Fotografieren im Urlaub
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rudy68 wrote:
Minerva72 wrote:
Arten zu Fotografieren gibt es wohl genausoviele wie Arten Urlaub zu machen.
Genauso isses - danke, Minerva, für diese längst überfällige Aussage.
... Soll doch jeder auf seine Weise glücklich werden.
Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass das hier jemand infrage stellt.
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@cape,
wie du siehst, treibe ich mich nicht Tag und Nacht im Forum rum
Ich finde es auch sehr schön, in einem Forum von den unterschiedlichen Vorlieben und Meinungen der anderen User zu erfahren.
Oft mutieren solche Threads zu unnötigen Philosophie- und Besser-Schlechter-Streits oder gar zu Missionierungsversuchen.Leider gab dein initialer Beitrag dem Thema schon eine zu provozierende Richtung, indem du polarisierend und wertend gefragt hast, ob wir fotografieren oder knipsen. U.a. deshalb lag es mir am Herzen, die Aussage von Minerva zu unterstreichen.
Wenn du einen möglichst bunten Blumenstrauß von Vorlieben und Meinungen lesen möchtest, dann gib doch die Form, in der das geschehen soll vor, durch deinen Beitrag vor, indem du deine Vorlieben beschreibst, und warum du diese hast. Rege dadurch die anderen an, auch etwas solches zu schreiben.
Polarisieren, Pauschalisieren und das Beschreiben von Klischees finde ich für einen Informationsaustausch eher wenig hilfreich.Bis zum nächsten Mal und Gruß,
Rudy -
@rudy
Och, als provozierend habe ich das Eingangsposting nicht empfunden, aber in der Tat zum wahrscheinlich ersten Mal übers "Knipsen" bzw. "Photographieren" nachgedacht... obwohl es mich nicht wirklich tangiert, denn ich knipse oder photographiere, wie es mir grad in den Sinn kommt bzw. wie die Situation es erfordert.
Heißt z. B. - will ich einen kurzen Moment einfangen, der es mir nicht ermöglicht, lange herum zu experimentieren oder steht mit der Sinn nach einem besonders schönen Landschaftsfoto, wobei ich mir alle Zeit der Welt lassen kann, usw. usf.Sicher kommt es bei solchen Threads ab und an zu den von dir benannten Besser-Schlechter-Streits oder Missionierungsversuchen. Ist halt so und tut m. E. der Sache insgesamt keinen Abbruch.

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"Cape100" wrote:
Durch das Fotografieren kann man auch viel verpassen, gerade wenn es um Augenblicke geht. Der Wal, der aus dem Wasser springt, ist mit der Kamera vor dem Gesicht sicherlich nicht mal halb so beeindruckend, als wenn man ihn pur erlebt. Ihn zu riechen, ihn zu spüren ist viel intensiver. Ein laienhaftes Wal-Foto kann das Erlebnis selbst nicht ersetzen. Es taugt nicht einmal als Erinnerungsstütze, denn intensive Erlebnisse bleiben für immer im Kopf – auch ohne Foto.
Cape100Mal fotografiere ich, mal knipse ich - und an das Entstehen des laienhaften Elefanten-Fotos meines Avatars erinnere ich mich immer wieder gerne - und zwar besonders gerne, wenn ich das Foto betrachte...

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@ Rudy68, (ENIGMA13)
Anscheinend fühlte sich die Mehrheit nicht provoziert.
Dass man etwas überspitzt darstellt, um andere für ein Thema zu interessieren, ist doch legitim. Man findet in meinem Einganspost durchaus provokante Sätze, das ist richtig. Und indem man unterschiedliche Standpunkte deutlich macht, polarisiert man immer. Das liegt in der Natur der Sache und ist auch nicht verwerflich - solange man nicht seine eigenen Vorlieben anderen aufzwingt. Aber das hat ja keiner getan und daher war Dein Hinweis überflüssig. Aber vielleicht wurde Dir ja der Thread zu langweilig.
Selbstverständlich werte ich, wenn ich vom "Knipsen" und vom "Fotografieren" spreche. na und? Ich behaupte ja selbst von mir, dass ich meistens knipse. Und, werte ich mich dadurch ab? Nö, ich habe schließlich keine besonderen Ambitionen. Und warum provoziere ich, wenn ich vom Knipsen schreibe? Wenn man ohne Gedanken an eine Bildkomposition oder andere künstlerische Ambitionen fotografiert, dann erhält man nunmal ein Ergebnis, das jeder ohne nennenswerte Vorbildung hinbekommt. Eine provokante These?
Oder ist in Eurer Vergangenheit etwas vorgefallen, was wir nicht wissen? Wurden Eure Fotografien nicht genügend gewürdigt? Gibt es nicht verheilte Wunden?
Ok, der letzte Absatz war provokant.
PS: Irgendwie funktionieren bei mir die Smilys nicht. Zitieren kann ich auch nicht.
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@Cape
... in diesem Sinne (nicht entsprechend gewürdigt

