Reiseziel Vietnam
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Also Zugfahren in Vietnam ist echt ein Erlebnis
Haben die angesprochene Strecke von Hanoi nach Hue im Oktober abgefahren. Sind Abends um 19.00 Uhr abgefahren und waren am nächsten Tag so gegen 8.00 Uhr in Hue. Sind aber nur knapp 650 KM, was bedeutet das der Zug nicht unbedingt sehr schnell unterwegs ist. Speisewagen etc. hab ich nicht benutzt, hab mir mein Bier und nen kleinen Snack so mitgenommen. An Schlaf war bei mir nicht zu denken, da das Geruckel einfach zu stark war. Aber bei sowas kann ich auch hier nicht schlafen. Man kommt durch allerlei Städte oder Dörfer, die bis an die Schienen herangebaut sind. Landschaft sieht man eigentlich nur am Morgen, da es ja bereits ab 5 Uhr hell ist. Nicht sehr abwechslungsreich, aber trotzdem eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. -
Doro12 wrote:
Ich wundere mich eigentlich ein bisschen, weshalb es für Vietnam kein eigenes Forum hier gibt? Sollten Vietnamreisende lieber in ein anderes Forum gehen?
Ich habe den Eindruck, dass man bei einer Reise nach Vietnam im Gegensatz zu einer Reise nach Kuba nicht wirklich alles mitnehmen muss, weil es dort doch einiges auch zu kaufen gibt. Was sollte man jedoch auf alle Fälle mitnehmen, wenn man die Absicht hat, 4 Wochen zu bleiben?
Habe ich richtig verstanden, dass man nicht unbedingt so viel Bargeld mitnehmen muss, sondern gut die Visa-Card einsetzen kann?
Doro
Vietnam ist ein wunderbares , wunderschönes Land. Tolle Menschen und so unterschiedliche Großstädte Nanoi bzw. Saigon unterschiedlicher kann eine Stadt nicht sein. Hanoi alt gebleibene wie ,sie früher mal war, und Saigon Europa lässt grüßen. Unser Eindruck.
Zu kaufen gibt es nicht gerade viel,ausser man hat gerade Grösse 34-36 oder man steht auf Staubfänger. Märkte haben wir auch in Deutschland. Mit Bargeld kommt man besser weg als mit der Visa-card. Euro hatte im Oktober 09 einen besseren Kurs als US-Dollar. Zum Essen und Trinken braucht ihr nicht viel Geld , man kann gut essen und trinken für nicht viel Geld.
Also Vietnam ist eine Reise wert, aber macht schnell an den Stränden kommen die Chinesen langsam aber sicher und das verändert das Klima bei den Gastronomen. Liebe Grüsse Sabina -
Ich finde, dass gerade das Angebot an Textilien sehr groß ist in Vietnam. Auch die Qualität der Stoffe ist ausgezeichnet. Ich habe sehr viel Baby-Kleidung mitgebracht. Ein Tigeranzug erregt in Berlin die totale Aufmerksamkeit, so suß sieht der aus; noch dazu praktisch, vollkommen zum Knöpfen.
Was stimmt ist, dass Erwachsene ab Damengröße 44 und höher höchstens in den Touristenhochburgen Kleidungsstücke bekommen, andernfalls aber nähen lassen müssen. Das hat Auswirkungen auf das Reisegepäck, wenn man weiß, dass man für sich nicht ohne weiteres ein passendes T-Shirt oder eine Jacke bekommt.
Bei einer Schneiderin sah ich massenhaft dick wattierte Jacken. Ich vermutete, dass sie die für Sibirien anfertigt. Später, als das Thermometer auf 17°C gefallen war, sah ich doch tatsächlich Vietnamesen mit diesen dicken Jacken rumlaufen. Das fand ich eigenartig, weil mir das viel zu warm wäre. -
So, ich wieder hier

Also Backpacker und chriwi, wir haben uns nach langem hin und her für Indonesien entschieden
Jetzt wechsel ich also erstmal Forum in les im anderen Thread mit, aber Vietnam bleibt ein Ziel!Und Backpacker, ich finde derzeit nur billigere Flüge für Indonesien. Macht immer 200 - 400 euro aus.
