Havanna an den Strand...
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Mmmmh--grübel...für oder gegen was soll Tabasco helfen? (Außer dass es scharf macht...)

Apropos würzen: was kann ich in Havanna bei Essengehen falsch machen ? Wohne ja am Ende der Av. d. Italia bzw. von dort ja auch schnell irgendwo anders.Caramba (so, jetzt is aber bald schluß mit meinem spanisch)
holirolf
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Für "Essen" gibts ein paar Zeilen weiter unten einen Thread.
Lies mal da.
Du kannst natürlich auch in der Obispo, gegenüber dem telepunto* in das ehem. Woolworth, jetzt Variedades genannt gehen.
Da gilt der Peso der moneda nacional.
Rechts eine lange Theke mit festgeschraubten Sesseln aus pre castro zeiten.
Pollo (Hühnerbein) kostet 25 Pesos = 1 CUC, dazu Salat und Reis, kommt ungefähr auf 35 Pesos.
Flasche Bier kostet 10 Pesos, nimm das mit blauem Etikett, ist trinkbar, Büchse Bier 20 Pesos, wie leichtes Pils.
Über die Strasse ist das Lluvia de Oro = Goldregen.
Da kostet das Bier, allerdings Bucanero, 1,50 CUC.
Aber die Toilette ist benutzbar. 0,10 CUC
Bei Woolworth kostet sie fast nix, aber nur für das "Stehende Geschäft" geeignet
- telefon- und Internetanschluss. 1 Std. 6 CUC
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Denk auch dran mit der Einnahme vom Vitamin ca. 14 Tage vor der Reise zu beginnen, ansonsten bringt es nix.
Und das Geld für Antibrumm hätte ich mir auch gespart. Am Besten am 1. Tag in eine Apotheke gehen und sich das kubaeigene Antimückenspray besorgen. Man riecht zwar wie ein Zitronenbäumchen danach, aber es ist das einzige Zeug dass die kubanischen Mücken abhält. Über unsere Sprays scheinen die blöden Viecher sich nur kaputt zu lachen. -
....aktive Mückenunterhaltung also, oder?

Aber irgendwo hier habe ich als Empfehlung Antibrumm gelesen...grrh!
1 St. á 200mg B1 pro Tag, 14 Tage vorher und während Aufenthalt , ist vermerkt, danke!
Ist halt schon einfacher auf Malle zu düsen, he?! Riesenplanung für Kuba: Geld, Mücken, Einreisekarte, Zug buchen, 12 St. Flug, Reisekrankenvers., Vorsichtsmaßnahmen....fast wie früher, als man schnell nach Frankreich wollte..hihi!

Hoffe, das lohnt sich, bin voll gespannt, Countdown läuft...
holirolf
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Bist nie mit dem Auto nach West-Berlin gefahren?
Oder in die DDR?
Die Kästen bei der Inmigracion sehen genauso aus wie die in der Friedrichstrasse.
Ex-Grenzübergang nach Ost-Berlin.
Das haben sie von der stasi gelernt.
Stopp, nur 1 Person, Spiegel oben, Foto wird gemacht, Gesichtskontrolle, nur Compis hatten sie noch nicht, Tür öffnet sich mit Summer.
Danach Zollkontrolle. -
@ Dylan
Jetzt erinnere ich mich und weiss woher ich Dich kenne!
Haben wir uns nicht 1987 bein MAD in Bonn getroffen? Workshop: Wie öffne ich Feldpostbriefe; geräuschlos und kostengünstig?Un abrazo