Dass Geschmäcker vollkommen unterschiedlich sind, sehe ich an der Anklick-Häufigkeit diverser Fotos.
Da gibt es einige, die ich für absolut banal halte, die aber immer wieder aufgerufen werden - z. B. ein Foto vom Strand + Liegen + Sonnenschirme.
Andere, die ich toll finde, finden kein Echo.
Was soll's ?
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"Cape100" wrote:
Anscheinend fühlte sich die Mehrheit nicht provoziert.... und die Mehrheit hat recht?
"Cape100" wrote:
Dass man etwas überspitzt darstellt, um andere für ein Thema zu interessieren, ist doch legitim.Stimmt - man darf sich dann aber nicht über unerwartete Reaktionen wundern.
"Cape100" wrote:
Und indem man unterschiedliche Standpunkte deutlich macht, polarisiert man immer.Das stimmt nicht !!
...
Usw.
...
Ich würde mich freuen, wenn du anstatt zu pauschalisieren und hypothetisieren beim Verfassen deiner Beiträge viel mehr selbst reflektieren würdest.Gruß,
Rudy -
@ Rudy68
Ob die Mehrheit recht hat oder nicht, ist doch völlig unerheblich. Die Mehrheit fühlt sich nicht provoziert, jedenfalls nicht so, dass sie das Bedürfnis hat, dies zum Ausdruck zu bringen. Aber ich will nicht weiter hypothetisieren: Also Jungs und Mädels, meldet Euch, wenn Ihr Euch minderwertig fühlt, weil Ihr nur "knipst".
Selbst reflektiert habe ich mich übrigens. Zur Erinnerung:
"Fazit (auf mich bezogen): viel knipsen, wenig fotografieren, noch seltener ansehen."
Ich bin kein Meisterfotograf und kann damit leben. Ich habe mich weder über die eine, noch über die ander Art des Fotografierens lustig gemacht. Es war auch nicht meine Absicht, alle möglichen Einstellungen dem Fotografieren gegenüber bis ins letzte Detail zu beleuchten. Es ging darum, etwas über das Fotografierverhalten zu erfahren, angeregt durch eine Äußerung in einem anderen Thread. Nicht mehr und nicht weniger. Andere User sollten meine pauschalisierenden Thesen mit Leben füllen und zwar ganz individuell. Und wenn ich die Beiträge Revue passieren lasse, dann erhalte ich ein durchaus differenziertes Bild. Ich weiß also gar nicht, was Du hast. Ich finde Dein Problem absolut konstruiert.
(Ich überlege gerade, ob ich vielleicht an andere Stelle irgendetwas Unerhörtes geschrieben habe, was jetzt auf diesen Thread abfärbt. Hmm, mir ist nichts bewusst - zumindest nicht in diesem HC-Leben.)
@ Kourion
Strände, Palmen und Sonne haben sicherlich eine besondere Anziehungskraft. Das merke ich übrigens auch immer an meiner Ausbeute. Wenn ich mir fremde Bilder anschaue, dann gibt erst einmal das Motiv den Ausschlag. Und danach entscheide ich, ob ich mir das Bild genauer anschaue. Ein durchkomponiertes Bild von einer Ausgrabungsstätte wird vielleicht seltener angeklickt, ich glaube aber, dass man dort länger verweilt. War das jetzt zu hypothetisch? Man muss hier ja aufpassen.
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@Cape
Nein, leider nicht im geringsten hypothetisch... was die Häufigkeit des Anklickens betrifft.Ich kann ja auch verstehen, dass meine Bullnose-Sitzreihen (o. Ä.) weniger Anziehungskraft haben als weiße Strandliegen + weiße Sonnenschirme auf weißem Sand.
Außerdem war z. B. dieses Bullennasen-Foto nicht wirklich "durchkomponiert". Ich hab mich nur zum Affen gemacht, um dranzukommen. :?
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"rudy68" wrote:
"Cape100" wrote:
Anscheinend fühlt sich die Mehrheit nicht provoziert.... und die Mehrheit hat recht ?
Womit wir bei einer "Grundsatzdiskussion" angekommen sind, die völlig OT ist. :?
Ebenso wenig zur Debatte - und damit auch OT - steht übrigens das von dir vermutete "Polarisieren, Pauschalisieren und das Beschreiben von Klischees" im Eingangsposting des TO..
Wäre es dir möglich, diese Art von "Diskussionen" per PN mit @Cape zu führen ?
Oder vllt. schreibst du hier einfach mal, wie du "knipst" oder "fotografierst".
@Cape
Ich befürchte es...
Würde ich "fotografieren", müsste ich wohl einen Schlafsack mit auf die Touren nehmen. -
@Kourion,
das war mir bewusst, ich mache auch nicht weiter.Und zu deiner Frage: Ich mache Fotos.