LG
IVO -
Air Asia hat manchmal günstige direkt Flüge von BKK-DPS / DPS-BKK. Bei meinem Termin jedoch, war die Thai Airways nur 20 AUD teurer als Air Asia und da flieg ich doch lieber mit nem großen airbus wo der service inkl. ist
. Bin mir sicher du wirst fündig, lass es uns wissen. Wann gehts eigentlich los? -
Doro12 wrote:
Was stimmt ist, dass Erwachsene ab Damengröße 44 und höher höchstens in den Touristenhochburgen Kleidungsstücke bekommen, andernfalls aber nähen lassen müssen.Zirkuszelte sind nun mal schwer zu bekommen , ist ja logisch

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Vielleicht muss man einfach nur nach dem Schild "Sarrasani's Tailor" schauen?
Die paar qm Stoff mehr kosten sicher auch nicht die Welt. 
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Schade, dass es auch keine Sparte für Reiseberichte gibt. Aber mein Kumpel Dylan wollte gerne einen Reisebericht über Vietnam von mir mal lesen u. da mein Reisebericht auf Arbeit u. bei meinen Freunden viel Aufsehen erregt hat, so dass ich anderen Kollegen auch schreiben sollte, hab ich mir gedacht, ich stell einfach mal einen ein, ich hoffe, das ist okay. Denn ich bin gleich am 1. Tag nach unserer Ankunft ins "pralle vietnamesische Leben geschmissen worden" u. das war so:
Am Tag unserer Anreise über London u. Hongkong, wollte ich ein Foto vom Flughafen in Hongkong machen u. packte meinen Fotoapparat aus u. bekam gleich meinen ersten Schreck, die Batterien waren ausgelaufen, fragt mich mal, warum, jedenfalls war ich natürlich bedient. Naja, dann flogen wir ja weiter nach Saigon u. sind dann von Saigon noch so ca. 6 Stunden oder mehr (das weiß ich nicht) gefahren, um ins Hotel Pandanus zu kommen, wo wir uns sofort wohl gefühlt haben nach ca. 22 Stunden, die wir unterwegs waren (Hintour).
Am nächsten Tag ging ich dann zur Rezeption u. fragte nach, wo man vielleicht den Apparat reparieren bzw. anschauen lassen mal kann u. mir wurde aufgeschrieben, wo ich mich hinwenden kann, also, nachdem ich die Taxifahrer etc. abgewimmelt hatte, bin ich dann mit dem Bus gefahren nach Phan Tiet in die größere Stadt, das war vielleicht aufregend. Ich hab dann meinen Zettel vorgezeigt u. mir wurde dann gesagt, wann ich aussteigen solle. Das hab ich dann getan u. hab dann auch den Weg zu der Reparaturwerkstatt gefunden. Dort wurde der Fotoapparat begutachtet u. anschl. der Preis ausgehandelt u. ich sollte erstmal 2 Stunden "spazieren gehen". Das hab ich dann getan u. bin dann kreuz u. quer durch Phan Tiet u. hab mir gedacht, gehst Du dann mal in ein Kaffee u. probierst mal den berühmten vietnamesischen Kaffee, naja, ich ihn dann bestellt u. was kam, kalter Kaffee mit Eiswürfeln u. dann noch ein Tee mit Eiswürfeln, ich dachte, oh nee, den ersten Tag kannst Du sowas gar nicht zu Dir nehmen, sonst liegst Du gleich flach (ich arbeite ja schließlich im Krankenhaus, hi, hi), also mit Händen u. Füßen (in Vietnam Englisch? Das ging fast gar nicht) das bestellt, hat dann auch geklappt, nur konnte ich den Kaffee gar nicht wirklich trinken, obwohl ich ja ein Süßschnabel bin, der war so süß, dass mir schon fast schlecht wurde. Man war das peinlich, den nicht ausgetrunken zu haben. Nachdem ich fertig war, ging ich wieder kreuz u. quer durch Phan Tiet, hatte ja noch Zeit, die 2 Stunden waren ja noch nicht um u. bin dann urplötzlich auf einem riesigen Markt gelandet, mein Gott, das Angebot an Obst u. allem möglichem war einfach überwältigend u. wißt Ihr, was ich gekauft habe, 2 Bananen u. etwas Weißbrot, ich war einfach zu überwältigt. Ich habe dann Hundekäfige entdeckt, die mich natürlich traurig machten, ich hatte auch noch überlegt, ob man die Tiere retten könne, aber ich hätte wirklich keine Ahnung gehabt. Die Leute auf dem Markt beäugten mich ja auch die ganze Zeit u. schmunzelten, weil ich so erschrocken zu den Hunden geguckt hatte.
