Diebstahl im Hotel und die Folgen
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bernhard707 wrote:
@olmaBLN
"...Und solche Polemik hilft unter Garantie noch weniger weiter..."Du solltest Dich mit solchen Äusserungen mal nicht so weit aus dem Fenster hängen!
Mein Kommentar war nicht einfach so dahin gesagt, denn in weniger als 5 Minuten finde ich zum Thema eine Reihe Links seriöser Tageszeitungen, öffentlich-rechtlicher Sender etc. Sie jetzt hier anzuführen wäre OT, bei Bedarf schicke ich sie Dir gerne per PN.
Ja,es gab noch mehr Geschädigte. Da waren es kleinere Beträge! Nein,Pässe und Tickets waren noch vorhanden. Aber es ist richtig,auch wir haben uns einschüchtern lassen,sonst hätten wir ja die Anzeige nicht zurück gezogen!Genau so wie die anderen Geschädigten,die wollten nach uns erst gar keine Anzeige mehr erstatten.Die Drohung,wir müßten bis zur Abklärung in der Türkei bleiben,man würde unsere Pässe einziehen bis die hiesige Staatsanwaltschaft den Fall abklären könnte, hat uns dazu veranlasst.Die Aussage das dies in der Regel 6 - 8 Wochen dauern könnte , sagt wohl alles!!! Aber der Veranstalter hat sich heute bei mir gemeldet und man hat uns zugesagt das man Kontakt mit dem Hotel aufgenommen hätte zwecks Aufklärung. -
Hallo Freunde,
hatte ein Problem mit einem Autovermieter in der Türkei.
Der wollte mir meinen Ausweis nicht herausgeben. Habe
nicht lange diskutiert und mich mit dem ADAC in Verbindung
gesetzt. Der ADAC vermittelte mir einen Vertragsanwalt
aus Ankare. Mir wurde von einem örtlichen Anwalt abgeraten.Habe den Sachverhalt per FAX an den Anwalt geschickt.
Es war witzig zu sehen, wie der Autovermieter plötzlich
einknickte und sich vor dem Wort Advokato regelrecht
verbeugte.
Der Umgang mit der Polizeit ist auch recht defizil.
Ich kann nur jedem empfehlen, den Beamten mit Respekt zu
begegnen. Da kann ein falsches Wort sehr viel Probleme
bedeuten.
Also die eigenen Versicherungen prüfen und solche Fälle vor der
Reise schriftlich anfragen.Einen schönen Tag noch
kurt -
bernhard707 wrote:
@olmaBLN
"...Und solche Polemik hilft unter Garantie noch weniger weiter..."Du solltest Dich mit solchen Äusserungen mal nicht so weit aus dem Fenster hängen!
Mein Kommentar war nicht einfach so dahin gesagt, denn in weniger als 5 Minuten finde ich zum Thema eine Reihe Links seriöser Tageszeitungen, öffentlich-rechtlicher Sender etc. Sie jetzt hier anzuführen wäre OT, bei Bedarf schicke ich sie Dir gerne per PN.
Dass Du - als sicherlich NICHTEXPERTE für ausländsiche Rechtaangelegenheiten - der demokratischen Türkei ( mit das demokratischste Land der näheren Region ) die Rechtsstaatlichkeit absprichst... man sollte sich da mal genau überlegen, wer sich da extremst weit aus dem Fenster hängt.... wie gesagt, Polemik hilft nicht weiter... ( und das war zu dem Thema "Türkei: Polizeistaat ja-nein mein letzter Kommentar, da OT ) -
gahasoma wrote:
Ja,es gab noch mehr Geschädigte. Da waren es kleinere Beträge! Nein,Pässe und Tickets waren noch vorhanden. Aber es ist richtig,auch wir haben uns einschüchtern lassen,sonst hätten wir ja die Anzeige nicht zurück gezogen!Genau so wie die anderen Geschädigten,die wollten nach uns erst gar keine Anzeige mehr erstatten.Die Drohung,wir müßten bis zur Abklärung in der Türkei bleiben,man würde unsere Pässe einziehen bis die hiesige Staatsanwaltschaft den Fall abklären könnte, hat uns dazu veranlasst.Die Aussage das dies in der Regel 6 - 8 Wochen dauern könnte , sagt wohl alles!!! Aber der Veranstalter hat sich heute bei mir gemeldet und man hat uns zugesagt das man Kontakt mit dem Hotel aufgenommen hätte zwecks Aufklärung.Ich habe Dich nur soweit hin verstanden, dass die Polizei Euch gedroht hätte... eine Gegenanzeige vom Hotel... das kann ja nun die Polizei nicht tun, sie kann ja für das Hotel keinerlei Anzeige erstatten... sondern das Hotel würde Anzeige gegen Euch erstatten, da Eure Behauptung "die Reputation" des Hotels "ge-/zerstört" hättet...
