Was haltet ihr von Koma/Flatratesaufen
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@Lousitana
ohhh Gott, das hört sich grauenhaft an.
Ein Glück kann man dies nicht pauschalisieren auf die ländlichen Gegenden.
Kontrollieren als solches meine ich in zweierlei Richtungen.
Zum einen hat der Einsatzleiter bzw. Leiter der Feuerwehr, die Verantwortung über diese Gegebenheiten. Wenn er sich der Gefahr aussetzt, daß er rechtlich wegen solcher Dinge belangt werden kann, dann prost Malzeit. Ein Einsatzleiter bzw. Leiter einer Feuerwehr kennt seine Leute bzw. Gegebenheiten. Wenn er also dem nicht entgegenwirkt, ist er auch dafür im Schadensfall haftbar zu machen. Auch wenn man hier von freiwilligen Feuerwehren spricht, muß man immer die gegebenen Unterscheidungen in Abteilungen des Vereins sehen. Der Verein als solches ist die eine Sache, die Einsatzabteilung, als Einrichtung der Komune, die andere Gegebenheit.
Im Schadensfall kommt somit die Unfallkasse auf. Aber nicht, wenn alkoholische Gegebenheiten geboten sind. Sollte eigentlich jedem ausgebildeten u. unterwiesenem Feuerwehrmann klar sein.
Du sprichst von der Seniorenmannschaft. Diese ist die Alters u. Ehrenabteilung, die nicht mit der Einsatzabteilung zu vergleichen ist u. auch in der Einsatzabteilung nicht mitwirken. Und von dieser spreche ich. Wenn diese bei Wettkämpfen sich solchen alkoholischen Gegebenheiten aussetzen, wird dies hoffentlich i. d. R. ohne Fahrzeuge u. Maschinen geschehen. Auch hier muß man unterscheiden, wobei ich dies schon heftig finde.Ansonsten sehe ich den Rest genauso bzw. ähnlich wie Du.
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Diagnose Alkoholmissbrauch: Immer mehr junge KrankenhauspatientenPressemitteilung Nr. 486 vom 15.12.2009 Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 rund 25 700 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Dies stellt einen deutlichen Anstieg von 11% gegenüber dem Vorjahr dar. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 170% gestiegen, damals wurden rund 9 500 junge Patientinnen und Patienten mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär behandelt
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...., sehen sollte man doch erstmal, warum unsere Kinder so einfach an Alkohol kommen. Es sind die Erwachsenen, die vom Verkauf leben. Da ansetzen, ist m.M. der einzig richtige Weg. Jeder "Laden", der Jugendlichen Alkohol verkauft oder gar einschenkt, gehört bereits beim ersten Mal geschlossen und äußerst hart bestraft.
Es ist ja aber viel einfacher, auf Jugendliche, die mal Blödsinn gemacht haben, einzuprügeln.
Arme Gesellschaft, der nichts besseres einfällt, Jugendliche schlecht zu sehen, um von eigenen Fehlern abzulenken.Im übrigen gehe ich mit mabysc konform.
@carsten, warum ist Lousitanas Beitrag für dich schrecklich? Für mich ist das eine sehr klare und realistische Aussage
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Dass Alkohol vile zu leichtfertig an Jugendliche verkauft wird ist die eine Seite. Die andere ist, dass man sich Alkohol auxch von älteren Freunden beschaffen lassen kann. Das ist genau wie mit Zigaretten oder Gewaltvideos. Wer will schafft es immer daran zu kommen. Auch stehen in manchem Wohnzimmerschrank der Eltern Flaschen mit Alkohol einfach so rum.
Am wirkungsvollsten wäre die rigorose Aufklärung der Jugendlichen über die Folgen von Alkoholmissbrauch. Am besten mit Filmen vom Entzug in einer Klinik.
Keiner will die heutige Jugend schlecht machen, es wird nur allzu leicht gemacht an Alkohol zu kommen und jeder schaut weg wenn er Jugendliche auf der Straße mit Alkohol sieht.
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ass Alkohol vile zu leichtfertig an Jugendliche verkauft wird ist die eine Seite. Die andere ist, dass man sich Alkohol auxch von älteren Freunden beschaffen lassen kann.
Klar und woher denn, auch von Erwachsenen - ist genau wie mit Zigaretten oder Gewaltvideos. Wer will schafft es immer daran zu kommen. Auch stehen in manchem Wohnzimmerschrank der Eltern Flaschen mit Alkohol einfach so rum.Ja, da ist es wieder was ich sagte, die Erwachsenen
Am wirkungsvollsten wäre die rigorose Aufklärung der Jugendlichen über die Folgen von Alkoholmissbrauch. Am besten mit Filmen vom Entzug in einer Klinik.
