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Storno zwei Tage vor offizieller Reisewarnung

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu reiserechtlichen Fragen
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  • HC-Mitglied985931H Offline
    HC-Mitglied985931H Offline
    HC-Mitglied985931
    Gesperrt
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Holger, deshalb schreibe ich auch immer m.M.n., m.E. und in meinen Augen.

    Holginho wrote:
    Natürlich konnte niemand (weder das AA, noch die RV und am wenigsten der Urlauber) wissen oder auch nur abschätzen was passieren würde - aber man mußte mit gewissen Dingen "rechnen", sie als in gewissem Maße "wahrscheinlich"/möglich einstufen. Und in gleichem(!) Maße (in Bezug auf dieses Wissen) wie RV Reisen angeboten haben, haben Urlauber diese gebucht...und dann gibt es eben "Regeln" wenn ein Urlauber dann auf die Idee kommt, daß es für ihn aktuell nicht paßt.

    Bezugnehmend darauf, hätten dann im Umkehrschluss die (besser informierten) Reiseveranstalter die Reise im November überhaupt anbieten dürfen, wenn ein (i.d.R. schlechter informierter) Bucher das bei Buchung beachten muss?!

    OT
    Ach, jetzt fehlen nur noch mosaik, chepri, vs und a.maier für die Stimmung 😉

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    • traveller4073T Offline
      traveller4073T Offline
      traveller4073
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Als Österreicher ist mir bekannt, dass die Weigerung des Außenministers (eine Reisewarnung für Ägypten zu verhängen) bereits mehrere Tage vor der dann tatsächlich erfolgten Warnung, in weiten Kreisen sowie zahlreichen Medien Unverständnis hervorrief. Meiner bescheidenen Rechtsansicht nach hat Sandra aus genau diesem Grund sehr gute Chancen, bei Gericht - oder bereits durch ein Anwaltsschreiben - durchzukommen. Jedenfalls würde ich mit genau dieser Argumentation (...die Sachlage war jedem außer unserem zögerlichen Außenminister schon Tage zuvor klar...) einen Anwalt befragen.

      PS: ich benötige jetzt keine Statements darüber, ob eine Reisewarnung tatsächlich sinnvoll oder notwendig ist/war; dies tut nichts zur Sache 😉

      Achtung: Posting kann Spuren von Ironie enthalten!

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      • KourionK Offline
        KourionK Offline
        Kourion
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        @doc
        Warum hätte man diese Reisen nicht anbieten dürfen ? Sie wurden auch während der "heißen Phase" weiterhin angeboten und durchgeführt. Und natürlich dito was das Heute und Jetzt betrifft.

        Und das ev. Risiko gilt doch für beide Seiten: Der RV verdient nix daran, wenn er kostenloses Storno einräumt.
        Und der Kunde verliert Geld, wenn er aus Angst zu früh ohne "Rückendeckung" storniert.
        Oder aber er storniert zur rechten Zeit, bucht neu und zahlt vllt. für die neue Reise - mit anderer Destination - drauf.

        Oder aber er storniert zur rechten Zeit und bucht neu - aber identische Destination - bei einem anderen RV und spart vllt. sogar dabei.
        Wurde mir doch vor noch nicht zu langer Zeit im Ä-Forum bestätigt, dass es (diese letztere Alternative)  genau so 2011 gelaufen ist.

        Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)

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        • HolginhoH Offline
          HolginhoH Offline
          Holginho
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          traveller4073, dieses "Unverständnis" gab es auch hier in Deutschland...und unabhängig von der Sinnhaftigkeit einer Reisewarnung (hoffe, Du siehst das jetzt nicht als "Statement" 😉   ) blieb genau diese umfassende Reisewarnung in vielen Ländern aus! Insofern gebe ich Dir bzgl. der grundsätzlichen Erfolgschancen recht, würde aber aus o.g. Grund sinnvollerweise auf die Argumentation "die Sachlage war jedem außer unserem zögerlichen Außenminister schon Tage zuvor klar" lieber verzichten.

