Hotelknigge - hättet ihr es gewusst ?
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brujera wrote:
Die Abendunterhaltung im Hotel brauche ich absolut nicht.
Unter Abendunterhaltung verstehe ich auch die Hotelbar. Wenn die "Leichenhallenatmosphäre" der Bar die Urlauber aufs Zimmer treibt oder treiben soll, damit es schön ruhig im Hotel ist, möchtest du auch im Zimmer nicht auf dem Trocknen sitzen. -
Am Zimmer will ich auf gar keinen Fall am Trockenen sitzen, was gibt es Schöneres als mit einem Gläschen auf der Terrasse zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen???
Ich finde es auch OK der Pool in den Nachtstunden für die Allgemeinheit "gesperrt" wird.
Wir waren in einem Hotel, da sind fast jede Nacht die angetrunkenen Touris in den Pool gehüpft, splitternackt und haben spuckend und röchelnd ihre Runden gedreht. Wir hatten ein Poolterrassenzimmer, das Spektakel war echt lecker
DAS Hotel ist seitdem von unserer Bestenliste gestrichen 
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Kommt mir bekannt vor, zumindest in einem Beach Resort in Asien mit schönem Blick aufs Meer. Der Gin kommt aus der "Reiseapotheke", das Tonic aus der Mini-Bar, oder halt wenn nicht vorhanden aus dem Supermarkt. Dazu ein grosses Glas Ice-Cubes gegen einen Tip von der Hotel/Pool-Bar.Obligatorisch nicht nur in Asien, egal ob City/Business, Wellness Hotel oder Beach Resort, sind immer grosse Flaschen Mineralwasser aus dem Supermarkt. Einen Apfel oder eine Banane nehme ich nach dem Frühstück schon mal mit.
Wenn der Pool nicht ausdrücklich ab xx Uhr gesperrt ist, drehe ich an heissen Abenden ab und zu (leise) auch noch 'ne Runde. Selbst für die paar Meter vom Bungi zum Strand oder zurück ziehe ich ein Shirt über.
Kurze Hosen abends sind ein NO GO, im City Hotel ebenso weder beim Frühstück noch der City Tour.Klar ziehe ich im Wellness Hotel für den Weg vom Zimmer zum Pool/Wellnessbereich, üblicherweise per Aufzug, Bademantel und Latschen an, durch die Lobby muss man ja gewöhnlich nicht.
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UteEberhard wrote:
@tannetaniaHallo.
"Und meine Getränke nehme ich doch mit. Hat doch noch nie Probleme gegeben"
Das ist "genau" die "richtige" Einstellung und ein starkes Argument. Fahre immer mit 70 km/h durch die Ortschaft. Hat doch noch nie Probleme gegeben.
Fehlt nur noch der Standardsatz: "Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter".
Gruß
Hans
wobei man diese aussagen nicht miteinander vergleichen kann.
wenn man -verbotenerweise- getränke mit aufs zimmer nimmt, bricht man allenfalls eine gesellschaftliche regel.
fährt man aber schneller, als erlaubt, bricht man ein gesetz. die damit verbundenen konsequenzen, wenn man erwischt wird, sind doch schon anders gelagert.obwohl ich dir in deiner grundhaltung zu diesem thema beipflichte, hinkt dieser vergleich doch etwas.
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auch ich nehme mir ab und zu Getänke mit aufs zimmer von ausserhalb denn oft bietet die Minibar nicht die sachen an die ich gern trinke(oder mir für die Terasse oder den Balkon am Abend zurechtmische
)oder wenn ich spät am abend ins Hotel komme und die Hotelbar(falls vorhanden)schon geschlossen hat.
Hab auch schon im Bademantel den Lift eines Wellnesshotels benutzt und natürlcih hatte ich da einen bikini drunter aber vom Strand zurück ins Zimmer hab ich immer ein TShirt und Short oder ähnliches an.Würde nicht nur mit nem bikini bekleidet durchs hotel laufen.Das tun solche Menschen bei denen der ruf sowieso schon ruiniert ist und die meinen ihren vermeintlichen Luxuskörper allen immer und überall präsentieren zu müssen(ihr wisst schon welche gewichtige Gattung ich meine oder
die tragen auch Tennissocken zu Sandalen und Gesundheitslatschen das Shirt 2Nummern zu klein damit der Bauch auch Luft bekommt dafür die Hose 3Nummer zu gross damit man den Fahrradständer erkennen kann.
