Engländer im Urlaub! Top oder Flopp?
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head@desk
erst die russen, dann die engländer ... danach die franzosen, oder die belgier, oder ach, die amis und die Japaner fehlen auch noch....
Einige leute sollten sich doch echt mal an die eigene Nase fassen und erstmal vor der eigenen Tür kehren bevor sie die Nachbarn anmaulen ...ganze ehrliche meinung von mir, falls sie denn jemand hören will, es gibt überall leute die sich daneben benehmen und oft sind die, die sich so heftigst beschweren dabei.
Wenn ich was gegen besoffene gröhlende menschen hab buch ich halt nicht Malle oder Ibiza oder nen Club mit großem Anteil an 16-30 jährigen oder nen Ort wo grad fußball oder so ist ,oder was auch immer, ich habe seltenst probleme mit leuten gehabt, und wenn weiss ich, dass ich die probleme mit einzelnen Personen hab, die nicht ihr ganzes Land sondern nur sich selbst vertreten ...Aber naja jeder kehrt vor seiner eigenen tür da hat er dreck genug dafür...
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Ich sehe das genauso wie die Mehrheit der User. Höherwertige Hotels und ggf. ein anderer Ort, dann hat man (fast) keine niveaulosen Menschen - egal welcher Nation - in unmittelbarer Nähe.
Welcher Ort und welche Hotels aber von welchen Nationalitäten hauptsächlich frequentiert werden, kann aber auch eine nützliche Information darstellen.
Ich war mit meinem Sohn (damals noch im Miniclubalter) auf Teneriffa, in Pl. de las Americas, im Gujaramina Princess.
Die Kinder-Animation auf englisch, nur 1 weiteres deutsches Kind im Hotel, das Essen und vorallem das Frühstück englisch und nicht spanisch. Drumherum Pups, laute Spielhöllen etc. Hätte mir das einer vorher gesagt, wäre ich nicht dort hingeflogen. -
Hallo Plejadi,
richtig spanisches Frühstück will aber wahrscheinlich auch kaum ein Tourist serviert bekommen...
Im Regelfall zelebrieren die Spanier das Frühstück nicht so wie die Deutschen oder Engländer und begnügen sich mit 'nem Kaffee und Keksen (!) oder ein bisschen Baguettebrot.Da ziehe ich das herrliche englische Frühstück doch vor

(nur auf die Bohnen kann ich verzichten, aber das ist halt Geschmackssache).Englische Pubs liebe ich auch, aber ich sterbe nicht, wenn ich im Urlaub keinen sehe

