Vietnamurlaub - mit Dollar oder Dong bezahlen
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Die Frage ist eigentlich vom Vorredner schon beantwortet. Dong, auf jeden Fall. Dollar nur für große Summen, wie Hotelrechnungen ( falls du eine organisierte reise machst gar keine Dollars ). Mit EC- Karte am Automaten ziehen und es geht los. Visa Card geht besser als Eurocard. Alle Preise sind immer in Dong angegeben. Hier zahlts du ja auch in Euro und nicht in Dollar. Also bitte die heimische Währung und nichts anderes. Die Vietnamesen nehmen aus Höflichkeit alles an, haben aber große Probleme Fremdwährungen in Banke einzutauschen. Also akzeptiert das und habt einen schöne Zeit in diesem wunderbaren Land.
LG Kerstin -
chriwi wrote:
kirchdorf1 wrote:
Die Frage ist eigentlich vom Vorredner schon beantwortet.
Die Frage nach US$ ist bereits seit 5. Januar beantwortet.
Christian,
... du hast (natürlich) Recht! Aber das war auch nicht meine Frage!
Hilfreich wäre es in der Tat gewesen, wenn du mir meine konkret gestellten Fragen beantwortet hättest ....
- Danke!
Viele Grüße von der Nordseeküste
Andreas -
Wie genauer soll man es denn noch beantworten. ATM´s gibt es überall und dort kann man mit jeder EC Karte Geld ziehen. Dong ist die offizielle Währung und nicht der Dollar. In vielen Hotels nehmen sie Euro oder Dollar an, da es beim Dong gleich in die Millionenbeträge ginge. Alles an normalen Ausgaben ( Essen, Shoppen, Obst auf Märkten ) zahlt man in Dong.
LG Kerstin -
Hallo Andreas,
natürlich bekommst du weltweit dein Geld an ATM machines, aber man muß auch pro Geldabhebung kräftig Gebühren zahlen. Also wir bevorzugen meistens Bargeld und tauschen um, das erste mal am Flughafen und dann an Wechselstuben, aber soviel ich mich erinnere, gibts die in Vietnam nicht an jeder Ecke. Visa ist auch immer gut zu haben, auch 1$ Scheine sind nicht schlecht, als Trinkgeld oder manchmal bekommt man verschiedenes an Märkten für 1$ und es ist ziemlich einfach handzuhaben, so weiss man was man zahlt!
LG Ute -
Hallo zusammen!
Waren vor 3 Wochen in Vietnam und haben eine organisierte Rundreise vom Norden in den
Süden gemacht. Ich kann Ute nur beipflichten. Wir haben das erste mal am Flughafen an der
ATM machine abgehoben und kräftig Gebühren bezahlt. Hatten glücklicherweise genügend Bargeld und auch Dollar (alles 1 $ Noten, übrigens auch super für Trinkgelder in den Hotels) noch dabei und haben dann nur noch in den Hotels getauscht bei super Umtauschkursen.
Hatten in Nord,- Zentral-, und Südvietnam jeweils einen Guide und Busfahrer , die auch immer gerne Dollars als Trinkgeld genommen haben. Auf den Märkten wurden wir sogar öfters darauf angesprochen, ob wir nicht mit Dollar bezahlen könnten, hatten dann aber keine Dollars
mehr zur Verfügung, da wir nicht so viele mitgenommen hatten. Dong ist natürlich das normale
Zahlungsmittel aber Dollars werden eben auch gerne genommen, so zumindest unsere Erfahrung.
Viel Spaß bei euerer Reise durch Vietnam, es ist ein wunderschönes Land.Gruß
Karin -
"kari21" wrote:
und auch Dollar (alles 1 $ Noten, übrigens auch super für Trinkgelder in den Hotels) ....
Wenn man einen Unsinn immer wiederholt, wird er deshalb nicht wahrer.Natürlich nimmt ein Kofferträger, Guide oder wer auch immer US$ als Trinkgeld, noch viel lieber nimmt er allerdings VND, denn bei Fremdwährung bleiben die Scherereien (auf die Bank latschen, Kursverlust beim Umtauschen).
Siehe auch Beitrag Nr. 3 von 05.01.2011 11:33:19 in diesem Thread.
Der Beitrag ist von Cathrinka, die in V i e t n a m lebt.Manchmal frag ich mich, wie ich's 2009 geschafft habe, 4 Wochen lang ohne einen einzigen US-Dollar auszukommen. Egal, heuer probier ich's wieder mit VND und Euros. Wird schon schief gehen.

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"kari21" wrote:
Hatten glücklicherweise genügend Bargeld und auch Dollar (alles 1 $ Noten, übrigens auch super für Trinkgelder in den Hotels)Das ist die typische Ignoranz vieler westlicher Touristen. Wenn ich das naechste Mal nach Berlin komme, werde ich auch versuchen, alles mit Dollar zu bezahlen. Auf die Reaktionen bin ich jetzt schon sehr gespannt.

