Nonstopflug - Direktflug
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Hallo,
ich bin ueber diese ellenlange Diskussion erstaunt. Wie ich erkennen kann, sind die Flugzeiten, die auf den Reiseunterlagen aufgedruckt worden waren, auch eingehalten worden. Da sehe ich also keinen Hintergrund, dass man einen halben Urlaubstag verloren hat. Zudem die derzeitige Rechtsprechung ganz klar sagt, dass die Reisetage nicht als Urlaubstage einzustufen sind.
Der Unterschied zwischen "Nonstop" und "Direktflug" ist der, dass eben im ersteren Falle von "A" nach "B" ohne Zwischenlandung geflogen wird, und im zweiten Fall eine Zwischenlandung moeglich ist. Zweiteres ist bei Fernfluegen von der Zeit her spuerbar nicht so sehr gravierend, wie z.B. fuer einen Flug von Duesseldorf nach Palma, wenn dieser meinetwegen ueber Stuttgart gefuehrt wird.
Im internationalen Recht ist nur vorgesehen, dass bei Umsteigeverbindungen entsprechend viele Flugcoupons vorhanden sein muessen, bei Fluegen mit Zwischenlandung dies hingegen nicht. In der Regel kann man Zwischenlandungen in den Flugplaenen der Fluggesellschaften erkennen (Symbol).
Hinsichtlich der Flugzeiten moechte ich noch anfuegen, dass es normal ist, dass Fluege in "westbound", also Fluege die von Ost nach West fliegen, laengere Flugzeiten haben, als Fluege in "eastbound", also Fluege die von West nach Ost fliegen. Das hat was mit der natuerlichen Erdrotation zu tun.
Viele Gruesse
bernardo2001 -
@bernardo
wieso bist du über die "ellenlange diskussion" erstaunt?
der thread hat nur so viele beiträge, weil viele user ihre infos zusammen getragen haben.
so wie du in deinem beitrag. der ja auch nichts anderes ist,als eine zusammenfassung aller infos in einem beitrag

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bernardo2001 wrote:
Hallo,Hinsichtlich der Flugzeiten moechte ich noch anfuegen, dass es normal ist, dass Fluege in "westbound", also Fluege die von Ost nach West fliegen, laengere Flugzeiten haben, als Fluege in "eastbound", also Fluege die von West nach Ost fliegen. Das hat was mit der natuerlichen Erdrotation zu tun.Na ja - Du mußt nur fest dran glauben.

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bernardo2001 wrote:
Das hat was mit der natuerlichen Erdrotation zu tun.Das ist eines der größten Irrtümer der Menschheit, lieber Bernardo.
Ansonsten habe ich noch ein kleines Experiment für Dich:
Wenn Du Dich mal am Äquator aufhältst, dann spring mal von einem Zehn-Meter-Turm in ein Wasserbecken. Der Sprung dauert ca. 1 Sekunde. Gemäß "Deiner Erdrotation" würdest Du dann ca. 463 Meter entfernt einschlagen. Oder?
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Die Aussage zur Erdrotation ist nicht falsch, sondern nur irrefuehrend bzw. nur ein Teil der Erklaerung.
Ursaechlich fuer die laengeren Flugzeiten sind die Jetstreams. Diese entstehen weil es am Aequator waermer als an den Polen ist und in diesen beiden Zonen unterschiedliche Luftdrucke herschen. Auf Grund physikalischer Gesetze gleichen sich diese Unterschiede aus und die warme Aequatorluft bewegt sich (als Wind) nach Norden. (Auf die genaue Erklaerung der Details verzichte ich hier bewusst).
Durch die Erdrotation greift der Effekt der Coriolis-Kraft und dieser lenkt den Wind Richtung Norden nach Osten ab. Das ergibt dann die Jetstreams.
Wie man sieht spielt die Erdrotation also durchaus eine Rolle.