Ansonsten kann ich mich über Engländer im Urlaub nicht beschweren. Hab schon viel Spass mit denen gehabt, und die "Proleten" kenne ich nur vom Hörensagen. Ich kenne allerdings auch eine Engländerin, die sich für diese saufenden und prügelnden Landsleute schämt und die nörgelnden Deutschen vorzieht.
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@ Sambal - da geb ich dir recht.
Aber in den meisten spanischen Hotels habe ich die übliche Frühstückspalette bekommen und dazu Tortilla, Churritos, Omlette mit Schinken und Käse gefüllt, Chorizo etc.
Auf Würstchen mit Bohnen stehe ich nicht. 
Ich habe auch noch nie mit Engländern ein Problem gehabt, meinte nur die Infrastruktur ist natürlich darauf ausgerichtet. Auf Fuerteventura im Ort Caleta de Fuste oder auf Lanzarote in Playa del Carmen ist es doch sehr auffällig. In Souvenirschops sind Beschriftungen auf Tassen, Schöüsselanhänger etc. auf englisch mit deren übl. Namen, eine deutsche Tageszeitung zu bekommen eher schwieriger, überall wird man englisch angesprochen (auch in Restaurants, obwohl ich spanisch kann).
Überall ein Mc Donalds oder Burger King etc. Das ist nicht so meine Lieblingsumgebung. Ein anderer Ort auf der gleichen Insel und die Geschäfte und Restaurants unterscheiden sich doch sehr...
Wenn manns weiß, dann kann man dementsprechend buchen. Das hat nichts mit den Engländern an sich zu tun. Da glaube ich auch, dass es solch und solche gibt, wie überall. Die Proleten gibt es in jedem Volk und eine die Auswahl der Hotelsterne schafft Abhilfe. -
"Plejadi" wrote:
Aber in den meisten spanischen Hotels habe ich die übliche Frühstückspalette bekommen und dazu Tortilla, Churritos, Omlette mit Schinken und Käse gefüllt, Chorizo etc.
Auf Würstchen mit Bohnen stehe ich nicht. 
Lecker Tapas, niam niam!
In Barcelona gab es lecker Frühstück, die katalanische Spezialität mit geröstetem Baguettebrot mit Olivenöl und zerriebener Tomate und Knoblauch drauf. Und für den Serranoschinken könnte ich morden."Plejadi" wrote:
Ich habe auch noch nie mit Engländern ein Problem gehabt, meinte nur die Infrastruktur ist natürlich darauf ausgerichtet. Auf Fuerteventura im Ort Caleta de Fuste oder auf Lanzarote in Playa del Carmen ist es doch sehr auffällig. In Souvenirschops sind Beschriftungen auf Tassen, Schöüsselanhänger etc. auf englisch mit deren übl. Namen, eine deutsche Tageszeitung zu bekommen eher schwieriger, überall wird man englisch angesprochen (auch in Restaurants, obwohl ich spanisch kann).
Überall ein Mc Donalds oder Burger King etc. Das ist nicht so meine Lieblingsumgebung. Ein anderer Ort auf der gleichen Insel und die Geschäfte und Restaurants unterscheiden sich doch sehr...
Wenn manns weiß, dann kann man dementsprechend buchen. Das hat nichts mit den Engländern an sich zu tun. Da glaube ich auch, dass es solch und solche gibt, wie überall. Die Proleten gibt es in jedem Volk und eine die Auswahl der Hotelsterne schafft Abhilfe.Bin 100% Deiner Meinung.
Auf Fuerteventura hab ich die Erfahrung gemacht, dass der Norden (Corralejo) in englischer und der Süden in deutscher Hand ist. Wir haben mit einem Mietwagen die Insel erkundet und waren ganz platt über die vielen Pubs in Corralejo
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@ Sambal
"...Auf Fuerteventura hab ich die Erfahrung gemacht, dass der Norden (Corralejo) in englischer und der Süden in deutscher Hand ist...."
Ist das nicht bitter, wenn ich z.B. nach Spanien fliege, dann will ich mit Einheimischen, also Spaniern in Kontakt kommen und nicht irgendwo hinkommen, was in der Hand einer einzelnen Nation ist, ob nun Engländer oder Deutsche ist mir in dem Fall egal.
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@ Harzer
Wir fanden das auch nicht so toll, wussten das aber auch vorher nicht. Ist schon ein paar Jahre her und wir wollten über Weihnachten in die Sonne fliegen. An der Costa Calma waren wir umgeben von nörgelnden Teutonen, meistens Ossis. Unsere belgischen Tischnachbarn erzählten uns, dass die nach dem Weihnachtsgalamenü in der Bar das Horst Wessel Lied gesungen haben, was haben wir uns geschämt (wir waren schon aufs Zimmer zurückgegangen und hatten nix mitbekommen). Ist das nicht oberpeinlich und beschämend?
Und englische oder irische Pubs mögen wir wirklich gerne, aber das muss im Urlaub auch nicht unbedingt sein, und noch weniger brauche ich deutsche Kneipen und/oder Mc Doof bzw. Würgeking.
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"Brigitte" wrote:
@JürgenW., ich hab auch eine lustige Geschichte aus einer Karaoke BarEin total betrunker Mann mit einem FC Bayern shirt ging vorbei und rief in die Bar rein, "your fucking englisch people".
"Panik, Scham, Gott ist dass peinlich", dachte ich. "Wieso müssen die grössten Idioten, aus Deutschland kommen", fragte ich meinen Mann.
Dann grölte er weiter und störte die Sänger. Dann ging die Besitzerin zu ihm hin und unterhielt sich mit ihm. Dann stellte sich heraus, dass er aus der Nähe von London kam. Da wir praktisch daneben sassen, bekamen wir dass ganze Gespräch mit....und waren richtig froh, dass er KEIN Deutscher war.

