Warum ist kostenloses W-LAN flächendeckend nicht möglich?
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Kostenloses WLan ist selbstverständlich auch in österreichischen Hotels meist durch Zugangsdaten geschützt; dies dient auch dem Schutz des Hoteliers vor Missbrauch. In der Gastronomie sowie auf öffentlichen Plätzen sind die Netze meist unverschlüsselt, was natürlich den Zugriff auf eigene Daten erleichtert. Dieser Zugriff ist selbstvertändlich nur mit entsprechender Software und Fachwissen möglich; dagegen ist man jedoch auch im verschlüsselten Netzwerk nicht immun.
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Die Verbindung ist doch meist unverschlüsselt und somit haben doch auch dritte Zugriff auf meine Daten
Hallo Mausebaer,
das ist korrekt. Erstens kann man nicht sicherstellen, daß innerhalb des Wlan Netzwerkes ein Sniffer (Softwareprogramm zur Analyse eines Netzwerkes). eingesetzt wird, der den Datentransfer mitschneidet um möglicherweise einen Missbrauch der Daten zu ermöglichen und zweitens ist die Kenntnis mit dem Umgang von verschlüsselten Daten nicht immer gegeben. Beispielsweise ist bei einer Authentifizierung eines E-Mail oder eines Online Shop Accounts immer darauf zu achten, daß bereits bei der Übertragung der Zugangsdaten, diese immer verschlüsselt werden. Zu erkennen an dem HTTPS (Secure) beim umschalten von HTTP, "VOR" einem Log in. Gerade bei der Übertragung von Kreditkartendaten ist unbedingt darauf zu achten. Ansonsten werden Zugangsdaten oder Kreditkartendaten transparent übertragen und können mitgelesen werden. Dieses Wissen sollte eigentlich vorausgesetzt werden. Die Praxis zeigt jedoch das Gegenteil.
LG Delaware -
traveller4073 wrote:
Dieser Zugriff ist selbstvertändlichnur mit entsprechender Software und Fachwissen möglich; dagegen ist man jedoch auch im verschlüsselten Netzwerk nicht immun.Das hierfür keinerlei entsprechende Software oder eben besonderes Fachwissen nötig ist, sagt ja der Beitrag von tkhh
tkhh wrote:
Mit meinen Smartphone war ich ratzfatz bei ihr im Programm drinnen und konnte die gesendeten mails mitlesen solange sie eingelogt war. -
@ Mausebaer:
Nein, sagt er nicht! Er schreibt kein Wort darüber, dass er z.B. Firesheep oder ein ähnliches Programm NICHT verwendet hat. Ratzfatz - wie er schreibt - gehts es z.B. mit Firesheep
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... wenn Du meinst

Er nimmt ja schließlich Bezug auf mein Posting, nicht wahr
Edit:
Aber tkhh klärt uns ganz bestimmt noch darüber auf, welche spezielle Spionagesoftware er brauchte / nutzte, um die Emails am Nachbartisch auf seinem Smartphone zu lesen ...
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Mag sein dass tkhh an einem Hotspot von T-Online surfte; die hatten da eine gewaltige Sicherheitslücke. Andernfalls benötigt er ein Programm; welches jedoch rein gar nichts mit "Spionage" zu tun hat, sondern welche frei downloadbar sind. - Wie du richtig schreibst, wird er uns schon noch mitteilen, wie das gelaufen ist.
Anstatt sich zu Tode zu fürchten könnte man auf seinem Mailprogramm auch ganz einfach eine SSL Verschlüsselung einrichten
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...mal ganz davon abgesehen, daß man für die Nutzung des feurigen Schafs (ein einfaches add-on) keinerlei "Fachwissen" benötigt, ist das Thema zur wlan-Sicherheit mehr als OT. Es ging dem TO um die "Servicewüste" hierzulande, die er am oft nicht inkludiertem wlan bei einer Hotelnutzung festmacht.
Also bitte wieder zurück zum Thema...
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Aufgrund eines aktuellen Artikels zum Thema im Wirtschaftsblatt möchte ich diesen Thread nochmals aus der Versenkung holen:
http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/497408/index.do