Trinkgeld schon vor der Leistung ?
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Holzmichel:
Und deshalb waren wir einig, der Kellnerin schon im Vorfeld zu zeigen,wie "gern" wir sie haben. Und nach der ersten Bierrunde haben wir ihrdie 20 Euronen zugescheckt und auch erklärt. Ja, siewollte es nicht nehmen - wir bestanden aber darauf.
Das verstehe ich jetzt. Das finde ich auch nicht als eine Art Bestechung, das macht doch jeder hierzulande.
Wenn wir z.B. (meine Clique) in unsere Stammdisko gingen, kriegte die Kellnerin immer ein sehr gutes Trinkgeld, dafür mußten wir mit mehreren Personen nie sehr lange warten auf ein neues Getränk.
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MissTransylvania wrote:
Find ich ja krass. Wenn das stimmt, ist ja der Hoteljob ein mieser Job im Vergleich zu Fluss ( da hat jeder immer seine festen Kabinen und kann sich sein Geld behalten.)also liebe MissTransylvania sorry,
ich weiss nicht, wie es tatsächlich gehandhabt wird.
Aber ich kann schwören, dass ich in Hotel schon sehr oft wechselnde Zimmermädels festgestellt hatte - die müssen sicher irgendwie ein Schichtsystem haben ??
Hoteliers hier bitte mal helfen - wie ist das bei Euch geregelt ??Zitat repariert.
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Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Anrede entbehrlich ist.
@ MissTransylvania: Was ist an dem was ich mache Bestechung? Und wo es ungerecht sein soll verstehe ich auch nicht. Man kann auch verschieden hohe Beträge geben, falls du meinst, dass der Kellner trotz Mehrarbeit zu wenig Trinkgeld bekommt.
Und außerdem spielt hierbei wohl die Art der Unterbringung eine Rolle, oder? Wenn ich nur Frühstück gebucht habe, muss der Kellner (bei Buffetversorgung) eigentlich nur die Kanne Kaffee bringen und am Ende abräumen. Ganz anders sieht das bei HP oder AI aus!
So, und wenn ich nun ÜF gebucht habe, und das Zimmermädchen bekommt mehr als der Kellner, finde ich nicht mehr als richtig, weil das Zimmermädchen eindeutig mehr Arbeit mit mir hat!Aber wie gesagt, es hängt immer wieder davon ab, wer wieviel pro Trinkgeldgabe bekommt.
LG
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Wenn ich im AI Hotel bin bekommt mein Tischkellner nach dem Essen seinen Tip für den guten Getränkeservise und 2-3x pro Aufenthalt gibt es ein kleines Scheinchen in die Tipbox für die Küche.Das Zimmermädchen bekommt auch 2-3x ein kleines Trinkgeld.
Natürlich alles nur wenn die Leistung auch passt. -
MissTransylvania wrote:
Wo bleibt also da die Gerechtigkeit?? Also ganz ehrlich, wenn sich unsere Zimmermädchen die kommende Saison beschweren, werde ich ihnen mal diesen Thread empfeheln. Kein Wunder, dass bei uns auf den Schiffen so ein KRIEG zwischen den Abteilungen herrscht!Schönen Gruß!
Diesen Krieg zwischen "Frack und Kittel" gibt es wohl, seitdem es Trinkgeld gibt! Durch den Zeitpunkt des Trinkgeldgebens werdet ihr das sicher nicht aus der Welt schaffen. Ansonsten kann man es ruhig mal handhaben wie Erwin im Eingangspost, es macht sich "bezahlt"! Und nachdem man ja kaum Angst haben muss, das es mehrere tun
wird man auf jeden Fall keinen Nachteil haben! -
Wir geben nie vorher Trinkgeld, wieso auch? Hab ja schliesslich den Urlaub schon bezahlt & da gehört das Zimmermädchen sowie der Kellner auch dazu. Das ist ihr Job, es ist nicht nötig sie mit Geld zu "erpressen" Wir haben so auch immer nur gute Erfahrungen gemacht. Mussten uns noch nie beklagen! Wenn wir den Service gut fanden, legten wir alle paar Tage was aufs Bett. Dem Kellner geben wir sowieso fast nie was. Wenn wir mal was gaben, hatten wir ehrlich gesagt nicht das gefühl, dass sie so glücklich drüber waren. Sie sind halt eben schon verwöhnt von anderen Touristen die von anfang an Geld zustecken! Wir werden das weiterhin so machen, klappt wunderbar, muss mir schliesslich die bezahlte Leistung nicht noch mal erkaufen.
