Kriegsrecht über Bangkok ?
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Exakt diese Info kannst Du bei den gerade vorher angegebenen Links nachlesen, oder schau selbst mal für den aktuellen Stand z.Bsp. bei der Bangkok Post Online.
Der grundsätzlichen Zuammenfassung der Gegebenheiten in Thailand von Sanook kann ich nur zustimmen. Möglicherweise wird die jetzt die aktuelle Situation deeskalieren, das Grundproblem aber auch mit den geforderten Neuwahlen nicht behoben werden.
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Und wie zu erwarten war, regt sich jetzt Widerstand aus den Reihen der PAD (Gelbhemden) gegen den Vorschlag des Premier zur Parlamentsauflösung und Neuwahlen:
"PAD: Keine Versöhnung mit „roten Terroristen“
Am 6. Mai gab die PAD eine Erklärung ab, in der sie den Premierminister beschuldigte, in seinem Amt einen Eiertanz aufzuführen, nur um mit den Rothemden, die man dort als Terroristen betrachtet, einen Deal auszuhandeln.Gelb- und Bunthemden sind gegen das Versöhnungsangebot des Premierministers.
„Der Versöhnungsplan ist in Wirklichkeit ein schändlicher Handel, der im ganzen Land eine Zunahme der Terroristen und gegen die Monarchie gerichteten Aktivitäten zur Folge haben wird“, hieß es in der Erklärung der PAD..."
Quelle TIP-Zeitung und mehr dort auch nachzulesen. -
bernhard707 wrote:
Und wie zu erwarten war, regt sich jetzt Widerstand aus den Reihen der PAD (Gelbhemden) gegen den Vorschlag des Premier zur Parlamentsauflösung und Neuwahlen:"PAD: Keine Versöhnung mit „roten Terroristen“
Am 6. Mai gab die PAD eine Erklärung ab, in der sie den Premierminister beschuldigte, in seinem Amt einen Eiertanz aufzuführen, nur um mit den Rothemden, die man dort als Terroristen betrachtet, einen Deal auszuhandeln.Gelb- und Bunthemden sind gegen das Versöhnungsangebot des Premierministers.
„Der Versöhnungsplan ist in Wirklichkeit ein schändlicher Handel, der im ganzen Land eine Zunahme der Terroristen und gegen die Monarchie gerichteten Aktivitäten zur Folge haben wird“, hieß es in der Erklärung der PAD..."
Quelle TIP-Zeitung und mehr dort auch nachzulesen.Und du bst der Meinung das sich die Lage vor Ort auf Grund dieser Tatsache kurzfristig wieder zuspitzt und weitere Proteste und gewaltätige Auseinandersetzungen die Folge sein werden?
LG Kirsten
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Ich habe keine Meinung, sondern lediglich einen Hinweis auf eine Meldung gegeben, die auch in anderen Medien so bestätigt wird.
Die gegensätzlichen Lager hat ja Sanook auf der vorigen Seite schon in etwa beschrieben, was sich jetzt daraus entwickeln könnte ist eine Sache für die Kristallkugel...Natürlich habe ich auch eine Meinung dazu, aber die wäre hier OT. Nach Bangkok fliegen würde ich auch jetzt ohne zögern.
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Tagesschau online meldet:
Unbekannte erschießen Polizisten in Bangkok Nach einer Woche relativer Ruhe sind in der thailändischen Hauptstadt Bangkok bei einem erneuten Gewaltausbruch zwei Polizisten getötet und mindestens sieben weitere Menschen verletzt worden. Die Hintergründe der Angriffe sind noch unklar - auch die Regierung hält sich bisher mit Schuldzuweisungen zurück.
Von Udo Schmidt, ARD-Hörfunkstudio Südostasien
Straßensperren rund um das Bankenviertel Silom in Bangkok, Ermittlungsteams auf Spurensuche, die thailändische Polizei ist auf der Suche nach den Verantwortlichen für zwei Anschläge in der vergangenen Nacht.
