Urlaub wird grundsätzlich nicht genehmigt wenn ich ihn brauche - Mobbing!
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Hallo,
was Melbelle schreibt, ist absolut richtig. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wenn Du, liebes Mariechen dagegen nichts tust, ist es auch am besten, wenn Du Dich nicht weiter ärgerst. Wenn Du hier nicht "sinnvoll" dagegen steuerst, würde ich keine Spielchen mit Deiner Chefin treiben, da Dich das sicher nicht weiterbringt.
Lieben GrussMarion
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"melbelle" wrote:
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Wenn mich meine Chefin das ganze Jahr nur verar...würde und ich nix zu verlieren hätte, würde ich das tun, ganz klar! Schließlich kann ich nix für, wenn die Dame schmerzvolle Tage hat!
Wer ist eigentlich der Chef von dieser Chefin.....ein öffentlicher Dienst hat doch Hierarchien, oder?melbelle
ja, qualvolle Tage und einsame Nächte, dann werden Frauen
(wahrscheinlich) unausstehlich.
Aber, wenn mein/e Chef/in gleich alt ist wie ich , dann habe
i c h was verkehrt gemacht. Und m e i n e Erfahrung zeigt,
daß bei verfahrenen Situationen selten nur eine Seite schuld daran ist.gruss Jürgen
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hallo, mariechen
jetzt hast Du Dir mal Deinen Ärger von der Seele geschrieben und das hilft auch schon etwas. Da Du - was ich schon verstehen kann -
die"harte" Nummer nicht fahren kannst oder willst, musst Du Dich
arrangieren. Aber auch wirklich, sonst wirst Du noch krank im Kopf. Und mit Sicherheit gibt es wichtigere Dinge , als Urlaubstage.Deine Chefin ist so alt wie Du. Kannst Du Dich nicht weiter - oder fortbilden, intern oder extern, Abendschule, Fernkurs usw.
da gibt es so viele Möglichkeiten. Da hast Du dann Ablenkung,
stärkst Dein Selbstbewusstsein und in einigen Jahren bist Du dann der Chef. Meine ich wirklich so.freundliche Grüße Jürgen
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@mariechen
auf alle fälle bist du nicht die einzige der es so geht und ich würde mir den ärger auf der arbei echt nicht anmerken lassen. das wäe für deine chefin doch nur ein freudenfest.
ich hatte bis mitte letzten jahres auch so einen kranken chef.
mein feund und ich hatten uns für den folgenden sommer ein super frübucher schnäppchen ausgesucht. wir wollten natürlich innerhalb der frist buchen. ich sag noch zu meinem feund:ich buche nicht ohne die unterschrift auf meinem antrag. es verstrichen tage um tage und nix passierte. ich habe immer wieder meinen chef drauf angesprochen und er meinte immer, ich würde den zettel schon früh genug wieder bekommen. nein. eben nicht. als die frühbucherfrist verstrichen war habe ich den zettel mit unterschrift weider bekommen.
hinterher habe ich im kollegenkreis verlauten lassen, dass das sogar noch viel besser war, dass wir ein noch viel besseres schnäppchen für einen noch viel besseren ort bekommen haben ..... stimmte zwar nicht, aber dem doofmann wollte ich diese freude nicht geben. -
@ Mariechen
Eine interessante Diskussion, die Du hier losgetreten hast. Voll aus dem Leben gegriffen, wie die starke Resonanz zeigt.
Ich möchte versuchen, Dir aus meiner Berufserfahrung heraus ein paar allgemeine Tipps zu geben. Um wirklich raten zu können, was konkret zu tuen ist, müßte man die Situation bei Dir vor Ort besser kennen.
Du bist natürlich erst einmal in einer Situation, von der die meisten nur träumen können: u n k ü n d b a r!! Wer ist das schon? Ein Pfund, gerade in der jetzigen Zeit! Aber auch eine gute Basis, Dein Problem zu lösen.
