Security und Verbot gekaufte Getränke ins Hotel zu nehmen; Helena Sands
-
@stevie81 Ich biete dir folgende Wette an:
Wenn du ganz normal mit Strandtasche etc. ins Hotel zurück kehrst, nicht eine Schulter, bei Rucksack beide, bis zum Boden vor Last durchhängen
, wird sich kein Mensch für deine Flasche Wein interessieren. Für ne Flasche Cola oder ein Stück Melone ebenfalls nicht. 
Einsatz: 1 Flasche Remy Martin! Schlag ein!
-
Stevie schlag ein, so leicht kommste nieeee mehr zu nem Remy!!!
-
Wer wird den Remy trinken, wenn es 30 Jahre alten Weinbrand aus Pomorie gibt?

-
Na, wir beide Manfred...

-
Ich finde, das hat mit Geiz nichts zu tun, sondern mit wirtschaftlichem Denken.
Ich kaufe lieber meinen Wein im Supermarkt als im Hotel und gebe mein Geld lieber für Souvenirs und Ausflüge aus. Zumal es viele Hotels preislich mächtig übertreiben.
Allerdings stimmt es, dass man genau lesen sollte: Unterschied Minibar / Kühlschrank.
Als ich in der Schweiz als Kellnerin gearbeitet hatte, haben viele Gäste im Restaurant nur Wasser bestellt und im Zimmer den Wein aus dem örtlichen Supermarkt getrunken. Die vielen Flaschen, die die Zimmermädchen aus den Räumen entsorgt haben, sprachen Bände und niemand hat irgendwas gesagt. Da kann man auch der Meinung sein, wer sich einen Schweizurlaub leisten kann, sollte auch im Restaurant den Wein trinken. Allerdings gab es in diesem Mittelklassehotel auch keine Minibar. -
Is scho komisch, die Wedd´ gwinnerd er eh...

-
@stevie81:
Du mußt Dir auch nicht vorschreiben lassen, was Du trinkst...
...solange Du es im Hotel beziehst!Nochmal:
Vermutlich(!) wird nichts passieren, solange Du es nicht übertreibst und da wie ein Packesel mit zig Taschen durch's Foyer läufst und die Minibar zweckentfremdest.Wollen die aber wirklich kontrollieren und die Einfuhr von externen Getränken verhindern, machst Du spätestens ab dem Zeitpunkt wo die Polizei Dich "bittet" Deine Taschen zu zeigen gar nichts mehr...und vor dem Zweckentfremden von Minibars in solchen Hotels kann ich nur nachdrücklich warnen.
Die können von Dir aus der Minibar entnommene, aber nicht genutzte Sachen (weil Du ja nur eigene einstellen willst) durchaus (dazu gibt es zig Fälle) in Rechnung stellen! -
Nochmal, ich habe nicht vor die Minibar zu leeren und meine Sachen da reinzustellen.
Ich will lediglich Chips, Süßes und Getränke, die es bei uns z.B. nicht gibt im Zimmer aufbewahren. Unter anderem Mitbringsel die essbar sind.
Und außerdem Mineralwasser für den täglichen Gebrauch.Ich werde auch das Durchsuchen nicht verweigern. Weshalb auch?
Zuerst werde ich mal mit der Reiseleitung vor Ort sprechen.
Sollte es im Hotel einen Supermarkt geben (der mir vor 2 Jahren nicht aufgefallen ist), dann hat sich das Thema eh erledigt.
@Holginho woher nimmst du deine Informationen? Du weißt anscheinend gut bescheid. Bist du in der Reisebranche tätig?
-
Stevie, werde doch erst mal locker und flieg in Urlaub und schau was passiert.
Du vermiest dir doch mit deiner Einstellung von vornherein deinen Urlaub.
-
Hallo an ALL,
wir sind jetzt aus dem Sands zurück.
Vorweg, fahrt hin und geniest Euren Urlaub. Das ist bis jetzt das beste Hotel, dass wir in Bulgarien hatten.Zum Problem. Wir hatten gleich am ersten Tag die Reiseleitung damit konfrontiert.
Aussage:
Das mitbringen von Speisen und Getränken in das Hotel ist aus Hygienischengründen nicht gestattet. Wir deutschen sind eher ein Ordnung liebendes Volk, bei dem es auch bisher keine Probleme gab. Nur leider sehen das nicht alle Gäste so, so dass das Hotel zu dieser Maßnahme gegriffen hat. Da wurden z.B. Berge von Kuchen/Torte, Obst/Gemüse und Bierkästen auf das Zimmer geschleppt. Das dann teilweise vor sich hin schimmelte/lebte und kleine Tierchen anzog. (Anmerk. Wenn man im Restaurant mal die Augen aufmacht, dann erkennt man die Klientel)
Die belgische Reiseleiterin hatte Beschwerden von einer Reisegruppe, bei der Taschen durchsucht wurden. (Anmerk. Grund unklar)
Bei der deutschen Reiseleitung gab es bisher keine Beschwerden. Die Reiseleitung toleriert Taschenkontrollen auch nicht und geht wenn es dazu kommen sollte, dagegen vor. (Anmerk. Für diesen Fall hatten wir eine 24h Rufnummer von der Reiseleitung)
Auch das mitnehmen von Getränken im normalem Rahmen, wird unterstützt.Wie sieht es vor Ort aus:
Wir sind ein bis zwei Mal am Tag am Supermarkt gegenüber Getränke holen gegangen (die Security sieht den Supermarkt direkt ein) und wurden nicht ein Mal kontrolliert! Wir hatten die Getränke immer im verschlossenen Rucksack. Teilweise sind uns sogar Touris mit durchsichtigen Plastiktüten voll mit Futter entgegengekommen, die locker an der Security vorbei spaziert sind.
Der Ausgang vom Helena Park zur Straßenseite wird von Security überwacht. Wenn man beim betreten schon seine Karte hochhält, dann muss sich die Security nicht hochschrauben und kommt damit auch nicht auf dumme Gedanken.
Auf der Sandsseite gibt es zwei Eingänge. Einer ist überwacht, wobei dort nie die Karten kontrolliert wurden und der zweite ist nicht überwacht. Da watschelt man einfach durch!
Wir hatten unserem Sohn gesagt, wenn es tatsächlich mal auf der Parkseite Probleme gibt, dann gar nicht erst diskutieren, Objekt wieder verlassen und links am Park die 1,20 m breite Gasse vor zum Strand und von der anderen Seite wieder rein. Wir hatten aber wie gesagt, keine Probleme.Noch was für die Klugmeier. Die Minibar wurde nach 4 Tagen (in Worten: Vier) das erste Mal kontrolliert! Also nichts mit Terror durch Minibarkontrolle.
Geniest Euren Urlaub!
mfg. Joe
-
Na, das ist ja gut: Weder "Terror"kontrolle der Mininar noch der Taschen!
Danke übrigens, dass du hier jetzt auch über deine Erfahrungen berichtest.
Gruß
Manfred
-
xenaares:
Bei Interesse
Im "Reiserecht" ging es z.B. im "12 seitigen Thread" Keine Lebensmittel mit aufs Zimmer, klick hier schon 2008 u.a. um Bulgarien...
Bereits auf S.2 in diesem Thread ein kl. Hinweis auf einen, wie ich pers. finde, "informativen Thread" zum Thema...