Essen hab ich mir nur mal ein Stück Brot mitgenommen als ich in Ägypten ein kleines Magenproblem hatte und nichts zum Frühstück speisen konnte
ansonsten kaufe ich mir Kleinigkeiten ausser Haus.
Tja und was das liegen reservieren angeht glaube ich das Thema wurde schon lang und breit diskutiert-ich hasse solche Leute und nehm das Handtuch einfach runter es ist eine unverschämtheit.
LG von (alle)manja -
allemanja wrote:
denn oft bietet die Minibar nicht die sachen an die ich gern trinke(oder mir für die Terasse oder den Balkon am Abend zurechtmische
)oder wenn ich spät am abend ins Hotel komme und die Hotelbar(falls vorhanden)schon geschlossen hat.
Und ich mach's einfach, ohne Rechtfertigungen und Begründungen. Hauptsächlich Fruchtsäfte oder Cola light, mein Bierchen oder meinen Cocktail trink ich lieber an der Strandbar.
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Metrostar wrote:
Eben dieser Anstand, den Mausebaer anführt, ist vielen abhanden gekommen. Es zählen für viele die Gedanken: ich habe bezahlt - ist ja nicht meins - Bequemlichkeit geht vor
Genau das erleben wir in den letzten Jahren auch immer häufiger. Es ist wirklich traurig zu sehen, dass viele Urlauber meinen ein Teil des Hotels gekauft zu haben und sich dort so dermaßen daneben benehmen, nach dem Motto - Nach mir die Sintflut. :?Die gebrauchten Gläser, mit Resten o.ä. stehen dann morgens im Flur rum, die Tellter werden achtlos irgendwo abgestellt usw. Das sind dann die Urlauber, die zuhause aber als erste rumbrüllen, wenn einer das mit ihnen oder in ihrer Umgebung so handhaben würde.
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McMonnie wrote:
Die gebrauchten Gläser, mit Resten o.ä. stehen dann morgens im Flur rum, die Tellter werden achtlos irgendwo abgestellt usw. Das sind dann die Urlauber, die zuhause aber als erste rumbrüllen, wenn einer das mit ihnen oder in ihrer Umgebung so handhaben würde.
Das glaube ich nicht. Ich denke eher, dass das die Leute sind, bei denen man lieber nichts zum Kaffee möchte, weil alles verspeckt und versifft ist. Aber wer weiß... -
McMonnie wrote:
Metrostar wrote:
Die gebrauchten Gläser, mit Resten o.ä. stehen dann morgens im Flur rum, die Tellter werden achtlos irgendwo abgestellt usw. Das sind dann die Urlauber, die zuhause aber als erste rumbrüllen, wenn einer das mit ihnen oder in ihrer Umgebung so handhaben würde.
... und die hinterher in den Hotelbewertungen schreiben: Pfui ******, nie wieder das Hotel xy. Da laufen Ameisen und Kakerlaken rum

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Ich glaube eher, das die meisten "Mitredner" in diesem Thread fast nirgendwo anecken, sondern wissen, wo im jeweiligen Hotel die Grenzen zu ziehen sind! und solche sympathischen User wie z.b chriwi, der dürfte sogar bei mir im Wirtshaus den Rest aus der Autobahnflasche austrinken! Viele kapieren den Sinn des Themas nicht! NUR schnorren geht halt nicht!
@chriwi- der Fussball war Spass! ansonsten schätze ich Deine Meinung sehr, speziell in diesem Thread!!!! -
@gastwirt
Hallo.
"Viele kapieren den Sinn des Themas nicht!"
Eines der besten Sätze hier in diesem Thread, vielen Dank Marcel. Es geht hier um eine Grundeinstellung der Verhaltensweise in einem Hotel - um mehr nicht.Gruß
Hans
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Guten Tag,
gut, dass es so etwas gibt. Allerdings gibt es Dinge, die sich normalerweise von selbst verbieten und die einfach normal sein sollten. Leider ist das für viele Menschen nicht das, was normal ist.
