Durchfall in Ägypten
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Malini, ich verstehe deine Motivation nicht. Wenn du etwas an meiner Aussage sachlich falsch findest, dann beweise bitte das Gegenteil .Lies bitte auf Seite 1, da wird genau von so einer 5 Sterne Reise berichtet, wo es die Urlauber erwischt hat. Solltest du mich persönlich angreifen wollen, darfst du mir gerne eine PN schicken, dann fechten wir es so aus. In Ordnung?
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Von sachlich falsch habe ich nichts geschrieben - wie käme ich denn dazu, denn wie du ja bereits selbst festgestellt hast,
Ich weiß, das diese Regeln wahrscheinlich jedem bewusst sind und (...)
kam da nicht wirklich etwas Neues hinzu und sind teils eben auch nur bedingt anwendbar...
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Wenn man schon Bezug auf den Koran hier im OT erhebt, dann sollte man diesen auch entsprechend richtig interpretieren.
Das "mehrmalige" waschen vor den Gebeten hat mit ritueller Reinheit zu tun und umfaßt die Handgelenke samt Unterarme, das Gesicht samt Mund, Nase, Ohren, Stirn, Kinn und die Haare sowie die Füße.
Etwas anderes ist ist die 'lbadaa', die Waschung des ganzen Körpers gleich einer Dusche, die bekanntlich 'fardh' oder 'mustahabb' erfolgen kann.
Vielleicht wäre es daher besser, sich wieder auf den Kern dieses Threads zu fokussieren.
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...hier ja:
"kkneip" wrote:
4. Wann immer du ein Waschbecken siehst, wasch dir die Finger, und zwar mit Inbrunst und Seife.
5. Dusche mindestens 2 x am Tag"kkneip" wrote:
Nicht umsonst sagt schon der Koran, wie man sich mehrmals am Tage waschen soll (vor den Gebeten).Das ist allerdings ein anderer Bezug.
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Warum? Ist es so schwer zum eigentlichen Thema sich auszutauschen?
Es geht um "Durchfall in Ägypten" und nicht um den Koran oder was man meint aus selbigen abzuleiten!
Von daher ist eine PN mehr als flüssig und ich wiederhole mich eigentlich ungern, aber offenbar muß es sein:
"curiosus" wrote:
Vielleicht wäre es daher besser, sich wieder auf den Kern dieses Threads zu fokussieren. -
Mythos "Schnaps kannix":
Stimmt nicht - die betreffenden Schleimhäute tanzen Kasachok und das kann tatsächlich unterstützen ... am besten (leider!) vorbeugend konsumiert.

Im Nachgang ist die Wirkung eher ein Plazeboeffekt - aber auch das ist nicht sooo verkehrt.Selbstverständlich ist bei einer akuten Infektion von jeglicher Art Alkoholika abzuraten.
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Zweimaliges Duschen und regelmäßiges Händewaschen hilft ohne Frage bei der Vermeidung von „Durchfall in Ägypten“ – besonders, wenn es der lebensmittelverarbeitende Mitarbeiter im Schlachtbetrieb, auf dem Fleischmarkt und im Hotel praktiziert. Für den Gast scheint es mir bei der Benutzung von Besteck nicht zwingend erforderlich
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Im Rahmen des „fäkal-oralen“ Infektionsweges wäre auch ein mechanisches Landeverbot für Fliegen sinnvoll, die beim Sichten von Kadavern, Tierkot und offenen Lebensmitteln in eine Art „Büffet-Mentalität“ verfallen.
Die Prophylaxe mit dem „Schnaps“ ist übrigens keinesfalls so abwegig, denn der konsumierte Alkohol entwickelt zwar aufgrund der schwachen Konzentration keine direkte desinfizierende Wirkung, führt aber zu einer deutlichen Reduktion der Magenmotilität. Kontaminierter Speisebrei verbleibt so wesentlich länger im extrem sauren Milieu des Magensaftes, der mit seinem pH-Wert den antibakteriellen Säureschutzmantel der Haut um den Faktor 10.000 übersteigt. Einen absoluten Schutz bietet der längerer Kontakt im Magen aber auch nicht, denn einige Bakterien schützen sich durch ein Transportprotein. Es bleibt schwierig... -
Fäkaltransplantation
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Danke, wieder was gelernt!
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Ouh, die Fäkaltransplantation ist harter Tobak...wird aber mit Sicherheit niemals bei klassischen viralen oder bakteriellen Infekten eingesetzt werden. Da muss schon eine ganz andere Erkrankung vorliegen, um diese Therapie anzudenken...aber !>Interessant.
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Ehrlich gesagt spricht das extreme Grenzgehen für mich für eine gewisse Erschöpfung hinsichtlich der Thematik.
Jede plausible Maßnahme scheint mehr oder weniger abgearbeitet und "Neuigkeiten" können eigentlich nur einigermaßen bizarr daherkommen ...?
Braucht kein Mensch!
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„Extremes Grenzgehen“ ist ganz sicher auch nicht mein Ding, aber die „Erschöpfung der Thematik“ sehe ich mit der „microbiota transplantation“ nun wirklich nicht!
Bislang wurde das Verfahren nur bei intestinalen Infektionen mit Clostridium difficile nach vorangegangener antibiotischer Therapie in Studien randomisiert und valide getestet – dort allerdings mit überraschenden Ergebnissen: So musste eine Studie aus den Niederlanden und Finnland aus ethischen Gründen vorzeitig abgebrochen werden, da die Überlegenheit der Stuhltransplantation gegenüber der konventionellen antibiotischen Therapie einfach erschlagend war!
Der genial einfachen Wiederherstellung der Biodiversität des Darmes stehen allerdings auch kritische Stimmen entgegen, die von einer Änderung der Immunitätslage des Empfängers bis zu den spezifischen Risiken der Applikation ein breites Spektrum bedienen.
Für einen Behandlungsansatz im Rahmen einer „Urlaubs-Diarrhoe“ gibt es derzeit noch keine gesicherte Studienlage, aber vielleicht wird man diesen Thread in ein paar Jahren mit einem Schmunzeln lesen...
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Du bestätigst mich:
Ergo ist ein so am äußersten Rande der Relevanz auf Forenebene (=grenzwertig) thematisierter Sachverhalt ein Hinweis darauf, dass tatsächlich so ziemlich alles relevante erörtert ist.
Wenigstens für die nächsten paar Jahre ...


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