(z.B. Beitrag S.3 @Bienekind bzgl. "Hygienevorschriften" im o.g.).
Hoffentlich reichen diese 6 Seiten

-
Neee-die reichen nicht!
Und deine links helfen zum wiederholten Male in keiner Weise weiter!. Hier ging es von Anfang an wohl darum, ob es nach Landesrecht erlaubt ist, bei Urlaubern outgescourte/organisierte Taschenkontrollen durchzuführen!
-
Das ist im Rahmen des Hausrechts genauso erlaubt wie die Taschenkontrollen im Kaufhaus!
-
Miss Varna, soviel zum Thema Halbwissen:
"Grundsätzlich stellt das Durchsuchen von Taschen etc. einen Eingriff in deine Grundrechte aus Art. 2 I GG und Art. 1 i.V.m. Art. 2 I GG dar.
Ein solcher Grundrechtseingriff bedarf stets einer gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage. Eine derartige Grundlage besteht im Rahmen der repressiven Strafverfolgung nach § 102 Strafprozessordnung (StPO) für Polizeibedienstete und Staatsanwaltschaft nur unter der strengen Anforderung, dass ein solches Vorgehen nach § 105 StPO durch einen Richter, oder bei Gefahr im Verzug, durch einen Staatsanwalt oder einen Polizeibeamten angeordnet wurde. Im Rahmen der präventiven Gefahrenabwehr darf die Polizei nach § 39 des Polizeigesetzes eine Person auch ohne richterliche Anordnung durchsuchen, sofern „Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie Sachen mit sich führt, die sichergestellt und beschlagnahmt werden dürfen."
Kann man ganz leicht "ergockeln..."
Wobei ich nicht die bulgarische Rechtslage kenne!
-
Yep, die können Dich in Deutschland (im Falle eines begründeten Verdachts) auffordern (im Sinne von bitten) die Tasche zu öffnen und den Inhalt vorzuzeigen...aber nicht zwingen.
Was sie allerdings bei Weigerung tun können, ist die Polizei zu rufen - und die darf (nach Klärung des Verdachtmoments und deren Einschätzung einer entsprechenden Verhältnismäßigkeit) kontrollieren.
Und exakt so ist es auch (in dem Fall) in Bulgarien!
Die dürfen definitiv externe Waren untersagen, sie dürfen auch Kontrollposten aufstellen...diese haben prinzipiell aber nur abschreckenden Charakter, da sie nur bitten dürfen Taschen zu zeigen...allerdings im Zweifelsfall die Polizei rufen dürfen.
Die grundsätzliche Abschreckung reicht oftmals schon...ob ein Hotel ggfs. über die Kontrollposten "nachdrücklicher" zu kontrollieren versucht oder im Zweifelsfall wirklich die Polizei ruft, ist spekulativ. Es hat definitiv schon eine Vielzahl von solchen Fällen gegeben - fast ausschließlich mit "negativem" Ausgang für die Touris - aber letztlich wissen die Hotelbetreiber, das dass keine "Idealpublicity" ist und es bleibt beim nachdrücklichen Hinweis auf das Verbot der Extern-Einfuhr!
Und nochmal:
Es geht dabei (auch den Hotelbetreibern) nicht um "eine Packung Kekse" oder "eine Flache Wein", sondern um Geiz-Touris die meinen, sie müßten unbedingt noch 3 Cent sparen und jeden Tag rucksackweise Sachen da rein schleppen. -
Touchée, Franke.
Genau genommen hast Du Recht. Aber wenn man holginhos Erläuterungen folgt, kommt man zum Schluß, dass die das dürfen, nur im Zweifelsfalle halt mit Unterstützung der Exekutive.

-
miss_varna:
Touchée, Franke.Genau genommen hast Du Recht. Aber wenn man holginhos Erläuterungen folgt, kommt man zum Schluß, dass die das dürfen, nur im Zweifelsfalle halt mit Unterstützung der Exekutive.
[/quote]Grins, ich muss dir nochmal widersprechen, "die" dürfen gar nix, nur die Exekutive, sprich in diesem Fall die Polizei, darf in die Taschen schauen...
Aber, wir verstehen uns! Ebenfalls ein