Dann ging ich wieder zu der Werkstatt u. da saß ich dann sage u. schreibe nochmals 4 Stunden, der Apparat war nicht mehr zu reparieren, obwohl alles versucht wurde. Das Schlimme daran war, der Typ wollte kein Geld nehmen, ihm war es peinlich, dass er gesagt hatte, er könne meinen Apparat reparieren u. mir war das peinlich, dass er partout kein Geld von mir wollte. Hm, was sollte ich jetzt tun? Ich wollte ja nicht, dass ich irgendetwas falsch mache, er hat mir das Geld wieder zurückgegeben. Ich habs dann aufgegeben, hm u. überlege noch heute, war das jetzt richtig oder falsch. Allerdings hatte ich auch allmählich keine Kraft mehr, es wurde dunkel u. ich hatte mächtig Hunger bekommen. Ich ging nach draußen u. da wurden gerade die Garküchen aufgebaut, ich bin dann zum dem Stand hingegangen u. holte mir dann eine Suppe u. dann oh Schreck, diese kleinen Kinderstühlchen, ich bin ja, das gebe ich ehrlich zu, nicht gerade die Dünnste u. dementsprechend wurde ich von den Vietnamesen beäugt, ob ich mit dem Stuhl evtl. zusammenkrache, ich hab mich wie eine Grazie draufgesetzt u. zum Glück ist nichts passiert. Ich hab dann ein Ehepaar kennengelernt, die englisch konnten u. sie erklärten mir dann die "Tischmanieren". Als ich fertig war mit Essen, hab ich gedacht, och, kaufst Du gleich ein paar Ansichtskarten, weil ich einen Schreibwarenladen gesehen hatte, na, das war vielleicht was, kein englisch, wieder mit Händen u. Füßen, die nette Verkäuferin hat mir ein Poesiealbum, ein Malbuch....etc. gezeigt, bis sie dann verstand, was ich wollte u. das hatten sie nicht dort. Ich erklärte ihr dann mit Händen u. Füßen, dass ich ja mal langsam zum Hotel zurück müsste, sie zeigte mir dann den Weg zur Bushaltestelle, ich wollte aber nochmal schnell aufs Klo u. ging dann einen etwas anderen Weg, das muss sie gesehen haben u. gedacht haben, ich hätte mich verlaufen u. so kam sie mit ihrem Moped hinterher u. brachte mich zur Bushaltestelle, wo ich dann doch tatsächlich den letzten Bus zum Hotel bekommen hatte. Meine Mutter hatte schon alle Leute verrückt gemacht, weil es ja nun schon dunkel war, aber ich kam ja wohlbehalten wieder im Hotel an, empfangen von einer Traube von Menschen.
U. das Lustigste an der Sache ist, ich war in einer Garküche essen gewesen, was mir ja meine Mutter heute noch vorhält, aber wißt Ihr, wer flach gelegen hatte mit nem Durchmarsch? Nicht etwa ich, sondern meine Mutter, die immer ganz brav im Hotel gegessen hatte u. das halte ich ihr im Gegenzug vor
So, das war mein kleiner Reisebericht von meinem ersten aufregenden Tag in Vietnam, wo ich insgesamt sehr hilfsbereite freundliche Menschen kennengelernt habe, meine ersten Eindrücke gesammelt habe u. für mich unvergesslich bleiben wird.
Liebe Grüße von Ines -
In der Textgestaltung beschreibt ein Absatz, lat. Passus, einen aus einem oder mehreren Sätzen bestehenden Abschnitt eines fortlaufenden Textes. In einem Absatz hat der geschriebene Text meist einen eigenen Sinnzusammenhang oder auch ein eigenes kleines Thema. Ist dieser Gedanke ausgeführt, folgt ein neuer Absatz.
Quelle: wikipedia.de
Gebt euch also auch Mühe bei der Formulierung, Rechtschreibung und Formatierung.
Quelle: Verhaltensregeln im Forum.

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@Backpacker
Also eigentlich sollte es jetzt im Feburar März dann losgehen nach Indonesien. Nur gefällt uns das Reisewetter ganz und gar nicht. Darum habens wir jetzt nach August geschoben...und jetzt?? Jezt liebäugeln wir schon wieder mit Malaysia & CO (Kuala Lumpur, Singapur, Borneo)....
Die Westküste von Malaysia soll ja im Ferbruar März Trockenzeit haben, aber ich finde keine spezifischen Angaben zu Borneo...Wir möchten unter anderem gerne nach Sepilok in die Orang Utan Aufzuchtstation und evtl noch nach Semporna zu den Stränden. Aber wie schauts zu der Zeit auf Borneo mit dem Wetter aus? bzw sollten wir uns lieber ein paar Strände ( (Rawa, Tioman,....) nähe Malaysia-West suchen und eher den Taman Negara besuchen und den Abstecher nach Borneo ganz sparen??Ich kann mich schon wieder ganz und gar nicht entscheiden, ob wir all das auch auf Malaysia-West finden oder sich Borneo doch lohnt...
