithKline kosten 2000 KHS oder 19 Euro für 12 tabletten.
habe in meinem hotel meine in deutschland verschriebenen tabletten auf der packung mit dem gleichen hersteller verglichen und es ist derselbe hersteller.ob dies nun die gleiche qualität ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber der apotheker versicherte mir, daß das dieselben maleronetabletten wären.
wenn man die hohe gewinnspanne der deutschen pharmaindustrie berücksichtigt, wäre dies durchaus möglich, daß die 12 tabs für 19 euro in kenia die gleichen sind, die bei uns an die 60 euro kosten.
dies soll nur eine info vom diani sein, k e i n e aufforderung sie hier zu kaufen.
lg vom diani
christa -
Jambo
seh ich genau so und werde sie nächstes Jahr vor Ort erwerben.
Falls ich dann irgendwann nicht mehr hier poste,liegt es dann am Fake!!!Lg Turtle 1994
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Jambo aus Galu Beach...
habe hier diese Diskussion ein wenig verfolgt... und möchte dazu meine Meinung geben...
Wie viele Deutsche Touristen kommen mit Malaria zurück nach Deutschland?
Wer so "risikobewusst" ist und sich Malarone schon im Vorhinein reinstopft, sollte keine Safari Bus / Jeep Reise in Kenia unternehmen. So wie die Leute hier fahren und rote Ampeln missachten ist das Risiko im Strassenverkehr zu verunglücken viel höher.
Uns hat bis jetzt nichts gestochen... und nicht jede Gelse/Mücke hat nicht Malaria...
Profilaxe mitzunehmen ist sicher gut, aber nicht vorbeugend sich den Magen zu verderben,
Lg Zuzana
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Na ja, den Magen verdirbt man sich mit Malarone nun gerade nicht. Nicht mal mein Partner, der sonst sehr empfindlich ist.
Natürlich kann man bei einer Reise nicht jedes Risiko ausschalten, dennoch bin ich der Meinung, vermeidbare Risiken auszuschließen.
Der letzte mir bekannte Fall einer Malaria-Erkrankung war im Dezember 2007, als eine Deutsche verstorben ist wegen mitgebrachter Malaria.
Muss jeder selbst wissen, was er sich zumuten möchte.

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susi80 wrote:
Wie viele Deutsche Touristen kommen mit Malaria zurück nach Deutschland?
.... wahrscheinlich sehr wenige, da diese gesundheitsbewusst wie sie sind brav ihre Malaria Tabletten nehmen.
Es gibt auch sehr ängstliche Touris, die bei jeder Mücke schon die Krise bekommen....
Es wird auch in anderen Ländern ähnlich gefahren wie in Kenya und ich bin mir ziemlich sicher, dass dort nicht so viele Unfälle passieren wie bei uns.... -
- Susi80
Wie viele Deutsche Touristen kommen mit Malaria zurück nach Deutschland?
Also dies kann ich hier nicht so stehen lassen. Es ist unverantwortlich, gerade bei einer Kenia-Reise keine Malaria-Prophylaxe zu machen. Sowohl meine Tochter, als auch mein Mann haben Malaria mit nach Hause gebracht, weil sie nur Standby-Mittel dabei hatten bzw. schlecht beraten wurden und das falsche (resistente) Medikament eingenommen haben. Es war eine schlimme Sache damals, ich würde wirklich solch ein (vermeidbares) Risiko nicht mehr eingehen. Ich persönlich nehme sogar die Prophylaxe mit Lariam die ganzen 3 Monate während meines Kenia-Aufenthalts.
Yeiyo - Susi80
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Da stimme ich Yeiyo voll zu, dass es unverantwortlich ist , nach Kenia zu reisen und keine keine Malaria-Prophylaxe zu machen. Wenn es dann einen erwischt hat, geht das große Gejammer los, hätte ich doch, warum, weshalb wieso. Muß natürlich jeder selber wissen, was er für richtig hält.
she
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@she1 und Yeiyo,
da stimme ich euch auch voll und ganz zu. Also ich hab mir selbst mit Lariam noch nie den Magen verdorben.
Wenns zu spät ist, ist das Gejammer groß...vorallem hört man dann: Oh Gott die......hat sich in Kenia Malaria geholt.....nur keiner fragt nach ob sie vielleicht an der Prophylaxe gespart hat.
Naja verstehs nicht, muß aber jeder selber wissen.Beachmaus
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susi80 wrote:
...
Wie viele Deutsche Touristen kommen mit Malaria zurück nach Deutschland?
...
...Nach Deutschland werden pro Jahr etwa 1.000 Fälle von Malaria eingeschleppt, vor allem Malaria tropica. Die meisten Erkrankungen werden im tropischen Afrika erworben. Zum überwiegenden Teil nahmen diese Patienten keine, unzureichende oder ungeeignete Präparate ein. ...http://dgk.de/gesundheit/impfen-infektionskrankheiten/krankheiten-von-a-bis-z/malaria.html
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Hallo Erik,
danke für den Link. Hoffentlich lesen sich gewisse Leutchen diesen einmal gut durch und werden eines Besseren belehrt. Aber mancher Laie denkt eben, er ist kompetenter und verfügt über ein größeres und besseres Wissen als ein Tropenarzt.
Aber jeder ist seines Glückes Schmied!LG she
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Hab mal etwas gesucht u. dies gefunden. Ganz aktuell vom 13.10.09.
http://www.impfen.de/main/index.html?msg-id=01614
Kenia wird auch erwähnt.Über Zahlen kann man bekanntlich streiten. Wie dem auch sei, man sollte dies alles nicht unterschätzen.
Hab den Link auch noch bei Gesundheit eingestellt. Lesen dort wahrscheinlich mehr User.