Dabei wurden zwei Polizisten getötet und mehrere Menschen verletzt. Am späten Abend hatte ein Unbekannter von einem vorbeifahrenden Motorrad in eine Gruppe Polizisten geschossen. Ein Beamter wurde dabei durch Schüsse in den Magen schwer verletzt, er starb im Krankenhaus.
Mehrere Angriffe Ein Augenzeuge berichtete, eine Person "mit deutlich schlechten Absichten fing einfach an, in die Menge zu schießen. Der erste Schuss ging in die verspiegelt Scheibe der Bankfiliale, der zweite in die Schulter eines Polizisten, der dritte Schuss traf einen Beamten in den Bauch. Wir haben sofort einen Krankenwagen gerufen."
Wenig später waren in der gleichen Gegend Einschläge von Granaten zu hören, mindestens eine Granate traf einen Kontrollpunkt der Sicherheitskräfte, ein Polizist starb während einer Notoperation im Krankenhaus.
Beide Anschläge, über deren Hintergründe noch nichts bekannt ist, ereigneten sich im Bankenviertel Silom, ganz nah an den Barrikaden der oppositionellen Rothemden, die seit Wochen einen Teil der Innenstadt Bangkoks besetzt halten. Schon vor zwei Wochen waren in Silom Granaten eingeschlagen und hatten eine Frau getötet. Die Regierung hatte damals die Rothemden für die Tat verantwortlich gemacht, diese bestreiten das bis heute.
Hoffnung auf Annäherung
Ein von Regierungschef Abhisit Vejjajiva am vergangen Montag vorgestellter Versöhnungsplan, der Wahlen am 14. November vorsieht, hatte zu einer Annäherung von Regierung und Rothemden geführt. Noch jedoch sind die Rothemden mit dem Angebot Abhisits nicht zufrieden, sie fordern ein exaktes Datum für die Auflösung des Parlaments, die für die zweite Septemberhälfte geplant ist.
Der Oppositionsführer Nattawut Saikeau sagte, man sei mit den Hauptpunkten des Plans einverstanden, aber nicht mit den Einzelheiten. "Wir haben unsere eigenen Ideen und die wollen wir mit denen des Regierungschefs kombinieren. Das muss jetzt besprochen werden." -
Wir sind heute am Nachmittag von HuaHin aus in Bangkok angekommen. Unser Hotel ist das Lebua. Wir waren in der Silom Road bis zum Sofitel unterwegs und haben hier nichts von Unruhen bemerkt. Dieser Bereich war absolut ruhig.
So wenig Touristen wie jetzt haben wir aber auch in unseren letzen Aufenthalten noch nicht gesehen.Die Händler klagen alle über die derzeit schlechten Geschäfte. -
Hallo
vor 2 Wochen als es noch nicht klar war wie sich die Lage in BKK entwickelt hatten wir Angst und wollten unsere Flüge stornieren. Gebucht haben wir Flüge mit der Emirates. Die haben gesagt keine Chance wir können höchstens umbuchen. Gerade jetzt vor 1 Stunde hat sich das Reisebüro gemeldet und hat gesagt wir könnten doch stornieren!!! aber ich muss jetzt entscheiden bis 16.00 Uhr. Was meint ihr? Eigentlich möchten wir fliegen ich verstehe aber nicht wieso das jetzt plötzlich doch gehen soll wir haben ja bloß telefonisch nachgefragt und nicht schriftlich und dass die plötzlich an uns denken erscheint mir seltsam. Entspannt sich jetzt die Lage oder verschärft sich die Lage. Als das Auswärtige Amt konkrete Warnungen hatte ging es nicht- jetzt nehmen die die Warnung raus raten zur " Vorsicht" und dann geht es doch.... Kann mir jemand einen Tipp geben? -
Damals konntest du nicht stornieren, weil es einfach noch viel zu lange bis zu eurem Abflug war. Jetzt könnt ihr stornieren, seit doch froh dass Emirates euch das Angebot macht, anstatt darüber zu philosophieren warum sie dies tun.
Wie sich die Lage entwickelt wird dir noch immer niemand sagen können! Entscheiden müsst auch ihr selbst.
