Wie am besten Bezahlen in den USA?
-
Hallo, ich würde auch zwei Kreditkarten von zwei verschiedenen Anbietern mitnehmen, und eine Maestro- Card zum eventuellen Geld abheben. Bei unserer letzten Reise durch Canada hatten wir das Problem an Tankstellen einer Firma mit unserer Visa-Card, die war angeblich gestohlen. Ohne eine zweite Karte hat man dann ein Problem. Auch ein kleines Maß an Bargeld ist angebracht, wie schon gesagt, so 50-100 Dollar pro Woche. Kommt immer drauf an, wie ihr unterwegs seid. Bei Campingplätzen gibt es z.B. welche, wo niemand vor Ort ist und man dann Cash in Boxen legen muß. Da nützt dann auch kein Travelercheck. Diese bieten sich an, wenn man kleine Beträge bezahlt und sich den Rest auszahlen läßt, um wieder an etwas Bargeld zu kommen, z.B. in Gebieten, wo kaum Geldautomaten sind. Außerdem kann je nach Geldinstitut Bargeld ziehen ganz schön teuer werden, geht aber auch kostenlos. Dann lieber ein paar Reisechecks mitnehmen, die kann man auch für die nächste Reise wiederverwenden und werden bei Verlust ersetzt, im Gegenteil zu Bargeld.
-
Wir sind seit einer Woche wieder zurück aus USA und haben mit Kreditkarte und EC-Karte mit dem Maestro-Zeichen sowie ein bisschen Bargeld sehr gute Erfahrungen gemacht. Kreditkarte für die meisten Zahlungen (Motels, Supermarkt, Restaurants). Bargeld überwiegend für Tipp, und mit der EC-Karte Bargeldabhebung. Die Gebühren dafür waren zu meinem Erstaunen ziemlich niedrig: 2 manchmal 3 $ bei AT&T. Das geht wirklich einfach an den Automaten: PIN eingeben wie zu Hause und gut ist. Allerdings ist das Maestro-Zeichen wichtig. Mein Mann hatte seine neue EC-Karte mit, die nicht dieses Zeichen drauf hat, da ging's nicht. Er hob dann mit Kreditkarte und PIN ab.
-
Was wichtiges:
Merkt euch eure PIN für die Kreditkarte!
Ohne PIN in einem Laden (mit Kreditkarte) einzukaufen ist relativ hoffnungslos!Ich habe ganz knapp vorm Urlaub eine neue Kreditkarte bekommen, die PIN war noch nicht versandt, (lag später zuhause in der Post) die alte Karte leider schon zerschnibbelt.
Be meiner Frau wars ähnlich- allerdings ein anderer Anbieter. (VISA/MC)Die meisten Geschäfte in den USA und Kanada sind mittlerweile zum "Debit"-Verfahren umgestiegen, d.h. ein Einkauf wird so wie bei uns, wenn man mit der EC-Karte an der Kasse bezahlt, behandelt.
Also nicht mehr unterschreiben und gut ist- sondern Karte durchziehen, PIN eingeben, bestätigen und fertig.Wir haben massive Probleme gehabt- so hatten wir das in vielen Jahren USA/Kanada-Reisen noch nie erlebt.
Wenn man die Herrschaften an der Kasse vor Eingabe der Preise darauf ansprach, dass keine PIN greifbar ist, wurden wir meist mit einem Achzelzucken bedacht.
Hilflose Blicke in die Runde inclusive!
Bei "größeren Einkäufen" hat es manchmal geholfen, den Manager herzubitten.
Meistens gings dann trotzdem, offensichtlich durch eine andere Eingabeweise an der Kasse.Leider sind auch manche hochpreisige Hotels bzw. ihre Rezeptionsangestellte nicht fähig, auf diese andere Eingabeweise umzuschwenken. Kennen wohl nur ihren tagtäglichen Eingabemodus.
Aus einem Hotel wurden wir regelrecht herausgeworfen - und das bei einem Limit auf der Karte, wo mancher inden USA sich nur noch die Finger lecken würde...
Wir haben protestiert und auf andere Zahlungsmöglichkeiten hingewiesen, aber das hat keinen interessiert.
Nun, wer kein Geschäft machen will....
Das Hotel nebenan kannte den anderen "Eingabetrick".... (und dort wars bestimmt auch noch viiiiiel schöner!)Noch was: wir lieben zusätzliche Reiseschecks!
Kauf zum jeweiligen Tageskurs (Kurse beobachten, und wenn günstig- zuschlagen)- wir haben immer einige "auf Halde",
man ist dann gewappnet, sollte eine der anderen Reisezahlungsmittel mal versagen.Gruß, J.
-
Diese Erfahrung kann ich in keiner Weise bestätigen!

