Reiseangebotsgebühr???
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ich glaube, das @aida mehr als einmal nicht das "richtige" Wort gefunden hat, z.B.:
"Aber eins steht fest: 50,- Eur schmeiß ich auch ned zum Fenster raus, nur weil die Lady ein paar Klicks machen muss.....
......Ja und zu dem Vorwurf, warum ichs nicht selber mache. Ja mei, wozu gibt es denn diese Spezialisten? Theoretisch könnt ich auch unsere Steuer selber machen, macht aber auch der Steuerberater...."Siehst du Lexi
, so wie der Steuerberater Geld dafür nehmen wird, weil sie es nicht selber macht, so kann es halt passieren, das ein RB eine Gebühr für eine Dienstleistung erhebt, wenn sie danach nicht bucht!Aber mir liegt es auch am Herzen, das du keinen Herzschmerz erleidest und so habe ich jetzt nicht einmal das böse Wort aus dem Eingangsposting erwähnt - ich will auch nicht weiter bezweifeln, dass sie bei dem Satz "....nur weil die Lady ein paar Klicks machen muss...." ebenso nicht die richtigen Worte gefunden hat.
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@hulla (abgekürzt)
das ist sehr entgegenkommend, dass du auf mein herz rücksicht genommen hast.
bin ja nun auch nicht mehr die jüngste

für aufklärung, information, austausch von argumenten und gegenargumenten ist so ein forum doch da.
und wenn aida (und alle anderen(stillen) mitleser) am ende dieser diskussion (oder am ende des tages) mehr einblicke in die arbeitsweise von rb´s bekommen hat, ist es doch prima.
dann hat dieser austausch doch was gebracht. -
Wie vergleichbar sind Dienstleistungen (hier Beratung)?
(außerhalb des Produktumfeldes)
Welche Rolle spielt der erzielbare Profit?
(Erbauung eines Messegeländes ./. Buchung einer Sizilienrundreise??)
Das wird hier bisher beherzt vermischt ...
Würden Reisebüros für ihre Planungsleistung mit einer angemessenen Kalkulation rechnen dürfen, käme niemand auf die Idee einer Gebühr.
Kalkulation bedeutet hier schließlich: Alle sofort Entschlossenen latzen mit für die Wankelmütigen, die sich nach umfassender Beratungsleistung immer noch nicht entscheiden können und zuletzt anderthalben einloggen.
Die Angebotspreise sind also generell höher - müssen es sein!Wenn ich nun eine recht knifflige Ausarbeitung der idealen Reise in Auftrag gebe ist es bestenfalls dreist, die Kosten dieses Aufwandes auf die Kunden zu verteilen, die in die Butze marschieren, sagen "Wir möchten am soundsovielten für zwei Wochen ins Scheißmichtot Resort" und nach 15min wieder raus sind.
Schuhgeschäfte beispielsweise kalkulieren ihre Produkte mit ca. 250% (ein Paar, das 20€ kostet wird im Laden also zu mindesten 50€ angeboten). Hierin sind u.a. die Kosten für erfolglose Beratung enthalten.
Solche Margen sind für ein Reisbüro absolut illusorisch.Aus meiner Sicht ist es fair, einen gewissen Aufwand auch dem in Rechnung zu stellen, der ihn verursacht.
Was mich stört:
Es mangelt an Informationen, wie eine Gebühr genau bemessen wird, wann sie anfällt und ob sie in einer Relation zu den voraussichtlichen Kosten der Buchung steht.
Pauschale "Beratungsentgelte" halte ich nicht für sinnvoll, und ich möchte mir auch nicht vorstellen, dass mein Berater die Eieruhr umdreht sobald ich mich an seinen Tisch setze ...
:?
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Gerade in der heutigen Zeit und der großen Auswahl der Möglichkeiten für Reisende für die Buchung würde mir im Traum nicht einfallen, 50 Euro Gebühr zu bezahlen. Egal ob die verrechnet werden würden oder nicht. Genau DAS würde mich dabei wieder stören - dass ich mich dann indirekt an eine Buchung binde ohne zu wissen, ob das RB etwas wirklich Gutes zusammenstellt.
Wäre bei mir ebenfalls direkt ein No-Go. Und genauso würde ich es auch dorthin kommunizieren.