Eigentlich löst man ein solches Problem mit dem Werkzeug der Ratio und der Planung. Davon sind auch Waldschrat, elkerom und meltta in ihren Beiträgen richtigerweise ausgegangen. Aber immer, wenn Vorgänge der Sachlichkeit entgleiten und ins Emotionale abgleiten, greift bloße Ratio nicht mehr. Und das Problem, das Du mit Deiner Chefin hast, ist ein irrationales.
Wenn Du kündbar wärst, würde ich Dir grundsätzlich zu einer konfliktfreien Vorgehensweise raten, denn in fast allen Fällen sitzt der Vorgesetzte am langen Hebel. Es sei denn, Du wärst für die Firma unverzichtbar.
In Deiner Situation wirst Du, so fürchte ich, schon ein gewisses Konfliktbewußtsein entwickeln müssen. Ich würde zuerst noch einmal das Gespräch unter vier Augen mit ihr suchen und Dein Problem offen schildern. Sollte sie nicht darauf eingehen, würde ich ihr sagen, daß sie sicher damit einverstanden ist, daß Du das
Problem schriftlich!! der vorgesetzten Stelle schilderst. Schriftlich deshalb, weil das gesprochene Wort nach aller Erfahrung Schall und Rauch ist, während Schriftliches einen verbindlichen Charakter erhält. Möglicherweise wäre es Deiner Chefin gar nicht recht, wenn sich jemand über sie bei der vorgestzten Stelle beschwert. Wenn von dort keine oder eine negative Nachricht kommt, würde ich den Betriebsrat ebenfalls schriftlich einschalten. Wenn Du zu keinem positiven Ergebnis kommst, bleibt nur, Dich aktiv um eine Versetzung zu bemühen oder der offene Konflikt mit Deiner Chefin. Dann beginnt ein schmutziger Nervenkrieg, auf den Du gewappnet sein mußt, der aber zur Folge haben könnte, daß Deine Vorgesetzte von sich aus auf Deine Versetzung dringt, um Dich "Störenfried" los zu werden.Es gibt auf Dauer für Dich nur die drei Varianten: sie lenkt ein, Du lenkst ein und läßt alles mit Dir geschehen oder Du verläßt die Abteilung. Ich kann Dir zu der Variante 2 nicht raten, die führt auf Dauer unweigerlich zur so genannten kognitiven Dissonanz mit Magengeschwüren, Schlaflosigkeit und ähnlichen Symptomen.
Der erste Ärger ist der kleinste! Führe die Angelegenheit umgehend einer Entscheidung zu!
Denn: W a s h a s t D u w i r k l i c h z u v e r l i e r e n?
Du weißt, wie ich es meine!? -
hallo, Salvamor
im öffentlichen Dienst funktionieren die Seilschaften ebenso gut
(Gunst und Gnade bei Gefallen und gnadenlos bei Mißfallen) wie
in der Industrie. Meist sind sie im öfftentl.Dienst noch effektiver in ihrer Bandbreite.
Und, wenn Mariechen die falschen Hände geschüttelt hat,
dann hat sie schon verloren.
Wie Du richtig geschrieben hast : keine Lösung ist gleich: Krankheit vorprogrammiert.viele Grüße Jürgen
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Ja, Jürgen, da hast Du Recht. Wenn sie die Lösung ihres Problems aggressiv angeht und eine (freiwillige oder erzwungene)Versetzung am Ende stehen würde, würde sich herausstellen, welche Rolle ihre Chefin in der bestehenden Abteilungsleiter-Seilschaft spielt. Und je nachdem, wo ihre Chefin steht, würde unser Mariechen womöglich nirgendwo im Unternehmen mehr einen Fuß in die Tür bringen. Aber wo ihre Chefin steht, könnte sie ja vorher mal ausloten und dann ihr Verhalten danach ausrichten.
Seien wir ehrlich, so läuft es doch in der Regel ab, die Mitarbeiter merken ganz genau, wie das Standing ihres Chefs oder ihrer Chefin im Unternehmen ist, und danach richten sie auch ihr Verhalten aus.
