Flugabbruch aufgrund eines Notfalls
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vonschmeling wrote:
Die Ursache des Defektes ist durchaus auf "außergewöhnliche Umstände" zurückzuführen, jenseits aller moralischen Betrachtungen nämlich auf eine Notfalllandung mit einer für diese Maßnahme prinzipiell zu schweren Maschine.
Es ist davon auszugehen, dass die FDC sehr genau abgewogen hat, sowohl bei der Entscheidung, trotz der Risiken eine Landung vorzunehmen, als auch im Blick auf den "nach allen Umständen am schnellsten zu erreichenden" Flughafen.
Kaum anzunehmen, dass die Crew sich vorher in einem Reiseforum mit Fluggästen "beraten" möchte oder hinterher dort die Entscheidungen begründet.Mangels Empathie (ich habe die restlichen Beiträge des Users vor diesem gelesen) und vollständiger Kenntnisse aller Details enthalte ich mich weiterer Stellungnahmen zu diesem Thema.
......wie nett das ein geschriebenes Wort gebrochen wird.

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vonschmeling wrote:
Mangels Empathie (ich habe die restlichen Beiträge des Users vor diesem gelesen) und vollständiger Kenntnisse aller Details enthalte ich mich weiterer Stellungnahmen zu diesem Thema.Wo kommt denn jetzt die plötzliche Empathie für den User her?

Da habe ich wohl etwas verpasst.
Gruß
Oliver
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munichboy74 wrote:
Knuti100 wrote:
Wo liegt jetzt das Problem?Wo liegt eigentlich Dein Problem, dass User Ihr Missfallen mit dem Anliegen des Posters ausdrücken?
das problem liegt darin, munichboy, dass die to gar nicht danach gefragt hat, wie der einzelne user die situtaion moralisch bewertet.
eigentlich könnte man nach dem grundsatz eines berühmten komikers folgenden satz hier rein stellen:"wenn man keine ahnung hat, einfach mal die ****** halten" -
mimi123 wrote:
Habe ich hier irgendwo geschrieben, dass ich gefordert habe, dass der Flieger weiterfliegen soll auch wenn ein Fluggast schwer erkrankt ist? Habe ich mich aufgeregt, dass ich es umöglich finde, dass mein Urlaub unterbrochen wurde?? Nein, das habe ich nicht und darum geht es doch hier gar nicht. Was wollt ihr mir hier eigentlich unterstellen?
Ich habe dazu nichts mehr zu sagen. Von mir aus könnt ihr euch jetzt weiter über mich auslassen. Viel Spaß dabei.Hallo liebe Leute,
bevor Ihr Euch weiter über das Thema auslasst, die TE hat doch vor zig Seiten das von mir o.a. zitierte geschrieben.
Ich verstehe die ganze Aufregung wirklich nicht.Zum Thema moralisch rechtlich ist aus meiner Sicht alles geschrieben worden. Die einen finden es verwerflich, die anderen unterstützen die TE.
Nur wem hilft jetzt jegliche weitere Diskussion ???
Gegenseitige Vorwürfe werden geschrieben, die nichts mit der eigentlichen Sache mehr zu tun haben.
Freut Euch, das Ihr nicht in der Situation gewesen seid, hoffentlich kommt auch keiner in eine solche Situation, denkt das bald Weihnachten ist und das es viel viel wichtigere Dinge im Leben gibt, als in diesem Thread noch weitere Antworten zu schreiben.
In diesem sinne wünsche ich nochmals allen ein schönes Weihnachtsfest
LG
Wilhelm
PS:...der es nicht glauben will. wie verbohrt hier einige Schreiber Ihre Meinungen äußern. -
Hallo,
auch ich lese hier meistens nur passiv mit, aber diesmal möchte ich auch dazu etwas beitragen. Eigentlich gar nichts Großartiges mehr, weil schon mehr als genug dazu gesagt worden ist.
Knuti 100 und mein direkter Vorredner bringen meine Meinung hierzu bestens auf den Punkt.
Diese moralische Empörung immer dergleichen, auch wenn sie noch so gestochen formuliert wird, finde ich in diesem Forum recht bizarr.
Ein einziger Beitrag von einem versierten Rechtsanwalt hätte die Frage wohl emotionsloser beantwortet.
gurß
ruth -
Und wieso wird dieser Thread dann nicht geschlossen, wenn er doch von einigen Admins als unmoralisch und ergebnislos bezeichnet wird???
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vonschmeling wrote:
Die Überlegung als solche ist zweifellos statthaft, die Wahl des Mediums jedoch erscheint mir bei der Sachlage gelinde gesagt reichlich ungeschickt - zumal abgesehen von unterschiedlichen emotionalen Bewertungen ergebnislos.Erst einmal ein Danke für die nette Begrüßung einzelner.