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Ich bin mir ziemlich sicher, die meisten Reisenden interessieren sich nur oberflächlich über die Gründe der Zeitunterschiede der Flüge von westost oder ostwest. Man liest die angegebenen Zeiten und nimmt sie zur Kenntnis. Da die uns peinigenden Tiefs immer aus dem Westen kommen, ist die vorherrschende Westdrift der Winde eine ausreichende Erklärung, ohne das die wissenschaftliche Begründung nachgeliefert wird.
Der TO beschwert sich meiner Meinung nach zu Recht nur darüber, das ihm die Information über die Zwischenlandung vorenthalten wurde. An seinen Flugzeiten hat sich ja nichts geändert, er wird höchstwahrscheinlich zur avisierten Ankunftszeit plus/minus akeztabler Unterschiede angekommen sein.
Ob das nun diese Diskussionen rechtfertigt bleibt aussen vor.
Gruss Gabriela
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Ich habe das zwar explizit nicht erwähnt, aber unterstellt, das man aus meinen Ausführungen erkennen kann, das die "Tiefs" von Westen kommen, und daher auf dem Rückweg von Nord- Mittel- und Südamerika schieben. Und dann ist man schneller wieder zurück in der Heimat.
Gruss Gabriela
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juanito wrote:
Auf der HP von Condor, bei Abflügen am Freitag steht ein Ausrufezeichen.
Das bedeutet VIA-Verbindung. Steht rechts unten.Und wenn man Flug Details anklickt kommen die Flugzeiten und die Zwischenlandung raus.
Komm mal wieder runter Juanito. Natürlich steht das VIA (jetzt?) auf der HP von Condor drauf, sogar bei "Ihre Flugdaten" im rechten Feld steht ergänzend dazu noch ganz deutlich " via Nassau/Bahamas "!
Aaaaber. Comandante hatte ja eben nicht direkt bei Condor gebucht, sondern der Flug war Teil einer Pauschalleistung von NEC. Und wenn auf dem Ticket tatsächlich nichts bezüglich eines VIA draufstand, finde ich es schon zumindesten keine Glanzleistung des Ticketausstellers (NEC, oder dessen Beauftragter). Nicht jeder ist in den Flugplänen aller Airlines von und nach Cuba zuhause und kann oder muss wissen dass Freitag Condor-Flüge immer via Nassau geflogen würden (?). Noch ist es zwingend notwendig zu wissen, dass die TATL Flüge West-Ost kürzer sind als andersrum. Muss der Pauschalurlaubbucher vor Buchung oder Reiseantritt Grundlagenforschung führen über alle Unwägbarkeiten zum Ausschluss von Fehlern oder Halbinformationen fremder Leistungen? Doch ganz sicherlich nicht. Deshalb bucht er ja pauschal und nicht individuell. Wobei aber letzteres im allgemeinen zu einer genaueren Informationskette führen würde.
@ Comandante
was ich aber immer noch nicht verstehe. Wieso seid ihr 4 Stunden zu früh vom Hotel abgeholt worden? Das würde doch wohl eher auf eine Glanz- oder vielmehr Fehl oder auch Faulplanung der Incoming Agentur hindeuten. Zumindesten kann ich deinen Ausführungen nichts darüber entnehmen dass sich die Abflugszeit laut Ticket um 16.15 Uhr wesentlich verändert habe?LG ginus
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Dylan wrote:
bernardo2001 wrote:
Das hat was mit der natuerlichen Erdrotation zu tun.
Das ist eines der größten Irrtümer der Menschheit, lieber Bernardo.Ansonsten habe ich noch ein kleines Experiment für Dich:
Wenn Du Dich mal am Äquator aufhältst, dann spring mal von einem Zehn-Meter-Turm in ein Wasserbecken. Der Sprung dauert ca. 1 Sekunde. Gemäß "Deiner Erdrotation" würdest Du dann ca. 463 Meter entfernt einschlagen. Oder?
Das waere doch was. Da kauf ich mir nur noch ow-Tickets von Ost nach West. Die gegenteilige Strecke huepfe ich dann wie ein Kaengeruh, schneller als der Schall (333 Meter /sek). So schnell ist kein Passagierflieger........
Bernardo -
Comandante
Auf jeder Buchung , die man bei Condor macht, steht exakt Flugnummer und Flugzeiten drauf.
Desweiteren steht immer drauf, daß es sich um unverbindliche Flugzeiten handelt, Streckenführung und Fluggerät ändern kann.
Es gibt dazu auch gesetzliche Regelungen.
Charterflug (!) und Linienflug (!) -
mkfpa wrote:
Die Aussage zur Erdrotation ist nicht falsch, sondern nur irrefuehrend bzw. nur ein Teil der Erklaerung.
.../...Durch die Erdrotation greift der Effekt der Coriolis-Kraft und dieser lenkt den Wind Richtung Norden nach Osten ab. Das ergibt dann die Jetstreams.
Wie man sieht spielt die Erdrotation also durchaus eine Rolle.

...na ja, und Kombulenzen tragen den Rest dazu bei, muttu guggen hier .

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denke mal---jetzt sind wir alle dank Wiki googeln ein Stück weiser----

Der letzte Diskussionsteil hat mit dem Thema des Threads nur noch einen Hauch zu tun...
Machen wir zu!
Danke für die Beiträge.