Bargeld an der Supermarkt-Kasse
-
@steamboats
ja, es scheint sich hierbei um haargenau das gleiche System von "CASH BACK" wie bei REWE und Penny zu handeln. Aber, warum weiß ich das von REWE und Penny nicht? Ach ja, ist bei uns in der Gegend kaum vertreten. Aber ein guter Hinweis kann ich doch vielleicht mal Einkauf und Bankbesuch in einem Aufwasch machen, wenn ich denn einen entsprechenden Laden antreffe; Supermärkte haben kostenlose Parkplätze, Banken eher nicht
!
@ Herzerl,
ja was genau ist denn diese ominöse Debit-Card eigentlich nun genau; Kenner werden nur lachen. Hatte mich bisher nicht darum gekümmert. Jetzt wollte ich doch nicht dumm sterben. Es hat mich interessiert genaueres zu erfahren und ich habe etwas nachrecherchiert (z.B. auch bei Wikipedia). Und, das Ergebnis ist meine Frage an dich:Bist du sicher nicht bereits eine Debit-Card fürs Amiland zu besitzen? Frage doch mal bei deiner Bank nach. Richte dich allerdings auf anfängliches Nichtwissen ein.
Wenn ich es nur einigermaßen richtig interpretiere ist die/meine EC-Card, SparkassenCard, BankCard oder wie immer die einzelnen Kreditinstitute ihre Karte auch nennen, auf jeden Fall eine Debit-Card, weil sofort belastet (debitiert) wird.
Wenn ich also nicht ganz falsch liege kommt es - auch für die USA - nur darauf an, dass der Händler, also der Laden wo du einkaufen willst, eine Akzeptanz für EC - Maestro (Electronic-Cash) anbietet. Könnte man ja dann auch schon evtl. an der Türe sehen, so ähnlich wie beim MasterCard/VISA Zeichen. Meine Bank schreibt in ihrem Onlineauftritt, dass man in weltweit über 6 Millionen Geschäften damit bargeldlos bezahlen kann. Eine 1. Nachfrage vor allem onlinesuchen bei meiner Bankzweigstelle endete allerdings desaströs. Zweigstellenleiter sagte mir auf Nachfrage ob sie denn eine Debitkarte anbieten: Debitkarte haben wir nicht, wird von unseren Kunden gar nicht verlangt
! Jetzt fehlt nur noch die Info, was mich denn diese Art von Auslandseinsatz bei meiner Bank kostet, das steht nämlich online nicht zur Verfügung.
Banktechnisch habe ich das sicher sehr laienhaft ausgedrückt, man möge mir verzeihen. Schade, schade, dass ich "meine Debit-Card" nicht in Kürze vor Ort ausprobieren kann. So schnell werde ich wohl in den USA nicht mehr aufschlagen.
Ginus -
Hallo Ginus,
stimmt schon, normalerweise sollte das unsere heimische MAESTRO-Karte sein und dann eben mit Geheim-Nummer funktionieren. Soll ich mal das Wissen meiner Sparkassen-Angestellten auf die Probe stellen?
Ich probier's im Dezember einfach mal aus mit beiden Karten und sag dann Becheid.
Gruss Herzerl -
Ja, EC und Maestro Karten sind Debit-Karten (jedenfalls technisch gesehen). Ich hab neben meiner EC Karte auch noch eine reine Maestro, die ausschließlich mit PIN funktioniert. In deren AGB´s bleibt es aber auch mehr als offen, was der Spaß kostet. Bei der Abhebung von Bargeld im Ausland steht EUR 5 plus Gebühren der den Automaten betreibenden Bank. Bei sonstigen Auslandseinsätzen steht nur was vom Kurs (wie bei der Kreditkarte), aber nichts von einer Fremdwährungsgebühr (wie bei Kreditkarten üblich). Bei meiner Bank frage ich besser gar nicht erst nach, das Ergebnis wäre von ähnlicher Qualität wie das von ginus
!
GrußCarmen
-
Hallo ihr beiden,
ich weiß jetzt nicht soll ich weinen oder lachen weil ihr von dem vorhandenen Wissen eurer Banken genauso überzeugt seid wie ich. Oder haben wir am Ende alle die gleiche BANK?
DANN BIN ICH SCHON GESPANNT OB UNS HERZERL IM DEZEMBER MIT NEU ERWORBENEN INFORMATIONEN FÜTTERN WIRD.
Ginus -
Hallo,
wir haben in USA schon an der Supermarktkasse uns Bargeld ausbezahlen lassen. Man wird beim Einkauf gefragt, ob Kreditkarte ,Cash oder Debit gewünscht ist. Also haben wir debit geantwortet und den Betrag von z.B. 200$ genannt . Bezahlt haben wir dann den Einkauf mit unserer EC - Karte und haben den Betrag von 200$ cash ausbezahlt bekommen.
