Kein Transferbus-Flugverpasst- Odysee nach Hause
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Terrorkruemel73 wrote:
Am Schalter von FTI gab man Ihr die Schuld ...... Sie fand aber schliesslich eine nette Mitarbeiterin die Ihr half , einen Flug nach Hause zu finden.
... Die Mitarbeiterin von FTI von LPA hat ihr ihr Kärtchen mitgegeben, um sich auf sie zu berufen, das sie die Kosten erstattet bekommt. ( Flug)
Nochmal zurück zum Eröffnungsposting ... diese Zeilen (wo die Punkte sind, hab ich was weggelassen) sind irgendwie unlogisch ...
Entweder, die FTI-Mitarbeiter geben der Bekannten die Schuld (dann versprechen sie ihr aber auch nicht die Übernahme der Kosten) ... oder sie sehen die Schuld bei FTI (dann sorgen sie dafür, dass die Reisende ein Ticket für einen anderen Flug bekommt)...
Warum hat FTI sie nicht auf einen anderen Flug gebucht, wenn man doch sowieso angeblich die Kosten übernehmen würde? Warum musste die Reisende die Ticketkosten auslegen?
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Sunshine997 wrote:
Die von mir genannte Berechnung bezieht sich auf die Ansprüche nach Reiserecht ggü. dem RV, wobei der Grund für die Verspätung dabei egal ist (außer, wenn vom Reisenden selbst verursacht). Und in diesem Fall sind es bei 9 Std (abzgl 4 Std) nun mal 5 Std à 5 % des Tagesreisepreises. Macht 25 % des Tagespreises.Sunshine, ist mir alles bewusst und ich gehe auch davon aus, dass Du Recht hast!
Nur fehlt mir da irgendwo die Verhältnismässigkeit!
Ist die Fluggesellschaft schuld an einer über dreistündigen Verspätung, gibt es mehrere hundert Euronen, im hier konstruierten Fall der RV schuld an einer 9-stündigen Verspätung und es gibt 25% eines Tagesreisesatzes?!
Nochmal, mir geht es nicht darum, ob das gerechtfertigt ist, oder nicht, allein die Verhältnismässigkeit erschliesst sich mir nicht!
vonschmeling:
@doc3366
... wenn einer absolut nix dazu kann, ist es die Fluggesellschaft!

...ist mir auch absolut bewusst, deshalb schrieb ich:
doc3366:
dass der RV eine Entschädigung nach der Fluggastrechtverordnung hätte erstatten müssen?!und
... die ich natürlich nicht bei der Airline geltend machen kann...
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Die "Verhältnismäßigkeit" fehlt mir auch oft ... Und ehrlich gesagt, finde ich persönlich die Fluggastverordnung (die Beträge) sehr übertrieben ... ist aber wohl das einzige Mittel, die Airlines zur Pünktlichkeit zu erziehen ...
Für das Vertragsverhältnis RV-Reisender gilt nun mal deutsches Reiserecht ... und das sieht die Berechnung nach den anteiligen Tagesreisepreisen vor ... -
Und noch was OT:
Ich erinnere mich an meine Zeit bei einem Veranstalter. Da gab es mal auf einer Reise ein größeres Problem. 20 Personen (10 Paare) haben geklagt. Alle hatten den gleichen Preis bezahlt und den gleichen Reisemangel erlitten. Die Fälle wurden am gleichen Gericht von 10 verschiedenen Richtern bearbeitet... und prompt gab es in allen 10 Fällen unterschiedliche Urteile (sehr unterschiedlich hohe Beträge für den Ausgleich der Reisemängel, zwei erkannten sogar Schadensersatz zu) ... hat mein Vertrauen in die Justiz nachhaltig erschüttert :? -
Jaja, die gute alte Subjektivität