Aber es gehört schon "Mut" dazu, in ein voll besetzes englisches Lokal sowas reinzurufen, oder aber man ist eben total besoffen.
Die Besitzerin handhabte diese Geschichte allerdings ziemlich cool, es gab keine Schlägerei. Die meisten haben nur gelacht.
Hallo Brigitte,
in welcher Bar war das denn? Vielleicht habe ich ja da auch schon mal gesungen...
In Corralejo kam auch mal ein total Besoffener in meine Stammkneipe "Alpha 2", dem haben sie gar nichts mehr eingeschenkt. Als er sich beschwerte, habe ich ihm gut zugeredet, den Feierabend zu respektieren und ihm den Taxistand gezeigt. Alles in englisch, obwohl ich ihn längst als deutschen Nachwuchsalkoholiker erkannt hatte, den wir ein paar Jahre vorher im "Trendorado" kennengelernt hatten...
Gruß
Jürgen -
"Rudi1" wrote:
@Fransiiiich stimme Dir 100%tig zu, möchte aber noch die Spanier einbeziehen....
Bei solchen pauschalen Zustimmungen (100% + ...) fällt mir nur noch dieser Spruch ein:
Es genügt nicht, keine eigene Meinung zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken...

Gruß
Jürgen -
"Harzer" wrote:
@ Sambal"...Auf Fuerteventura hab ich die Erfahrung gemacht, dass der Norden (Corralejo) in englischer und der Süden in deutscher Hand ist...."
Ist das nicht bitter, wenn ich z.B. nach Spanien fliege, dann will ich mit Einheimischen, also Spaniern in Kontakt kommen und nicht irgendwo hinkommen, was in der Hand einer einzelnen Nation ist, ob nun Engländer oder Deutsche ist mir in dem Fall egal.
@ Harzer
Sambal meint sicherlich, dass in Corralejo überwiegend Briten und Iren Urlaub machen und es dort entsprechend viele Pubs gibt, die größtenteils auch von ihren Landsleuten betrieben werden. Das kann ich bestätigen...

Im Süden dagegen sind die deutschen Touristen in der Überzahl, mit Spaniern kannst Du aber überall dort in Kontakt kommen, sowohl mit Einheimischen als auch mit Festlandtouristen...

Gruß
Jürgen -
Genau, Jürgen. In unserem Hotel urlauben sehr häufig Spanier und wir haben die schönsten Sylvester dort verbracht. Auch in kleineren Orten auf Fuerteventura kommt man mit Einheimischen zusammen, und wenn man ein wenig spanisch spricht, dann steht einem netten Beisammensein nicht im Wege.
Corralejo ist schon sehr Engländer - lastig, es machen aber auch viele junge internationale und deutsche Urlauber dort Urlaub.
In Caleta de Fuste ist es jedoch extrem. Auch hat der Ort kein Flair.
Mit Spaniern habe ich auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht - eher im Gegenteil.
Diese Pauschalierungen sind übel. Das Südländer lauter und lustiger als wir Deutschen sind, ist klar. Aber stört sowas