Es funktioniert also.
Gruß Karin -
Hallo Karin,
wie hoch waren denn die Gebühren für die 200 $ von der Supermarktkasse? -
@canadadream
Ihr habt mit eurer EC-Karte eurer deutschen Bank bezahlt? Das geht? Wir fliegen in 2 Wochen nach Kalifornien und ich dachte, wir hätten 2 Möglichkeiten: cash oder Credit-Card. Dass man auch mit EC-Karte bezahlen kann, ist mir neu. Wär aber auch klasse. -
Hallo Karin,
die Gebühren würden mich auch interessieren.
haidafare,
solange die EC Karte das Maestro Zeichen hat, kann sie als Debit-Karte eingesetzt werden.
Nur über die Gebühren beim Auslandseinsatz wird man nirgends so richtig aufgeklärt, was mich bislang ebenfalls vom Einsatz abgehalten hat.
Ich habe neben der EC Karte auch eine reine Maestro Karte (die eines Punktesammel-Unternehmens), die hier in D ausschließlich mit PIN funktioniert (nicht mit Unterschrift - sprich Lastschriftverfahren).
Gruß
Carmen -
Hallo,
wir waren in Südafrika, habe dort und auf dem Londoner Flughafen mit den EC Karte bezahlt. Jetzt habe ich die Kontoauszüge nachgesehen, beim bezahlen sind immer 0,77€ an Gebühren berechnet worden, bei verschiedenen Beträgen. Beim Cash Abheben am Automaten in Kapstadt sind immer 3,50€ berechnet worden, auch bei verschiedenen Beträgen. Ich denke das wird in allen Ländern gleich sein. Der Kurs war immer der gleiche, war aber auch ziemlich zur gleichen Zeit, nur 1-2 Tage Unterschied. Meine Karte ist von der Sparki.
Also wenn das mit dem bezahlen und Cash auszahlen dabei klappt, wäre das eine sehr günstige Art Geld zu bekommen. Bezahlt habe ich mit der EC/ Maestro Card in den USA schon oft, das geht fast überall. Aber dabei auch auszahlen, das wäre echt gut.
Gila -
@steamboats
Vielen Dank - man lernt immer noch was dazu.

-
Hallo,
soweit ich es noch in Erinnerung habe, hat uns die Auszahlung keine Gebühren gekostet.
Wenn man eine Visa Karte von der DKB Bank hat, kann man auch weltweit ( ausprobiert auf den Seychellen) kostenlos Geld abheben.
Gruß Karin -
Hallo zusammen und ein herzliches moin, moin aus dem Norden!
Nach meinem Kenntnisstand funktioniert die Bargeldbeschaffung z.B. bei REWE nur bei einem Einkauf mit der EC-Karte. Hier zahlt der Einzelhändler ja auch keine Ge-bühren und kann diesen Vorteil 1:1 aus Marketinggründen an den Kunden weiter-geben. Kostenfrei ausgezahlt wird immer der Differenzbetrag zwischen dem
verfügten Betrag und dem Wert der Ware; allerdings gibt es hier auch fest vorge-gebene Höchstgrenzen. Für den Kunden hat es den Vorteil, dass er einen Weg ein-spart und gegebenenfalls keine Abhebungsgebühren (wie meist bei Mitbewerbern der Hausbank üblich) zu zahlen hat.
Anders sieht es bei der Kreditkarte aus: hier zahlt der Zahlungsempfänger je nach Vertragsgestaltung und Kartenorganisation eine Provision in unterschiedlicher Höhe (durchschnitlich wohl 3-5%). In diesem Fall gibt es keine Auszahlung des überschüs-sigen Betrages!
Nach dem gleichen Prinzip funktioniert es in den USA. Hier sind Verfügungen mit unserer normalen EC-Karte immer dann grundsätzlich möglich, wenn das "MAESTRO-Zeichen" angebracht ist.
Der Unterschied zwischen einer Debit- und Creditcard besteht darin, dass man bei der erst genannten Variante auf dem Kartenkonto ein permanentes Guthaben zu unter-halten hat, während bei der - auch bei uns gängigen - Kreditkarte immer erst im Nachhinein (meist eine Abrechnung pro Monat) zu zahlen ist. Hier funktioniert die von euch angesprochene Bargeldauszahlung beim Einkauf m.E. nicht!