-Sollte man vielleicht auch den "Erwachsenen" zeigen, damit sie sehen, was sie Kindern und Jugendlichen antun, in ihrer ProfitsuchtKeiner will die heutige Jugend schlecht machen, es wird nur allzu leicht gemacht an Alkohol zu kommen und jeder schaut weg wenn er Jugendliche auf der Straße mit Alkohol sieht.
Einen Widerspruch les ich hier: Keiner will usw. ....und jeder schaut weg... ja wer denn: doch nur die Erwachsenen, die verantwortlich waren, was aus den Kindern wurde, und wenn festgestellt wird, er der Jugendliche stört unsere ach so wünschenswerte heile Welt (ich grinse mal kurz) wendet man sich von dem Jugendlichen ab.
Ganz schön traurig, zumal wir doch alles besser machen wollten, als es unsere Eltern mit uns taten
da ich ja nun gar keine Ahnung habe, wie ich auf einzelne Passagen schreiben kann, hoffe ich doch sehr, dass man mich versteht.
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Hallo!
Die Beschaffung von Alk ist wirklich kein Problem für Jugendliche. Da können noch so viele Hinweis/Verbotsschilder an der Tanke oder im Supermarkt hängen. Einer aus der Gruppe ist volljährig und kauft ein.
Es hat auch viel mit Gruppenzwang und Zugehörigkeit zu tun. Man will ja schließlich keine Spaßbremse oder Feigling sein. Der Alk wird rumgereicht..wenn wirklich ein Kind von 13/14 Jahren "Nein" sagen würde, ist er bei den anderen doch schon unten durch und wird gedisst. Alk hebt das Selbstbewusstsein und senkt das Unrechtsbewusstsein.
Meistens findet der Einstieg mit diesen Mixbieren und Alkopops statt. Schmeckt herrlich süß und ist in deren Augen kein richtiger Alkohol. Schließlich verspriht ja auch die Werbung, wer das Zeugs trinkt, ist cool, beliebt und gehört dazu. Vor der Party ist dann "vorglühen" angesagt. Viele trauen sich wirklich nicht "nüchtern" da hin.
Die Jugendlichen von "heute" sind im Grunde nicht schlechter. Alles andere, das Umfeld, Zukunftsängste, Leistungsdruck, überforderte Eltern und Lehrer, selbsternannte Vorbilder aus Ballerspielen, Gewaltvideos und auch Songtexte....die Saufen, Sex und Gewalt verherrlichen...hat sich verändert. Viele können damit umgehen, einige aber nicht.
Sicherlich sagen jetzt viele, man muss doch nicht jeden Scheiß mitmachen und den ***** in der Hose haben, "Nein" zu sagen.....aber viele können das nicht. Man hängt zusammmn ab, will weiterhin dazu gehören und hat Angst vor dem Ausschluß aus der Gruppe. Für viele ist die Gruppe die Familie.
Ein sehr enges Familienmitglied arbeitet mit Jugendlichen, die komplett abgestürzt sind und ohne Alk nicht mehr durch den Tag kommen. Dies sind teilweise 12/13 jährige, die abgestumpft sind und mit allem schon abgeschlossen haben. Und nicht alle kommen aus einem schlechten Elternhaus.
Sabine
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@mabysc
ich habe ein wenig im web nachgeschaut und tatsächlich hast Du Recht ,es wird weniger getrunken.
Nun wirds aber sackehart von ca 50% die regelmässig trinken ,fallen 10% auf jugendliche die sich beinahe zu tode saufen,dass heisst im klar Text es trinken immer weniger aber die die trinken sind richtig jung und konsumieren was das Zeug hält.
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@jordan
Genauso ist es.Betrunkene Kinder gab es früher auch schon, nur ist es dann in der Regel zu Hause passiert, wenn sie heimlich die leckeren Früchte aus dem Rumtopf genascht hatten oder heimlich Papas Schnapsglas leertranken. Nach dem "Würfelhusten" waren sie kuriert davon.
Früher sind die Teenies weggegangen, um Spaß zu haben, tranken weniger, weil es teuer war. Jetzt ist es bei vielen "in" so schnell wie möglich betrunken zu werden, und sind auch noch stolz darauf. Wie Asothep schon schreibt ist es bei vielen der Gruppenzwang, mitzumachen.
Betrunkene, die irgendwo eingedusselt waren, gab es auch immer. Nur sind diejenigen so gut wie immer wieder auf ihre eigenen Beine gekommen, wenn sie wachgerüttelt wurden, und nicht irgendwo liegengeblieben oder liegengelassen worden.