Meine Kamera baumelt auf den Ausflügen im Urlaub vor meinem Bauch herum, manchmal ist noch ein anderes Objektiv hinten im Rucksack. Wenn ich ein Motiv interessant finde - wobei das "interessant" unterschiedlich motiviert sein kann - , nehme ich die Kamera in die Hand, ändere ggf. im Rahmen der Möglichkeiten meinen Standpunkt und zoome, bis mir der Bildausschnitt zusagt, nehme ggf. Korrkturen an Blende und Belichtungszeit vor und drücke ab. Wenn sich der Rest meiner Familie etwas länger an diesem Ort aufhält, entstehen noch weitere Fotos, bei deren "Gestaltung" ich mich nicht ganz so sehr auf meine Intuition verlassen muss.
Das ist vielleicht hieraus http://www.holidaycheck.de/thema-Fotografieren+im+Urlaub-id_174421.html?page=4#forumPostAnchor2613925 nicht so deutlich geworden.Wo man hierfür den Zeiger zwischen "knipsen" und "fotografieren" positionieren möchte, überlasse ich jedem selber.

Gruß,
Rudy -
Ich fotografiere im Urlaub und auf Reisen für mich - deshalb tendiert das sicher auch mehr in Richtung "Knipsen" - einen Preis will ich dafür ja auch nicht gewinnen. Es sind meine Urlaubserinnerungen - welche Meinung andre davon haben - egal. Eine schöne Blüte, die Palme im Sonnenuntergang o.ä. - für mein heimisches Foto-Album alles "tolle" Aufnahmen, beeindruckender sind natürlich Fotos von den
Unterscheiden sollte man dann sicher, was man bei HC einstellt - die zig-tausendste Handtuchfigur o.ä. hat dann eher weniger mit dem Hotel zu tun. -
moin
was ist der genaue unterschied zwischen knipsen und fotografieren....
Vermutlich kommts auch drauf an, was man für einen foto hat.gibt genug leute, die mit einer ( zumindest optisch ) großen Kamera mit 80 000 zoomaufsätzen rumrennen und eben welche, die ne normale cam haben, die man in die hosentasche stecken kann.
zweitere knipsen meiner meinung, die mit riesensuperzoomfoto lassen sich für ihre motive mehr zeit ( muss ja alles genau eingestellt werden ).
mir persönlich reicht der kleine "knipser", der aber auch relativ gute fotos macht.
wie du schon sagtest zb natur, schlösser, wälder, berge...... fotos werden in der regel gleich weitergeklickt. sobald aber jemand, den man kennt dabei steht, dauert das fotogucken länger.
ich persönlich guck auch lieber fotos mit leuten drauf , als wald, berge wasserfälle etc
lg sille.
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Der Unterschied zw. Knipsen und Fotografieren lässt sich nicht an der Größe des Fotoapparats festmachen. Auch wenn man eine kleine Kompaktkamera hat, kann man sich über die Gestaltung und die gewünschte Bildaussage Gedanken machen, und eine Szene länger auf sich wirken lassen, bevor man abdrückt, dann fotografiert man.
Und umgekehrt: Auch mit einer großen Profi-DSLR hat man manchmal gar nicht die Zeit, sich länger an einem Ort aufzuhalten. Wenn man trotzdem ein Foto will, dann knipst man genau so, wie jemand, der eine 79 Euro Kamera von Aldi hat.
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Ich gehöre zu den Menschen die Fotografieren! Ich lege viel Wert auf schöne Fotos - für mich! Ich schau mir meine Bilder nämlich selber auch immer wieder an. Am liebsten Landschaften & Sehenswürdigkeiten, sowie Flora & Fauna! Ich selber bin nicht unbedingt so scharf drauf das ich auf den Bildern drauf bin, ich muss das nicht haben nur um zu zeigen das ich schon mal da war!
Lieber hab ich Fotos wo Einheimische Menschen mir in die Kamera lächeln!Ich kenne es aber auch gut das man dann durch die Fotos einige Momente verpassen könnte, deswegen - bei einmaligen Augenblicken lass ich die Kamera lieber Kamera sein und genieße den Anblick mit meinen Augen!!!
Aber mit dem richtigen Bilck für die Landschaft sind auch die Bilder danach nicht Langweilig, und mit dem richtigen Auge kann muss man nicht unbedingt eine Spiegelreflex nutzen,... wobei ich dennoch darauf schwöre