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Also das ganze Procerdere bei Einreise DDR kenn ich nicht mehr, war nur als Kind mal dort...einfach zu exotisch das land
...aber im ernst: auch eine Einreise nach France hatte früher ihre Tücken...ganz zu schweigen von der Einreise in die Schweiz (wohne nahe beider Grenzen)Noch was: habe mir eine Kuba DVD ersteigert, da wird ein Künstlerviertel in HAV beschrieben, Häuser bunt bemalt und so (also nicht nur Pastellanstrich) , muß irgendwo beim Chinesenviertel liegen, hab den Namen nie verstanden. Gibts da noch und wo? Die DVD ist noch aus Dollar- Zeiten...
Komisch ist, dass ich nirgends was davon gelesen habe!holirolf
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Hallo,
mit dem Künstlerviertel meinst Du ev. den Callejon De Hamel:
http://www.youtube.com/watch?v=5OmE2UIr_9Q
LG -
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@holirolf
du sagst, du hast Deine Frau dabei; ich glaube, dass Du mehr auf sie achten solltest, denn die Chicos sind in der "Überzahl" sehr nett, liebenswürdig und höflich und haben sixpack-Bodies, da wirste blind
Also vergiss den Strand und schau Dir Havanna an, da bist bestimmt eine Woche beschäftig. Dir als Frohnatur kann ich z.B. das Havanna Club Rum Museum vorschlagen (allein bei der Verkostung der Rumsorten bist schon 1-2 Stunden beschäftigt)
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holirolf wrote:
Also das ganze Procerdere bei Einreise DDR kenn ich nicht mehr, war nur als Kind mal dort...einfach zu exotisch das land
...aber im ernst: auch eine Einreise nach France hatte früher ihre Tücken...ganz zu schweigen von der Einreise in die Schweiz (wohne nahe beider Grenzen)"zu exotisch das Land"
in Kuba ist es nicht viel anders als in der DDR. Eben Kommunismus.
Kannst nicht mit Malle oder Fuerte bzw. Europa vergleichen. -
Oh jeh, jetzt hab ich mir all die Jahre die Mühe gemacht, meinen 6Pack zu tarnen...sehr erfolgreich im übrigen !

Hoffe, wir steuern da keine Ehekrise an, da halt ich mich an den Tipp mit dem Rum Museum, Bildungsauftrag ruft! Danke für die Hinweise...Frohnatur...tztztz...wie kommst du nur darauf?
Also ich seh das auch als letztes kleines Abenteuer für uns...so als verwöhnte Europäer, oder? Und ob man das später wieder so erleben kann, wer weiß, wer da irgendwann mal das Ruder in der Hand hält. Hab mich auch immer geärgert, dass ich nie mehr in die DDR fuhr. Nicht dass HAV ein zweites Miami wird...
holirolf
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Das war auch für unsere Kubareise ausschlaggebend. Mein Mann wollte schon immer mal nach Havanna und da Fidel ja nicht jünger wird und keiner weiß was die Amis hinterher mit der Insel machen, haben wir gedacht: jetzt oder nie!
Ich hab Dir übrigens die Asistur-Daten per PN geschickt. -
Hallo Mischka,
im Vergleich zu den Ölvorkommen in Libyen sind die auf Kuba von untergeordneter Bedeutung und darauf haben es die Amis ja nach Fidels Worten abgesehen. Damit sind sie dann nach Lage der Dinge erst mal gut beschäftigt. Für eine Invasion nach Kuba bleibt da wohl in den nächsten Jahren kaum Raum. Wenn euch Kuba gefällt, werdet ihr auch in den kommenden Jahren noch ausreichend Gelegenheit haben, zurückzukehren und Nostalgie zu tanken.Pipito
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Karin Pirkl wrote:
in Kuba ist es nicht viel anders als in der DDR. Eben Kommunismus.Die Einreisen in die DDR waren für mich wesentlich unangenehmer. Man hatte permanent das Gefühl, irgendwas falsch zu machen. Das Risiko, dass der Wagen auf den Kopf gestellt wird oder man sich in einem Kämmerchen ausziehen musste, war schon recht groß. Aber vielleicht war ich bei meiner Einreise nach Kuba einfach zu unbedarft.
Die Exotik des Landes (und ich meine wirklich die Exotik) lässt das politische System oft in den Hintergund treten. Das heißt nicht, dass man selten dran erinnert wird. Eine Beklemmung wie damals in der DDR habe ich aber nicht empfunden.
P.
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Im Vergleich zu anderen Ländern der Region (ich meine z.B. die Dominikanische Republik oder Mexico) hat die Einreise aber schon etwas recht beklemmendes.
Ein wenig in die Richtung geht noch Venezuela und natürlich die USA, aber die sind ja eh außer Konkurrenz. -
Dass ich das anders empfinde, liegt vielleicht daran, dass ich im ehemaligen Westberlin geboren bin und mit einem kommunistischen Land um mich herum leben musste. Da setzt man wahrscheinlich andere Maßstäbe.
P.

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