Habt ihr das Hotel angezeigt, oder gegen "Unbekannt"??
Da hätte Euch das Hotel nie und nimmer anzeigen können, auch in der Türkei nicht, soweit ich natürlich kein Rechtsexperte bin.Ich kann natürlich verstehen, dass man dann in der Situation keine Motivation hat, sich noch mit dem Konsulat und weiteren Behördengängen auseinander zu setzen, sondern die Heimreise anzutreten ( auch wenn €400,00 kein Pappenstiel sind, aber letztendlich nicht so viel, als 6 - 8 Wochen auf eine behördliche Bearbeitung zu warten es wert wäre )!
Ich denke allerdings, auch mit kontakt des Reiseveranstalters, wenn das Hotel bereits im Vorfeld so - auch Euch als Stammgästen gegenüber - reagiert hat, würde ich mir nicht allzu große Hoffnungen machen. Das Hotel wird schreiben, dass an den Vorwürfen nichts dran ist, ihr könnt letztendlich nichts beweisen und damit würde ich mich von dem Geld verabschieden und mit der Gewissheit leben, dass dieses Hotel für Euch nicht mehr in Fragen kommen wird... denke ich mal zumindest
Habt ihr Euch hier mal bei einem Anwalt informiert, ob eine Anzeige hier was bringen würde... und auch notfalls wegen Nötigung durch die Hotelleitung? -
@ gastwirt
Dass man als Tourist hingegen ein geringeres Vertrauen gegenüber den Behörden hat, oder zumindest eine große Furcht vor dem was passiert, ist normal.
Ich kann im geschilderten Fall jetzt nicht beurteilen, ob die Polizisten GEDROHT haben, das Hotel würde eine Gengenanzeige starten und dann würden die Pässe 6 - 8 Wochen eingezogen. Oder ob die Polizei die beiden INFORMIERT hat, dass das Hotel eine Gegenanzeige stellen will und dies dann dies, das und jenes zur Folge hat...
Wenn 2teres der Fall wäre, hat das nichts mit Willkür zu tun, sondern ist Verpflichtung der Beamten, damit der Geschädigte alle Konsequenzen durchdenken kann, und wird in Deutschland auch täglich praktiziert! Auch wie bei der "Beweislage" die Aussichten auf Erfolg der beiden Parteien aussehen könnte - ohne Recht zu sprechen - ist nicht ungewöhnlich! Wie gesagt, aus der Ferne und in einem Froum lässt sich das schwer erklären!Nebenebei, ausländischen Touristen wird es in Deutschland nicht anders ergehen, im Hinterkopf die deutschen Polizeiskandale, die in Heimatländern in "seriösen" und "unseriösen" Medien verbreitet worden sind... wie hier in Deutschland ( AI bezichtigt deutsche Polizisten auch der Gewalt, Rassimuns und Folter... also ist für einen Türken die "Rechtsstaatlichkeit Deutschlands aus bekannten Gründen mit großer Distanz zu betrachten" )
Und diese Berichte prägen dann auch unsere "Vertrauensbildung" in Behörden der Türkei und anderen Ländern.Und somit meinte ich, dass man mit Polemik in der geschilderten Problematik eines ausgeräumten Safes und einem anscheinend unseriös geführten Hotels ( an der gezeigten Reaktion des Hotels ) nicht weiterkommt! ( und wir müssen uns drauf verlassen, dass der geschilderte Vorfall so passiert ist und nicht durch subjektives Empfinden getrübt ist! Damit habe ich keine Unwahrheit unterstellt, sondern lediglich eine evtl. andere Auffassung der Sachlage )
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olmaBLN wrote:
bernhard707 wrote:
... ( und das war zu dem Thema "Türkei: Polizeistaat ja-nein mein letzter Kommentar, da OT )
Dieser von Dir zitierte Satz stammt nicht von mir, also hebe in einer Antwort an mich auch nicht darauf ab! Lasse einfach Deine Unterstellungen!Vielleicht solltest Du meinen Beitrag vom 21.09., der sich auch konkret zum Thema des Threads bezog, einfach mal sorgfältig lesen. Es war ganz allgemein ein Tipp, wie man solche Unannehmlichkeiten bereits im Vorfeld vielleicht vermeiden kann. Der Umgang mit der Polizei ist für jeden in einem fremden Land nicht einfach. Sprachbarrieren, Unkenntnis der dortigen Gesetze und des dort obligatorischen Vorgehens der Behörden. Schon der "Einzug" des Reisepasses, auch mir in Asien mal für 24 Std. passiert, löst gewaltiges Unbehagen aus.
