Griechenland Urlaub trotz Pleite?
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Die Banken haben auch Überweisungen begrenzt. Das macht vielen Unternehmen die Arbeit extrem schwierig, weil deren Partner im Ausland eben nicht wissen, ob sie die Rechnungen bezahlt bekommen.
Aber der Großteil der Vermögen und des Schwarzgeldes ist ja schon länger ausser Landes, so war das lange vor der Krise und in den letzten fünf Jahren, die sie bereits andauert wurde das keinesfalls besser.
Nun hat man halt noch ein wenig Bargeld gebunkert und das, was man so wie früher auch, an der Steuer vorbei einnimmt. -
Überflüssiges Zitat entfernt!
@Urlaubsjunkie200
okay, das ist natürlich sehr bald. Bitte Berichte doch mal, wenn ihr wieder zurück seit.
Wir fliegen ja erst in 7 Wochen.die Dinge nehme ich auch meistens mit, die du aufgezählt hast.
Ich wünsche Euch einen schönen, erholsamen Urlaub.
Liebe Grüße
Katze -
Aktuell zum Thema läuft gerade im WDR "Griechenland - Ferien im Pleitestaat". Die Sendung kann auch später über die Mediathek noch abgerufen werden.
'Rund 20 Millionen Gäste werden 2015 in Griechenland erwartet, auch und vor allem aus Deutschland. Denn Griechenland ist billig geworden. Doch die Menschen, die im Pleitestaat leben, haben nur wenig vom Tourismus. "die story" fragt nach: Wohin fließt das Geld, das Millionen Touristen ins Land bringen? Warum kommt nur wenig davon bei den Menschen in Griechenland an?'
Quelle: Griechenlandzeitung
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effi:
Es kommt auf den Inhalt an, und der ist nicht beleidigend sondern ziemlich realistisch...Hab's gerade geschaut und kann mich dieser Aussage nur anschließen... Bereits 2012 auf Mykonos haben wir ältere Damen gesehen, die den Müll durchwühlten...
Wirklich erschreckend zu sehen, dass die (ehemalige) Mittelschicht pleite ist.Und einige Touris machen sich darüber Gedanken, ob denn die Auswahl am Buffet noch reichhaltig genug ist...

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Malini@ Vielleicht schalten einfach die meisten im Urlaub auf "Realitätsverweigerung". Mir kommt´s oft so vor- alles ist gut, alles wie immer, und Krise ist nur ´ne Erfindung der Medien. Ich bin vor ein paar Tagen von Chios und Lesbos zurück gekommen und hab beim Rückflug am Flughafen tatsächlich Urlauber getroffen, die angeblich nicht einen einzigen Flüchtling gesehen haben. Da frag ich mich tatsächlich, wie blind man selbst oder wie groß die rosarote Brille sein muss...
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Wir haben den Bericht auch gesehen. Das ist schon erschreckend, vor allem innerhalb der EU. Gerade die Kinder, die dort einach alleine gelassen werden und viele Menschen, die keinen Zugang mehr zur Krankenversorgung haben. Das ist wirklich dramatisch und erschreckend.
Habe mich nur gefragt, wann die den Film getrennt haben, vor dem 29.06.?
Und als gestern dann noch gehört habe, dass die Piloten wieder streiken, war ich erst mal bedient. Mal sehen, wann diese Streikwelle kommt..
Als ich den Bericht gesehen habe, hatte ich wieder Bedenken, ob es für mich als Tourist eine ärztliche Versorgung gibt, wenn wir im Urlaub einen Arzt brauchen oder funktioniert ein Notruf? Wahrscheinlich muss man den Arzt dann erst mal Geld geben. :?
Wie das ja anscheinend in Griechenland nicht unüblich ist.
Falls jemand hier Erfahrung hat, kann er mich gerne eine Mail schreiben, wenn das nicht zum Thread passt. Danke.
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Also, wir sind in Kos in Tigaki. Da gibt es einen Arzt und der versorgt die Patienten sehr gut. Wir haben hier einen Gast der einen Unfall hatte. Du musst so oder so vorher bezahlen und bekommst zu Hause wieder was zurueck. Das war immer so, nicht nur in Griechenland. Hier ist es so wie immer. Es gibt ein paar Bettler, aber die gibt es schon seit Jahren haben uns Freunde erzaehlt, aber lange nicht so viel wie in Barcelona oder Rom. Fluechtlinge haben wir auch gesehen, aber nur durch Zufall. Die sehe ich zu Hause jeden Tag. Die Einheimischen sind sehr zuversichtlich und wundern sich was die Medien in Deutschland alles schreiben und senden. Natuerlich geht es ihnen nicht gut, aber sie haben Arbeit, weil sie Touristen haben.
Wir kennen hier
jemanden der macht 3 Jobs und am Abend ist er immer noch gut drauf.
Er sagt das war immer so. Ist halt Saison. Ich koennte das nicht.Petra
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@effi / Malini
Ich mag mich weder zu dem einen noch zu dem anderen groß äußern. Bringt nix. Birgt aber die Gefahr, dass die Wogen hochschlagen, weil der Urlaub beeinträchtigt werden könnte. Oder es wird abgeschmettert...
Darum nur kurz: Schon 2012 war klar, dass es böse "kippte" (Korfu / Kerkyra). Auf Mykonos ein Jahr später bestätigte sich dieser Eindruck. Und immer wieder der Satz: "Ohne den Zusammenhalt der Familie wäre es nicht zu schaffen." Nur... der / die ist traurigerweise nicht jedem gegeben.In einem schließe ich mich @mirar an. "Pleitestaat" finde ich nicht sehr glücklich. Erinnert mich an die gegenseitige Beharkung durch die Medien in vergangenen Jahren (z. B. 2011 - da war's einfach gräßlich).
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Der Staat ist definitiv pleite, demnach ist es ein Pleitestaat, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Im übrigen bin ich immer noch zuversichtlich, was meinen Rhodosurlaub im August angeht, gebe aber zu, dass ich schon Stornierungsmöglichkeiten und deren Kosten
eruiert habe.Auch ich kann den Jahresurlaub nicht einfach so aus der Portokasse zahlen und sehe nicht ein, dass ich im allerschlimmsten Falle den (nicht allzu günstigen) Preis für einen Bruchteil an Leistung ausgebe(bereits im voraus bezahlte Verpflegung AI).
Stornieren würde ich nur, wenn der Reiseveranstalter offiziell eine Empfehlung geben würde.
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@Alfred_Tetzlaff: So geht es uns auch, ich habe mich auch schon nach Stornierung und Umbuchungskosten erkundigt.
Habe auch hier schon nach Alternativen gesucht aber leider gibt es kaum was, wenn dann ganze wenige Hotels (meistens 2-3 Sterne Hotels) die dann um einiges mehr kosten, als unsere Reise und die war jetzt auch kein Schnäppchen. Von daher ist umbuchen jetzt auch keine Alternative.Stornieren auch nur, wenn das der Reiseverstalter anbieten würde oder das auswärtige Amt entsprechende Reisewarnung rausgibt.