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Wir geben eigentlich immer nach dem Urlaub ein entsprechendes Trinkgeld!
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simi23 wrote:
Dem Kellner geben wir sowieso fast nie was. Wenn wir mal was gaben, hatten wir ehrlich gesagt nicht das gefühl, dass sie so glücklich drüber waren. Sie sind halt eben schon verwöhnt von anderen Touristen die von anfang an Geld zustecken!Trinkgeld nimmt man gerne. nur bei Almosen ist die Freude wohl eher verhalten

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Also wir geben immer erst nach ein paar Tagen Trinkgeld. Erstens möchte ich ja erstmal die Serviceleute kennenlernen und zweitens gibt es bei mir nur Trinkgeld, wenn ich mit der Leistung zufrieden bin.
Was ich überhaupt nicht leiden kann ist, wenn ich erst "bezahlen" muss, damit jemand "nett" zu mir ist. Schließlich habe ich ja die Leistungen schon bezahlt.
Bin ich mit dem Service zufrieden und der eine oder andere Angestellte sticht durch seine Freundlichkeit heraus, dann bekommt die entsprechende Person das Trinkgeld direkt. Viele Hotels oder Clubs haben ja auch eine Sammelbox, damit auch die Leute, die im Hintergrund arbeiten, was an den Trinkgeldern bekommen. Da tun wir auch gern was rein, wenn wir generell mit dem Hotel zufrieden waren. -
Hallo zusammen,
wir halten es so: Im Urlaubshotel angekommen schauen wir uns zunächst mal den Betrieb im Speisesaal an, sehen auch, was macht das Zimmermädchen beim ersten Mal. Ist mein Nachthemd lieblos unter das Kopfkissen gestopft, die Kosmetikartikel im Bad in eine Ecke zusammen geschoben (damit man schneller sauber machen kann), warten wir ein paar Tage ab, geben dann bei wiederholtem "Service" ein ebenso "angemessenes" Trinkgeld etwa alle 3 Tage). Geben sich die Damen aber Mühe gibt es gerne mehr.
Bei den Kellnern findet man schnell diejenigen, die freundlich und umsichtig ihren Job machen, da geht dann nach 1 oder 2 Tagen ein üppiges Trinkgeld über den Tisch, das öffnet dann oft wunderbare Möglichkeiten, ein Tisch am Fenster z.B. bereits gekühlte Getränke auf dem Tisch, besondere Kleinigkeiten aus der Küche u.v.m. So kommt man auch mit dem Personal ins Gespräch über das Wetter z.B. , tauscht Freundlichkeiten aus usw. Das ist doch schön und freut uns.
Dieser "bezahlte" Zusatzservice empfinden wir keineswegs als Bestechung, die Trinkgeldnehmer können es gut gebrauchen und wir haben einen wunderschönen Urlaub mit diesen kleinen Aufmerksamkeiten, die wir sehr genießen.
Es ist aber nicht so, daß die anderen Kollegen nichts bekommen, vielleicht dann nicht ganz so viel.
Gruß Reisemarie
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Ich schaue mir auch erst den Betrieb an. Das Zimmermädchen bekommt nach ein paar Tagen etwas und dann wieder. Schau mir an, ob es immer das Gleiche ist.
Legen, wenn immer Andere putzen, das Geld auf das Kopfkissen. Dem Kellner gebe ich in unregelmäßigen Abständen etwas.
Wie yuccapalme schreibt, ist oder war es so. Wenn man u.a. in Mexiko nicht gleich Trinkgeld gibt, würde ich heute noch auf den Kellner warten.
Gruß
Siegi -
Simi23,
deine Meinung finde ich mal grundsätzlich besch....eiden! Gehörst du auch zu der Fraktion, die glauben, im Urlaub haben sie das Servicepersonal dazugekauft und können es wie Sklaven behandeln? Geht ja wohl gar nicht.

