Günstig fliegen bald nur noch aus dem Ausland?
-
Ich gebe zu bedenken, dass diese Gebühr natürlich genauso für geschäftlich Reisende erhoben werden - da hat das ganze dann nur noch wenig mit Luxus zutun.
Überdies halte ich das Deutsche Volk für überaus extrovertiert in puncto Empörung!
Würde man das Aufkommen der Bezeichnungen "*******" und "rip off" erheben, läge ersteres wohl trotz des weltweiten Übergewichtes von Anglizismen vorn.
:?Kein Mobilitätsangebot erfreut sich eines mit der Luftfahrt vergleichbaren Wachstums. Die bodenlose Verschuldung legt die Idee einfach nahe, hier sein Glück zu versuchen.
Einen "erheblichen Schaden" für den Tourismus sehe ich auch nicht entstehen, wie schon bei der MWSt Erhöhung dürfte der Effekt auf das Konsumverhalten eher gering ausfallen.
-
@carsten79
Ob das für den Rückflug auch zu entrichten ist - weiss ich nicht -
da musst du Angie fragen
-
Gerade für Geschäftsreisende finde ich das sehr happig , wenn man bedenkt
das wenn die innerhalb von Deuschland fliegen, den Betrag 2x entrichten
Sollte es tatsächlich dazu kommen, wird der grosse Gewinner die dt. Bahn sein, wie beim Vulkanausbruch.
Ausländische Fluggesellschaften /Passagieren würden sich überlegen , ab / von Deutschland zu fliegen - legen Ihre Verbindungen dann eher nach Amsterdam, Brüssel, etc. zubringer DB, Tallys etc. -
...gerade für Geschäftsreisenden ist dieser Obolus alles andere als happig und für die privaten Flieger ebenso, da es auch mit 4 oder 5 Personen im Vergleich zum Reisepreis ein geradezu lächerlicher Beitrag ist.
Ebenso werden Airlines nicht auf das benachbarte Ausland ausweichen, da dieses aufgrund der Anfahrt keine Alternative darstellt. Ich fliege auch weiterhin von meinem Heimatflughafen ab, auch wenn ich einen zusätzlichen Umwelt- oder sonst was für einen Bonus dafür zahlen sollte.Auch wenn man eine gesonderte Passgier-Umwelt-Flieger-Staatssanierungssteuer einführt die 50 €uro kostet wird sich am Flugverhalten nichts ändern...

-
Terrorkruemel73 wrote:
@carsten79Ausländische Fluggesellschaften /Passagieren würden sich überlegen , ab / von Deutschland zu fliegen - legen Ihre Verbindungen dann eher nach Amsterdam, Brüssel, etc. zubringer DB, Tallys etc.
...na, das würde ich mal so sehen: wenn eine Airline Flüge aus Deutschland zum Abflug ins Ausland verlegt, dann geht sie pleite. Kein Mensch wird statt von Köln von Maastricht starten wegen dieser Peanuts-Gebühr . So einfach ist das. Ich würde das eher mal so sehen, daß bei solchen Airlines die überschlauen Betriebswirte für eine solche Entscheidung, das größte EU Land als Destination zu streichen, vor die Türe gesetzt gehören. Die Gebühr wird ja sowieso an die Endkunden durchgereicht.
Hinweis auf ausländische Konkurrenz, wo diese Gebühr nicht existiert? Mumpitz!Airlines wie Ryanair sind nämlich keine Alternative für z.B. Geschäftsreisende, weil sie keine Zentren anfliegen, sondern irgendwelche Airpörtchen in der Diaspora. Bleiben die Jammerer, die nun nicht ,mehr für 1 Cent plus 30€ Gebühren buchen können und deshalb von Köln nach Maastricht mit dem Fahrrad fahren: die sind betriebswirtschaftlich für die Airline ohnehin irrelevant.
Also: JA zu dieser Gebühr auf Luxus. Ob ich die bezahle kann ich beeinflussen. Eine allgem. Stzeuererhöhung könnte ich nicht beeinflussen.
Im Übrigen sind ja nach der MWST-Senkung für Hoteliers die Hotels ja deutlich billiger geworden
, da gleicht sich das ja wieder aus.....
Gruß Serramanna -
@ Carsten79
Ich habe gerade mal die Zugverbindungen von meiner Heimatstadt zu den Flughäfen der Nachbarländer gecheckt. Bei Anfahrtsdauern zwischen 5 1/2 bis 8 Stunden ist Zug zum Flug keine wirkliche Alternative auch wenn ich dabei Anfahrtskosten UND 14 Euro spare.
Ich wohn´ halt auch recht mittig.
Im Übrigen gilt die Abgabe, soweit ich weiß, für Flüge ab Deutschland. Da der Rückflug meist nicht ab Deutschland geht, sollte es bei den einmalig 14 Euro bleiben.
Sollte ich mich irren, bitte ich um Korrektur. -
Terrorkruemel73 wrote:
@carsten79
......
Gerade für Geschäftsreisende finde ich das sehr happig , wenn man bedenkt
das wenn die innerhalb von Deuschland fliegen, den Betrag 2x entrichten
Sollte es tatsächlich dazu kommen, wird der grosse Gewinner die dt. Bahn sein, wie beim Vulkanausbruch.