Liebe Grüße,
IVOPS: Und, chriwi, jetzt mach ich doch genaue Angaben, oder

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Danke für den Bericht! Ich kann mich da gut reinversetzen. Das mit dem Kaffee kenne ich natürlich auch. Mit meinem kleinen Vietnamesischbuch habe ich dann zum Glück gelernt, heißen Kaffee ohne gesüßte Kondensmilch zu bestellen und auch zu bekommen. Der Kaffee schmeckt ja wirklich sehr gut.
Auch in Garküchen habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich habe ja praktisch nur rein vietnamesisch gegessen, was dazu geführt hat, dass ich, obwohl ich immer völlig satt war, ein paar Kilo abgenommen habe. Da ich an Diabetes leide, muss ich ja die Zuckerwerte regelmäßig kontrollieren. Während dieser ganzen Reise hatte ich stets beste Werte um die 80.
Das ist auch meiner Diabetologin bekannt, dass die vietnamesische Küche für Diabetiker ausgesprochen günstig ist. Das nur mal als Info! -
@doro12
Ich fühlte mich sofort in Vietnam irgendwie gut aufgehoben, ich denke, dies kannst Du bestimmt nachvollziehen. Es war irgendwie aufregend mit dem Bus zu fahren, als einzige Touristin u. irgendwie klappte die Verständigung. Ich muss aber dazu sagen, dass ich 7 Jahre meines Arbeitslebens mit Kubanern, Vietnamesen u. Polen zusammengearbeitet habe, es war zwar nicht die beste Arbeit, aber die schönste Zeit für mich kollegenmäßig. 4 Kulturen, die sich verständigen mußten u. da waren natürlich Hände u. Füße angesagt, hi, hi.
Ich finde, wenn man im Ausland ist, sollte man mit den Leuten respektvoll umgehen u. das machen leider viele Touris nicht. Ich kann nur für mich sprechen, dass ich dies immer befolgt habe u. überall, wo ich bisher hinkam, Freundlichkeit u. Hilfsbereitschaft von Herzen erfahren habe. Auch letztens in Ägypten.
Ich habe jetzt als nächstes Reiseziel doch mal Thailand ins Auge gefaßt, einfach, um den Kontrast zu Vietnam zu erleben. Bin mir aber noch nicht sicher, wohin, also Samui könnte es schon sein, hab auch schon ein schönes Hotel von Palme30 als Tippempfehlung bekommen, aber in den Hotelbewertungen stand leider, dass man ziemlich viele Treppen steigen muss u. meine Freundin, die gerne mitkommen möchte, hat ein künstliches Kniegelenk u. das nächste Bein steht auch an, da ist Treppensteigen etc. wohl nicht das Richtige. Da muss ich mir jetzt weitere Tipps holen.Ja u. was die asiatische Küche anbelangt, also ehrlich, ich hab auch abgenommen, hi, hi. In Ägypten übrigens auch u. da haben wir sehr viel genascht, aber da war ich pro Tag 4 x Schnorcheln.
LG Ines -
Ja, das stimmt. In Vietnam habe ich mich auch gleich heimisch gefühlt. Wir haben auch vietnamesische Freunde. Einen davon haben wir in Nam Dinh besucht.
Trotzdem dachte ich eigentlich, dass Vietnam mir fremder sein würde; also auch die Menschen. Das war nicht der Fall. Familien aus Anatolien z.B. sind mir da wesentlich schwerer zugänglich.
Vietnam ist eben eine aufstrebende Industrienation. Das merkt man auf Schritt und Tritt.
Doro 12 -
@Doro12
Ich find das total interessant, was Du überhaupt so schreibst. Ja, Vietnam, das war wirklich sehr, sehr schön. U. ich möchte auf alle Fälle auch dort nochmal hin, vor allem wie schon gesagt die Insel Phu Quoc würde mich echt mal interessieren. Aber als Kontrast würde mich schon mal Thailand interessieren, ist auch spannend.
Mein Liebster kommt übrigens aus Anatolien (lebt aber schon über 30 Jahre hier) u. ich muss sagen, dass die Leute dort sehr, sehr gastlich sind u. mir gefällt auch, dass mein Liebster auch total gastlich ist. Zu uns können immer unsere Freunde kommen oder wenn meine Freundinnen kommen, er gibt sozusagen sein letztes Hemd, er kocht auch 3 Gerichte, wenn jemand z. B. kein Knoblauch, keine Zwiebeln, kein Fleisch etc. isst, ich sag Dir, da staune ich jedes Mal darüber.
