Habt ihr Bedenken euren Urlaub in arabischen Ländern zu buchen?
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Das ist richtig, das kann mir auch in Deutschland passieren.

Trotzdem glaube ich (und ich kann mich da nur auf die Erfahrung meiner Frau verlassen) ist in islamischen Ländern das "Gefühl" vermehrt vorhanden.
Den Fanatismus wie er im Islam (teilweise) vorkommt finde ich in orthodoxen, katholischen, buddistischen und sonstigen Glaubensrichtungen nicht. -
@Rhodos-Peter: Die Reisewarnungen von Bulgarien und Mazedonien gegen Griechenland spielen bei uns eigentlich eine eher untergeordnete Rolle und haben - zumindest in meinen Augen - null komma null Relevanz.
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@Bernd
Ich bezweifle, dass es mit dem Glauben zusammenhängt. (Ist aber nur meine Ansicht der Dinge.
)
Ich denke: Wenn in Urlaubsgebieten der Kontrast "reiche Touris" und "eher am Limit lebende Bevölkerung" aufeinandertrifft, kann es zu so einem Unwohlgefühl kommen... muss aber nicht.
Mein Beispiel: die Mini-Karibikinsel Martinique.
Am späten Abend auf der Suche nach einem Restaurant im Inselinneren in einem völlig abgelegenen Dorf. Muss ja auch im Nachhinein sagen: Was für eine Idee !
Aber war uns empfohlen worden. :?
Wir sind noch aus dem PKW ausgestiegen, haben uns auch noch dem Restaurant erkundigt, aber dann nur noch "nix wie weg"... -
Bernd / Papa X wrote:
Den Fanatismus wie er im Islam (teilweise) vorkommt finde ich in orthodoxen, katholischen, buddistischen und sonstigen Glaubensrichtungen nicht.Lassen wir das so stehen, aber was hat das damit zu tun, dass man in islamischen Ländern nachts Angst vor dunklen Gassen haben muß? Gerade im Islam genießt der Gast einen hohen Stellenwert.
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@Kourion
Ich muß dir nochmals recht geben.
Ähnlich erging es uns einmal im Inselinneren von Barbados.
Das Verdienstgefälle spielt natürlich unabhängig von Religion eine große Rolle.
Trotzdem meine ich ist flächendeckend kein so Fanatismus in den "islamfreien"
(sorry) Ländern gegeben wie eben in dem ganzen arabischen Raum. -
@Rhodos-Peter: Mit Sicherheit nicht, und das wissen wir beide.
Zum einen finde ich persönlich es "unlogisch", dass eine Reisewarnung für ein ganzes Land ausgesprochen wird, nur weil in der Hauptstadt Proteste stattfinden und man im restlichen Land davon nichts mitbekommt.
Zum anderen finde ich es schon seltsam, dass einzig und allein zwei Nachbarstaaten des betreffenden Landes die Warnung ausgesprochen haben, der Rest Europas es aber nicht für nötig hält. Schon irgendwie komisch...
Hat aber alles nix mit Reisen in arabische Länder zu tun, sorry.
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es ist ein Genuss deine Beiträge zu Lesen,auch wenn du dich zu Griechenland bekennst,
versuchst du sehr Respekt voll mit anderen Kulturen um zugehen,so muss es auch seien.MEIN RESPEKT .HERZLICHEN DANK an dich.LG
Ave Maria -
@chepri
Ich bezweifle nicht, daß die Mehrzahl der Ägypter gastfreundliche Menschen sind.
Aber warum fuhren damals die Busse in Begleitung von Militärfahrzeugen? Und damals war kein Aufruhr. -
@ Papa X
Bei einem Ausflug zum Tal der Könige fuhren mehrere Busse im Konvoi vorne und hinten begleitet von einem Militärjeep nachts ohne Licht im Höchsttempo durch die Gegend.
Aus orthodoxen Ländern zumindest in Europa ist mir so in Verhalten nicht bekannt.Oh oh!
Weiß nicht mehr in welchem Jahr es war. Müßte in den 80ern gewesen sein.
Auf der Fahrt von Edirne (Türkei) durch Bulgarien, Richtung Jugoslawien wurden die PKWs "gesammelt" und man musste im Convoy die Strecke ohne Halt durchqueren.
Ich bin diese Strecke öfters gefahren. Das war die Gastarbeiterstrecke, Deutschland-Türkei. Da gings um Schiwkow.
