Verständigung im Ausland
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Um im Ausland, egal WO !!! auf dieser Welt zurecht zu kommen, , heisst das Zauberwort eher Kommunikationsfähigkeit ! Selbst vor 500 Jahren sind bekannte Seefahrer nicht verhungert, wenn sie diese Fähigkeit hatten.
Ganz ohne Englisch...
Vielleicht versteht ja diesen Beitrag der eine oder andere...
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@Gastwirt, guter Konter
ganz genau so ist.
Ich weiß jetzt nicht mehr, wer das hier geschrieben hat. Aber Bildchen auf der Speisekarte
finde ich auch immer ganz praktisch, wenn sie eben nur in der Landessprache ausgedruckt wird. Trotzdem kann es passieren, dass das Gericht auf dem Bild irgendwie nach "anders schmeckt" ausgesehen hat. Aber in solchen Fällen empfehle ich immer verschiedene Dinge bestellen, dann hat man die Möglichkeit zum tauschen. 
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Weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter hatten Fremdsprachenkenntnisse.
Trotzdem kam es - vor allem mit dem Personal im Restaurant, aber auch mit dem Reinigungspersonal oder außerhalb des Hotels - immer mal wieder zu kleinen Unterhaltungen
.
Ob die Diskutierenden sich dabei wirklich 100 %ig verstanden haben, kann ich nicht
sagen.
Aber man trennte sich stets in beiderseitiger Zufriedenheit.
Was ich damit sagen möchte: Wenn man keine Berührungsängste
o. Ä. hat, sind mangelnde Sprachkenntnisse kein Hindernis bei der Kommunikation.
Und irgendwie kommt man immer durch...
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@Kourion, kann ich bestätigen
Ich war mal mit der Tochter einer Freundin und einer Französin in Nizza unterwegs. Die Tochter sollte eigentlich ein paar Wochen lang in Frankreich ihr Französisch "vervollständigen".
Die Französin sprach weder deutsch noch englisch. Ich kein französisch, bis auf Guten Tag, ich möchte zahlen, wo kann ich hier Geld tauschen und wo ist das Klo.
Wie sich herrausstellte konnte die Tochter auch nicht mehr sprechen als ich. also redeten wir mit Händen und Füßen und es war ein super lustiger Tag. Wir aßen zusammen, eine Art Pfannkuchen, Reibedatschi - keine Ahnung. Wir kauften uns alle schöne Handtaschen
und nachher ließen wir uns im Bus von unserer Dolmetscherin übersetzen, was wir unbedingt gesagt haben woll(t)en. 
Zu Hause angekommen, ließ ich mir vom Verein die Adresse von ihr geben und wir unterhielten zwei Jahre lang eine Art Brieffreundschaft. Ihre Briefe übersetzte meine Tochter, die sehr gut französisch spricht und das was ich ihr schrieb übersetzte sie natürlich auch. Ergo eine Brieffreundschaft zu dritt. Leider hörte das auf, als meine Tochter wegen ihres Studiums von zu Hause auszog. Irgendwie schade.
Kurz über einen kurzen Zeitraum ist Sprache nicht so wichtig. -
@gastwirt,
Dein Vergleich hinkt ein wenig: Fernão de Magalhães bspw. verlor sein eigenes Leben durch einen vergifteten Pfeil, weil sich die Einheimischen nicht gewaltsam missionieren lassen wollten - soviel zum Thema Kommunikationsfähigkeit!
Grundsätzlich gebe ich Dir aber reicht: Auch ich kenne Leute, die keine Fremdsprache sprechen, und sie kehren immer wieder gesund und munter aus ihrem Auslandsurlaub zurück... -
@Kourion
Klar kommt man immer durch. Wenn man sich bemüht. Nur wenn man losreist und erwartet, dass überall deutsch gesprochen wird, dann wird es schwierig und dann kommen Hotelbewertungen wie "das Personal kann kein oder wenig deutsch", dadurch wird der Service gleich mal runterbewertet.
Das finde ich befremdlich. -
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Auf solche Hotelbewertungen gebe ich grundsätzlich nichts.
Wer voraussetzt, dass das Hotelpersonal irgendwo in Timbuktu deutsch spricht, sollte lieber im Schwarzwald o.ä. seinen Urlaub verbringen. -
gastwirt wrote:
Um im Ausland, egal WO !!! auf dieser Welt zurecht zu kommen, , heisst das Zauberwort eher Kommunikationsfähigkeit ! Selbst vor 500 Jahren sind bekannte Seefahrer nicht verhungert, wenn sie diese Fähigkeit hatten.
Ganz ohne Englisch...
Vielleicht versteht ja diesen Beitrag der eine oder andere...
Nö, verstehe ich nicht, "bekannte Seefahrer" vor 500 Jahren reisten schwer bewaffnet, sie machten auch keinen Urlaub, sondern plünderten die Länder aus, die sie besuchten. Aber in einem Punkt hast du Recht: Wenn ich bewaffnet auf jemanden zugehe, dann brauche ich definitiv keine Fremdsprachenkenntnisse.
Allerdings definiere ich Kommunikationsfähigkeit anders... . -
Gewürz-und Teppichhändler machten auch zu dieser Zeit gute Geschäfte...ohne Englisch und ohne Waffen
Aber OK, wenn jemand nicht verstehen will, der soll in meinen Beitrag interpretieren was er möchte, solange, bis sein Weltbild wieder passt! -
gastwirt wrote:
Gewürz-und Teppichhändler machten auch zu dieser Zeit gute Geschäfte...ohne Englisch und ohne Waffen
... und auch von Kolumbus ist nicht überliefert, dass er bei seinen Erstbesuchen die dortigen Einwohner hat massakrieren lassen!
LG
Sokrates
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Zum Thema verstehen:
Wir sind unlängst zum 1. mal nach England geflogen mit Easyjet und zwar die Stecke München-London und zurück.
Obwohl ich mir bisher eingebildet habe, ganz gut englisch zu können, habe ich bei den Durchsagen an Bord so gut wie nichts verstanden, weil die zuständigen Damen so eine schlampige Aussprache hatten, welche durch schlechte Bordmikrofone noch verschlimmert wird. Daran müsste gearbeitet werden. -
gastwirt wrote:
Gewürz-und Teppichhändler machten auch zu dieser Zeit gute Geschäfte...ohne Englisch und ohne Waffen
Aber OK, wenn jemand nicht verstehen will, der soll in meinen Beitrag interpretieren was er möchte, solange, bis sein Weltbild wieder passt!
Was denn jetzt? Bekannte Seefahrer oder Gewürz- u. Teppichhändler?
Da Du zuerst von bekannten Seefahrern gesprochen hast:
Habe vor etlichen Jahren Stefan Zweigs "Magellan. Der Mann und seine Tat" gelesen und ich meine mich zu erinnern, dass Magalhães sich bei seiner Weltumsegelung teilweise mit Hilfe seiner Sklaven verständigt hat, die als Dolmetscher fungierten, weil sie eben aus dem entsprechenden Gebiet kamen...
Dass die Landgänge teilweise recht blutig abliefen - auch bei anderen Seefahrern -, dürfte wohl hinlänglich bekannt sein. Und spätestens wenn die Feuerwaffen gezückt werden, versteht wohl jeder...
Ansonsten hatte ich Dir doch recht gegeben!
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