Ich frage mich gerade, ob Beiträge, die emotional berühren, per se verboten sind. Irritiert bin ich auch, weil das von einer Userin geschrieben wird, sie sich vorher an der Diskussion aktiv beteiligt und damit Öl ins Feuer gegossen hat. Reichlich ungeschickt - gelinde gesagt.
Knuti
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xgdsbme wrote:
Und wieso wird dieser Thread dann nicht geschlossen, wenn er doch von einigen Admins als unmoralisch und ergebnislos bezeichnet wird???wer sagt das denn?
der einzige, der sich geäußert war, war "curiosus".
und der darf doch auch als "normaler user" wie du und ich seine meinung äußern.
sofern es der "netiquette" im forum entspricht. -
In aller Kürze und nicht mehr zum Sachverhalt, sondern leider nur noch persönlich:
A) "mangels Empathie" erklärend ... wenn ich in diversen Threads auf "Einsparpotential gesucht" desselben Autoren stoße, schwindet mein Mitgefühl im Falle einer "Mohrenwäsche". Den Bezug hatte ich hergestellt, man muss ihn halt auch interpretieren können!?
B) Abgesehen davon, dass eine juristische Beratung hier nicht stattfinden kann, gibt es selbst für eine tendenzielle Einschätzung "berechtigte Forderung, oder nicht?" viel zu wenig Details! Wieviel juristische Kompetenz also in Beiträge eingeflossen sein mag, liegt im Dunkel.
C) Der User chepri versucht in regelmäßigen Abständen, die Anfrage auf ihren sachlichen Inhalt zu verdichten und dem stimme ich voll und ganz zu! Ein Ergebnis vorgreifend auf die Entscheidung ganz gleich welcher Gremien wird hier sicher nicht geliefert werden.
D) Ich finde es schlicht geschmacklos (und nicht nur "ungeschickt" - womit ich "mein Wort nicht breche"!) den Sachverhalt einem wahrlich sehr breiten Publikum zur Beurteilung vorzulegen. Über moralischen Gegenwind sollte man sich dann auch nicht wundern.Letztlich finden sich hier erwartungsgemäß Kommentatoren ein, die in der Sache nicht wirklich beizutragen haben, aber die Gelegenheit für eine hübsch verklausulierte Retourkutsche sehen. Ich freue mich darüber, besonders über die Erweiterung des Wortschatzes!
Ich für meinen Teil befinde mich bezüglich meiner Beiträge sowohl sachlich als auch emotional unverändert und im Reinen, und da das alles dem Thema nicht mehr dient, gebe ich im Bedarfsfalle gerne via PN den Erklärbär. -
hallo leute
persönliche angriffe, schuldzuweisungen oder unterstellungen nützen doch hier niemandem.
es hat auch schlechthin nichts mehr mit dem thema zu tun.
@v.s.
noch mal zum thema:
juristische beratung kann hier wirklich nicht stattfinden. ich hoffe, dessen ist sich auch jeder hier im reiserecht bewußt.
jedoch kann man durchaus einige aussagen treffen, die der sache dienen.
denn meines erachtens liegen dafür genügend fakten vor.
ob der to dann tatsächlich "recht bekommt", muß das jedoch noch immer nicht heißen.
wie heißt es so schön: recht haben und recht bekommen sind zwei unterschiedliche welten -
mimi123:
Es wurde entschieden, dass wir zurück nach Köln fliegen, also ging es für uns 1,5 Stunden wieder zurück. Da wir eigentlich viel zu schwer waren, um zu landen, wurden die Bremsen so stark belastet, dass wir als "Notlandung" gemeldet wurden.
wir hatten mal eine ähnliche situation und sind auf den bermudas nach ca. 2 stunden zwischengelandet, wegen einem krankheitsfall. hier hatten aber die piloten vorher das kerosin abgelassen.
wenn noch 1,5 stunden nach köln zum zurückfliegen waren wundert es mich, dass die piloten auf eurem flug nicht genauso entschieden haben.
es ist ja doch ein erhebliches risiko mit der vollgetankten maschine zu landen
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Lexilexi wrote:
jedoch kann man durchaus einige aussagen treffen, die der sache dienen.
denn meines erachtens liegen dafür genügend fakten vor.Offiziell und vollümfänglich bezweifelt.

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anne49 wrote:
serramanna wrote:
E ist also davon auszugehen, daß der Flieger in jedem Falle bei der nächsten Landung die beschriebenen Schäden erlitten hätteBezweifle ich. Eine Notlandung wurde in Köln gemeldet, weil der Flieger zu schwer war: Langstrecke war anvisiert, demzufolge m. E. n. Flieger voll Kerosin:
mimi123 wrote:
ich wende mich mal mit folgendem Problem an euch und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Auf unserem letzten Flug (Pauschalreise Langstrecke) ist uns folgendes passiert......