Es gibt in jedem Unternehmen eine Hierarchie, die nichts mit dem offiziellen Organigramm zu tuen hat. Da gibt es zum Beispiel oft so "komische" graue Eminenzen, die nicht immer zwingend in Führungspositionen sitzen müssen, die aber oft aus der zweiten oder dritten Reihe das Geschäftsgeschehen, vor allem die Personalpolitik, stark beeinflussen. Das ganze nennt man Hackordnung und ist aus dem Tierleben entlehnt.
Aber, wie gesagt, man müßte die wirklichen Verhältnisse viel besser kennen, um wirklich Ratschläge geben zu können. Was wir hier im Forum machen können, ist lediglich das Anreißen von Lösungsvorschlägen.
Gruß salvamor Wolfgang
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hallo, Wolfgang
das hört sich jetzt banal und hoch primitiv an, dennoch stimmt es:
die Entscheidungen werden nicht im Amt/Firma getroffen, nein
sondern gemütlich im kleinen Kreis (sprich im Flieger First Class, im Rahmen einer EventReise,abends am Kamin oder mittags bei Golfen).
Also, nicht die Größenart von Mariechens Problem, sondern andere sehr wohl.
Mariechens Schicksal wird/wurde wahrscheinlich
auf der Bowlingsbahn, beim Betriebsausflug , mittags in der Kantine oder abends bei Saufen entschieden.aber, wem sag ich es.
gruss nach köln Jürgen
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Nachtrag:
eine Möglichkeit hätte Mariechen vielleicht noch, haben wir noch gar nicht davon gesprochen:
Sie könnte mal Ihre Chefin zum Geburtstag oder Namenstag
oder weiss der ****** zu was mit einem höherwertigen Geschenk überraschen : eine Collection ihrer Lieblings CD oder DVDs
oder einem Freßkorb höchster Güte.
Alles schön privat nachhause geschickt mit vielen warmen Worten versehen, dann könnte es klappen, mit dem nächsten UrlaubJürgen
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Hallo,
nicht jeder ist bestechlich und wenn mir eine Mitarbeiterin so ein Präsent nach Hause schicken würde, dann würde ich dass am nächsten Tag in einem 4-Augen-Gespräch zurückgeben. Fakt ist,
entweder Frau kann sich "riechen" oder nicht. Frauen nehmen in der Regel alles persönlich.Privates und geschäftliches zu trennen ist oft der beste Weg, dies kann die Chefin wahrscheinlich nicht. Vielleicht ist sie zu jung und es fehlt einfach noch die Erfahrung. Leider ist es so - wer zu viel von sich privat preisgibt ist angreifbar.
Ich würde eher versuchen einfach mal die Mittagspause zusammen zu verbringen. Als Chefin hat man es auch nicht einfach - Sandwich-Postition - Druck von beiden Seiten diesen muss man erst mal lernen einzuorden - ich war auch 13 Jahre in dieser Position und zu Anfang waren nicht immer alles Entscheidungen richtig.
Elke
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"elkerom" wrote:
Hallo,
nicht jeder ist bestechlich und wenn mir eine Mitarbeiterin so ein Präsent nach Hause schicken würde, dann würde ich dass am nächsten Tag in einem 4-Augen-Gespräch zurückgeben.Hallo, Elke
aber seinen Preis hat jeder . Muss ja n i c h t materiell sein. Glaub es mir.
Ich glaube Dir aber auch, daß Du zu den lobenswerten Ausnahmen gehörst, die es natürlich auch gibt. Nur, man kann sie zählen.
Und, Du, bei Deiner richtigen Korrektheit, würdest Du, wie hier erwähnt, jemanden immer und immer wieder den Urlaub erschweren? Sicher nicht !
freundliche Grüße Jürgen
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Wer kennt sie nicht aus dem Berufsleben, verbiesterte Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeiter! Entweder sind sie aufgrund ihrer Mentalität gar nicht in der Lage, ein harmonisches Privatleben zu entwickeln, oder sie sind von diesem aus den unterschiedlichsten Gründen enttäuscht. Das sind bedauernswerte Menschen. Manche lassen sich indirekt "helfen", aber zu oft leben sie ihre aufgestauten Aggressionen in der Firma aus und ziehen sich in der Freizeit in ihr Schneckenhaus zurück.
