AIR BERLIN - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
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@xgdsbme
Ich erinnere mich an die Sache und auch daran, dass du bereits ein paar Wochen vor Abflug über den Zwischenstop von AB informiert wurdest.
Hast du nicht versucht, den Flug kostenfrei zu stornieren ?Denn du warst doch der Meinung, dass lt. AGB ein geänderter Streckenverlauf aus wirtschaftlichen Gründen (zusätzliche Aufnahme von Fluggästen) nicht "abgesichert" war.
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Meine Fragestellung resultiert aus mehrfacher Erfahrung.
Flug wurde mit 0 Stopps auf der Buchungsseite angezeigt, obwohl definitiv die Zwischenlandung schon feststand.
Das Handling bei der Zwischenlandung war übrigens unterschiedlich, mal hieß es aussteigen, mal durften wir an Bord bleiben.
Ich vermute, bei @xgdsbme verhielt es sich ebenso.
Angeboten und verkauft wurde ein Non-Stopp-Flug, geleistet wurde ein Direktflug. -
Nein, omali - man kann aus dem Hinweis 0 Stops nicht mehr resultieren, als dass ein Direktflug ohne Zwischenhalt geplant ist. Es handelt sich also nicht um einen Etikettenschwindel.
So verhält sich das im Übrigen bei allen Airlines im Produktumfeld, das ist wahrlich kein spezifisches Charakteristikum der AB. -
Die Buchungsmaske von Air Berlin ist so angelegt, dass nur eine Umsteigeverbindung als Stopp zählt. Reine Zwischenlandungen ohne Flugzeugwechsel werden dort mit "Stopps: 0" angezeigt.
Konkretes Beispiel: Guernsey-Stuttgart jeden Samstag im Sommer (beispielsweise am 10.05.2014). Die Flugdauer ist mit 2:45 und Null Stopps angegeben. Es erfolgt jedoch nachweislich und planmäßig eine Zwischenlandung auf Jersey (sonst würde es auch mit der Flugdauer nicht hinkommen).
In sofern hat omali in diesem Punkt schon recht.
Gruß
Chris -
Ich habe die Nonstop-Flüge seinerzeit über einen Vermittler gebucht.
Auf meinen elektronisch übermittelten Tickets steht dick NON-STOP vor den Flugzeiten. Das Hotel hatte ich dann extra gebucht.
Ein paar Wochen später buchte ich nochmals für meine Tochter und ihren Freund diesen Flug und das Hotel, allerdings pauschal.
Nach Überprüfung fiel mir dann auf, dass der Hinflug über 2 Stunden länger als üblich ist. (Das ist manchmals schwer direkt zu erkennen, da es auch Zeitverschiebungen bei meiner gebuchten Destination gibt.)
Ich habe daraufhin sofort den Vermittler kontaktiert und um Klärung gebeten.
Dieser sagte mir aber, dass er lediglich vermittelt und ich mich an die Airline wenden muß.
Daraufhin habe ich Air-Berlin kontaktiert.
Im übrigen war zu dieser Zeit ein Vergleich bei der direkten Airlinebuchung auch mit "0" Stopps angegeben".
Bei Air-Berlin sagte man mir, dass die Flugzeit üblich ist. Damit gab ich mich nicht zufrieden und bat um einen Vorgesetzten. Erst daraufhin, teilte man mir mit, dass eine Zwischenlandung geplant ist, aber ich ja im Flieger sitzen bleiben kann.
Eine vorherige Information seitens Air-Berlin gab es also nicht.
Die Flüge konnte ich nicht mehr stornieren, da ich im Rahmen der nachgebuchten Pauschalreise auch diese hätte stornieren müssen. Da sind aber die Flüge/-zeiten immer unverbindlich. Im übrigen hatte ich auch schon ein Hotel durch eigene Anreise in diesem Reisezeitraum gebucht.Für eine rechtliche Aufklärung diesbzgl. hatte ich zu der Zeit übrigens keine Nerven.
Grundsätzlich kann das auch mit einer anderen Airline passieren. Ist mir aber bisher nicht passiert, eben nur mit Air-Berlin.Daher, meine Erfahrung und meine Meinung zu Air-Berlin!
Und, wer soll da bitte noch durchblicken, was er wirklich bucht??? -
Chris737 hat den "Nachweis" bereits an einem Beispiel beschrieben.
Auch in meinem konkreten Fall war eine Flugdauer angegeben, die nicht einem Non-Stopp-Flug entsprach.
Habe diese Verbindung auch wiederholt im Folgejahr genutzt, gleiche Angaben bei Buchung und in der praktischen Durchführung. -
Dann scheint der Fluggast in der Pflicht die ungewöhnlichen langen Flugzeiten erkennen zu müssen, sonst ist er selbst Schuld, wenn es dann mal zwischengelandet wird.
Oder wie darf ich das verstehen? -
Kurzum: AB hat keinen Non-Stop Flug verkauft sondern den üblichen Direktflug, der eine oder sogar mehrere Zwischenlandungen beiinhalten kann (ob mit oder ohne Aussteigen spielt dabei keine Rolle).
Falls ein Vermittler sich einer anderen Begrifflichkeit bedient hat AB damit nichts zu tun.
Das Phänomen der dargestellten "0" bei den Stops hat chris737 ja veranschaulicht, und es ist somit in der Tat für den Fluggast - sofern es eine Rolle spielt für ihn - anhand der Reisezeit erkennbar, dass es wohl nur mittelbar zur Destination geht.
Im Übrigen müssen die Airlines auf diesen Sachverhalt auch nicht explizit hinweisen, rechtlich ist das per definitionem abgesichert und berechtigt auch nicht zum Anspruch auf einseitige Kündigung oder kostenlose Umbuchung.
Ich habe diese Erfahrung - auch schon mit sehr kurzfristiger Ankündigung! - ebenfalls bei DE und X3 gemacht, wobei DE auf der Buchungsmaske in einem Fall "via" angab.Mit deinen Gesprächspartner im Callcenter allerdings hast du - xgdsbme - wahrlich Pech gehabt. Allerdings ist auch das keine AB-Exklusivität!