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chriwi schrieb:
Natürlich nimmt ein Kofferträger, Guide oder wer auch immer US$ als Trinkgeld, noch viel lieber nimmt er allerdings VND, denn bei Fremdwährung bleiben die Scherereien (auf die Bank latschen, Kursverlust beim Umtauschen).
Ganz so richtig ist das meines Erachtens nicht! War gerade in Vietnam und jeder hat gerne Fremdwährung angenommen. Auch Euros. Der Grund ist folgender:
Eine Ware die 100.000 Dong kostet, wird gerne zu 5 Dollar umgerechnet. 1Dollar=20.000 Dong(bei Euro waren das 25.000 Dong). Ganz einfach für die blöden Touris
Je nach Bank bekomme ich jedoch zwischen 20600 - 21000 Dong(Euros bis zu 26.195 Dong Zeitpunkt Ende April) für einen Dollar. Was nimmt der Händler nun derzeit lieber? Oder auch der Kofferträger. 2 Dollar oder 40.000 Dong.
Ich persönlich würde die Dollar(bzw. Euros) vorziehen so als vietnamesischer Händler. -
"HHBenfica" wrote:
Eine Ware die 100.000 Dong kostet, wird gerne zu 5 Dollar umgerechnet.
Das sind Waren, die ein Vietnamese entweder gar nicht braucht, oder für die er sowieso niemals den Touripreis zahlen würde.Im Klartext: Wenn Du am Obststand für Deinen Einkauf 5 US$ bezahlst, bekommt ein Vietnamese mit 100.000 VND in der Tasche mindestens 5 x so viel Obst. Da kann der Händler vorher beim Umrechnen gerne großzügig sein.
Schöne Sache: Der Händler ist happy, und Du glaubst sogar, Du hättest ein Schnäppchen gemacht, weil Du in US$ bezahlt hast.

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chriwi:
Im Klartext: Wenn Du am Obststand für Deinen Einkauf 5 US$ bezahlst, bekommt ein Vietnamese mit 100.000 VND in der Tasche mindestens 5 x so viel Obst.Darum geht es doch gar nicht. Es ging darum, wie(!) der Tourist bezahlt. Wenn das Obst 100000 Dong kostet und der Tourist in Dong bezahlt, hat der Händler 100000 Dong Einnahmen. Bezahlt der Tourist 5 Dollar und der Händler geht damit zur Bank, dann bekommt er bis zu 105000 Dong. Damit ist Aussage von Dir, dass der Händler etc. nur Aufwand hat, nicht richtig. Er macht weiteren Gewinn damit. Ich hoffe, dass ist jetzt verständlicher!
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Das ist aber nur dann richtig, wenn der Händler die US$ ohne Gebühren in VND tauschen kann.
Den runden Umtauschkurs machen sie, damit sie sich beim rechnen leichter tun. Das beweist mir, dass die Vietnamesen keine ************ sind, die sich wegen 5000 VND ins Hemd machen im Gegensatz zu manchem Touri, der glaubt er macht damit einen tollen Gewinn.
Das Ausgangsthema war allerdings ein anderes: Du hast behauptet, ein Kofferträger freut sich über US$ mehr als über VND, weil der durch den runden Umrechnungskurs einen höheren Wert hat. Das ist natürlich völliger Unsinn.
Und wenn Du schon mir nicht glaubst, solltest Du wenigstens Cathrinka glauben, die in VN lebt.
Der Grund für Deine Argumentation liegt natürlich viel tiefer: Du hast Dich im Urlaub mit Deiner typischen Dollarscheinchen-Verteil-Mentalität völlig daneben benommen und willst das jetzt im Nachhinein rechtfertigen.