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@mabysc
Ich investiere keine Energie in die Verbittertheit. Ich sehe es nur real ohne eine rosa Brille.
Aber zum TV Programm, auch hier muß man sich doch stark wundern. Ein User hat mal in einem anderen Forum einen Beitrag geschrieben, den ich am 22.12. 19:38 Uhr hier rein gesetzt habe. Es gibt doch noch Leute, die zurückblinkend wissen was sich geändert hat. Das ist das, was ich meine. -
Jugendliche trinken weniger - das mag zwar sein aber es ist doch sehr bedenklich
zu lesen, dass die, die dann trinken - regelrecht abstürzen....im Gegensatz zum Jahr 2000 - da gab es 9.500 Alkoholvergiftungen bei den 10 - 20 jährigen - waren es im Jahr 2008 dann 25.700 Alkoholvergiftungen, die stationär behandelt wurden.
Tendenz steigend. -
gutenmorgen wrote:
Auch stehen in manchem Wohnzimmerschrank der Eltern Flaschen mit Alkohol einfach so rum.
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Das ist auch normal. Nur wenn der Flascheninhalt sich auf seltsame Weise "verflüchtigt" sollten die Eltern stutzig werden.Eltern müssen schließlich keine Antialkoholiker sein. Auch bekommt man schon mal Besuch, bzw. hat eine Familienfeier.
Ich möchte mal wissen, welcher Teenie früher nicht gemeinsam mit den Eltern ein Gläschen Eierlikör o. ä. getrunken hat. Wohlgemerkt: mit den Eltern, und nicht heimlich
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...@ Metrostar - da ich nicht vernünftig zitieren kann,
gibt es hier eine falsche Übermittlung von brujeras Text.Auch bei mir im Haus ist Alkohol zu finden und ich frage nicht, ob ich mir eine Flasche Wein o.ä. öffnen kann. Das war für meine Kinder kein Grund, zum Säufer zu werden. Wichtig ist wohl, dass die Kinder und Jugendlichen immer einen Ansprechpartner haben, ihre Sorgen teilen können und so viel Selbstbewußtsein vermittelt bekommen, dass sie sich nicht irgendwelchen Gruppen anschließen.
Also wieder mal, die Erwachsenen sind gefragt und stehen in der Pflicht! -
Auch bei uns stand und steht schon mal Wein oder Bier herum und wenn wir Gäste haben wird auch mal ein Gläschen Schnaps angeboten.
Das ist auch nicht der Punkt. Ich meinte ganze Bars unverschlossen. Sicher ist das kein Freibrief für Kinder zuzugreifen aber es verlockt schon.
Als meine Kinder im jüngeren Alter (ab 18) waren gingen sie auch manchmal auf Flaterate-Partys und kamen auch nicht immer nüchtern nach Hause, aber im Krankenhaus landete keiner und irgendwann wurde es ihnen selber zu dumm und sie ließen bleiben.
Aber ich weiß von ihnen auch, dass manche Freunde schon mal heimlich die Bars der Eltern geplündert haben. Zwei von denen haben heute im Erwachsenenalter ein massives Alkohol-Problem.Ich muss aber auch dazu sagen, dass es die klassischen Discos fast nicht mehr gibt oder sie sind weit außerhalb der Stadt fern von öffentlichen Verkehrsmitteln. Es gibt fast nur noch die großen Hallen und da trifft sich nun mal die Jugend am Wochenende. Und ausgerechnet da finden diese Partys statt. In dem Alter ist dabei sein alles und dann gehen die dort hin. Wir haben uns immer dagegen gesträubt und lange Gespräche mit ihnen geführt.
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Misspoem wrote:
Also ich bin 15 und ich würde nie im Leben auf die Idee kommen Koma- oder Flatratesaufen zu machen. Ich finde, dass es so ******* ist, sich einfach so gehen zu lassen und nicht mal so weit zu denken, dass es der Gesundheit schadet.LG Jasmin
Hallo,
Deine Aussage ist aller Ehre wert (schön daß sich auch mal ein Teenie meldet), aber wie sieht es in Deiner Umgebung aus ? Da wird sicherlich auch Alkohol getrunken, oder ? Was meinst Du, wie könnte es bei Dir oder Deinen Freunden in ein/zwei Jahren aussehen ? Gehst Du noch nicht in Discos ? Mit 15 müßtest Du eigentlich schon zu Hause sein, wenn die Party noch garnicht angefangen hat. Dort wird ja gern verleitet...
Man sollte nie NIE sagen. Der
wartet...
LG

