User-Kommunikation anlässlich der Unruhen in Ägypten
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tja...abwarten was passiert :?
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Hallo Nicolle,
es gibt keine Reisewarnung sondern immer noch eine Teilreisewarnung ( den wichtigen Unterschied haben wir doch schon gefühlte 1000 Mal erklärt). Die Passage zu den spezifischen Hinweisen letzmalig am 17.2.14 geändert, änderte sich heute wie folgt:
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kommt – wie zuletzt am 16.02.2014 in Taba – zu terroristischen Anschlägen.Deine Passage stand schon am 17.2.14 und vorher dort!@ Jordan:
Das angebliche Bekennerschreiben der Terrorgruppe wurde ebenfalls schon vor ein paar Tagen gepostet**.** -
tagesschau und wir haben grad letzten sonntag gebucht,naja mal das wochenende abwarten ob was passiert
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Gab es solche Anschlagsdrohungen auf Touristen schon einmal?
Ich weis von den Anschlägen damals, aber da gab es meines Wissens vorher keine Ankündigungen bzw. Drohungen. -
Ägyptischer Optimismus:
"Touristen sind hartnäckig", betont el Zayat. "Sie lassen sich nicht abschrecken. Das hat unsere Wirtschaft viele Jahre lang gerettet. Ich denke, die Urlauber werden auch weiterhin kommen."
Den gesamten Artikel hat Olaf Essen schon kurz vorher gepostet, unsere Beiträge haben sich überschnitten

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Von Transfer und Nachtfahrten wird dort schon lange abgeraten. Denke mal an all die Entführungen im letzten Jahr.
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Überflüssiges Zitat entfernt.
Das vom Transfer vom Airport nach Dahab eine Teilreisewarnung besteht wußte ich noch nicht.War auch erst seit heute mit auf der Seite vom AA so gestanden.
LG P: -
Es wird von einer Nachtfahrt/Transfer dringend abgeraten nicht gewarnt. Die TEILreisewarnung besteht für den Nordsinai und Taba, nicht für Dahab oder Nuweiba oder den Weg dorthin.
Bitte die einzelnen Einstufungen des AA (abgeraten, dringend abgeraten, gewarnt) richtig deuten.
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der-Rainer:
*Ich selber bin vom 31.03 bis 17.04 von Luxor bis Aswan per Land Str. unterwegs und habe keine Angs.
Ich auch, zumindest eine Woche innerhalb dieses Zeitraums.
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Hallo,
also wenn ich mich nicht völlig täusche, gab es diese Meldung des AA in den letzten Wochen nicht:
"Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel, die mit Überlandfahrten verbunden sind – auch mit Bussen – wird dringend abgeraten. Dies gilt auch für Transfers nach Dahab und Nuweiba sowie für Ausflüge zum Katharinenkloster. Flughafentransfers in Scharm-el-Scheikh selbst sind davon nicht betroffen."
Wodurch der Tourismus in dieser Region extrem betroffen ist. Nach Taba, Taba Heights, Dahab und Nuweiba werden wohl kaum noch Touristen kommen. Auch werden keine Ausflüge nach Petra mehr statt finden, die z. B. mit der Fähre ab Taba Heights möglich waren. Auch die Menschen in Petra sind somit von den Anschlägen betroffen.
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Wollte mit meiner Freundin evtl. Mitte März nach sharm el sheikh für ne woche. Sollte man die region sicherheitstechnisch eher meiden zur Zeit und auf Gebiete wie makadi oder marsa alam ausweichen? Meine Freundin is halt etwas verunsichert wegen des Anschlags da oben.
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Es ist nicht nur mir aufgefallen,dass es zwar ein Bekennerschreiben von der Terrorgruppe Ansar Beit al Maqdis zum Attentat am Sonntag gibt, aber das Ultimatum wurde nur über Twitter verbreitet.
Dazu schreibt Peter S. Kaspar in seinem Blog Koulou Tamam, Ägypten, woraus ich den ersten Absatz zitiere:
Die Nachricht, dass die islamistische Terrorgruppe Ansar Beit al Maqdis sich nicht nur zu dem Anschlag in Taba bekannte, sondern auch noch alle Touristen ultimativ aufforderte Ägypten bis zum 20. Februar zu verlassen, hat verständlicherweise für große Beunruhigung gesorgt.