.......ich weiß ja nicht, was für geschäftsreisende du kennst.
ich kenne nur solche, die bevorzugt business class fliegen und die meistens überhaupt gar nicht wissen, wie viel ihr ticket genau gekostet hat, weil das deren sekretärinnen für sie erledigt haben.
außerdem glaube ich kaum, dass sich jemand eine gute geschäftsbeziehung durch die lappen gehen lässt, weil er sich über 14 eur ärgert.
zu der sache mit dem vulkan.
die reisenden sind auf die bahn umgestiegen, weil es seinerzeit KEINE alternative gab.
bei einführung dieser gebühr gibt es dann eine 14 eur teurere alternative.
und die wird im vergelich zur bahn meiner einschätzung nach zu 98% die bessere alternative sein. -
Ravesplash wrote:
Bei längeren Flügen die ein bisschen teurer sind würden die 14 Euro nicht so auffallen aber was mit den schönen günstigen Tickets für unter 20 Euro? Die werden dann ja fast doppelt so teuer.
Wer sich den Luxus leistet, nur für fun einen Tag nach Rom zu fliegen, in dieser kurzen Zeit kann man nicht wirklich dort etwas beschicken, der kann auch meiner Meinung nach die 14,00 € berappen.
Außerdem finde ich z. B. 40,00 € für ein Ticket auch noch schön günstig.
wie @serramanna schon schreibt
..Ob ich die bezahle kann ich beeinflussen. Eine allgem. Steuererhöhung könnte ich nicht beeinflussen. -
Mich wird diese Staatssanierungssteuer zwar ebenfalls treffen da ich familiär einige male zu den unterschiedlichsten Ecken in Europa mit dem Flugzeug unterwegs bin.
Zugtickets oder Fährverbindungen z.B. nach Thessaloniki, Lissabon oder Manchester in meinem Falle aus Stuttgart sind keine vernünftige Alternative - sowohl preislich als auch zeitlich völlig inakzeptabel. :?
Da die Empörung sich wohl in Grenzen halten wird, werde ich wohl oder übel die 14 Euronen zahlen.
Und wenn ich selbige 14 Euronen in Realtion zu unseren Urlaubskosten oder meinen Pubkonsum setze, dann driften sie wohl zur Bedeutungslosigkeit ab

Grüßle Ralf -
chriwi wrote:
Das wär wenigstens mal eine Maßnahme, die einigermaßen sozial ausgewogen ist. Diejenigen, die es sich leisten können, aus purem Vergnügen 5 x pro Jahr oder öfter zu fliegen (wie z.b. ich), können sich auch eine Luftverkehrsabgabe leisten.
Die Schlipsträger, die wöchentlich oder noch öfter geschäftlich fliegen, sowieso.
Und diejenigen, die sich das nicht leisten können/wollen, bleiben eben zu Hause, und geben das Geld im eigenen Land aus. Geschickt eingefädelt.
Das ist reichlich kurzsichtig. Die Schlipsträger finanzieren die Airlines und 15 EUR pro Flug x Anzahl Flüge im Jahr x Anzahl der reisenden Mitarbeiter erzeugen ein ganz schönes Kostenpotenzial, zusätzlich zu anderen Belastungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Das könnte neben anderen Gründen wieder mal einige Arbeitsplätze kosten. Die ohnehin vom Konkurrenzkampf gebeutelten Fluggesellschaften haben nicht mal was davon. Der marode Staatshaushalt, der mal wieder nicht durch dringend notwendigen Subventionsabbau saniert wird hat nicht mal wirklich was davon.
Also was soll der Mist dann? Wenn wir über ökologische Aspekte nachdenken, dann sollten die ganzen Billigflüge sofort abgeschafft werden. Das ist unnötig und ökologisch voll daneben. Eine Einkaufstour nach London für einen coolen Einkaufstag oder einen Tag am Strand auf Malle für 20 EUR muss nun wirklich nicht sein.
Fazit: Wieder mal in die Taschen der falschen gefasst.
-
Wenn man öfters auf den bestimmten Rennstrecken (MUC-CDG; MUC-London) fliegt, hat man fast jede Woche eh einen anderen Preis zu bezahlen. Selbst zu den Businesszeiten(Montagmorgens hin; Freitag Nachmittag zurück) ist eine Schwankung von + 20 - +50 Euronen keinen Seltenheit.
Es ist vermutlich wie es immer ist. Am Anfang diskutieren alle (ich auch) aber mit der Zeit vergißt der Mensch............
-
alkaiser wrote:
Das ist reichlich kurzsichtig. Die Schlipsträger finanzieren die Airlines und 15 EUR pro Flug x Anzahl Flüge im Jahr x Anzahl der reisenden Mitarbeiter erzeugen ein ganz schönes Kostenpotenzial..
Die Schlipsträger fliegen ja, um Geschäfte abzuschließen, Projekte voran zu treiben, Umsätze für ihre Unternehmen zu lukrieren. Wenn's da auf 15 Euro ankommt, dann ist es eh besser, zu Hause zu bleiben und die Bude zu schließen.Ich bleib dabei: Im Vergleich zu so manchen anderen Maßnahmen ist das sehr treffsicher. Ich bin dafür.
-
serramanna wrote:
Ich würde das eher mal so sehen, daß bei solchen Airlines die überschlauen Betriebswirte für eine solche Entscheidung, das größte EU Land als Destination zu streichen, vor die Türe gesetzt gehören.Meinst du mit größtem EU-Land Deutschland? Da liegen aber andere Staaten noch weit vor uns, flächenmäßig betrachtet.
@ DerSven: das wird dann die nächste Maßnahme.
-
Stimmt! Flächenmäßig gibt es größere Staaten in der EU aber nicht einwohnermäßig. Und wenn ich richtig informiert bin, werden im Flugzeug eher Personen als Quadratmeter befördert
.
Gruß Serramanna -
....der Ausgleich wird sicher kommen Carsten
......