Wir waren gerade erst 10 Tage in der USA und dann noch eine Woche auf dem Kreuzfahrtschiff und haben fast alles mit Kreditkarte bezahlt.
Einkaufen, Hotels, Mietwagen, Tanken, Restaurants usw, dann alles auf dem Schiff und auf sämtlichen Inseln.
Alles mit Kreditkarte und immer ohne PIN und immer völlig problemlos!
Nie wollte jemand irgendeine PIN wissen, habe zu meiner KK auch gar keine PIN.Gruß Thomas
-
Das kann ich auch nicht bestätigen. Wir waren Ende August/September in USA und Canada und in keinem Fall wurde die PIN der Kreditkarte verlangt.
Debit würde auch keinerlei Sinn machen, da dies unserem Lastschriftverfahren entspricht. Zudem würde bei Eingabe der PIN dies von unseren Kreditkartengesellschaften als Barabhebung gewertet mit den entsprechenden Gebühren.
GrußCarmen
-
Gut, meine letzte (mehrwöchige) USA-Reise liegt schon ca. 9 Monate zurück, aber da habe ich in insg. 6 US-Staaten kein einziges mal erlebt, dass ich irgendwo meine PIN eingeben sollte bei einer Kreditkartenzahlung.
-
Man wird doch immer gefragt ob debit oder credit. Und dann einfach credit sagen oder auf den Button dafür drücken (je nach Geschäft). Eine PIN für die Kreditkarte im Supermarkt ist überhaupt nicht üblich. (Das gilt für Canada und USA)
@jo-joma: In welchen Geschäften kauftet ihr denn ein?
-
Hallo,
ich kann nur sagen, wie es bei uns war. Ätzend!
Wir waren in Ontario, Britsh Columbia, Alberta und in den USA (hauptsächlich Staat Washington) unterwegs.
Und uns hat keiner "debit" oder "credit" gefragt....
Auf dem Schiff (Route Alaska) war alles okay, aber sobald wir an Land waren, gings los.@ walkabout
Was heißt, 'das ist überhaupt nicht üblich'?
Bei uns WARS so- ich fands auch blöd. Kannst du mir glauben, denn ich kannte das aus vielen Reisen nicht anders als wie das, was ihr hier so schreibt.Wir waren in u.a. in Spezialläden für Haushaltwaren und Dekoartikel unterwegs.
Okay, nicht jetzt so das, was der "übliche Tourist" so braucht- aber ich brauchs eben für meinen Handel.
Aber nichtsdestoweniger, im Hotel (große Kette in den USA) hats ja auch nicht geklappt......Schön für euch, wenn Ihr keine Probleme hattet....

Ich habe seitdem die PIN für meine Kreditkarte im Kopf....Gruß, M.
-
Hallo,
auch wir sind gerade (am 12. 10.) zurück von einer dreiwöchigen Reise aus Ontario/ Quebec und New York City. Wir haben fast alles mit VISA bezahlt und kein Mensch wollte eine PIN wissen, wirklich niemand! Ich hätte die auch gar nicht sicher gewusst. Manchmal musste ich noch nicht einmal unterschreiben, manchmal wollten sie eine ID haben (Führerschein oder Pass). Aber niemals eine PIN. Und die Frage nach "Debit or credit" mussten wir auch ein paar Mal beantworten.
Auch hatten wir nur eine Kreditkarte dabei, dazu noch die normale EC-Karte und ein bisschen Bargeld (100 USD und 50 CAD). Keine 50er Scheine, die werden wohl so oft gefälscht, haben wir vorher gelesen, die mögen sie nicht so gerne. Am Automaten gibt es auch keine 50er, hab ich so festgestellt.
Also wir hatten überhaupt keine Probleme, weder bei McDonalds für 10 USD noch beim Shoppen für 300 USD. Und auch in Kanada gab's nix. Weder in den großen Städten noch auf dem Lande...
Reiseschecks find ich umständlich, nehmen wir grundsätzlich nicht mit. Mit den anderen Möglichkeiten reicht uns das aus. Und war bisher auch niemals ein Problem.
PS: Wir waren vor drei Jahren schonmal in NY und damals gab es auch keine Probleme mit der gleichen VISA-Karte...
-
Gnaggie wrote:
Hi,wir fliegen in 5 Wochen in die USA, und ich frage mich jetzt, wie ich dort am besten bezahlen kann (soll).
Da gibt es ja so einige Möglichkeiten: Bargeld, Kreditkarte, Scheck
s, wenn Schecks welche? usw.Vielleicht könnt ihr mir da helfen, oder könnt mir eure Erfahrungsberichte schreiben.
Also würde mich über eure Antworten freuen

Gnaggie
Am besten 2 Kreditkarten, Traveller American Express in kleiner Stückelung.