Wenn dann noch regelrechter "Haß auf Männer" dazu kommt, wie hier bei Mariechens Chefin, dann hat man es in der Tat als Mitarbeiter/in schwer, einen Zugang zu finden. Im Grunde hat die Chefin wahrscheinlich gar nichts gegen Mariechen als Person, sondern sie neidet Mariechen lediglich ihr harmonisches Zusammenleben mit einem Mann (das sie im Grunde selber gerne hätte), und sie möchte das dann aus ihrer Sicht durch das Genehmigen der gemeinsamen Urlaube nicht auch noch fördern.
Ob man die Probleme hier in diesem Fall mit kleinen Geschenken oder "vertraulicher Zuwendung" lösen kann, kann aus der Ferne nicht beurteilt werden. Dazu müßte man die Charakterzüge der Chefin kennen. Immerhin würde ich diese Idee durchaus nicht ganz außer Betracht lassen. Das müßte sich im materiellen Bereich aber wirklich auf marginale Größenordnungen zu besonderen Anlässen (Weihnachten, Geburtstag o.ä.) beschränken und dürfte nicht zur Gewohnheit werden. Inwieweit "immaterielle Zuwendungen" greifen könnten, müßte Mariechen selber wissen. Dazu gehört nämlich mitunter auch eine nicht zu unterschätzende Überwindung!
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hallo Wolfgang
Du hast "uns" Menschen gut beschrieben.
Das mit den Geschenken habe ich auch nur mit einem Nebensatz so noch geschrieben. Fürs Mariechen gar nicht so 100% gedacht.
Die müsste ihrer Chefin vielleicht nur mal sagen, daß heute
ihre Frisur ganz toll ausschaut oder wie gut ihr ihr neues Kostümchen wieder paßt. --- Einschleimen, pfui , werden da die einen jetzt wieder (berechtigt) aufschreien, aber so sind halt meist draussen die Spielregeln. thats´s life.
Und ich sage es nocheinmal, meist ist nicht immer nur Eine/r schuld
ein Wort gibt das andere, und schon gehen die schlimmen Spielchen los.
Und ich bleib dabei, Mariechen soll sich weiterbilden - egal wie -
dann lösen sich ihre Probleme von alleine.grußJürgen
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"elkerom" wrote:
Fakt ist,
entweder Frau kann sich "riechen" oder nicht. Frauen nehmen in der Regel alles persönlich.Fakt ist, dass sich Frauen am gemeinsamen Arbeitsplatz nicht "riechen" können. Da gibt es Kriege, die meistens nicht mehr nachvollziehbar sind. Industrieunternehmen mit überwiegender Fliessbandarbeit haben entsprechende Massnahmen ergriffen. Die dortigen Arbeitsplätze werden so gestaltet, dass die weibliche Kommunikation während der Arbeit ausgeschlossen wird.
Dieses Phänomen zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeitswelt. Eine ganze Menge von etablierten Psychologen haben sich schon die Zähne daran ausgebissen.
Ich weiss nicht, aber die vorgeschlagenen Massnahmen werden wohl nicht erfolgreich sein.
Ein Vieraugen-Gespräch vielleicht, und wenn das nichts bringt, dann die Tour über Betriebsrat und Landesbehörde.
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@ Klaus43
Die Tatsache, daß Dein Beitrag keinen Proteststurm der weiblichen Userschaft hervorgerufen hat (was ich eigentlich erwartet hatte), scheint Deine Einschätzung zu bestätigen.