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Die Argumente FÜR die Gebühr mögen ja teilweise plausibel klingen.
Ich finde es trotzdem nicht gerechtfertig und wäre auch auf keinen fall - wie die TO - bereit, die Gebühr zu zahlen.
Mal ganz abgesehen davon, habe ich auch davon noch nie was gehört, auch wenn viele sagen, dass es dies durchaus schon lange gibt.
Meine Schwester und ihr Mann sind auf Hochzeitsreise, haben sich lange im RB beraten lassen (Road-Trip durch Amerika + 1 Woche Hawaii) und mussten für die Beratung auch nix zahlen. Und auch dieses RB konnte ja von vornherein nicht sicher sein, dass die beiden tatsächlich buchen.
Hinzu kommt ja noch, dass das RB nur Flüge und Hotels an festgelegten Orten vorschlagen sollte, daher noch unverständlicher für mich.Ich male mir zudem gerade aus, was passieren würde, wenn wir das in der Fima, in der ich arbeite - eine Filmproduktion - machen würden.
Ein Kunde fragt einen Imagefilm mit ein paar Eckdaten an und ich sage "Alles klar, aber das Angebot kostet 50 €".
Die Vorstellung ist für mich völlig absurd, auf diese Idee würde kein Mensch kommen, obwohl es lt. vielen Usern anscheinend gar nicht so abwegig ist.Egal ob Reisebüro, Filmproduktion oder andere Dienstleistungsunternehmen: Für mich gehört es zur reinen Akquise, einem potenziellen Kunden ein kostenloses Angebot zu unterbreiten.
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@Aida hat sich nicht im RB beraten lassen, sondern hat lt. Eingangsposting die RBs angeschrieben. Ich zitiere:
"Ich habe vor ein paar Tagen verschiedene Reisebüros angeschrieben, weil wir uns Angebote für eine Mietwagenrundreise 2013 erstellen lassen wollten."Was natürlich nicht bedeuten muss, dass bei persönlichem Erscheinen im RB die Gebühr entfallen wäre...

Ob ich in @Aidas Fall eine Gebühr befürworte: Ja.
Grund: Siehe z. B. erstes Posting von @Bulgarienfan, usw.
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Schön wenn du dich selber informierst, das ist oder war hier aber nicht so. Warum solltest du dann auch 50 Euro für eine Leistung bezahlen die du nichts in Anspruch nimmst?

Wilfried
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Aida-25:
.... es handelt sich um eine Mietwagenrundreise mit 6 Stopps.
Die REiseroute haben wir vorab selbst ausgearbeitet. Also, wie brauchten nur noch vom Reisebüro eine Aufstellung über die Flüge und Vorschläge über die 6 Hotels.
Ob das jetzt 50,- Eur rechtfertigt, muss jeder selber wissen.Ich verstehe nicht warum man dafür ein Reisebüro braucht.
Flüge findet man alle in diversen Flugsuchmaschinen im www.
Mietwagen kann man auch direkt buchen.
Und bei den Hotels kann man diverse Bewertungsportalen schauen und sich die geeignesten aussuchen und Preise vergleichen.
Geht alles problemlos ohne dein Rb. -
Der Grund steht auf Seite 2:
Aida-25:
Ja und zu dem Vorwurf, warum ichs nicht selber mache. Ja mei, wozu gibt es denn diese Spezialisten? Theoretisch könnt ich auch unsere Steuer selber machen, macht aber auch der Steuerberater. Gut, wenn Ihr mir damit Bequemlichkeit vorwerfen wollt, dann bin ich eben bequem.

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@Alice000
Bei den meisten Dienstleistungen ist die Akquise im Gesamtpreis kalkuliert.
Es wäre interessant gewesen zu erfahren, ob das "Gebühren pflichtige" Reisebüro am Ende evtl. preiswerter angeboten hätte, weil die Mitbewerber die Kosten der Erstellung elegant auf die Leistung umgelegt haben ... dann gäbe es nur noch eine Diskussion über die Methodik.
So werden wir´s leider nie erfahren ...
Und noch etwas: Eine Route mit 6 Stationen bedarf etwas mehr als "ein paar Klicks".
Wenn ich Dienstleistung nicht schätze, ist´s klar, dass ich nicht dafür bezahlen möchte ...
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Hallo alle miteinander.
Also jetzt mal ganz im Ernst : Ihr streitet hier um 50 € Gebühr ob die jetzt gerechtfertigt ist oder nicht lassen wir mal im Raum stehen . Aber jeder von Euch der eine Reise bucht zahlt Gebühren ohne Ende egal ob im www oder Rb . z. B. Flughafen und Tranzferkosten und da mozt keiner drüber . Meine Devise endweder ich möchte in den Urlaub oder ich lasse es bleiben , da kommt es auf 50 € mehr oder weniger nicht an . Übrigens buche ich nur im Reisebüro und zwar schon seid Jahren immer bei dem selben und ich mußte noch nie ne Gebühr bezahlen