Da wir eigentlich viel zu schwer waren, um zu landen, wurden die Bremsen so stark belastet, dass wir als "Notlandung" gemeldet wurden.Nach einem Langstreckenflug aber wäre der Flieger nicht mehr "viel zu schwer" gewesen.
Wenn ich mich täusche, schreibt's mir
Bin kein "Experte"......... auch, wenns evt. OT ist:
Hier wird gesagt, daß JEDE Landung einer mit Maximalgewicht beladenen Maschine unmittelbar nach nach dem Start eine Notlandung sei. Das wäre mir neu. Ich dachte bisher, jede Maschine müsse zu jedem Zeitpunkt problemlos zurückkehren können, sonst erhält sie keine Starterlaubnis.
Aviations-Experten vor: ich lerne gerne dazu
Gruß Serramanna -
- Z.B. A380 maximales Startgewicht 560 t, maximales Landegewicht 386 t.
Eine Landung mit vollen Tanks ist aber üblicherweise keine Notlandung sondern "nur" eine Landung mit Übergewicht. Nach ca. einer Stunde Wartezeit, um die Bremsen abzukühlen, kann dann wieder gestartet werden. - Da der Threaderöffner nicht gesagt hat um welche Airline es geht kann man tatsächlich nicht sagen ob es eine Entschädigung, laut EU Fluggastverordnung, gibt.
- Z.B. A380 maximales Startgewicht 560 t, maximales Landegewicht 386 t.
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serramanna wrote:
Hier wird gesagt, daß JEDE Landung einer mit Maximalgewicht beladenen Maschine unmittelbar nach nach dem Start eine Notlandung sei.Hat keiner gesagt, ich z.B. habe den Ausdruck Notfalllandung mit Blick auf medical emergency benutzt.
"Problemlos zu jedem Zeitpunkt zurückkehren" ist eine Illusion, aber natürlich ist nicht jede Landung mit schwerer Maschine eine Notlandung, da müssten dann noch andere Problematiken vorliegen. Die FDC musste immerhin zwischen dem Risiko eines gegenüber dem von mehr als 300 Menschen abwägen! -
Lexilexi wrote:
@uffel
das wird vermutlich auch der grund sein, warum man die 1,5 stunden zurück geflogen ist und nicht in der nähe (london) gelandet ist.
denn so hart wie das klingt, da ist das menschenleben der 300 passagiere wichtiger, als das eines einzelnen.Wir haben das auch vermutet, dass wir deshalb nach Köln geflogen sind (auch wurde beachtet, dass der Flughafen Köln kein Nachflugverbot hat und wir nach der Landung evtl. weiterfliegen hätten können). Auch wenn wir gleich in London gelandet wären, wie hätte man in so kurzer Zeit Hotels für 300 Passagiere finden sollen? Das gestaltet sich in Deutschland doch leichter. Ob auf dem Flug nach Köln Kerosin abgelassen wurde, weiß ich nicht. Uns wurde logischerweise auch nicht gesagt, dass es eine "gefährliche" Landung werden könnte. Als wir in Köln gelandet sind, haben wir uns nur gewundert, dass so viele Feuerwehrautos und andere Fahrzeuge auf uns zugefahren sind. Als wir gelandet sind, hat uns der Pilot informiert, warum jetzt Feuerwehr usw. vor Ort war. Es hat es uns erst nach geglückter Landung gesagt, damit wir vorher keine Angst bekommen oder gar Panik aufkommt. Er sagte, dass das Flugzeug mit so einem Gewicht hätte nicht landen dürfen, da dieser Flugzeugtyp eigentlich nicht für ein solches Landegewicht ausgelegt ist. Zudem war der Flieger bis auf den letzten Platz ausgebucht und auch entsprechend schwer beladen und noch fast voll getankt. Ich möchte hier der Fluggesellschaft keine Fehlverhalten unterstellen. Wir haben uns jederzeit sehr gut aufgehoben gefühlt. Durch die schwere Landung wurden die Bremsen sehr heiß, sodass die Techniker erst alles genau anschauen musste. Auch hätte eine neue Crew organisiert werden müssen, da unsere ja schon über die Zeit war. Von sich aus wäre die Crew weitergeflogen, aber die entscheidet das ja nicht. Wie schon gesagt, nach 2 Stunden Wartezeit im Flieger wurde dann gesagt, dass es wohl einen technischen Defekt aufgrund der Landung gäbe und der Techniker Stunden benötige, um dies zu beheben und zu prüfen. Wir sind dann alle ausgestiegen, haben unsere Koffer geholt und haben gewartet, was nun passiert. Nach weiteren 2 Stunden sind wir dann mit Bussen in die Hotels gebracht wurden. Dort waren wir dann so um 9 oder 10 abends. Alles war natürlich sehr chaotisch, da wir auch draussen auf die Busse warten mussten und wir alle ja nur Sommersachen anhatten (in Köln war es 0-2 Grad). Auch die Hotels waren logischerweise mit so vielen plötzlichen Gästen überfordert. Es musste erst neues Personal besorgt werden, auch auf das Essen mussten wir lange warten. Ich persönlich war sehr froh, dass wir nochwas warmes zu Essen bekamen. Andere haben sich aufgeregt über die langen Wartezeiten und haben über die Qualität des Essens gemeckert. Sogar die Kellnerinnen haben dann den Gästen gaentwortet, dass sie sich mal zusammenreissen sollten, dass hier jeder sein Bestes gibt uns extra von zu Hause ins Hotel zum Arbeiten gefahren ist. Ich habe den Leuten immerwieder gesagt, dass sie mit dem Gemeckere aufhören sollen und froh sein sollen, dass sie nicht mit Herzinfarkt im Krankenhaus liegen.
