Wie geht Ihr mit aufdringlichen "Bettlern" um ?
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Ich ignoriere Bettler meist gekonnt, und wenn ich belagert werde dann halte ich meine Tasche fest und gehe trotzdem weiter,....
Aber es gibt dennoch sehr hartnäckige Menschen, jetzt in Amsterdam war ein schwarzer der sprach uns auf Englisch an, wir gleich gemient wir verstehen nix, also meinte er auf Deutsch das wir keine Angst haben sollen aber ob wir Geld für Ihn hätten. Ich habe dann nur gemeint das wir nix mehr haben, Amsterdam sei so teuer, der lies nicht locker, fragte ob er in unser Portmonee schauen kann,... ich war sehr stutzig schuate mich immer wieder um,.... wir haben dann gesagt das wir nix haben und sind gegangen, der lief uns noch ne Weile nach und bettelte immer wieder ob wir wenigstens einen Euro haben,.... wir haben es ignoriert und irgendwann war er weg....
In Detschland gebe ich generell kein Geld, denn die Frage ist wer es denn wirklich nötig hat,... in Deutschland muss niemand auf der Straße leben, dessen muss man sich bewusst sein!
In der Tschechei haben wir mal einem Bettler Brot, Bananen und Käse gebracht statt Geld, der hatte sich wahnsinnig gefreut und auch gleich gegessen. Ich hab hier in Deutschland mal jemanden nen Burger von MC gegeben der saß ja auch neben dran, da meinte der Rotz frech,... "was soll ich damit ich will Geld".... da zeigt doch wer Bettelt um zu überleben und wer ein Fake ist! -
also wir ignorieren sie immer . schließlich haben wir urlaub
, ausnahme ist aber Tunesien dort haben wir dem einen oder anderem was gegeben - allerdings tun die was für ihr geld - halten nicht nur die hand auf - man bekommt zb ein freundschaftsband für 1 Dinar (60 cent) - so war das zumindest vor einigen Jahren . 
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@Soerenm
Betteln war das sicherlich nicht, aber ein geschicktes Überrumpeln, um zum Kauf zu drängen
Dabei ist beim Geldbörse-Zücken natürlich Vorsicht geboten, da es sonst ein teures Souvenir wird. (Genau wie bei den Jasmin-Sträußchen, Nelkenfrauen auf "Malle" usw.) -
Also beklaut wurde ich dort nicht , und sie sahen recht ärmlich aus da musste ich was geben

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Hallo zusammen, also ich weiß aus Ägypten nur folgendes :
Bettelnden Kinder soll man NICHTS geben, da sie eigentlich zur Schule sollten. Aber solange sie etwas bekommen, werden sie immer wieder von ihren Familien los geschickt.
Anders ist es mit FRAUEN. Solltet Ihr eine bettelnde Frau sehen, dann geht ruhig hin und gebt Ihr etwas. Denn Frauen betteln, so wurde es uns von einem Ägypten erklärt, nur wenn sie : WITWEN sind oder von ihren Familien VERSTOSSEN wurden.
Auch die Ägypter selbst, geben diesen Frauen etwas. Aber meistens geschickt, das es nicht so auffällt.LG
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@Kuttel
Du meintest sicher mich als Moralapostel, denn ich schrieb, dass sich für das Geld, was ich gab, Alkohol gekauft wurde.
Dazu möchte ich folgendes sagen, ohne jetzt mißverstanden zu werden:
Natürlich kommen so einige (sicher nicht alle) aus einer bestimmten Randgruppe. Ich persönlich kann von mir sagen, dass ich eine gute Kindheit hatte (wir aber auch unser Päckchen zu tragen hatten), ich komme aus der ehemaligen DDR u. mußte mich wie sehr viele andere Leute auch, auch durchkämpfen, ich hab sofort eine Umschulung gemacht u. habe sehr hart für meine berufliche Laufbahn gearbeitet. Ich war alleinerziehende Mutter. Heute habe ich quasi einen 12-Stunden-Tag, zwar eine sehr gute Arbeit, aber mein Geld ist hart erarbeitet u. sorry, ich möchte es nicht jemandem geben, der sich Alkohol/Zigaretten dafür kauft. Für mich ist es dafür gedacht, dass sich derjenige sein Essen kauft. Das hat mit Moralapostel nichts zu tun, es ist meine persönliche Einstellung. U. heutzutage wird überall Personal eingespart, man arbeitet für 3, es ist ja nicht leicht verdientes Geld, was wir verdienen.