Kreditkarte: VISA und Maestro - keine American Express
Bei VISA von ING-DIBA kann kostenlos Geld am AT-Automaten abgeholt werden.
Warum von Reiseschecks abgeraten wird, versteh ich nicht. 1.) bei Verlust versichert und 2.) bei kleiner Stückelung kann man auch in Restaurants damit zahlen und kommt durch das Wechselgeld kostenlos an Bares. -
Hallo !
Und noch einer obendrauf:
Wir haben beim Wallmart ATM Bargeld gezogen -> keine Gebühren
An vielen Tankstellen gab´s bei Barzahlung einen Rabatt von 0,2 - 0,5 Cent auf die Gallone.
Und noch mal zum Trinkgeld: auf vielen Rechnung steht dann handschriftlich "erwartetes Trinkgeld" und eine Summe von 15%.
Ganz ehrlich, erwarten können sie viel. Grundsätzlich haben wir 10% gegeben und wenn der Service wirklich gut war, dann mehr.
VG
FrauM. -
10% Trinkgeld sind in den USA in Restaurants definitiv zu wenig und eher eine Beleidigung der Servicemitarbeiter, die meistens sehr engagiert und auf das Trinkgeld angewiesen sind. 15% gilt als Minimum, bei besonders gutem Service auch mehr, etwa bis zu 20%.
-
FrauM,
15 bis 20 % sind je nach Service üblich in den USA. Der Ami kann aber bei schlechtem Service auch gnadenlos sein und gibt gar nichts.
In FL wird oftmals das Trinkgeld - wegen schlechter Erfahrungen - gleich auf die Rechnung gesetzt und dann meist 18%.
Gruß
Carmen
-
Noch mal Hallo, ( und OT, da am Thema vorbei)
ich hatte ja auch geschrieben "grundsätzlich"... Guter Service soll ja auch belohnt werden. Aber, wenn jemand nur die Bestellung aufnimmt und mir dann den Teller kommentarlos auf den Tisch stellt, ist mir das nirgends auf der Welt 15% wert.
Wenn mir aber jemand erzählt, dass ich nicht den Salatteller aus der Karte für $ 6 sondern auch einen Beilagensalat für $ 2,50 bestellen kann, dann ist mir das auch 15% wert. Wenn im Frühstücksomlett der Käse und der Bacon fehlen und die Bedienung nur sagt: tut mir leid, aber ihr bezahlt dafür ja auch nicht extra, dann gibt´s gar nichts. Lt. Karte war das Omlett aber nun mal mit Käse und Bacon...
Wie gesagt, je nach Service.
VG
FrauM. -
Nochmal OT

Oben hast Du ja geschrieben, grundsätzlich 10%, also habt Ihr offenbar immer sehr schlechten Service erlebt, was mich dann doch etwas wundert...
-
noch einmal Hallo
und wieder im Thema:
Muss mich korrigieren. Habe gestern mal meine Kontoauszüge angesehen und festgestellt, dass für die Abhebung beim WalMart sehr wohl Kosten angefallen sind.
Sogar mehr wie bei anderen. Auf dem Beleg den der Automat ausspuckt stand allerdings Gebühren $ 0.
Pech halt.
VG
FrauM. -
Hallo FrauM.,
ist das eine Gebühr des Kartenausstellers oder des ATM? Das muss man unterscheiden. Meine reine Maestro-Karte behaupted nämlich keine Gebühr zu verlangen. Allerdings verlangen die Automaten-Betreiber in der Regel eine Gebühr. Ich hab´s noch nicht ausprobiert. Gleiches gilt für Kreditkarten, die meisten verlangen eine Gebühr für´s Geldabheben (u.a. auch dann, wenn man mit PIN bezahlt, weil das wie eine Barauszahlung gilt). Einige verlangen keine Gebühr. Die Umrechnungsgebühr für den Auslandseinsatz kommt auf jeden Fall dazu.
Gruß
Carmen
-
Was ich in der Hinsicht absolut empfehlen kann, ist ein Konto bei der DKB.
Mein Mann hat das seit ein paar Jahren (ist eine reine Online-Bank), und da gibt es eine kostenlose VISA-Card, mit der man WELTWEIT (!!!) kostenlos Geld abheben kann. Wir konnten es erst auch nicht glauben, haben sie aber jetzt schon in verschiedenen Urlauben in Europa und USA im Einsatz gehabt und es stimmt wirklich.
Tolle Sache, finde ich!
LG
Barbara -
Barbara,
wir haben eine, haben´s aber noch nicht ausprobiert. Allerdings fällt die Gebühr des ATM an, wenn der Betreiber eine erhebt. Fällt auch keine Umrechnungsgebühr an (wie beim normalen Bezahlen in ausländischer Währung)?
Gruß
Carmen