Noch ein letzter Hinweis: Die Bargeldbeschaffung am Geldautomaten ist per Kredit-karte grundsätzlich immer die teuerste Lösung (von Ausnahmen einmal abgesehen!); spürbar preiswerter ist der Einsatz der üblichen EC-Karte. Der Wechselkurs außerhalb der EUR-Länder ist bei beiden Verfügungsarten gleich und immer günstiger als in einer Wechselstube (Bargeld gegen Bargeld).
Ich hoffe, ich konnte zur Aufklärung beitragen und wünsche allen ein schönes Rest-wochenende.
Viele Grüße von der Nordseeküste und viel Erfolg bei der Bargeldbeschaffung
Andreas -
@canadadream
DANKE für die Info, hört sich einfach an.
Ich kenne das schon, daß man nach Credit or Debit gefragt wird, das mit dem Cash war mir eben neu, muß ich echt mal ausprobieren.
Gruss Herzerl -
Und um die Verwirrung noch komplett zu machen:
Debit-Karte heißt nicht automatisch Maestro (EC)-Karte, es ist nur eine Spielart davon.
Sowohl bei VISA wie auch bei Mastercard gibt es Debit-Versionen, bei VISA mit dem Zusatz "Elektron" und ohne hochgeprägte Ziffern/Buchstaben auf der Karte, bei Mastercard unterscheidet sie sich äußerlich nicht von der Kreditkartenversion.Man kann diese Karten wie eine Prepaid-Version beim Mobiltelefon betrachten: Nur das Geld, was man vorher aufgeladen hat, kann man damit auch ausgeben. Daher eigentlich für den Urlaub wunderbar, da das Risiko des Mißbrauchs auf die vorhandene Summe begrenzt bleibt. Nachteile hat man bei Autovermietern, die eine gewisse Summe als Kaution blocken wollen. Wenn die nicht verfügbar ist, Pech..
Diese Prepaid-Kreditkarten sind auch hier bei uns erhältlich, nur nicht sehr bekannt. Vorteil ist, dass diese von jedermann bezogen werden können, da mangels Kredit auch keine Schufaabfrage notwendig ist.
Prominentes Beispiel der Verwendung ist die irische Fluglinie Ryanair, die in Deutschland (und Europa) nur bei Bezahlung mit einer mastercard prepaid keine Bezahlgebühren in Höhe von 5 EUR pro Person und Strecke verlangt.
Alle gängigen Kaufhäuser wie Marktkauf, ratio oder Real akzeptieren die Prepaid Masterkarten, ebenso so gut wie alle Tankstellen. Interessant ist, dass man bei der einen Tanke mit Unterschrift bezahlt, bei der anderen dann wieder mit Eingabe der PIN..
Seit 2 Jahren besitze ich so eine Karte einer englischen Firma, die problemlos auch in Deutschland beantragt und ausgeliefert wird. Wichtig ist hier, dass keine Gebühren anfallen sollten, wenn man sich so eine Karte zulegen will. Weder Jahresgebühren, Aufladegebühren, Zahlungsgebühren, einzig Barabhebegebühren am Automaten lassen sich nicht umgehen, aber das trifft wohl alle andern Kartenversionen ebenso.Eingesetzt außer in Deutschland habe ich das Teil in Spanien (Mallorca, Gran Canaria), Dubai und in der Schweiz, bislang gabs keine Probleme damit.
Wer mehr dazu wissen will, kann mich gerne anschreiben.
-
Aaaach Herzerl, vergiss doch einfach die Reiseschecks, sind doch unpraktisch. Falls du aber von dieser Idee gar nicht mehr zu heilen bist, hier bei deiner Anfrage Seite 1, ab dem 4. Beitrag bis Seite 2 oben steht was dazu (zur Auffrischung).
@ all und cliffideo
ich könnte ja die Verwirrung noch mehr erhöhen und die Angelegenheit noch mehr verkomplizieren, aber lassen wir das, sind ohnehin nur Nischenmöglichkeiten und stark von der Heimatbank abhängig.
Ginus -
Um eine ganz kurze Antwort zu geben:
Wir sind vor 2 Wochen aus den USA zurückgekommen und haben in diesem Urlaub, wie in einigen davor, mit EC-Karte und Kreditkarte bezahlt und mehrmals auch Cash-Back gemacht (hauptsächlich bei Walmart). Auf die Frage Debit or Credit - Debit angeben, bei EC-Karte ja eh klar und unsere Kreditkarten sind im Endeffekt auch Debit, da meist ja von einem Bankkonto abgebucht wird. Funktioniert wunderbar. Zusätzliche Gebühren sind uns dabei nicht entstanden, der Gesamtbetrag wurde zum Bankkurs umgerechnet unserem Konto abgebucht (bei EC-Zahhlung) bzw. der Kreditkarte belastet.
Ich finde die Cash-Back-Möglichkeit sehr praktisch.
LG
Salial