Ich hatte natürlich neben harter Arbeit auch viel Glück arbeitsmäßig u. bin auch dankbar dafür u. ich bin froh u. auch demütig, dass ich nicht betteln muss oder obdachlos bin. Das wünscht sich ja auch niemand. -
Hallo,
bin froh auf dem Land zu wohnen, da sieht man selten was so abläuft,
die schlimmste Bettelei habe ich in Indien erlebt,
habe den Kindern Bonbons mitgenommen und verteilt, Geld gab ich nur einem
Schwerbehinderten, dann schnell weglaufen in der Gruppe, sonst bekommt man die Meute nicht
mehr los. Man kann die soz. Probleme nicht lösen. Ein gewisses Restrisiko besteht noch bestohlen
zu werden. Sonst versuche ich es mit ' weglaufen '. -
Ich gehe erstmal davon aus, dass die Bettler in den Touristen-Gebieten zumindest gelernt haben, wie sie sich gegenüber den Touristen verhalten sollen, um maximalen "Gewinn" herauszuholen.
Leider läßt sich daraus noch nicht die Bedürftigkeit des Bettlers ableiten, aber ich gehe davon aus, dass mehr als die Hälfte dieser Leute nicht wirklich bedürftig sind.
Natürlich ist man in solchen Situationen eine besonderen "Belastung" ausgesetzt.
Schließlich ist man im Urlaub und da sitzt das Geld ja bekanntlich etwas lockerer und man will helfen.
Besonders gemein wird es, wenn Banden Kinder vorschicken.
Ich versuche mir im Vorfeld bewußt zu machen, dass ich in diese Situationen geraten könnte und lege mir eine Strategie zurecht.
Meisten ist meine Strategei, dass ich mir sage, du spendest sowieso regelmäßig eine kleine Summe für soziale Projekte.
Das ist das vernünftigste was man machen kann.
Schließlich macht man das in einer ruhigen Minute und weiß dann genau, was man tut.
Mit so einem Schnellschuß vor Ort lindert man die Probleme ja nicht wirklich. -
Ich gebe bettelnden Kindern grundsätzlich nichts, sie sollen in die Schule gehen. Denn es fehlt in diesen Ländern an Bildung und wenn die Kinder schon durch Bettelei sich einen Teil des Lebensunterhalts verdienen, dann sehen sie den Sinn zur Schule zu gehen nicht mehr.
Ich finde es sinnvoll, Spenden in Form von Blöcken, Stiften etc. in Schulen abzugeben, das kann man über den Reiseleiter machen im Urlaubsland.
In der Dom.Rep. haben wir eine Schule besucht z.B.
Das ist vielleicht eine kleine Hilfe und wie immer ein Tropfen auf dem heißen Stein. -
Eigentlich, bin ich schon lange nicht mehr so "richtig" angebettelt worden. Das einzige mal, an das ich mich jetzt erinnere, war in der Fußgängerzone in Ingolstadt. An diesem Tag, war ich extrem gut drauf, weil mir irgendwas total gutes passiert war und da habe ich dem "Bettler" damals 2,- DM gegeben. Der hat mich dann bestimmt 1 1/2km lang mit Gesang lol begleitet. Gott, war das peinlich. Aber ich glaube, der hätte auch wenn ich ihm nix gegeben hätte, ganz gut reagiert.
Am Strassenrand saß eine Frau, bestimmt von irgend jemand "hingesetzt" und weil man ja immer wieder hört, dass man denen kein Geld geben soll, habe ich ihr in der Bäckerei ein Teilchen mitgenommen. Komischerweise hat sie sich über das extrem gefreut.
Kinder die betteln, gebe ich grundsätzlich auch kein Geld, aber ab und an was süsses, wenn ich was habe. -
Nun ja,
ich handhabe das immer so:
wer etwas leistet (Musi spielen, Artistik usw.) und dies mehr oder minder gut macht, dem gebe ich auch was, wenn ich Kleingeld dabei habe. Ist ja schließlich dann irgendwie verdient.Leuter die nur irgendwo rumbetteln oder stinkend am Boden liegen bekommen nix, egal ob mit oder ohne Tier, egal ob im Urlaub oder in Deutschland. Warum sollten sie auch etwas fürs nix tun bekommen, ich bin ja nicht der Staat.
