was verdienen die menschen in kenia?
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Jambo Simon 30,
Prostitution?
also ist Dein Bekannter eine Bekannte, nun mach bloß nicht den Fehler und denke wenn Du Ihr Geld schickst bleibt Sie brav zu Hause sitzen.
Ich denke entweder bist Du verknallt oder naiv, beides keine guten Eigenschaften um der Frau wirlklich zu helfen.
LG Susi
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ich gönne einfach jemanden der die chancen nicht hat ein besseres leben, das ist alles, von mir aus kann sie auch zu hause bleiben, wenn ich das
geld zu schicken anfange dann werde ich es nicht beenden, sollte mir etwas zustoßen wird es personen geben die das geld für mich schicken.
und nein ich bin nicht naiv und auch nicht verknallt.kennt ihr adressen und konkrete preise incl. unterkünfte für schulen in nairobi? sowas wie ein gesamtpacket...?
sie hat nur die primary school
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Geld schicken ist nicht gut. Man kann mit vielem aushelfen. Geld wär ein Fehler. Es ist ihre Welt, sie kommen damit klar, mit oder ohne Deiner Hilfe, es geht weiter, irgendwie, es ist eben ihre Welt.
Schickt man Geld, gewöhnt man sich sehr schnell dran und man gerät aus den Fugen.
Leute im Hinterland/Landesinnere kommen auch klar. Nur eben Leutz die mit Mzungus zusammenkommen oder Beachnähe wohnen scheinbar nicht ( weil, da geht immer noch was!) -
Simon, mach' die Augen auf!!! Was Percy und die anderen hier schreiben ist Fakt!!
Die Kenianer sind sehr wohl in der Lage mit sehr sehr wenig Geld zu leben, in unseren Augen oft mehr schlecht als recht, aber das ist Afrika! So war es schon immer und wird es immer bleiben!
Fakt ist auch, dass alle, die an der Küste leben oder auch verteilt im ganzen Land in irgendeiner Art und Weise mit dem Tourismus in Berührung kommen "Lunte" riechen. Das Geld steckt im Tourismus und somit quasi genau vor den Augen der Menschen...
Was da oft raus wird ist hinreichend bekannt. Und gerade diese Menschen, die durch den Tourismus oft Jobs oder andere Zuwendungen bekommen sind komischerweise die, die immer am schnellsten jammern...
Glaub' mal ja nicht, dass sie das Geld für sich behalten wird, da wird erstmal die ganze Familie mitversorgt samt eventueller Nachbarn und Freunde, die ja auch irgendwie zur "Familie" gehören. Auch das ist in Kenia so!Wegen Schulen in Nairobi wirst Du im Internet sicher fündig.
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und was ist daran falsch wenn ich jemanden das leben erleichtere und auch seiner famillie oder freunden?! ich möchte mein glück teilen, das ist alles.
lieber wäre mir natürlich gesamtpacket dass ich an eine art "internat" überweise wo die person dann bildung, essen und unterkunft bekommt, wäre toll wenn mich jemand vermitteln könnte durch erprobtest.
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Simon30 wrote:
und was ist daran falsch wenn ich jemanden das leben erleichtere und auch seiner famillie oder freunden?! ich möchte mein glück teilen, das ist alles.Weil Du das nicht mit europäischer Denkweise vergleichen kannst. Das Geld wird definitiv NICHT für das benutzt was Du Dir so vorstellst.
Eventuell wird ja eine Wohnung gemietet, aber für weitere "Gäste" deines Schlages.
Sie "investieren" das Geld in jemanden der noch mehr hat als Du, um dann von dem auch wieder etwas zu bekommen.
Glaub den Leuten hier, sie kennen sich aus - keiner will dir was schlechtes!
Und wenn du das Geld für eine Schule spendest, dann haben wenigstens Kinder und Jugendliche was davon die es auch wirklich wollen.
Wer dort einmal in der Prostitution war, wird dieses Leben nicht mehr ändern... es ist zu einfach! -
Die Hotelangestellten verdienen zwischen 120 ud 200 Euro im Monat, der Durchschnittskenianer ca. 90 Euro im Monat. Hab gehört, dass aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit ein Kenianer mit Arbeit noch bis zu 10 Leute mit seinem Gehalt versorgen muss.
