Stornierungskosten
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Urlaub sollte man immer erst dann buchen, wenn man sich fast 100%ig sicher ist, dass alles klar geht.
Die Stornoversicherung schließt man ab, um im Falle von schwerer Kranheit, Tod des Reisepartners, oder sonsigen schweren Zwischenfällen nicht auch noch die Stornokosten zu haben.
Wenn ich vorher schon weiß, dass es möglicherweise eine Jobwechsel geben könnte, buche ich doch nicht. In diesem Falle muss ich abwarten, und dann ev. noch Lastminute nehmen. -
@Melitta
Das ist alles Ansichtssache. Bei meinen Terminen stehen meine Kunden im Vordergrund. Und wenn Großkonzerne mit "Aufträgen drohen", dann muß der Urlaub eben verschoben werden. Das ist leider so und das geht alles auch ohne Kostenübernahmen. Und eine Reiserücktrittskosten-
versicherung greift hier eben nicht. Resteurlaub ist auch nicht mein Ding und so wird seit einiger Zeit im Bausteinverfahren gebucht - das funktioniert problemlos ohne Scherereien. -
Wie schon weiter oben erwähnt ist es in USA durchaus üblich, bis 60 Tage vor Abfahrt NULL Stornogebühren zu erheben und die Resiekonzerne und Kreuzfahrtreedereien leben auch noch........#
Schaut z.B. mal bei www.carnival.com die größte Reederei der Welt, da kann man jederzeit bis 60 Tage vorher kostenlos zurücktreten

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mal grundsätzlich wäre das Modell "60 Tage" ja durchaus diskussionswürdig.
Aber wer das Buchungsverhalten der Amerikaner speziell bei Kreuzfahrten kennt, weiß, dass die Schiffe mehr oder weniger immer voll sind (und daher kurzfristige Ausfälle schnell ersetzt werden).
Costa Kreuzfahrten wiederum verlangen bis zum 50. Tag - 10 %, danach bereits ansteigend.
Also doch irgendwie mit Nachfrage bzw. Ausfall kurzfristig schwer ersetzbar...?
Gruß
Peter -
In D will Carnival auch 10% denn wir sind ja so blöde und zahlen das....
Wenn Du in USA buchst dann kannst Du kostenlos stornieren.... -
net sagen wir sind blöd - bei uns ist es eben so üblich, in einem anderen Land eben anders.
Und es ist halt nicht jedermanns Sache in den USA via Internet zu buchen.
Wir haben ja schon mehrmals festgestellt, dass es jedem vergönnt sei, der technisch und sprachlich in der Lage ist, derartiges zu machen. Aber ich meine, es ist für die meisten wahrscheinlich nicht von Hilfe, ich sage einmal - komplizierte Buchungs- und /oder Stornierungsvorgänge durchführen: sie wollen Urlaub bequem und problemlos buchen und genießen.
Ich denke, es ist nicht zielführend immer wieder herrschende Usancen (Geschäftsgebräuche) zu bejammern und von anderen Ländern andere Beispiele zu bringen. Wir leben in Mitteleuropa und da ist eben vieles anders als in den USA (z. B. werden in der BRD die Menschenrechte mehr gewürdigt als bei der Armee der USA oder sollten hier auch die USA Vorbild werden?).
Die Eintrittskarten zu Aufführungen der Salzburger Festspiele kann sich ein Normalbürger aus Salzburg weder leisten noch hat er die Möglichkeit sie zu erwerben, weil sie im Ausland verkauft werden.
Die Schiliftkarten sind nicht deshalb so teuer, weil so wenig die Lifte benützen, sondern weil ab November die Schneekanonen rund um die Uhr arbeiten (im Salzburger Land betragen die Kosten allein dafür bereits 40 Prozent eines Kartenpreises!).
Und trotzdem sage ich nicht, wie toll es ist, eine Karten für ein Konzert in Dschibuti zu bekommen oder wie günstig die Liftkarten in Bulgarien sind.
meint
Peter
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Die ganze Diskussion dreht sich immer nur im Konjunktiv, packen wir's doch mal an und verpassem dem Ganzen einen Schuss Realität.( aber ich glaub nicht, dass wir ohne ihn auskommen werden)
Was wäre wenn ( mein Gott, immer wieder dieser Konjunktiv), nochmal neu:
Jemand bucht eine Reise, Termin steht fest.