Könnte auch die Antwort für diese Frage sein...
Sunshine997 wrote:
Entweder, die FTI-Mitarbeiter geben der Bekannten die Schuld (dann versprechen sie ihr aber auch nicht die Übernahme der Kosten) ... oder sie sehen die Schuld bei FTI (dann sorgen sie dafür, dass die Reisende ein Ticket für einen anderen Flug bekommt)...Wenn ich den Krümel richtig verstanden habe, waren es verschiedene, von einander unabhängige FTI-Mitarbeiter, die die Sachlage unterschiedlich bewertet haben...
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Überflüssiges Zitat entfernt!
@doc3366Habe ich auch so verstanden ... aber ich frage mich, warum die zweite Mitarbeiterin die Kostenübernahme nur zugesagt hat statt selbst einen Flug zu buchen ...
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Wobei die unterschiedliche Bewertung der beiden FTI-Mitarbeiter eher eine untergeordnete Bedeutung hat.
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Da hast Du recht.
Worauf ich aber hinauswill, dass die Reisende am Flughafen nicht stutzig geworden ist, dass sie den Flug erst mal selbst zahlen soll ... denn sein Geld zurück zu bekommen, kann oft sehr schwierig sein, auch wenn man im Recht ist ... warum hat die Reisende bezahlt und nicht darauf bestanden, dass FTI sich um den Flug kümmert? -
Nicht nur diese Frage sollte man sinnvollerweise der Bekannten von Terrorkrümel stellen.
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@Sunshine997
Rat mal, warum ich mir die Frage nach mangelnder Differenzierung an dieser Stelle schon längst nicht mehr gestellt habe?!

Übrigens teile ich deine Meinung zur Verhältnismäßigkeit der Ausgleichshöhe gem. VO 261, aber das gehört nicht hier hin.
Schön auch dein Beispiel mit den 10 verschiedenen Urteilen zu ein und demselben Sachverhalt - und genau so sollte man die Düsseldorfer Entscheidung auch sehen: Kann funktionieren, muss aber nicht und wenn man nur lang genug recherchiert, finden sich mit Gewissheit auch gegenteilige Einschätzungen richterlicherseits! -
vonschmeling wrote:
f.y.i. hier mal eine ältere Entscheidung des AG Düsseldorf, welche ungeachtet der Versäumnisse Auslagenerstattung und Schadenersatz zuerkannte und die vergessene Abholung durch den Veranstalter bzw. dessen beauftragten Subunternehmer als Pflichtverletzung betrachtete.Genau das wird m.E. hier viel zu wenig erwähnt.
Sicherer und pünktlicher Flughafentransfer sind ja einer der Basics einer Pauschalreise.
Die erste Pflichtverletzung kam also durch den Veranstalter bzw. dessen beauftragten Subunternehmer.
Erst die zweite kam durch den Reisenden der sich wahrscheinlich falsch verhalten hat. -
@wiener-michel
Naja, seit 95 hat sich da schon einiges verändert und es gibt eine stetig wachsende Zahl von Pauschalangeboten ohne Transfer. Mehr Möglichkeiten, günstig zu buchen, bedeuten mehr Eigenverantwortung für den Verbraucher.Ich glaube allerdings auch, dass fast jeder Richter die krasse Pflichtverletztung seitens des RV/Transferunternehmens anerkennen wird. Das Krisenmanagment seitens der Betroffenen steht jedoch auf einem anderen Blatt und ist ohne Kenntnis vieler wichtiger Details nicht so einfach zu bewerten. Allerdings halte ich es durchaus für möglich, dass hieraus ein Mitverschulden der erheblichen Kosten abgeleitet werden könnte, zumal ich in der Darstellung an keiner Stelle ein eindeutiges Plazet des Veranstalters für die selbsttätig herbeigeführte Lösung sehe.
Wie wenig maßgeblich eine richterliche Bewertung eines zudem anders gelagerten Falles ist, zeigt das Beispiel von Sunshine997!
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vonschmeling wrote:
Ich glaube allerdings auch, dass fast jeder Richter die krasse Pflichtverletztung seitens des RV/Transferunternehmens anerkennen wird.Das will ich doch stark hoffen vonschmeling,
wär ja krass wenn die alleinige Schuld auf den Reisenden abgewälzt würde. -
ja uns ist das selber passiert,mit fti reise gebucht mit hotel transfer. von flughafen zum hotel hat gut geklappt
aber rück transfer zum flughafen hat nicht geklappt, würden wir vergessen abzuholen.
eine stunde gewartet vor hotel nix kein bus transfer. hotel hatt für uns ein taxi bestellt was ist nicht so einfach
um 4,30 morgens. von taxi fahrer ein rechnung bekommen und zum unseren FTI reisegeselchaft rechnung geschickt per
mail.
würde behauptet bus transfer war punktlich da was stimmt nicht.
nie wieder eine reise durch FTI . -
Hallo predo + jeanette.
Dieser Thread hier wurde rund 13 Jahre nicht genutzt. Die Postings sind von 2011. Passt ja auch vom Titel her nicht wirklich zu deinem Problem.
Der Veranstalter-Thread ( klick ) wäre für deinen Bericht passender gewesen, wenn du z.B. wissen möchtest, wie du weiter vorgehen kannst. Vielleicht fragst du dort mal nach.