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xgdsbme:
Dann scheint der Fluggast in der Pflicht die ungewöhnlichen langen Flugzeiten erkennen zu müssen, sonst ist er selbst Schuld, wenn es dann mal zwischengelandet wird.
Oder wie darf ich das verstehen?Ist das denn wirklich so entscheidend? In meinem konkreten Beispiel wird ein Flug angeboten, der Guernsey um 18:35 verlässt und um 22:20 (Ortszeit; 1 Stunde Zeitverschiebung) in Stuttgart eintrifft; die Reisedauer wird mit 2:45 Stunden angegeben. So ist es ausgeschrieben und das wird auch geliefert. Ist es wirklich so wichtig, ob in dieser Zeit noch eine Zwischenlandung erfolgt oder nicht?
Zugegeben, es wäre sicherlich transparenter, wenn auch auf Zwischenlandungen und nicht nur auf Umsteigeverbindungen hingewiesen würde. Aber ist das für eine Buchungsentscheidung wirklich maßgeblich?
Gruß
Chris -
"Das Phänomen der dargestellten "0" bei den Stops......"
Ich würde es benennen: nicht eindeutig transparent dargestellt, ein via eingeschoben, wäre optimalerOptisch dargestellt wurde ein Non-Stopp-Flug angeboten, der sich dem aufmerksamen und "wissenden" Bucher bei genauer Betrachtung als Direktflug zu erkennen gibt.

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@omali
Dem kann kaum widersprochen werden - transparent wäre ein via.
Das schließt allerdings kurzfristige Änderungen des Routings nicht aus und hilft ergo die Gewahrsamkeit, dass die Produkte des Genres generell Direkt- und eben keine Non-Stop Flüge sind. -
Quatschkopp! (Sorry - o.t.!)
Natürlich sind beispielsweise 2:35h an sich eine durchaus "transparente" Angabe, aber wenn man beispielsweise unter Flugangst leidet will man zuweilen eben wissen, wieviele Starts und Landungen ein gebuchtes Operating enthält.
Da wäre es schon hilfreich, wenn das Callcenter etwas spezifischer würde als es mit der Auskunft "das ist normal" erfüllt ist ...
Könnte ja immerhin sein, dass die Airline zum Zweck des Spritsparens ein wenig langsamer fliegt ...

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Ooops - vielleicht hätte ich Emoticons gebraucht? :?
Davon abgesehen - ich betrachtete deinen Beitrag als sarkastisch, weil in der Tat die Leistung ausreichend beschrieben wird und insofern auch nicht untransparent ist, was der Kunde kauft.
So ein bisschen Mitdenken ist halt unumgänglich bei einer Buchung im Web - man kann nicht alles auch noch mittels Piktogramm oder Animation hinterlegen.