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"JürgenW" wrote:
Hallo Brigitte,in welcher Bar war das denn? Vielleicht habe ich ja da auch schon mal gesungen...
In Corralejo kam auch mal ein total Besoffener in meine Stammkneipe "Alpha 2", dem haben sie gar nichts mehr eingeschenkt. Als er sich beschwerte, habe ich ihm gut zugeredet, den Feierabend zu respektieren und ihm den Taxistand gezeigt. Alles in englisch, obwohl ich ihn längst als deutschen Nachwuchsalkoholiker erkannt hatte, den wir ein paar Jahre vorher im "Trendorado" kennengelernt hatten...
Gruß
Jürgen@Hallo Jürgen, oh Gott da frägst Du mich jetzt was. Also diese Karaokebar hat Cult, die gibts schon 10-15 Jahre? Sie schaut aus wieeine richtige englische Kneipe mit einer urigen alten Theke und liegt in Cala Millor (Mallorca) am "Eingang der Fussgängerzone". Direkt dahinter liegt das Hotel Iberostar Cala Millor Park.
So ganz im Hinterkopf hab ich noch irgendwas mit "Sportsman" bin mir da aber nicht ganz sicher.
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Zu Corralejo möchte ich noch was anmerken. Ich war dort vor 15-16 Jahren und damals waren eindeutig mehr Deutsche. In "meinem Hotel" dass hiess "Iberhotel Oliva Beach" waren also wie gesagt, sehr viele Deutsche und die "zweit stärkste Nation" war damals Frankreich.
Dieses Hotel war "knüppel dicke" voll und der Speisesaal eindeutig zu klein. Früher löste man dieses Problem mit einem "Zweischichten- Essen" und bei uns löste man es in dem man in den Gartenbereich BIERtische aufstellte. Wir sassen dort wie beim Oktoberfest. Nicht gerade gemütlich. Zudem platzierte man uns (7 Personen) noch drei Franzosen. Die waren so dermassen unhöflich, arrogant und ablehnend, dass wir uns tagtäglich unwohler fühlten.
Ausserdem sassen wir da draussen wie "schlecht zahlende Gäste". Nach vier Tagen wurde uns dann ein Tisch im Innenraum zugewiesen. Allerdings nicht für 7 Personen, sondern ein "Dreier- und ein Vierertisch.
Essen war allerdings spitzenmässig. -
"Plejadi" wrote:
Genau, Jürgen. In unserem Hotel urlauben sehr häufig Spanier und wir haben die schönsten Sylvester dort verbracht. Auch in kleineren Orten auf Fuerteventura kommt man mit Einheimischen zusammen, und wenn man ein wenig spanisch spricht, dann steht einem netten Beisammensein nicht im Wege.Genau, ich bin auch gerne mit Einheimischen und Festlandspaniern zusammen, habe mir inzwischen auch einige Brocken spanisch angeeignet...

"Plejadi" wrote:
Corralejo ist schon sehr Engländer - lastig, es machen aber auch viele junge internationale und deutsche Urlauber dort Urlaub.Briten (nicht nur Engländer) und Iren sind eindeutig in der Überzahl dort, aber ich habe (neben Deutschen) auch viele Skandinavier und Holländer dort kennengelernt...
"Plejadi" wrote:
In Caleta de Fuste ist es jedoch extrem. Auch hat der Ort kein Flair.Da bin ich nur einmal mit dem Bus auf dem Weg zum Rückflug gewesen, das hat mir schon gereicht...
"Plejadi" wrote:
Mit Spaniern habe ich auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht - eher im Gegenteil.Das geht mir genauso. Ich gehe auch gerne in spanische Lokale und tanze nach deren Musik mit ihnen...

"Plejadi" wrote:
Diese Pauschalierungen sind übel. Das Südländer lauter und lustiger als wir Deutschen sind, ist klar. Aber stört sowas

Mich stören nur solche unhaltbaren Pauschalierungen...