Aber offensichtlich hast auch Du weniger als 5 Minuten gebraucht um herauszufinden, was ich mit der von Dir ursprünglich kritisierten Anmerkung meinte.

@gahasoma
Deinen "Rückzieher" wegen der Anzeige kann ich nachvollziehen, jedoch hätte ich aufgrund des Diebstahls bei der Reiseleitung auf Umzug in anderes Hotel bestanden, bei Weigerung mir es hätte schriftlich geben lassen und selbst eine andere Unterkunft gesucht. Deine Rechtsposition gegenüber GTI hätte sich dadurch auch wenig geändert und den Urlaub komplett abgebrochen hätte ich sicherlich nicht. -
bernhard707 wrote:
Bemerkungen wie "Auch die Türkei ist ein Rechtsstaat" sind aus bekannten Gründen mit grosser Distanz anzusehen. Hilfe durch Botschaft und Konsulat gibt es sicher, doch der (schnellen) Effektivität sind in manchen Ländern enge Grenzen gesetzt, nicht nur in der Türkei.Hallo Bernhard, gerne zitiere ich aus Deinem Schreiben noch einmal:
Und dann wolltest du mir Links bez. entsprechenden Berichten senden, die dieses in Zweifel ziehen wollten, die Zitierung spare ich!!!
Und ich empfinde solche Aussagen halt als fragwürdig im Zusammanhang mit dem geschilderten Problem!
Das Problem mit Sprachbarrieren ist allgemein bekannt, aber im Ansatz ( und wie sonst soll man Deinen Satz sonst verstehen????? ) die grundsätzliche Rechtsstaatlichkeit eines Landes einfach so in Frage zu stellen, ist ja nun keine Unterstellung, nach oben stehendem Passus!!
Und wenn das Hotel mit einer Gegenanzeige droht und die Vorschriften dann sind, dass zu weiteren Bearbeitung das Land nicht verlassen werden darf ( was ja irgendwo Sinn macht ) , dann liegt das Problem in der Unseriösität des Hotels, und nicht der der türkischen Behörden! Und im geschilderten Fall ist - wenn wirklich so 1:1 passiert - eien Frechheit, dass das Hotel in keinster Weise an einer Aufklärung interessiert ist, und letztendlich nicht publik machen will, dass 1.) jemand vom Personal lange Finger macht, oder 2.) andere Personen sich aufgrund mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen den Diebstahl begehen konnten!
Und da kann ich auch den Rückzieher bei der Anzeige verstehen, denn letztendlich muss man den Nachweis führen, dass man Geld eingeschlossen hat... und das ist schwierig! Und da hat das Hotel auch die besseren Karten und rechtlich mehr Erfahrungen, als der deutsche Tourist!
( Wie gesagt, ebenso umgekehrt gilt es auch für ausländische Touristen in Deutschland!! )
Wie gesagt, weitere Diksussionen zur türkischen Rechtsstaatlichkeit und Diksussionswürdigkeiten erspare ich, da OT und zu nichts führt und es dafür sicherlich Politikforen gibt!
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Also,es ist ja jetzt schon ein paar Monate her und endlich haben wir von GTI mal eine Resonanz bekommen.
Also,dieser Diebstahl im Hotel ist ein Lebensrisiko das durch den Veranstalter nicht abgedeckt ist.!!!! Wenn ich in die Türkei fahre,müßte ich diese Risiko eingehen.Sehr beruhigend !
Es wurde uns gesagt ,wir hätten uns mit dem Reiseleiter vor Ort auseinander setzten müssen. HA Ha.............als hätten wir das nicht getan
Ist doch ein Witz. Na ja, wir haben damit abgeschlossen. Nur eins haben wir uns geschworen.NIE WIEDER DIESES HOTEL. UND GTI KÖNNTE UNS EINE REISE SCHENKEN............NIE NIE WIEDER !!! -
bernhard707 wrote:
Es ist mir rätselhaft, warum manche überhaupt mit grösseren Bargeldbeträgen in Urlaub fahren.
....................
Bemerkungen wie "Auch die Türkei ist ein Rechtsstaat" sind aus bekannten Gründen mit grosser Distanz anzusehen. Hilfe durch Botschaft und Konsulat gibt es sicher, doch der (schnellen) Effektivität sind in manchen Ländern enge Grenzen gesetzt, nicht nur in der Türkei.
Übrigens hatte ich bei Reisen seit vielen Jahren nie irgendwelche Probleme mit der Aufbewahrung von Wertgegenständen im Zimmersafe, vielleichts liegt es an der Wahl der Urlaubsländer oder der gebuchten Hotels.