          “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

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          • HC-Mitglied985931H Offline
            HC-Mitglied985931H Offline
            HC-Mitglied985931
            Gesperrt
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            So, da bin ich auch mal wieder...

            Kourion, daß RV die Reisen nicht anbieten sollten, meinte ich nur im Umkehrschluß auf Holginho`s Aussage, die sich für mich so las, daß Buchende im letzten November hätten die jetzige Situation voraussehen müssen und deshalb würde §651j jetzt nicht ziehen. Wenn diese das letztes Jahr hätten voraussehen können, dann auch der RV und er hätte zu dieser Zeit schon reagieren müssen wie jetzt, hätte ihm wahrscheinlich dann auch Geld gespart.

            Ich bin absolut der Meinung die Reisen wurden und werden zu Recht angeboten, auch bin ich jemand, der meint, man solle AGB lesen, verstehen und danach handeln. Nur bin ich ebenfalls der Meinung, daß Gesetze GsD noch über AGB stehen und in diesem Fall der §651j auch ohne eine komplette Reisewarnung für ganz Egypt zu ziehen ist.

            Was ich mich nur frage, wie sieht es denn gesetzlich aus, hätte sich die TO nicht schon bei ihrer Stornierung darauf berufen müssen und jetzt im Nachhinein ist es eh zu spät so zu argumentieren?

            Wäre schön, wenn sie sich nochmal melden würde, ob sich in der Causa noch etwas getan hat.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • Sandra_K_1984S Offline
              Sandra_K_1984S Offline
              Sandra_K_1984
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Erst einmal vielen Dank fuer die zahlreichen Antworten!

              @doc: Ich habe mich bei der Stornierung - sehr ausfuehrlich und schriftlich - auf all das bezogen, habe als Antwort aber nur eine - kommentarlose - Stornorechnung erhalten.

              Zum aktuellen Stand: Ich war bei meiner Anwaeltin, die dem RV jetzt einmal schreiben wird. Sollte er darauf auch nicht reagieren raet sie dazu, es auf eine Klage ankommen zu lassen - sie schaetzt die Chancen als nicht so schlecht ein - eben weil eine offizielle Reisewarnung nicht unbedingte Voraussetzung ist (wurde oben ja schon ausfuehrlich eroertert)...

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              • HC-Mitglied985931H Offline
                HC-Mitglied985931H Offline
                HC-Mitglied985931
                Gesperrt
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                Sandra, danke für die Rückmeldung!

                Ohne was Böses zu wollen, ich finde es auf jeden Fall richtig, zum Anwalt zu gehen, aber dieser sollte auch ein Fachanwalt sein und daß sie zur Klage raten, ist nicht weiter verwunderlich, Anwälte haben da nix zu verlieren 😉 Also nix für ungut, wollte nur darauf hinweisen und drücke Dir fest die Daumen, wäre schön, wenn Du uns auf dem Laufenden hälst!

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                • Sandra_K_1984S Offline
                  Sandra_K_1984S Offline
                  Sandra_K_1984
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Der RV hat sich entschlossen, 75% des  Reisepreises aus Kulanz zurück zu erstatten - allerdings erst, nachdem mein Anwalt mit einer Klage gedroht hat. (Auf die zwei Briefe von mir hat er nicht reagiert.)

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                  • HC-Mitglied985931H Offline
                    HC-Mitglied985931H Offline
                    HC-Mitglied985931
                    Gesperrt
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Na das ist doch super und freut mich sehr 😄

                    Wegen der verbliebenen 10% Differenz würde ich jetzt auch kein Fass mehr aufmachen, kostet nur Zeit und Nerven.

                    Ich werte das jetzt einfach mal als ein stillschweigendes Eingeständnis des Veranstalters, daß er seine AGB da auch nicht wirklich als sattelfest sieht und mit der Höhe des "Kulanzangebotes" jedwede mögliche rechtliche Klärung(und v.a. Öffentlichkeit) lieber elegant umgeht 😉

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                    • Sandra_K_1984S Offline
                      Sandra_K_1984S Offline
                      Sandra_K_1984
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      So seh ich das auch... 🙂

                      1 Antwort Letzte Antwort
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