Beste Taktik hierbei ist imo, die Leute nicht beachten, wenn man angesprochen wird, notfalls einfach durch sie hindurchlaufen. Die Windschutzscheiben-Brigade in Südfrankreich wird, sollten Sie trotz Verneinung putzen, einfach mit der Scheibenwaschanlage nassgespritzt.Ich weiß, meine Ansicht dazu ist hart, aber so sehe ich das nunmal. Vor Jahren ist es mir mal in Frankfurt passiert, daß mir ne Zigeunerin vor die Füße gespuckt hat und das Geld auf den Boden geworfen hat, weil ich ihr nur 20 Pfennig geben konnte (ich hatte nichts anderes dabei). Ich war damals total überrumpelt und wußte gar nicht, wie mir geschah.
Wichtig imo ist wie gesagt, die Unterscheidung zwischen dem ********, und denen, die sich ihr Geld noch "aktiv" verdienen wollen.
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Es ist halt Deine Meinung und jeder muss auch das tun, womit er sich wohlfühlt. Wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann sieht man vieles auch mit anderen Augen.
Jeder hat da seine Prinzipien. Wie gesagt schon, man kann nicht jedem etwas geben.
Aber ich gebe auch gerne Leuten etwas, die sich aktiv was verdienen wie z. B. Leute, die sehr gute Musik spielen etc.
Ich gebe auch ganz ehrlich zu, wenn jemand stinkend in die S-Bahn steigt, wechsle ich sofort die Bahn, das kann ich wirklich ertragen und schon gar nicht am frühen Morgen.
Trotzdem muss man dankbar sein, dass man selbst nicht in einer solchen Situation steckt.
Übrigens ich hab das mal in Berlin beobachtet, dass Ausländer den Bettlern bei uns nichts geben, wenn, dann wirklich recht selten. -
Ines68 wrote:
Trotzdem muss man dankbar sein, dass man selbst nicht in einer solchen Situation steckt.
.jeder ist aber für sein leben selbst verantwortlich. schlechte elternhäuser, heime etc sind für mich kein grund, sein dasein auf der straße obdachlos und bettelnd verbringen zu müssen.
jeder kann mal in eine schwierige situation kommen (ua scheidung ). dann aber den kopf in den sand stecken und das schicksal einfach so zu akzeptieren, muss nicht sein. es gibt fast für jedes problem eine lösung. wenn man aber resigniert und den ***** nicht mehr hoch kriegt, hab ich für solche menschen kein verständnis mehr.
wie schon gesagt, wir haben einen sozialstaat und jedem steht arbeitslosengeld, hartz IV etc zu. dazu bedarf es aber, dass man anträge stellt, zu dementsprechende einrichtungen geht und und und. zeit hat man ja.
ich habe diesbezüglich für bettler in unserem land nicht viel übrig. vorallem schon deshalb, weil sie ja oft anspruchsvoll sind. geld ja, ne geschenkte flasche sprudel oder was zum essen nein. -
Im Grunde genommen geb ich Dir recht. Unsereins denkt so und aus meinen Tiefs hat mich Gott sei Dank oft mein Humor, liebe Menschen um mich herum und meine Familie herausgeholt. Ich hatte auch eine sehr schöne Kindheit, dafür bin ich im Leben sehr dankbar.
Ich weiß nicht, warum die Leute ihren ***** nicht hochkriegen, aber ich denke manche Menschen sind durch das Leben dermaßen gebeutelt, dass sie auch Depressionen haben und gar nichts mehr zustande bringen, ich denke, dass das ganz schlimm ist.
Da ich im medizinischen Bereich arbeite, sehe ich schon Menschen, denen es ganz schlecht geht.
Ich finde man sollte nicht allzu sehr über diese Menschen richten.