Übrigens @ Bulgarienfan:
Bevor er gestürzt wurde, war sein Bild in der Militärmission in West-Berlin (da musste ich immer das Visum beantragen) schon abgehängt! -
Man wird uns zwar bald ermahnen wegen OT, aber die Begleitung, Konvoipflicht etc. sollte eine Sicherheit vor Terroranschlägen bieten. In meinen Augen Augenwischerei und auch längst Vergangenheit. Aber das hat nichts mit dunkeln gassen in der Nacht zu tun. In NY gibt es gefährlichere Ecken.
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Für AI-Urlauber ist der Glauben wahrscheinlich letztendlich egal. Bewegt man sich aber individuell durch ein Land, so hängt mein Wohlfühlfaktor schon von der Religion des besuchten Landes ab. Das äußert sich nicht zuletzt auch im Erscheinungsbild der Frauen. So weckt z. B. das Tragen der Burka unangenehme Gefühle in mir. Nicht dass ich Angst hätte, aber derartige Gefühle möchte ich im Urlaub nicht haben.
So habe ich mich zum Beispiel in Malaysia auf der Ostseite wesentlich unwohler gefühlt. Auch von Bali hört man immer wieder, dass die Menschen dort freundlicher sein sollen als auf Lombok. Eine Frage des Glaubens?
P.
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...chrepi hat Recht, wir sind schon ziemlich weit von der Ausgangsfrage des Threads entfernt. Es ging um die Frage nach dem Buchungsverhalten in arabische Länder. Natürlich spielt die Frage der Religion, in diesem Falle des Islam, ein Rolle dabei. Doch ich glaube nicht, dass man ein Land nur wegen einer dort herrschenden Glaubensrichtung auch nicht besuchen sollte.
Wer verbindet z.B. die Malediven mit dem Islam? Die meisten denken dabei an Fernweh, schöne Inseln, Meer, Sonne, dabei ist dort der Islam sogar Staatsreligion, dies bedeutet, dass andere Relegionen verboten sind und die Shahria Gesetz ist, dieser Glauben geht auf frühere arabische Besatzungen zurück. Christen z.B. haben es dort sehr schwer, doch ich glaube, die Gefahr von einer Kokosnuss erschlagen oder von einem Hai gefressen zu werden ist ungleich größer, als da im Urlaub in Auseinandersetzungen zu geraten. Mit viel Pech trifft man dort eher den Poptitanen und wird für DSDS gecastet...PS: @Ave Maria, Du bist also der Fan, den ich hier habe, vielen Dank

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Reisefreundinnen wrote:
Für AI-Urlauber ist der Glauben wahrscheinlich letztendlich egal. Bewegt man sich aber individuell durch ein Land, so hängt mein Wohlfühlfaktor schon von der Religion des besuchten Landes ab.Selten so einen Blödsinn gelesen.
Erstens setzt du eine Pauschalbuchung mit einer AI-Buchung gleich, und zweitens frage ich mich, warum ich mich beim Herumfahren anders fühlen sollte, nur weil ich meinen Urlaub evtl. anders gebucht habe.
Und: es gibt mit Sicherheit genügend Urlauber in den klassischen AI-Destinationen, die gerade wegen der Religion (und allem, was daran hängt) dort hin fahren.
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Als AI-Urlauber wird man sich viel in der Anlage aufhalten. Und von häufig irrationalen Anschlagsängsten mal abgesehen, hat doch die Religion eines Landes dann keinen Einfluss auf den Aufenthalt. Zumindest solange der Alkohol fließt.
Was heißt denn "genügend"?
P.
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Diese differenzierte Art der Argumentation ist mir nicht neu; kenne sie bereits aus diesem Forum. Witzigerweise wurde mir genau dieser Satz (soll der eigentlich originell sein?) vor ca. einer Woche im Berlin-Thread entgegengeschleudert, wo ich es gewagt hatte, zu behaupten, dass der Ku'damm nicht gerade zu den angesagtesten Orten Berlins gehört. Auch dort hatte ich recht.
P.
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Aber sie hat doch recht mit:
"Bewegt man sich aber individuell durch ein Land, so hängt mein Wohlfühlfaktor schon von der Religion des besuchten Landes ab".
Was meint ihr, wie unwohl ich mich während der Karwoche in Andalusien fühle, wenn ich wieder mal in einem Parador übernachte, der in unmittelbarer Nähe zu den Hauptprozessionswegen liegt. An Schlaf ist da nicht viel zu denken, wenn es die halbe Nacht trommelt und trompetet.
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@chepri: Streich aus dem Zitat das Wort "individuell" raus, und schon passt es.
@Reisefreundinnen: Was "genügend" heisst tut doch nun echt nichts zur Sache. Setzt dich lieber mit der Kritik auseinander, anstatt im Zerpflücken unbedeutender Worte davon abzulenken.