Gruß
Jürgen -
"Brigitte" wrote:
@Hallo Jürgen, oh Gott da frägst Du mich jetzt was. Also diese Karaokebar hat Cult, die gibts schon 10-15 Jahre? Sie schaut aus wieeine richtige englische Kneipe mit einer urigen alten Theke und liegt in Cala Millor (Mallorca) am "Eingang der Fussgängerzone". Direkt dahinter liegt das Hotel Iberostar Cala Millor Park.So ganz im Hinterkopf hab ich noch irgendwas mit "Sportsman" bin mir da aber nicht ganz sicher.
Hallo Brigitte,
auf Mallorca war ich zwischen 1972 und 1980 ca. 5 - 7 Male, aber immer nur Arenal, als es noch keinen Ballermann gab...
Cala Millor und dieses Hotel merke ich mir mal vor, um auch diese Karaoke-Bar mal kennenzulernen...
Gruß
Jürgen -
"Brigitte" wrote:
Zu Corralejo möchte ich noch was anmerken. Ich war dort vor 15-16 Jahren und damals waren eindeutig mehr Deutsche. In "meinem Hotel" dass hiess "Iberhotel Oliva Beach" waren also wie gesagt, sehr viele Deutsche und die "zweit stärkste Nation" war damals Frankreich.Ich war genau dort im Dezember 1990, 2 Wochen HP in einem wunderschönen Einzelzimmer mit Mini-Balkon, auf dem ich jeden Tag die letzten Sonnenstrahlen aufnehmen konnte. Das Wetter war so schlecht, dass wir mehr Schach gespielt haben als in der Sonne liegen konnten...
Soweit ich mich erinnere, waren dort und nebenan im "Tres Islas" fast nur Deutsche, andere Nationalitäten sind mir gar nicht aufgefallen...
"Brigitte" wrote:
Dieses Hotel war "knüppel dicke" voll und der Speisesaal eindeutig zu klein. Früher löste man dieses Problem mit einem "Zweischichten- Essen" und bei uns löste man es in dem man in den Gartenbereich BIERtische aufstellte. Wir sassen dort wie beim Oktoberfest. Nicht gerade gemütlich. Zudem platzierte man uns (7 Personen) noch drei Franzosen. Die waren so dermassen unhöflich, arrogant und ablehnend, dass wir uns tagtäglich unwohler fühlten.
Ausserdem sassen wir da draussen wie "schlecht zahlende Gäste". Nach vier Tagen wurde uns dann ein Tisch im Innenraum zugewiesen. Allerdings nicht für 7 Personen, sondern ein "Dreier- und ein Vierertisch.Im Speisesaal hatte ich keine Probleme, sogar die freie Auswahl zwischen einem großen Tisch mit lauter Alleinreisenden oder einem 4er-Tisch mit 2 gleichaltrigen weiblichen Alleinreisenden und einem jungen Mann, alles Deutsche. 2 Schichten wurden wohl erst später von RIU eingeführt...
"Brigitte" wrote:
Essen war allerdings spitzenmässig.Das kann ich nur bestätigen! "Iberotel" war ja auch irgendwie ein Vorläufer von RIU...
Gruß
Jürgen -
Wenn man mal öfters in England ist, fällt zwar schon auf, dass viele (jetzt mit einigen anderen Ländern verglichen) nicht gerade die Kleidung ihrer Figur entsprechend anziehen, das liegt wohl daran, dass viele Briten gerne das neueste (modernste) vom neuesten tragen (die Mode uns ein halbes Jahr oft voraus ist) und es ihnen egal ist, ob es ihnen steht oder nicht, Hauptsache man besitzt das, was in ist und trägt es auch...gibt es woanders zwar auch, aber dort fällt es einem schon ins Auge, also wird das im Urlaub natürlich auch so gehandhabt.
Und wegen dem Laut sein und sich zum Affen machen....das liegt wohl daran, dass viele (wie immer: auch nicht alle) halt weniger zurückhaltend sind als z.B. der "Konservative"