Ich habe während meiner Ausbildung, als die liquiden Mittel noch nicht so locker geflossen sind, nebenbei viel auf einem Festzelt gekellnert. Dort wurden die Kellner anteilig am selbsterwirtschafteten Umsatz bezahlt, das Thekenpersonal nach Stundenlohn. Ich weiß, dass es bei anderen Unternehmen für alle nur festen Stundenlohn gibt und bin eigentlich froh gewesen über die Umsatzregelung, die bei uns herrschte. Bei gut trinkendem Publikum hat es sich schon gelohnt, sich ein ganzes Wochenende quasi rund um die Uhr die Füße platt zu laufen.

Dabei muss ich zugeben, dass ich Leute, die mir gleich am Anfang super blöd kamen, mich dumm angemacht oder in sonstiger Weise für minderwertig befunden haben, auch einfach nicht mehr bedient habe. Das muss ich (und jeder andere Kellner dieser Welt) sich nicht gefallen lassen! Wenn ich einen Fehler gemacht habe (ein falsches Getränk gebracht, das Glas verschüttet, etc. pp.), dann habe ich mich selbstverständlich entschuldigt und dafür gerade gestanden. Aber der persönliche Sklave für die Gäste bin ich garantiert nicht gewesen, so frei nach dem Motteo: "Ich bezahle doch die Getränke, dann hab ich den Kellner dazu auch bezahlt". Und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wieviele Menschen genau dieses Schlags es schon allein auf Deutschlands Festplätzen gibt!
Jedenfalls, und das ist der Punkt, bedient man Leute, die einem freundlich gesonnen sind, wesentlich lieber, schneller und höflicher. Und wenn man dann gleich vorab noch ein kleines Trinkgeld bekommt, dann läuft man erst recht einmal mehr zu diesem Tisch und schaut, was man noch tun kann. Ich finde nicht, dass das Bestechung ist. Als Kellner verdient man eben auch damit seinen Lebensunterhalt.Seit meiner Kellnerzeit bin ich jedenfalls nicht mehr pingelig mit Trinkgeld und ich muss sagen, ich habe eigentlich noch nie eine schlecht gelaunte Bedienung gehabt!
Für mich gehört das Trinkgeld geben, egal für Dienstmädchen oder für Kellner, einfach mit dazu, gerne auch vor erbrachter Leistung, da ich aus eigener Erfahrung weiß, was für ein Knochenjob das sein kann!
Sollte ich nach ein paar Tagen feststellen, dass die Leistung zu wünschen übrig lässt, dann kann ich immer noch den "Geldhahn" zudrehen.LG Lousitana
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gastwirt wrote:
Trinkgeld nimmt man gerne. nur bei Almosen ist die Freude wohl eher verhalten
Kein Mensch erwartet, daß einem der Kellner vor Freude um den Hals fällt, aber ein freundliches Kopfnicken ist das mindeste. Wir fanden es schon beim letzten Urlaub in der Dominikanischen Republik krass, wie die Kellner das Trinkgeld einsteckten, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Bis auf die jungen Bedienungen kein Anzeichen von Dank oder Freude :?
Zitat im Zitat entfernt, da dieses entbehrlich ist.
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@lousitana
Da hast du wohl was falsch verstanden...... Ich brauch bestimmt keinen Sklaven, weiss gar nicht wie du drauf kommst?!