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"HHBenfica" wrote:
Bezahlt der Tourist 5 Dollar und der Händler geht damit zur Bank, dann bekommt er bis zu 105000 Dong. Damit ist Aussage von Dir, dass der Händler etc. nur Aufwand hat, nicht richtig. Er macht weiteren Gewinn damit.Das ist doch kompletter Unsinn. Kleine Dollarscheine bekommt man nirgends zu einem halbwegs vernuenftigen Kurs in Dong gewechselt. Der Haendler macht also Miese damit, nimmt aber natuerlich die Dollar, bevor er nichts verkauft. Aber manche begreifen das eben nie.
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Ich kann diese Unsitte mit den Dollars nicht verstehen. Würde bei uns jemand akzeptieren, wenn man bei ihm mit Dollars zahlen will? Nein, und warum, offizielle Währung ist der Euro.
Und es gibt auch immer mehr Angebote von Banken, mit kostenloser Kreditkarte. Bei meiner Bank kann ich weltweit kostenlos an jedem Automaten abheben. In Vietnam wird zwar eine Bearbeitungsgebühr von Seiten der inländischen Bank erhoben, aber das läßt sich verschmerzen.
Ich finde, gerade das Umrechnen und das Gefühl von fremden Geld macht einen Urlaub erst richtig interessant.
Und weil man sich über die Gebühren am Automaten aufregt. Wenn ich hier in Deutschland Dollars tausche, zahle ich auch einen Aufschlag, also wo ist jetzt was gewonnen?
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Da machen die Touristen Rundreisen für 3000,00 Euro und mehr durch das schöne Vietnam und regen sich dann über die "hohen Gebühren" am Geldautomaten auf. Auf welchem Baum lebt ihr eigentlich alle. Aber gegen Gebühr zu Hause Euros in Dollar tauschen, das geht und darüber beschwert sich keiner, Verkehrte Welt.
Ich war im März 2006 drei Wochen individuell in Vietnam unterwegs und habe keine Dollar gebraucht und die "hohen Gebüren" der Geldautomaten haben mich auch nicht gestört, denn wenn ich die 20,00 Euro nicht habe, bleibe ich zu Hause und verreise nicht. Diese ganze Diskussion ist mehr als lächerlich. Vietnam hat eine eigene Währung und Basta. Die Asiaten sind einfach zu freundlich, als zuzugeben, dass sie lieber Dong als Dollars ( hier sind ausdrücklich die Kleinstbeträge wie 1 oder 5 Dollar gemeint ) nehmen. In Hotels die Rechnung mit großen Dollarscheine, 50 oder 100 zu begleichen ist ok, denn dafür bekommt man bei der Bank auch einen guten Kurs, aber eben nicht für kleine Scheine. -
Kurzes Fazit nach 4 Wochen VN: Bin ohne einen einzigen US$ ausgekommen. Die US-Währung dient wohl eher der Bequemlichkeit:
"How much?"
"One Dollar."Dann gibt man 20.000 VND und keiner verliert ein Wort drüber. Kommt man in untouristische Gegenden gibt's überhaupt keine Preisangaben in US$.
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Hallo NoDurrians,
diese Erfahrung kann ich auch bestaetigen. USD im Norden (Sapa kann ich nichts sagen, weil nicht besucht) braucht man nicht. Wir haben alles in VND erledigt und die meisten Hotels mit Kreditkarte bezahlt.
Wir hatten Euro (als Reserve) dabei. Die Erfahrung bestaetigt die Aussage von Cathrin: Kleine Scheine bringen einen schlechteren Kurs.
Das hat uns auch Juergen gesagt und er hat die kleinen Scheine in 50 Euro gewechselt.
Gebraucht haben wir die Euros nicht und die Gebuehren an den ATMs waren immer 20.000 VND, wobei wir bei wir bei der Agribank 5.000.000 VND abheben konnten.Beste Gruesse aus dem kalten Peking (morgen geht es wieder nach Deutschland)
Peter
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komme auch grad aus südvietnam wieder: wie die vorgänger schon beschrieben haben:
ich bin ohne 1 us dollar ausgekommen. an den atm (nicht alle haben meine karte akzeptiert) gab es dong. die einheimischen haben fast nur in dong die preise gesagt. es gab auch außnahmen bei touristischen "hochburgen" (mekong delta), jedoch konnte dann sofort auch in dong bezahlt werden. wir hatten im vorfeld auch us dollar am dt. flughafen getauscht, die aber erst in kambodscha bei unserer weiterfahrt benötigt.
was uns aber passiert ist: im lokalen bus haben wir müntwechselgeld bekommen. das wollte niemand (markt, geschäfte) später danach haben- alle haben so getan, als ob dies eine komplett andere währung wäre (auch die ärmsten auf der straße) und wir haben es als mitbringsel nun daheim;)
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Vielleicht war der Busfahrer auch froh, dass er es los war...

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Hallo,
im November/Dezember 2012 bin ich in ganz Vietnam ohne USD ausgekommen. Manches ist zwar in Hostels/Gästehäusern oder an touristischen Plätzen in Dollar ausgepreist, bezahlt wird aber in Dong. Am Anfang hab ich das nicht ganz kapiert. Z.B. sagte ein Motorradfahrer in Hanoi als 1 Preis 1 Dollar an. Aber als ich ihn einen geben wollte schüttelte er den Kopf und wollte 20 000 Dong.Das Geldabheben am Automaten ist mit der DKB-Visa-Karte IMMER kostenfrei. Die DKB erhebt sowieso keine Gebühr und die Gebühren der Banken vor Ort bekommt man in voller Höhe zurück.
In Vietnam musste ich nur einmal Gebühren zahlen (zurück bekommen), habe sonst die VietcomBank bevorzugt, die war Klasse. Manchmal werden Gebühren vorher angezeigt, die dann am Ende des Abhebevorgangs doch nicht erhoben wurden - lag wohl an der DKB-Karte vermutlich.