Deutsche, sie nehmen sich halt nicht so wichtig und ernst (und werden für ihren Humor entsprechend von vielen auch geliebt).Ich habe letztes Jahr unsere Hochzeit mit meinem englischen Mann gefeiert und wir hatten 14 Leute von seiner Verwandtschaft zu Besuch und es waren genau diese 14 Leute, die richtig Stimmung gemacht haben und nach Lust und Laune getanzt (ohne darauf zu achten, ob sie dabei eine tolle Figur machen ;)), gesungen und gefeiert haben und die anderen Gäste regelrecht mitgerissen haben. Wenn wir diese 14 Leute nicht noch dabei gehabt hätten, wäre die Feier wesentlich ruhiger verlaufen und das wäre schade gewesen.
Ja, viele Engländer sind "lauter", ja viele tragen nicht die passensten Kleidung zur Figur (muss ich auch immer drüber schmunzeln, wenn ich in England bin, meine "Schwieger-Cousinen" sind da ein gutes Beispiel), aber wie so viele andere schon geschrieben haben...gibt es woanders auch zu genüge. Meine italienischen Freunde haben mir auch schon mal gesagt, dass die Deutschen nicht gerade als die Mode-Gurus (was z.B. elegante Kleidung angeht) in Italien gesehen werden...
Gruß
Ursula -
Ja Ursula,
es liegt immer am Auge des Betrachters, ob man Gemeinsamkeiten oder Unterschiede, Positives oder Negatives sehen will...
Freut mich, dass Eure Hochzeitsfeier - dank der Engländer - soviel Stimmung gebracht hat. Das erinnert mich an viele stimmungsvolle Abende, die ich im Urlaub mit Engländern verbracht habe und sicher auch noch zukünftig verbringen werde...
Gruß
Jürgen -
Dieser von Ursula beschriebene Kleidungsstil der Briten ist ja im Privatleben noch halberlei erträglich. Dass nun aber bei uns die Praktikantinnen im Büro auch so herumlaufen, finde ich unmöglich. Ich bin selbst keine Modepuppe, aber gewisse Regeln sollte man doch beachten, d.h. ich finde es wenig appetitlich, wenn gewisse Frauen ihren Atombusen spazierentragen und noch demonstrativ ein T-Shirt anziehen, das 5 Nummern zu eng ist, genauso wenig habe ich Bock darauf, ihre Stringtangas oder A*schritzen zu sehen, weil diese elenden Hüfthosen so modern sind. In der Kantine ist mir schon ein paar Mal fast der Appetit vergangen...
Aber ich kann auch bestätigen, dass die Briten absolute Party Animals sind. Erst letztes Wochenende waren wir auf einer Fete in einer Kneipe, die durch eine grosse Truppe aus Bristol gerettet wurde. Wir hatten superviel Spass, aber ohne die wäre die Party ein totaler Flop geworden.
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"Sambal" wrote:
Aber ich kann auch bestätigen, dass die Briten absolute Party Animals sind. Erst letztes Wochenende waren wir auf einer Fete in einer Kneipe, die durch eine grosse Truppe aus Bristol gerettet wurde. Wir hatten superviel Spass, aber ohne die wäre die Party ein totaler Flop geworden.Jürgen: Freut mich, dass Eure Hochzeitsfeier - dank der Engländer - soviel Stimmung gebracht hat. Das erinnert mich an viele stimmungsvolle Abende, die ich im Urlaub mit Engländern verbracht habe und sicher auch noch zukünftig verbringen werde...
...habe viele dt. Partys hinter mir und mittlerweile auch viele britische und wirklich: auf den engl. herrschte immer eine tolle Stimmung, während auf vielen dt. (auch hier gab es einige Ausnahmen) entweder gar keine Stimmung aufkam (so dass es "nur" ein nettes Beisammen-sein war, aber nicht wirklich eine Party) oder es bedurfte erst Alkohol, dass viele aus sich herauskamen. Auch mit dem Tanzen tat man sich immer schwer (wenn überhaupt)....da haben die Briten (auch hier wieder die berühmten Ausnahmen ;)) halt den Vorteil, dass sie sich irgendwie "mehr gehen lassen" können und wohl weniger drauf achten, was die anderen über einen denken (damit wären wir auch wieder bei der Kleidung ;))...