Aus irgendeinem Grund kann er/sie nun nicht mehr.
Was ist in der Zwischenzeit geschehen:
Bei einer Flugreise wurde ein Sitzplatz bestellt/verkauft und/oder ein Hotel gebucht.
Dieses muss nun storniert werden.
Frage: Wie sieht es mit der Entschädigung aus, da der Leistungsträger seinen Leistungen bereitgestellt hat, aber nun nicht verkaufen konnte..... er verlangt Schadensersatz oder Entschädigung für seinen bereits geleisteten Aufwand.Ist das etwa Unrecht?
Wenn ich im Restaurant eine Mahlzeit bestelle und vor dem Essen wieder gehe, kann der Gastwirt ebenfalls eine Entschädigung verlangen, warum darf dies um Himmels Willen kein Reiseveranstalter tun, schliesslich ist ein regulärer Vertrag/Willenserklärung zusstande gekommen, oder?
Wenn sich jeder über Verträge hinwegsetzen könnte, käme dies einer Vertragsanarchie gleich und keiner hätte mehr Rechtssicherheit auf seinen Vertrag bestehen zu können.
Was wäre zum Bsp. wenn ein Reiseveranstalter dem Kunden 2 Tage vor Abreise mitteilen würde; nö, Dich will ich nicht mehr, bleib wo Du bist, Du bist mir egal, Hallooooo dies wäre der Umkehrschluss von euren Forderungen nach mehr Flexibilität, wenn z.B. der Veranstalter meint, die Reise teurer LAst Minute verkaufen zu können als mit einem Frühbucherpreis.Und Ihr steht da und könnt ja nix machen, da eure super flexibilität natürlich auch für beide Vertragsparteien gilt und nicht nur pro Pax.
Also ich kann zwar den Ärger verstehen, den man hat, wenn man die Reise kurzfristig absagen muss, aber wenn dies immer ohne Kosten sein sollte vergesst nie die zwei Seiten einer Medaille. Und sein wir doch mal ehrlich ist es nicht toll ( wie schon so oft hier im Forum gesehen) dass man auf sein Recht pochen kann?
Also Recht ist was Recht bleibt und Stornokosten sind zwar ein Ärgerniss für einen selbst, aber nie für die Gesamtheit des Ganzen.Abyssus abyssum invocat.
Chiara
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"Chiara Saluta" wrote:
Abyssus abyssum invocat.@chiara --> ist das was zum Essen?
Geh, sprich doch nicht Ausländisch, wo ich doch dieses Ausländisch nicht gelernt habe...
Aber in der Sache hast du es wieder einmal vortrefflich formuliert. Wenn du so weiter machst, ziehe ich mich in den Vorruhestand zurück. Wirklich gut geschrieben liebe Chiara
meint
Peter -
##Abyssus abyssum invocat.##
Wie gut, dass es google gibt!

Ansonsten, Chiara, volle Zustimmung. Pacta sunt servanda!
Viele Grüße
Bulgarienfan
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du @bulgarienfan, tu mich nicht ver...!! quindi scriverò in futuro solo in italiano per tutti. Ma non posso imaginarmi che ognuno capire poi che vuol'dire... Anche con il google sarebbe difficile da lo tradurre...
cordiali saluti
herzliche Grüße
Pietro -
Hallo Peter,
ich kann zwar kein Italienisch, aber wenn ich richtig geraten habe, drohst du an, künftig alles in Italienisch zu schreiben. Außerdem gibst du zu, mich nicht verstanden zu haben. Und mit google hast du auch so deine Probleme

Aber zurück zum Thema: "Pacta sunt servanda" heißt "Verträge sind einzuhalten". Und da sind wir wahrscheinlich einer Meinung.
Gruß
Bulgarienfan
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Ciao Pietro,
grazie mille per la vostra gentilezza.....
So, jetz aber mal wieder im Usus.
Ich übersetze gerne meinen lateinischen VersAbyssus abyssum invocat.
( ein Fehler zieht einen anderen Fehler nach sich )i.d.S.