Es gibt überall total liebe u. herzliche Menschen, selbst bei uns Deutschland, hi, hi (kleiner Scherz), man merkt z. B. in Berlin, dass die Freundlichkeit anderer Nationen auch auf uns abfärbt. Z. B. wenn man mit der S-Bahn oder Tram fährt, man wird oft angelächelt oder angesprochen (jedenfalls kann ich nur von mir reden), früher empfand ich das nicht so.
LG Ines -
Ines, es freut mich wirklich, bei Dir auf so eine Resonanz gestoßen zu sein. Klar, dass ich weiß, dass es überall auf der Welt Menschen gibt, mit denen man sich gut versteht. Ich meine das mit Anatolien noch einmal anders. Ich war übrigens schon in der Türkei zu einem fachlichen Austausch. Da stellte sich heraus, dass die Sozialarbeiter in Izmir z.B. mit den gleichen Problemen mit Familien aus Anatolien konfrontiert waren wie wir in Berlin-Kreuzberg. Ich meine das nicht böse. Ich meine nur, dass man mit Vietnamesen einfach schneller auf gleicher Wellenlänge ist, was mich sehr überrascht hat, weil ich persönlich schon vermutet hatte, dass im tiefsten Asien die Uhren einfach anders gehen.
Ja, meine Vietnamreise war sehr interessant. Ich schreibe noch an einem Bericht, der allerdings so lang wird, dass ich ihn unmöglich hier einstellen kann. Vor allem suche ich noch nach einem besseren Schreibprogramm, in dem sie die Bilder positionieren lassen, so dass nicht so viel Platz verschwendet wird.
47 Tage, die mein Mann und ich unterwegs waren, sind schon eine lange Zeit, in der wir viel erfahren haben.. Bei aller Begeisterung werde ich wahrscheinlich keine Lust auf einen neuen Langstreckenflug haben, obwohl mein Mann alles daran setzt, mich noch einmal zu diesem Flug zu motivieren. Ja, ich weiß, es gäbe noch viel zu entdecken. -
Hallo Doro12!
Nein, ich hab das nicht so aufgefaßt, dass Du das böse gemeint hättest. Ich weiß auch, dass Berlin-Kreuzberg ein gewisser Brennpunkt ist, was diverse Probleme angehen, genauso wie Berlin-Wedding.
Mich hat es eigentlich lange Zeit nicht nach Asien gezogen u. schon gar nicht nach Vietnam, da ich mit Vietnamesen 7 Jahre zusammengearbeitet habe u. ich eigentlich überhaupt keinen Draht zu den Menschen hatte, muß ich ehrlich gestehen. Da sich letztes Jahr im Februar die Gelegenheit bot, dorthin zu fahren, hab ich mich wirklich sehr positiv überraschen lassen. Ich finde die Asiaten, die bei uns in Berlin leben schon, dass sie ganz anders sind als in dem Land selbst. Ich fand, dass die Vietnamesen irgendwie offener waren, freundlicher, während ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass bei uns in Berlin die Asiaten sehr zurückhaltend sind u. man kaum mit ihnen ins Gespräch kommt, ich finde das sehr schade.
Ich find Deine Beiträge wirklich sehr interessant u. dass Du einen langen Vietnam-Reisebericht zu schreiben hast, kann ich mir sehr gut vorstellen. Also in mir hast Du eine gute Leserin.
Ich wünsche Deinem Mann natürlich, dass er Dich zu einer weiteren Fernreise überredet. Auch, wenn ich gleich nen Anranzer von Chriwi krieg, muss ich Dir doch jetzt noch schnell mitteilen, dass ich für nächstes Jahr Januar (muss meinen Urlaub so nehmen) doch mal mit Thailand liebäugle, um einfach mal die Unterschiede beider Länder zu erleben. Wer weiß aber, wo ich letztendlich lande, da Dylan u. Erhard dabei sind, mir Kuba schmackhaft zu machen
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47 Tage unter Asiaten. Ich weiß nicht, ob ihr versteht, dass ich mich morgens im Spiegel gewundert habe, dass ich eben nicht asiatisch aussehe, dass die Leute lachen, wenn sie uns sehen. Ein asiatisches Gesicht gehörte schließlich für uns zur Normalität.
Doro12