So erlebte ich auf Ibiza in einem guten Hotel einen älteren Herrn, der offene Beine hatte. Diese waren in der Regel gewickelt und das mit nicht sauberen Binden. Diese Beine trug er insbesondere beim Frühstück und Abendessen im Hotel zur Schau. Kurios nur, dass er im Besitz von langen Hosen war, wenn er dann Abends unterwegs war. Ekelfaktor hoch.
Auch wenn ich sehe, wie manche Menschen im Hotel den Frühstücks- oder Abendbrottisch verlassen, dann kommt mir die Galle hoch. Warum man die Tischdecke als Müllplatz benutzt, überall Essensreste etc. herumliegen, bleibt mir unverständlich.
Brot und andere Nahrungsmittel ohne die bereitliegenden "Instrumente" vom Buffet zu nehmen, eine Sache, die mir Ekel bereitet. Leider auch immer wieder gern praktiziert.
Nein liebe Leute... Das muß wirklich nicht sein. Oder?
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@adson berlin
nö, das muß wirklich nicht sein.
jedoch wird sich daran werder kurz- noch langfristig was dran ändern.
diejenigen, die sowieso wissen, wie man sich zu benehmen hat, benötigen keinen "knigge zum nachlesen" und die, die ihn benötigen würden, verinnerlichen ihn nicht.wenn die hotels mal richtig konsequent durchgreifen würden und diejenigen, die sich daneben benehmen, raus schmeißen würden, wäre es was anderes. aber das kann sich heute keiner leisten.
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Hallo ihr Lieben,
es ist immer interessant, was so aus einem Thema geamcht wird.
Einer schreibt mal die normalen Regeln auf und dann geht die Diskussion los,
von die Regeln sind o.k. bis ich mache sowieso was ich will ist alles vertreten.
Beim Zusammenleben von Menschen bedarf es Regeln, das ist einfach so.Sicher habe ich als fast ständiger Hotelwohner, auch Wasserflaschen mit aufs Zimmer genommen oder mal ein Bier, die Hotelangestellten haben auch nie etwas gesagt, man muss auch immer Situation und Art und Weise sehen.
Auf der anderen Seite habe ich auch schon mal den Hoteldirektor gebeten, er möge doch mal dafür sorgen, dass beim Mittagessen keine Leute mit Bademantel im Restaurant sitzen. Dies wirkt, wenn Seminarteilnehmer zu betreuen sind, schon ein bißchen befremdlich.
Andererseits muss nicht jeder zeigen wie blöd er sich benehmen kann, wenn sich jeder etwas zurück nimmt und den Anderen achtet, gibt es überhaupt keine Probleme und es regelt sich vieles von alleine.Gruss Hartmut
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Lexilexi wrote:
diejenigen, die sowieso wissen, wie man sich zu benehmen hat, benötigen keinen "knigge zum nachlesen" und die, die ihn benötigen würden, verinnerlichen ihn nicht.Lexilexi bringt es doch auf den Punkt! Diejenigen, die wissen, wie man sich zu benehmen hat, brauchen keinen Knigge - und die, die dringend ihre Benimmregeln aufpolieren sollten, haben ganz sicher noch nie von wertem Freiherren gehört...

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Lilian1507 wrote:
...und die, die dringend ihre Benimmregeln aufpolieren sollten, haben ganz sicher noch nie von wertem Freiherren gehört...
Ich musste auch erst mal googeln.
Der lebte im 18. Jahrhundert. Strandliegen, Minibars, Hallenbäder in Hotels, usw. waren damals noch gar nicht erfunden.
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Chriwi, ich bin mir sicher, dass Du vorher auch schon mal was von Knigge gehört hast!

Freiherr von Knigge kannte zwar keine Minibar, aber eigentlich geht es hier doch um grundsätzliche Umgangsformen, die man in allen Lebensbereichen anwenden sollte.
Außerdem wird "der Knigge" ja auch immer mal wieder den modernen Gegebenheiten angepasst. Viele Empfehlungen aus der Originalversion muten heute vermutlich etwas merkwürdig an...