Doch zumindest bei vielen Experten ist die Beunruhigung inzwischen einer gewissen Verblüffung gewichen. Zwei Tage nach dem Bekennerschreiben zu dem Bombenattentat in Taba stellt sich die Sache nun etwas anders dar.
Zwar hat es den Anschein, dass das Bekennerschreiben echt ist, das Ultimatum, das Touristen in Ägypten bedroht, hingegen falsch.
Dieses Ultimatum wurde über einen Twitteraccount von Ansar Beit al Maqdis verschickt.
Doch ein wenig fühlt man sich an diese alte Kaffee-Werbung erinnert: Ansar Beit al Maqdis behauptet:»Wir haben gar keinen Twitter-Account.« Und das hat die Gruppe schon im Dezember geäußert. Sie lehnt Social Media aus Prinzip ab.
Inzwischen hat sich auch der Ägyptische Tourismusminister Hisham Zaasou in gleicher Weise geäußert.
Mehr Details zu dem Thema finden sich in der (geschlossenen) Facebook-Gruppe Hurghada’s good & bad news von Anja Buchloh. Die deutsche Grafik-Designerin lebt seit Jahren in Hurghada und verfolgt sehr aufmerksam die ägyptischen Medien. Sie hatte mich gestern auch als erste auf die Sache mit dem offensichtlich gefälschten Twitter-Account aufmerksam gemacht..
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Fast 4 Wochen und 12 Seiten früher habe ich meinen Befürchtungen hinsichtlich
Terrorakten auf Touristen Ausdruck gegeben.Und nun?
Und dann noch solche Schlagzeilen:
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEEA1J02H20140220
"Zwischen Strand und Stacheldraht - Urlaub in Ägypten"
Ist das nur die Sorge um Touristen ??
Dann sollte man auf derartig schockierende Übertreibungen verzichten.Armes Ägypten!
Ich bin eher wenig verwundert, dass Journalisten derzeit am Nil
nicht besonders beliebt sind. -
Die Engländer haben ihre Sicherheitshinweise (Reisewarnung gibt es dort keine) massiv verstärkt was den Sinai angeht.
Ausgenommen wird nur noch die Zone um SSH.
Vor dem restlichen Sinai , auch Süd-Sinai wird von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten.,Auszug
he Foreign and Commonwealth Office (FCO) advise against all travel to:-
the Governorate of North Sinai due to the significant increase in criminal activity and recent terrorist attacks on police and security forces that have resulted in deaths
The FCO advise against all but essential travel to: -
the Governorates of Beni Suef, Minya, Asyut and Sohag
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the Governorate of South Sinai, with the exception of the area within the Sharm el Sheikh perimeter barrier, which includes the airport and the areas of Sharm el Maya, Hadaba, Naama Bay, Sharks Bay and Nabq
kompletter Text
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"Dieses Ultimatum wurde über einen Twitteraccount von Ansar Beit al Maqdis verschickt.
Doch ein wenig fühlt man sich an diese alte Kaffee-Werbung erinnert: Ansar Beit al Maqdis behauptet: »Wir haben gar keinen Twitter-Account.« Und das hat die Gruppe schon im Dezember geäußert. Sie lehnt Social Media aus Prinzip ab."Das verblüfft mich jetzt aber etwas - wie ist man denn zu dem Bekennerschreiben gekommen - Brieftauben, Post oder????? Die Terror-Gruppen (al qaida und Co.) verbreiten Ihre Nachrichten in der Regel übers Internet und zwar dort, wo die Allgemeinheit es am ehesten liest. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Ich glaube allerdings eher, dass man u.a. die in Taba verbliebenen Touristen nicht in Panik versetzen und etwas Ruhe ´reinbringen will.
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würde am 1.3. nach Sharm El Sheikh fliege und wir überlegen uns echt es zu stornieren. Fliegt noch jemand von euch dahin und kann mir Mut machen? Auf der einen Seite würde ich so gerne Ägypten und das Meer kennenlernen, aber mit einem mulmigen Gefühl zu fahren ist auch nicht optimal

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Hallo Habibi20031
Du bist nicht verwundert das Journalisten nicht beliebz sind am Nil.
Das ist nicht ganz so, alle Ägypter am Nil freuen sich wenn Journalisten vor Ort sind. den dann können sie zeigen das es am Nil Ruhig ist.
Rainer