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jambo erik,
danke für das einstellen der zwei links.
ich fliege wirklich oft nach kenia, aber ich mache jedesmal meine prophylaxe egal wie lange ich hier bleibe - also bitte nicht so sorgsam umgehen mit diesem thema.
ich vertrete die gleiche einstellung wie she1 und andere, wenn es denn zu einer erkrankung kommt, dann ist der katzenjammer groß und wenn man schon so eine teure reise macht, sollte man nicht an der gesundheit sparen.
mein tropenmediziner sagte mir, man könne bedenkenlos die vorsorge mehrere mal im jahr unbedenklich machen.lg aus diani
christa -
Jambo sana,
tja - Malaria kann auch noch Monate später ausbrechen....außerdem merkt und sieht man nicht jeden Stich....
Auch bei uns bricht eine leichte Panik aus, wenn wir innerhalb von 2-4 Monaten nach unserer Rückkehr Fieber bekommen - stellte sich bisher aber immer als Grippe raus (muss wohl immer an dem Klimawechsel liegen....).
Wichtig ist, dass man hier auch immer den Arzt darauf hinweist, dass man im Urlaub war, auch wenn es Monate zurückliegt.Wer jemanden kennt bzw. schon mal erlebt hat, der Malaria bekam - der sieht das auch mit anderen Augen.
Die Meinungen hier gehen auseinander. Ich kann verstehen, wenn jemand wirklich massive Probleme mit der passiven Malariaprophylaxe hat. Aber wer diese verträgt und trotzdem darauf verzichtet - das ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar.
Fast jede gesetzliche Krankenkasse übernimmt diese inzwischen.
Die privaten KVs zwar nicht, aber ganz ehrlich - das ist mir egal. Mir ist meine Gesundheit wichtiger. Es ist zwar kein 100%iger Schutz, aber eine gewisse Vorbeugung und man fühlt sich einfach sicherer.Viele Grüsse
Chrissy -
Also, meine private KV hat Lariam bezahlt. Ich bin aber jetzt total verunsichert: Mein Arzt hat mir gesagt, es reicht, Lariam als standby-Produkt mitzunehmen. Die "gefährlichen"Stiche seien von "normalen" sofort zu unterscheiden. Daher reiche es, Lariam zu nehmen, wenn man gestochen worden ist. Was soll ich denn jetzt davon halten??

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Jambo,
wie gesagt, meine leider nicht, aber das macht mir persönlich jetzt nix. Die 30 Euro kann ich auch noch berappen.
Äh, wie unterscheide ich "Malaria"-Stiche von "Nicht-Malaria"-Stichen - das verstehe ich jetzt nicht. Malaria kann man nur mit einem Bluttest nachweisen. Wenn das anhand der Stiche möglich wäre, wär das ja DIE Sensation schlecht hin. Außerdem, nicht jede Anopheles-Mücke überträgt ja auch Malaria
.Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo edimartina,
Stiche gefährlich oder nicht, absoluter Quatsch, wer das könnte würde wohl den Medizinpreis Nobel bekommen.
Wir waren im März in den Tvasos und im Amboseli und im September in der Mara, hatten das von der WHO, grünem Kreuz usw. empfohlene Mittel Doxy als Prophylaxe genommen, gut vertragen, muß aber auch sagen habe zu beiden Terminen nicht eine Mücke gesehen, geschweige dann wurden wir von einer gestochen. Ich würde jedem trotzdem zur Prophylaxe raten, welches Mittel man nimmt muß jeder in Absprache mit seinem Doc selbst entscheiden. LG Gabi 2001 ( Franz)