Chiara -
Hasta la Vista OLEEE

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Klar, Verträge sind einzuhalten. Persönlich bevorzuge ich
die, wo meine Rechte größer sind. Die Anbieter sind da
und wer die Wahl hat ...So, verabschiede mich. Mein Flieger nach Berlin startet
am späten Nachmittag. Das gebuchte Hotel zahle ich
dann beim Auschecken
- Vertrag ist Vertrag. -
Hallo Emdebo,
viel Spass in Berlin, wir wollen aber mal festhalten, dass Du für Dein Hotel Deine Kreditkarte als Garantie der Anreise hinterlegt hast, und sofern Du nicht anreisen solltest, diese belastet wird in Höhe des Gegenwerts einer Übernachtung und somit auch nicht kostenfrei ist.
Allerdings sind die Stornokonditionen bei Business Hotels entgegenkommender aber nicht auf alle Bereiche der Touristik anwendbar.
Unabhängig davon, dass u.U. Dein Hotel bei einem Veranstalter günstiger gewesen sein mag und dann seine Konditionen Gültigkeit haben.i.d.S.
Chiara -
"Thorben-Hendrik" wrote:
"Holginho" wrote:
...und der große Rest wird fast geschlossen folgen - warte mal die ITB und begleitende Kongresse ab...Mit Sicherheit nicht, in vielen Ländern (z.B. USA) werden bei Storno bis 60 Tage vorher NULL, NADA Gebühren erhoben, damit die Leute möglichst früh buchen, ohne Risiko und dann doch dabei bleiben.....und das wollen die Veranstalter in D doch auch.........also der Weg ist aus meiner Sicht klar nur ohne Gebührenabzocke gibt es in Zkunft mehr Frühbucher und die sind für den Veranstalter wichtig....
Man kann sogar on vielen Hotels vib 24h vor Anreise stornieren ( kostenlos ) ist es weniger als 24h wird meist 1 Nacth berechnet.
Dies gilt in der Regel aber nicht bei Pauschalreisen und nicht bei Hotels in Deutschland
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@noeler
...eben, eben, diese vielen Ausnahmen und doch-anders-Regeln...bis 60 Tage vor Reise keine Stornogebühren, damit lässt sich wahrscheinlich für alle Beteiligten leben. Die Frage bleibt offen, ob aber dann ab dem 59. Tag nicht 20 - 30 oder mehr Prozent verlangt werden könnten um die Verluste zu kompensieren.
Gruß
Peter -
@chiara saluta
Wenn Du auch noch die Kartennummer meiner Kreditkarte kennst, wäre ich zu 100% überzeugt von Deinen hellseherischen Fähigkeiten.
Generell buche ich geschäftlich x-mal Hotels in Deutschland/Europa und als Faustregel gilt: Anreise bis 18:00 Uhr oder das Hotelzimmer kann vom Hotel anderweitig vergeben werden. Kosten entstehen dabei keine.
Natürlich ist es nur fair, bei einer Nichtanreise das Hotel bereits frühestmöglich darüber zu informieren - auch wenn kein
Kostenrisiko besteht.Darüberhinaus gibt es natürlich auch Konditionen entsprechend Deiner Schilderung. Bei allen Buchungen gilt: Wer liest, ist klar im Vorteil. Aber selbst in diesem Fall hätte die Stornogebühr bei 4 Übernachtungen nur 25 Prozent (Kosten der 1. Nacht) betragen.
Und das unterscheidet sich deutlich gegenüber 80% für "No Show" bei einer Buchung über einen Veranstalter.Und das ich einen höheren Basispreis bezahlt hätte als bei Buchung über einen Veranstalter - da kannst Du mir glauben, das wäre
schon ungewöhnlich.Meine nächsten Hotels (auf Mallorca) sind wieder separat gebucht.
2. Woche = 2. Hotel. Und bei kostenfreier Stornierung 1-3 Tage
vorher weiß ich immer rechtzeitig, ob die Buchung genutzt wird.
Der beste Preis bei DERTOURS ( Eurotel Golf Punta Rotja) lag zwar ähnlich günstig wie die Hotelbuchung über Portal, aber auch hier ist die entscheidende Differenz die evtl. Stornogebühr. Warum gerade
der Punkt für mich wichtig ist, habe ich schon mal erklärt. Ist aus
geschäftlichen Gründen aber so.Fazit: Du hast mich nicht überzeugt, dass meine Buchungen kosten-
mässig ein höheres Risiko darstellen gegenüber Veranstalterreisen.
Und solange die Branche davon gut lebt, dass Reisen nicht
durchgeführt werden, ist das eben nicht mein Ding.So long ...