Früh um 5 wurden wir wieder abgeholt und zum Flughafen gefahren. Wir haben dann normal eingecheckt und sind dann um 9 Uhr losgeflogen.
Es wäre halt einfach mal interessant zu wissen, wie hier die Sachlage ist. Ob Erstattungsansruch aufgrund es Defektes besteht oder eben nicht, da die Ursache ja bei diesem medizinischen Notfall lag. -
mkfpa wrote:
2. Da der Threaderöffner nicht gesagt hat um welche Airline es geht kann man tatsächlich nicht sagen ob es eine Entschädigung, laut EU Fluggastverordnung, gibt.Unsinn. Da der urspruengliche Abflug ab einem EU-Flughafen erfolgte gilt die EU-Fluggastverordnung, unabhaengig davon, wo die Fluggesellschaft registriert ist, innerhalb der EU oder in einem Drittstaat.
Viele Gruesse
bernardo2001 -
chepri wrote:
So stimmt das aber nicht! Der TE rügt, dass der Flieger nicht weiterfliegen konnte, weil ein technischer Defekt vorlag.... ist eine Vermutung eines Laien gepaart möglicherweise mit einer kurzen Ansage aus dem Cockpit.
Die Maschine wird vollbetankt abgeflogen sein und ein "optimales" Landegewicht für den Zielort errechnet haben. Aufgrund der kurzen Flugzeit jedoch noch nicht genug Treibstoff verbrannt haben, um auf eventuell (zu) kurzer Landebahn in Köln mit "normaler" Bremswirkung landen zu können. Möglich, dass sich der Pilot aus Sicherheitsüberlegungen dazu entschloss, das Material bis an seine Grenzen zu belasten.
Folglich könnte ein Defekt entstanden sein, der sich aus einer Notfall-Überbelastung ergeben haben könnte. Es könnte aber auch sein, dass Vorschriften für solche Belastungen eine Kontrolle vorschreiben. Es könnte auch sein, dass die Technik sich für Sicherheit der Passergiere entschieden hat und daher das Flugzeug einem Check unterzogen hat.
Wie auch immer. Es handelt sich somit aus meiner Sicht nicht um einen "technischen Defekt", der wie jüngst immer gerne zitiert wird, kein "unvorhersehbares Ereignis sei, weil mit Defekten immer zu rechnen sei, auch bei korrekter Wartung" und daher die Fluggastverordnung zum Tragen käme.
In so einem Fall handelt sich es mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit um ein unvorhersehbares Ereignis, das von außen kam (Herzinfarkt), mit zumutbaren Mitteln nicht abwendbar war.
Soweit meine nüchterne rechtliche Einschätzung.
Das sehr Betrübliche an diesem Posting und überhaupt zur Weihnachtszeit, ist die mir einfach absolut unverständliche Gier nach Geld, wenn jemand reist. Ich habe Verständnis für die Einforderung meines Rechts, wenn sich eine Fluglinie mit mir spielt und meint, sie könne alles mit mir machen. Aber ich habe kein Verständnis dafür, dass eine Fluglinie für die menschlich richtige und für das ÜBERLEBEN eines Menschen möglicherweise noch richtigere Entscheidung ihres Kapitäns jetzt auch noch dafür zahlen soll, dass ein anderer, noch lebender Mensch, der URLAUB hat, sich jetzt einen billigeren Urlaub machen kann!