Wir werden am 13.05. nach Bangkok fliegen und auch wie geplant unsere 3 Tage dort verbringen. -
Ja denke auch wir fliegen und bleiben auch 3 Tage in BKK denn ich habe mich sooo lange darauf gefreut. Wir fliegen also am 21.05 kann mir jemand ein gutes hotel empfehlen mitten in der Stadt gut für Ausflüge und mit gutem frühstück. Wir haben den bayoki tower im visier was meint ihr?
Danke für die Antworten
Gruß
Abby -
Premierminister Abhisit forderte die Rothemden am 9.Mai auf, ihm eine klare Antwort darauf zu geben, ob sie ihre Demonstrationen an der Kreuzung Ratchaprasong im Bangkoker Geschäftsviertel beenden.
Die Antwort hätte Abhisit gerne im Laufe des 10. Mai. Er wies daraufhin, daß die Schule bald beginnt, allein aus Sicherheitsgründen sollte die Demo-Meile aufgelöst werden.
Die UDD-Führung ist offensichtlich zerstritten. Zunächst hieß es, daß die Demo-Meile am 10. Mai aufgelöst werde. Dies wurde umgehend dementiert. Dann zogen sich die UDD-Führer Veera Musikhapong, Natthawut Saikua und Chatuporn Prompan zu Gesprächen zurück, konnten aber auch nach drei Stunden keinen gemeinsamen Nenner finden.
Das führte dazu, daß Premierminister Abhisit den Rothemden nun ein Ultimatum stellte. Nicht, was einen Abzug von der Demo-Meile betrifft, sondern bezüglich einer Antwort über den von den Rothemden geplanten Zeitrahmen.
Wenn es keine Antwort seitens der UDD gibt, sei der für den 14. November Wahltermin erst einmal hinfällig, sagte AbhisitQuelle: Tip Zeitung
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Laut letzter Presseberichte zeichnet sich ein Entspannung der Lage in Bangkok ab.
Grundsätzlich sind die Rothemden mit den Vorschlägen Abhisits einverstanden.Sollte dann noch der Vizepremier Suthep für sein angeblich gewälttägiges Vorgehen gegen die Demonstranten zur Rechenschaft gezogen werden und der Oppositionssender "People Channel" wieder auf Sendung gehen dürfen,ist mit einem schnellen Abbau der Barrikaden zu rechnen.
Gruß
S. -
Wir sind heute zweimal am Lager der Rothemden vorbeigekommen (einmal mit dem Skytrain gegen Mittag und einmal mit dem Taxi am Abend). Es waren mehr Menschen vor dem Lager als im Lager. Eigentlich sah das Lager regelrecht verlassen aus. Nur der Eingang wurde von einigen Rothemden bewacht. Insgesamt derzeit also sehr ruhig.
Im MBK war wieder recht normaler Geschäftsbetrieb. Im Emporium waren eher mehr Leute als sonst (wahrscheinlich ist das Siam Paragon noch geschlossen).
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So langsam kommt doch Bewegung in die Sache

Ausschnitt aus der Gießener - Allgemeine de.
Wir werden unseren Protest an dem Tag aufgeben, an dem (...) Ermittlungen gegen Suthep aufgenommen werden», sagte einer der Anführer des Oppositionsbündnisses UDD, Nattawut Saikua. Das Bündnis dirigiert seit Mitte März zehntausende Rothemden in ihrem Protest gegen die Regierung. Nattawut machte keine Angaben, ob das seit Ostern besetzte Geschäftsviertel dann am Dienstag geräumt wird.
Von mir aus können die heute noch mit ihre Ermittlungen anfangen!! -
dpa meldet:
Bangkok (dpa) - In Bangkok hat sich am Montag ein Ende der wochenlangen Proteste gegen die Regierung abgezeichnet. Die Regierungsgegner hatten allerdings Bedingungen für einen Abzug aus dem besetzten Geschäftsviertel.