Ich ärgere mich jedesmal wenn wieder eine Horrormeldung aus der Türkei kommt (sei es der malträtierte Junge Marco, prügelnde Reiseleiter, konfiszierte Pässe, ein Lehrer kommt in den Knast, weil er einen Stein aufhebt etc.) Dann wird jedesmal ein Aufstand gemacht, man ruft den RTL-Inspektor zu Hilfe und - Überraschung, im nächsten Jahr lockt das 2-Wochen-Schnäppchen-AI-Paket zu 183 € und man bucht wieder - auf ein Neues. -
Muss ich diesen Beitrag jetzt verstehen? -
Natürlich geht man nur von guten aus wenn man in seinem Zimmersafe seine Wertsachen einschließt, aber man sollte nicht vergessen dass irgendwer fremdes immer Zugang haben kann zu den Safe, einfach für den Notfall.
Bei jedem Hotel würd ich meine Wertsachen nicht einschließen, da fallen sehr viele Urlaubsresorts raus.
Hohe Geldbeträge oder sehr wertvollen Schmuck sollte man (natürlich in einer Tasche) zum Hotelsafe bringen, da hat man mehr Sicherheit als wenn es im Zimmersafe liegt.Wenn man nicht gerade am Strand ist kann man eigentlich das Geld micht sich führen solang man keine zig Tausend Euro in den Taschen hält, ich behaupte mal das man in der Türkei bsp. selten in den "Genuss" kommt ausgeraubt zu werden sofern man nicht in den verkommensten Vierteln rumhüpft.
Man sollte allerdings dann einen Aufbewahrungsort an sich wählen den fremde nicht eingreifen können ohne das man es merkt. Ne Geldbörse normal in der Hinterntaschen ist da eher Contraproduktiv ...Hatte bisher noch keine Probleme mit Diebstahl im Urlaub, hoffe das bleibt so.
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Ich denke, ich habe "lingling" jetzt doch verstanden
, trotz der Formatierung des Beitrags.Zum Thema Urlaub in der Türkei kann ich 'eh nix sagen, wie ich bereits schrieb. Bisher hatte ich seit fast 40 Jahren Reisen nie Probleme mit Diebstahl im Hotel, ob Zimmersafe o.ä.
Dies betrifft Hotels in Europa, jede Menge in Asien, Australien, Südafrika, Ostafrika und Mauritius, den VAE und auch Südamerika.
Wenig Bargeld, Reiseschecks - sind versichert, Ersatz innerhalb 24 Std. - und natürlich Kreditkarte(n), und so auch keine Probleme. -
Bin auch noch nie beklaut worden.
Im Gegenteil teure Sonnenbrille liegen gelassen in der Lobby wurde mir am nächsten Tag
als "Frühstücksbeigabe" wieder gegeben u.s.w..
Allerdings achte ich auch drauf daß ein fester Safe im Zimmer vorhanden ist und ich den Code
selbst eingeben kann.Hab damit immer Glück gehabt.LG
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Mir ist es schon passiert, dass ich versehentlich eine falsche Nummer eingetippt habe. Der Safe war sofort blockiert. Erst eine Dame vom Front Office konnte eine eigene Nummer eingeben und danach mußte man 30 Minuten warten. Dann die eigene richtige Nummer eingeben und der Safe funktioniert wieder.
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Hallo,
ich habe jetzt nicht alle Beitraege zu diesem thread gelesen, aber Quakenbrueck zeigt doch sehr deutlich auf, dass es dem Personal moeglich ist, Zimmersafes leicht und einfach zu oeffnen und man dann kaum beweisen kann, dass ein Einbruch stattgefunden hat.
Da kommt mir spontan die Idee mit diesen zusaetzlichen Schloessern, die man von aussen auf dem Safe anbringen kann. Zwar wird sich jeder Einbruchs-Profi ueber diese Dinger kaputt lachen, aber wenn das Schloss geknackt wird, dann sind anschliessend eindeutige Spuren da, die zumindest den Einbruch dokumentieren.
Ich weiss nicht ob dies fuer die Hausrat ausreichend zum Einfordern der Schadensregulierung ist, aber zumindest vereinfacht ein solcher Beweis die Abwicklung.
Viele Gruesse
bernardo2001 -
Natürlich verfügt ein/e Verantwortliche/r des Hotels über einen Master-Code, es gibt genügend Gäste, die ihren Code vergessen haben oder aus ...heit den leeren Safe bei Abreise verschliessen.
Über die "Zusatz-Schlösser" wurde bereits
hier
diskutiert. Bringt also auch nix, da nicht zu beweisen ist, dass überhaupt eines angebracht war.
).