Aber Leute, die Ansprüche stellen, dafür hab ich auch kein Verständnis. Aber wie ich schon gesagt habe, man kann nicht jedem gerecht werden. -
kutte wrote:
topoel schrieb: "...ich bin ja nicht der Staat"
Nein? Wer denn, wer oder was ist denn der Staat? Ich empfehle eine Nachhilfestunde in Staatsrecht!Ansonsten prima Einstellung, herzlichen Glückwunsch!
Kontextabhängiges Lesen scheint Dir nicht bekannt zu sein, oder? Ist ja fast wie bei der Bild Zeitung...
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Holzmichel wrote:
Hallo,
weil`s mir gestern wieder in sehr aufdringlicher Form passiert ist, interessiert mich Eure Reaktion darauf.
Dazu zwei Beispiele:- gestern an einer Strassenkreuzung in Bln.-Kreuzberg (allgemein bekannt) wieder die typische Scheibenputz-Truppe. Normalerweise lassen die ab, wenn man klar den Kopf schüttelt.
Muss diesmal ein Neuer dabeigewesen sein, jedesfalls spuckte der auf meine Scheibe, wo ich ablehnte.
(garantiert war der ein Einzelgänger, denn sowas ist eigentlich in der Szene tabu). - in Granada wollten sie uns die berühmten Sträusschen verkaufen, gleich mehrere dieser Frauen umringten uns, ich sagte klar aber höflich nein - sie liessen nicht ab, ich sagte nochmal sehr deutlich nein, dann beschimpften sie uns etc.
Zum Glück verstehe ich nur sehr wenig spanisch, hat mich also nicht weiter erregt !
Wie geht Ihr mit solchen Situationen um, was ist der beste Weg, diese "Bettler", "Verkäufer" oder "Dienstleister" loszuwerden ????
uns ist das auch schon sehr oft passiert, z.B in tunesien, ägypthen selbst auch in griechenland.
wir gehen einfach weiter und sagen weder nein noch hallo und drehen uns auch nicht um, hatte man uns in tunesien geraten und es funktioniert bestens - gestern an einer Strassenkreuzung in Bln.-Kreuzberg (allgemein bekannt) wieder die typische Scheibenputz-Truppe. Normalerweise lassen die ab, wenn man klar den Kopf schüttelt.
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Ich war schon in den verschiedensten Situationen und hab auch so einiges mitbekommen.
Das Problem:
Den Leuten den es wirklich schlecht geht,würde ich gerne was geben,die 50ct hab ich immer übrig.Aber Fakt ist,dass 90% einen versuchen zu bescheißen.
So ein Beispiel in Rom,
mitten in einer Fussgängerzone sitzt eine Frau,die scheinbar keine Beine mehr hat (dazu zappelt die noch merkwürdig) - auf einmal steht sie auf,dreht ihre Beine aus einem Pullover (?) und geht weg...
Auch ein gutes beispiel aus Berlin,auf meiner Route zur Uni kommt oft ein Kerl an,der nicht sprechen kann und auf einem Stück Pappe geschrieben hat "spendet,bla bla, kann nicht sprechen"...an diesem Tag saß ich mit einer Freundin da und vorher war ein komischer Kerl mit einem Hund im Abteil. Ich weiß nicht,was der Typ mit dem Hund gemacht hat,aber der Hund musste nunmal dringend und hat da in die S-Bahn einen Haufen reingelegt (nicht sehr vornehm,ich weiß ) . Der "stumme" Mann hat das nicht gemerkt,läuft mitten durch, bemerkt es dann und ruft laut "Scheiße!" - ja von wegen stumm.
Deswegen gebe ich solchen Leute eigentlich grundsätzlich nichts. Oft sind Musiker drin,die ziemlich coole Cover spielen (letztens haben ein paar was von Pink Floyd nachgespielt) - denen geb ich auch mal was. Einmal hab ich auch einem Punk was gegeben, weil ich wahnsinnig laut lachen musste - denn das erste womit er mich angesprochen hat,war,dass er am nächsten Tag in den Knast muss ...mehr konnte ich mir nicht merken,weil ich zu laut lachen musste.Keine Ahnung,warum man sowas erzählt.
Aber normalerweise gehe ich einfach dran vorbei ohne was zu sagen,zumindest verusche ich es immer...den so "kalt" zu bleiben ist nicht immer so einfach - wobei die es ja genau darauf abzielen.