Ich brauch auch nicht ein Kellner der mir nachrennt & mir die Getränke auf der Stelle an den Tisch bringt, oder ich extrawünsche bekomme, weil ich ja vorher 20 euro hingeblättert habe! Diesen extraluxus brauch ich eben nicht, deshalb muss ich auch nicht vorher schon was bezahlen, damit der Kellner spurtet wenn er mich sieht. Ich möchte eigendlich ganz normale Leistungen, jenachdem was für Urlaub ich gebucht hab. Wenn es Buffet gibt & der Kellner muss mir nur noch die Getränke bringen, wieso soll ich da vorher schon Trinkgeld geben? Ihr macht das sowieso nur, damit ihr besser bedient werdet!!! Und genau das brauch ich nicht. Ich setzt mich eben hin & lass mir erst die Getränke bringen& geh dann ans Buffet! So hat man auch immer was zu trinken beim essen (so mal als Tip) Wenn wir dann das gefühl haben, dass er sich ja wirklich toll mühe gibt, mehr als "normal" dann bekommt er/sie auch gerne Trinkgeld. Das selbe beim Zimmer. Wieso soll ich vorher was geben damit mein Zimmer gereinigt wird? Das gehört doch einfach dazu! Wenn wir nach zwei Tagen sehen, dass es toll läuft, legen wir was aufs Bett. Also meiner Meinung nach reicht das. Kommt eben auch drauf an wo man in Urlaub fährt. Wenn ich dann sonst noch wen toll finde, der Gärtner oder so, dann geb ich auch da mal was. Aber bestimmt nicht im vornherein. Ich würd jetzt mal behaupten, dass genau die Leute die vorher Trinkgeld geben das gefühl haben, dass der Kellner nun ihnen gehört & wehe er steht nicht gleich an Ort und Stelle wenn man den Raum betritt, schlisslich hat man ihn ja VORHER bezahlt! -
**Metrostar:
Kein Mensch erwartet, daß einem der Kellner vor Freude um den Hals fällt, aber ein freundliches Kopfnicken ist das mindeste. Wir fanden es schon beim letzten Urlaub in der Dominikanischen Republik krass, wie die Kellner das Trinkgeld einsteckten, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Bis auf die jungen Bedienungen kein Anzeichen von Dank oder Freude :? ** wrote:Genau das ist uns in der dom.Rep. auch passiert, deshalb meine Aussage dazu. Der hat sich das einfach geschnappt, als wär das selbstverständlich. Nicht mal ein Danke oder ein Kopfnicken, gar nichts! Eben, verwöhnt von anderen Touristen!
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simi23 wrote:
Ich würd jetzt mal behaupten, dass genau die Leute die vorher Trinkgeld geben das gefühl haben, dass der Kellner nun ihnen gehört & wehe er steht nicht gleich an Ort und Stelle wenn man den Raum betritt, schlisslich hat man ihn ja VORHER bezahlt!Da ich ja derjenige bin, der das so gemacht hat - und in meiner geschilderten Situation immer wieder machen würde - möchte ich Deine Behauptung energisch von mir weisen!
Ich achte immer jeden dienstbaren Geist im Hotel, auf dem Festsaal oder sonstwo als ganz normalen Menschen. Da gehört niemand mir persönlich.
Und ich rede mit den Leuten, bin immer freundlich, achte Ihre Leistung.
Aber ich mag es halt nicht, z.B. im Hotelzimer anonym das geld auf die Garderobe zu legen.
Ich möchte es den Mädels persönlich in die Hand drücken, mit Ihnen reden!
Und das gelingt mir nicht immer.Und auf dem Festsaal haben wir natürlich mitbekommen, wie schwer das Bedienen bei der masse an Gästen und natürlich auch den Mitwirkenden werden wird.
Und natürlich wissen wir, dass da Wartezeiten entstehen könnten.
Und ja, in diesem Fall waren wir "egoistisch", wir wollten halt, dass das Bedienmädel ein bissel unseren Tisch bevorzugt und deshalb hat sie von uns diese 20 Euronen schon am Anfang bekommen. Im Übrigen war es eine ganz liebe und nette Bedienung, die schon allein durch ihre Freundlichkeit dieses Geld zu recht bekommen hat.
Und am Schluss gab`s von jedem Pärchen unseres Tisches nochmal ein Trinkgeld!
Und das war es uns wert ! -
mabysc wrote:
@Holzmichel
Ich verstehe immer noch nicht ganz, was Du auf der Karnevallssitzung bezwecken wolltest
Wolltest Du vor Deinen Freunden ein bischen glänzen, oder vor der Bedienung ? Ich weiß aus eigener Erfahrung was auf solchen Karnevallsveranstaltungen los ist und da wirst Du normalerweise mit Deiner Art von "Bestechung" nicht weit kommen.Nee mabysc, glänzen wollte und brauchte ich da nicht (meine Jacke hat das für mich getan
).
Jeder von uns 5 Männern hat 4 Euronen gegeben, sie haben mir alle das Geld gegeben.
Und ich habe der Kellnerin dann natürlich nicht die einzelnen 2 Euro-Münzen gegeben, sondern eben einen 20er Schein.
Und bezwecken wollten wir natürlich damit, dass das Bedienmädel unseren Tisch öfters oder schneller oder zuerst anläuft, als die anderen, ihr noch zugeordneten Tische.
Und es hat geklappt ! -
Genau, entweder werden die Koffer geschoben/gezogen, oder man(n) bzw. Frau hat seinen eigenen "Angestellten" für das Gepäck dabei