Ich war sehr überrascht, dass dann Benzin z.B. auch 108 KSH (ca. 86 ct.) und 2 kg Reis im Supermarkt ca. 325 KSH kosten (2,60 Euro). Wohl gemerkt, in diesem Supermarkt ist selten ein Kenianer Kunde.
Die hohen Preise für Lebensmittel machen den Kenianern gerade am meisten zu schaffen. Und leider ist die westliche Überflussgesellschaft dafür verantwortlich.Geld hinschicken würde ich auf keinen Fall. Das versickert im Nirgendwo. Um den Lebnsstandard zu verbessern sind ganz andere gundlegende Sachen notwendig.
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Oje...
...kann mich den Kommentaren meiner Vorredner nur anschließen....
...wenn jemand ein Kind oder einen Jugendlichen sinnvoll unterstützen möchte, so kann ich Euch die Kindernothilfe (www.kindernothilfe.de) wärmstens empfehlen.
Lieber Simon, wäre das nichts für Dich?
Die Kindernothilfe hat auch etliche Projekte in Kenia....
LG, Christina
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@Simon, nochmal, Du "kennst" diese Person nicht!!! Und wirst sie auch durch Urlaube niemals kennenlernen. Aber ich gebe es auf, mach' Deine eigenen Erfahrungen und lerne daraus. Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber vor ein paar Wochen beliefen sich Deine Fragen noch auf "Was kostet ein Taxi von A nach B" oder "Wie sieht die politische Situation in Kenia aus, wie sicher bewegt man sich frei" etc.pp...Viele Kenianer, egal ob Männlein oder Weiblein tun und werden alles tun wenn die entsprechenden Scheine um die Ohren wedeln. Und daran ändern auch ein paar gesponsorte Euros nichts.
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genauuu so ists, meine Vorredner nehmen mir förmlich die Worte aus dem Mund.
Dieser/diese jene Person die Du gern unterstützen möchtest wird nicht sein Geld was Du Ihm/ihr sendest, für sich allein behalten, jeder macht Schulden untereinander, das ist wie ein Netzwerk, jeder hilft jedem aus dem Schlamassel, früher oder später.
Dem Wohlstand jedes einzelnen kann man am Körpergewicht abschätzen, grob gesagt, ausserdem ernähren sie sich ganz anders als wir Europäher, Maismehlbrei etc kommt da täglich auf den Tisch. Geht man in den Supermarkt kostet alles den europäh.Verhältnisse angepasst, drum sieht man auch kaum oder gar keinen Kenianer drinnen, was wolln se auch dort. Mit ein paar Shilling komm sie gut über den Tag...
...ich könnt ein Buch drüber schreiben...
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eure vorurteile tuen weh, das ist genauso wenn man im ausland sagt jeder deutscher ist ein kind hitlers.
wie auch immer, wenn sich jemand meldet der vorort in nairobi erfahrungen mit schulen, internaten hat hat bitte kontaktiert mich per nachricht.
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So, das ist jetzt mein letzter Kommentar hier. Du willst es einfach nicht wahrhaben. Einerseits kann ich das sogar noch nachvollziehen, Du warst gerade das erste mal unten, alles war schick, alles war schön. Und die Menschen sind ja alle so freundlich. Vielleicht musst Du einfach Deine Erfahrungen machen.
Ich kann Deine Naivität beim besten Willen nicht nachvollziehen. Und Vorurteile sind das
ganz bestimmt nicht!
Du willst helfen, daran ist nichts verkehrt, es ist nur der falsche Weg! Du hilfst den Leuten nicht mit Bargeld. Denk' einfach mal ein paar Minuten über die zahlreichen großen Hilfsorganisationen nach. Was tun die? ALLE haben einen Leitfaden, die 3 Zauberwörter, die da lauten??? " Hilfe zur Selbsthilfe" - die Bedeutung sollte Dir bekannt sein.
Und nicht 70 Euro monatlich, die der Person für ihre Zukunft mehr schaden als helfen. -
Hallo Simon30,
schon mal über Plan International oder eine ähnliche Organisation nachgedacht, da kann man mit 70 € im Monat schon viel erreichen und man kann sogar bestimmen in welcher Gegend man helfen will (indem man z.B eine Patenschaft für ein Mädchen in Kenia übernimmt, ach, bei 70 € sind das schja sogar schon 2 Patenschaften!!!) und da hilft man nicht nur den Mädchen und ihren Familien, sondern einem ganzen Dorf (die schon mal genannte "Hilfe zur Selbsthilfe").
LG Birgit