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Erstens ist eine Diskussion kein Streit, zweitens verlangt ein Reisebüro selbstverständlich irgend eine Servicecharge - und zwar von jedem Kunden! - nur wird selten so explizit darauf hingewiesen wie im hier vorgetragenen Fall.
Auch Reisebüros sind keine gemeinnützigen Einrichtungen und können von Luft und Liebe oder der Dankbarkeit ihrer Kundschaft leben ...

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Da muß ich vanschmeling Recht geben leben und leben lassen . Ok Streit ist nicht das richtige Wort
, aber ist doch so alles wird teurer und für alles müssen irgentwelche Gebühren oder Steuern gezahlt werden. Warum dann nicht auch im Reisebüro , die müssen ja auch von irgendetwas leben und da sehr viele im Internet buchen haben die RB`s es immer schwerer LEIDER !!!! -
Ein von mir sehr geschätzter Geschäftspartner bezeichnete Menschen wie die TE einmal ganz treffend als Beratungsdiebe!

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@ vs:
ganz richtig, wenn ich einem Kunden ein Angebot unterbreite, dann rechne ich da einen HK-Zuschlag mit ein.
Trotzdem passiert es nicht nur einmal im Jahr, dass man sich mit potenziellen Kunden trifft, sein Unternehmen präsentiert, verhandelt und er am Ende trotzdem sagt "Sorry, aber das kommt für uns doch nicht in Frage". Und dann sagen wir nicht "OK, dann stelle ich Ihnen nun trotzdem 10% unseres Angebots in Rechnung, weil wir ja ein Angebot ausgearbeitet haben und 2 Mal zu Ihrem Unternehmen gefahren sind".Ich bin ja eh kein Freund von Reisebüros, weil ich meine Reise lieber selber plane. Es macht mir einfach Spaß.
WENN ich aber im RB buchen würde, dann mit Sicherheit nicht dort, wo man nur mit mir redet, wenn ich Geld dafür bezahle. -
Überflüssiges Zitat derselben Seite entfernt, da ein @user vollkommen ausreichend ist.
@traveller4073
Also das verstehe ich schon gar nicht
Beim Autokauf z.B. ist die Beratung, auch für sämtliche Finanzprodukte rum um den Kauf kostenlos , sogar die Probefahrt ist incl.
L.G. -
@ jomi23
gutes Beispiel.
Ich würde zu gerne wissen, wie diejenigen, die sich für die Beratungsgebühr im RB aussprechen, reagieren würden, wenn sie die Spritkosten für eine Probefahrt und eine Beratungsgebühr zahlen müssten. Warum soll man es denn dann bloß beim Reisebüro belassen? Ich glaube dies lässt sich auf fast alle Dienstleistungssparten übertragen.
Und wenn das RB davon profitiert, warum auch nicht andere?
Das würdet ihr ja dann bestimmt auch nachvollziehen, oder? -
...logisch.

Wenn ich eine Beratung benötige, dann zahle ich auch gerne dafür, wenn ich sie nicht benötige (eigene Recherchen, etc.), dann muß ich auch nichts zahlen.
Im übrigen zahlt man diese Gebühr ja nur, wenn man eben das ausgearbeitete Angebot nicht annimmt...
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Ich find die Gebühr auch angemessen. Vermutlich soll sie ja auich ne Abschreckung sein, sich zig Angebote ausrechnen zu lassen
Wie Curi das ja schon schribt: Wenn man dann dort bucht kommt sie ja gar nicht zum Tragen!Bei dem massiven Sterben der stationären Reisebüros um die Ecke---vermutlich nicht wegen Reichtums-- ist das völlig ok.
Ausserdem ist das mit ein "paar Klicks" sicher nicht getan.
Das sind Wirtschaftsunternehmen wie andere auch--und sie müssen Geld verdienen--oder sie können irgendwann für immer abschliessen....