Sie forderten, dass Vize-Regierungschef Suthep Thaugsuban wegen der gewalttätigen Zusammenstöße mit 25 Toten vor vier Wochen zur Verantwortung gezogen wird. Die Bedingung sei bereits erfüllt, sagte Regierungssprecher Panitan Wattanayakorn: «Suthep hatte sich schon vorher bereiterklärt, sich den Ermittlern zu stellen.». Er soll am Dienstag verhört werden. Regierungschef Abhisit Vejjajiva sei auch bereit, sich Ermittlungen zu stellen.
Suthep war für den Einsatz der Sicherheitskräfte am 10. April verantwortlich. Bei dem Versuch, eine besetzte Brücke zu räumen, kam es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. 25 Menschen kamen ums Leben, 800 wurden verletzt, ehe Soldaten und Polizisten sich zurückzogen. Angehörige der Opfer hatten Suthep und Abhisit als Verantwortliche, die die Befehle zu dem Einsatz gaben, angezeigt.
«Wir werden unseren Protest an dem Tag aufgeben, an dem (...) Ermittlungen gegen Suthep aufgenommen werden», sagte einer der Anführer des Oppositionsbündnisses UDD, Nattawut Saikua. Das Bündnis dirigiert seit Mitte März zehntausende Rothemden in ihrem Protest gegen die Regierung. Nattawut machte keine Angaben, ob das seit Ostern besetzte Geschäftsviertel dann am Dienstag geräumt wird.
Die UDD-Führung muss selbst unter anderem mit Anklagen wegen der Besetzung des Geschäftsviertels rechnen. In Bangkok gilt seit Wochen der Ausnahmezustand, gegen dessen Bestimmungen sie mit tausenden Anhängern verstoßen. Unter anderem sind Versammlungen von mehr als fünf Menschen verboten. Die UDD verhandelt hinter den Kulissen intensiv über Anklagepunkte und Freiheit gegen Kaution, sagen Insider. «Hier geht es um Tauziehen und Pflöcke-Einschlagen», sagte Thitinan Pongsudhirak, Politologe an der Chulalongkorn-Universität. «Dies ist noch nicht das endgültige Finale.»
Das Bündnis akzeptierte am Montag formell das schon in der Vorwoche begrüßte Angebot von Regierungschef Abhisit Vejjajiva zur Lösung der Krise. Abhisit hatte unter anderem vorgezogene Wahlen am 14. November angeboten, eine Untersuchung der Gewalt und Maßnahmen gegen soziale Ungerechtigkeit. Die Regierung hat nach Meinung der Demonstranten keinen Rückhalt in der Bevölkerung. Bei Neuwahlen würde nach Umfragen eine den Rothemden genehme Regierung gewinnen.
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Hoffnung auf Ende der Proteste wächst
Bangkok (apn). Nach wochenlangen Protesten wächst in Thailand die Hoffnung auf ein Ende der Staatskrise. Am Dienstag traf sich der stellvertretende Ministerpräsident Suthep Thaugsuban freiwillig mit der Polizei. Damit erfüllte er eine Forderung der Demonstranten. Die Opposition der sogenannten Rothemden hatte verlangt, dass sich der Politiker für die Gewaltanwendung der Sicherheitskräfte verantwortet. Vorher würden sie das besetzt gehaltene Geschäftsviertel in der Hauptstadt Bangkok nicht räumen.Quelle: RP-online
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Wie schnell das ganze wieder umschlagen kann....
Thailand: Kein Ende der Staatskrise in Sicht
BANGKOK: In Thailand haben die Bemühungen zur Beendigung der Staatskrise einen Rückschlag erlitten. Die Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva begann mit der Umsetzung ihrer Drohung, die Oppositionsanhänger aus dem seit Wochen besetzten Geschäftsviertel von Bangkok zu vertreiben. Die Bewohner wurden zum Verlassen des Viertels aufgefordert. Nach Mitternacht werde der Bezirk abgeriegelt, kündigten die Behörden an. Außerdem werde die Versorgung der Demonstranten mit Strom, Wasser und Lebensmitteln gekappt. Abhisit hatte Neuwahlen noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt, diese jedoch mit der Bedingung verknüpft, dass die Opposition ihre Proteste beendet.