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, daß Frauen im Einzelgespräch zwar wesentlich einfacher zu führen und zu motivieren sind als Männer, sobald aber andere Frauen mit ins Boot kommen, wird es problematisch. Dann beginnt, zwar nicht zwingend, aber oft, eine gewisse "Stutenbissigkeit"
zu greifen. Man muß nicht psychologisch vorgebildet sein, um den Eindruck zu gewinnen, daß Frauen am Arbeitsplatz in anderen Frauen instinktiv Rivalinnen sehen, auch wenn das sachlich unbegründet ist. Der Vorgang läuft im Unterbewußtsein ab, ist offenbar nicht steuerbar.Auch Männer kämpfen nicht immer mit offenem Visier, da gibt es bei Konflikten auch Nickligkeiten im Umgang miteinander, aber was sich Frauen an subtil gesponnenen Intrigen manchmal ausdenken, da käme ein Mann nie drauf. Immerhin sind die Intrigen von Frauen, wenn man "geübt" ist, zu durchschauen, während die Intrigen der Männer eher "geheimbündlerisch" abends beim Bier etc. vorbereitet werden.
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"Mariechen12" wrote:
Hallo Ihr,
danke euch erstmal für eure Antwort.
Mir war klar, dass man nicht nur zustimmende Worte bekommt. Ich sehe mich aber trotzdem vollkommen im Recht.In welchem § steht es, der Dir das RECHT einräumt ?
Hast Du Kinder ? Wenn ja, dann ist es einfach Urlaub in den Ferien zu bekommen. Wenn nein, dann musste sowieso erst mal hinten dran stehen.Wenn Du meinst im Recht zu sein, dann brauchts Du Beweise. Also Urlaubsantrag immer schriftlich, der Vorgesetzte muss schriftlich antworten. Also, auf eine schriftliche Antwort bestehen. Wenn Du dann meinst im Recht zu sein ( zb wegen Mobbing ), dann ziehe vor Gericht.
Dies stellt meine persoenliche Meinung da und ist keine Rechtsberatung.
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Daß Mariechen versuchen sollte, ihr Recht vor Gericht zu erstreiten, kann man ihr wirklich nicht raten. Das Unternehmen würde mit Leichtigkeit darlegen können, daß die Urlaubsgenehmigungen sich an vordringlichen betrieblichen Gegebenheiten orientieren. Und das zu widerlegen, dürfte unmöglich sein. Damit wäre dann gleichzeitig auch der Vorwurf "Mobbing" vom Tisch!
Recht haben und Recht bekommen sind eben oft zweierlei Schuhe!
Der Schlußsatz von elkerom "Ich wünsche Mariechen, daß sie den für sie richtigenWeg findet" wäre eigentlich ein schönes Schlußwort zu diesem Thema, denn ich glaube nicht, daß jetzt noch viel mehr erhellendes kommen wird.
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Hallo Mariechen,
als Personaler würd ich dir raten, es nicht auf dem arbeitsrechtlichen Gebiet mit deiner Abteilungsleiterin auszutragen, weil du zwar die "Schlacht Urlaub" gewinnst du, aber deine Abteilungsleiterin "dankt" dir ihre Niederlage sicherlich in der täglichen Zusammenarbeit.
Sprich Anfang des Jahres dich mit den anderen Sekretärinnen bzgl. des Jahresurlaubs ab. Da findet sich auch immer eine andere Kollegin, die in solchen Dingen gerne die Ausführung macht. Und wenn ihr euch Urlaubsmäßig abgesprochen habt, gibt ihr entsprechend dem Urlaubsplan eure persönlichen Urlaubsanträge als Anlage mit ab. Dann können die einzelnen Abteilungsleiter nacheinander die, für die eigene Abteilung entsprechenden Urlaubsanträge, unterschreiben und deine Abteilungsleiterin kann deinen Urlaubsantrag nicht
a) wochenlang liegenlassen, weil sie emotional nicht instande fühlt
b) muss das schriftlich begründen, warum du für deinen Zeitraum keinen Urlaub bekommen sollst.
c) Und sie kann nicht auf dich "mucksch" sein, weil das ja nicht auf deinen Mist gewachsen ist, sondern eine allgemeine Regelung für alle Sekretärinnen.Euer Geschäftsführer wird diesen Vorgang eigentlich positiv sehen, weil er dann immer eine Übersicht hat, in welchem Zeitraum welche Sektretärinnen da sind und welche gerade im Urlaub. Und Übersichten finden die meistens Chefs immer schön.