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Demonstranten ließen Ultimatum vertreichen13. Mai 2010, 08:12
Abhisit zog aus Verärgerung Angebot vorgezogener Neuwahlen im November zurückBangkok - Die Polizei in Bangkok hat auch das jüngste Ultimatum an die Adresse der seit Wochen dort demonstrierenden Regierungsgegner tatenlos verstreichen lassen. Um Mitternacht sollten Strom und Wasser in dem besetzten Geschäftsviertel abgestellt werden, hatte der Einsatzleiter am Mittwoch gedroht. Doch passierte am Donnerstag zunächst nichts.
Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva war so verärgert, dass die Demonstranten entgegen jüngsten Versprechungen nicht abzogen, dass er das Angebot von vorgezogenen Neuwahlen im November zurückzog. "Das ist die Folge der Weigerung der Rothemden, abzuziehen", sagte der Leiter seines engsten Mitarbeiterstabs.
Die Demonstranten wollen die Regierung stürzen. Sie haben sich seit Ostern in dem Geschäftsviertel verbarrikadiert. Hotels und Einkaufszentren mussten schließen und verloren Millionenbeträge.
Neuwahlen-Angebot
Das Oppositionsbündnis UDD hat Abhisits Kompromissvorschlag zur Lösung der Krise mit den vorgezogenen Neuwahlen im Prinzip angenommen. Sie fordern aber, dass sich Abhisits Stellvertreter als Verantwortlicher für den blutigen Einsatz der Sicherheitskräfte am 10. April der Polizei stellt. Sie wollen nach Angaben aus UDD-Kreisen erreichen, dass Suthep Thaugsuban angeklagt wird und gegen Kaution auf freien Fuß kommt. Damit, so die Argumentation, werde ein Präzedenzfall geschaffen, damit auch die UDD-Anführer, denen nach Ende der Proteste eine Festnahme droht, gegen Kaution auf freiem Fuß bleiben. (APA)
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Ultimatim des Ministerpräsidenten: Besetzung bis Mitternacht aufgeben, sonst sollen Demonstranten vertrieben werden
Bangkok- Die Staatskrise in Thailand hat sich am Mittwoch erneut zugespitzt.Die Regierung von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva begann amVormittag mit der Umsetzung ihrer Drohung, die Demonstranten aus demseit Wochen besetzten Geschäftsviertel von Bangkok zu vertreiben,sollten sie bis Mitternacht (19.00 Uhr MESZ) nicht freiwillig gehen.Die Bewohner wurden zum Verlassen des Viertels aufgefordert. NachMitternacht werde der Bezirk abgeriegelt.
Die Behörden kündigten zudem an, die Versorgung der Demonstrantenmit Strom, Wasser und Lebensmitteln zu kappen. Auch der Handy-Empfangin dem Viertel sollte unterbunden werden. Die Protestierenden wiesendas Ultimatum der Regierung zurück und wiesen darauf hin, dass es aufdem besetzten Gelände seit langem eigene Generatoren zurStromversorgung gebe. "Wir haben uns dazu entschieden, den Kampf fürdie Gerechtigkeit für unser Volk hier fortzusetzen", sagte einer derRothemden-Anführer, Nattawut Saikuar, am Mittwoch. "Wenn die Regierungnoch mehr Opfer möchte, soll sie ruhig hierher kommen und sie sichholen."
Abhisit hatte in der vergangenen Woche dem Druck der "Rothemden"nachgegeben und für Mitte November Neuwahlen vorgeschlagen. SeineGegner erklärten sich im Grundsatz mit seinen Vorschlägeneinverstanden, verknüpften sie jedoch mit immer neuen Forderungen.Abhisit zeigte sich enttäuscht, dass die Rothemden auf seineZugeständnisse mit immer neuen Forderungen reagiert hätten. "DieRegierung wird keine Kompromisse mehr eingehen", sagte er. Er drohte,den Versöhnungsplan wieder fallenzulassen, sollten die "Rothemden" dasbesetzte Viertel nicht räumen. (APA)