Reisepreisänderung bei falschen Verträgen durch Veranstalter
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Ausdrücklich ohne Bewertung der geschilderten Abläufe, bzw. der offensichtlichen Buchungsmöglichkeit dieser Konstellation beim RV, ist zumindest das Zitat des RV "der Hotelier möchte das nicht " so auch der Buchungspage des Zilwa Attitude zu entnehmen:
Buchungsmöglichkeit mit einem Kind Klick
und
Buchungsmöglichkeit mit zwei Kindern Klick!
Ein Superior Room mit 35m² incl. Balkon/Terrasse und Badezimmer/Toilette verspricht mit einem Zustellbett plus Babybett bestückt nicht unbedingt einen entspannten Urlaub auf Mauritius, so jedenfalls meine persönliche Meinung.
Ich würde versuchen beim RV wegen der Zuzahlung für den Family Room einen kulanten Kompromiss zu erreichen. -
Grrr, die Links geben die verschiedenen Konstellationen nicht wieder, also bitte selbst beide Möglichkeiten auswählen.
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Man kann sich nicht auf einen Erklärungsirrtum berufen, dazu fehlen dem Sachstand die berechtigenden Merkmale.
Ebenfalls ist der Fehler für den Kunden weder offenkundig, noch muss er eigenmächtig die Angaben zur Zimmerbelegung auf der Website des Hotels überprüfen - in diesen Dingen darf er auf die Richtigkeit des Angebots vertrauen.
Scheinbar hatte der RV bisher selbst noch nichts von dem Irrtum gemerkt ...?!Was mich nach wie vor befremdet, ist das Bestehen auf einer Angebotssituation (oder Option) und dem alten Vertrag mit dem Verlangen nach kostenpflichtiger Stornierung des alten Vertrages seitens Neckermann.
Falls das irgendwie begründet wurde vom RV hat Sibbie es noch nicht erwähnt.
Die Optionsbuchung jedenfalls wird hier zu Recht angezweifelt ...Dem Hergang nach darf man annehmen, dass sicher > 10 weitere Familien von der falschen Ausschreibung betroffen sind. Im Sinne eines guten Kundendienstes, den man bei einer recht hochwertigen Buchung wohl erwarten darf, möge Neckermann doch einfach die Sibbies in ein FZ einbuchen und die Mehrkosten (für ihn sicher <€ 900!) im Rahmen der Kulanz übernehmen?
Ihnen ist ein Fehler unterlaufen - und zwar kein simpler Tippfehler! - für den sollten sie gradestehen. -
Ja, die Reisebürodame hat mir alle Mails gezeigt - es ist zuerst das Baby- und Zustellbett bestätigt und danach die Buchung mit Angabe einer Buchungsnummer - beides vom RV-Absteilung Fernreisen....
Also der RV meint - die neue Reise war nur auf Option gebucht und daher hat die alte Reise noch Bestand ( auch wenn da bereits alles storniert ist und wir, selbst wenn wir wollten die nicht mehr antreten könnten ) - und wenn wir jetzt die neue Reise nicht nehmen, dann müssen die vollen Stornokosten für die Alte gezahlt werden....
Die Reise ist ja schon seit Wochen komplett bezahlt - das müßte in der Buha doch auch aufgefallen sein, wenn es zur Zahlung keine Buchung gibt....
Wie gesagt, wir haben bereits angeboten die Mehrkosten zu teilen - klar kostet ein größeres Zimmer mehr - aber neee, bis jetzt stellen die sich stur.
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@Sibbie
Neenee, es wird nicht heller! :?
Ihr müsstet - zur Rechtfertigung einer Stornogebühr! - nach wie vordie Option haben, die erste Reise anzutreten.
Veranstalter arbeiten hier gewöhnlich nicht nach den Prinzipien einer Bananenrepublik, in welcher dem Despoten alle 5 min neue Regelungen einfallen können?!
Irgendwo liegt der Hase im Pfeffer - und wie schon gesagt ... - kann man das von außen schwerlich "erraten". -
Sibbie:
Ja, die Reisebürodame hat mir alle Mails gezeigt - es ist zuerst das Baby- und Zustellbett bestätigt und danach die Buchung mit Angabe einer Buchungsnummer - beides vom RV-Absteilung Fernreisen...
Das spielt überhaupt keine Rolle - da Neckermann ja zweifellos der Ansicht war, dieses Angebot müsse vom Hotel so angenommen werden, hat man die Daten eben bestätigt.
Später ergab sich, dass die Leistung so nicht zu erbringen sein würde - das anschließende Verhalten von Neckermann gibt mir jedoch - soweit beigetragen! - Rätsel auf?!

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Auch ich kann nur wiederholen was hier schon gesagt, dass mich der ganze Ablauf befremdlich anmutet?
@ Sibbie
Wie lief das denn bei euren Altvertrag?
Dieses Vertrag war doch lt. Angabe und Wille des RV ganz eindeutig KEIN OPTIONSVERTRAG.
Hattet ihr dort noch eine zusätzliche "... BESTÄTIGUNG/Rechnung" erhalten also dort 1 Stück mehr als jetzt, zur neuen Buchung erhalten
(wie auch immer von N diese Bestätigung genau genannt werden sollte)?
In der AGB von Neckermann steht als 1.Absatz:
Mit Ihrer Reiseanmeldung auf der Grundlage unserer Prospekte bieten Sie uns den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch uns in Oberursel zustande. Über die Annahme, für die es keiner besonderen Form bedarf, informieren wir Sie durch**Übersendung der Reisebestätigung/Rechnung.**Reisebüros treten nur als Vermittler auf.Mithin bedarf es der Annahme durch "N" keiner besonderen "POST"Form; die dadurch avisierte Reisebestätigung/Rechnung wäre demnach auch als Mailübersendung möglich.
Ich meine, "N" hat sich eine Erleichterung für sich selber eingebaut - nämlich die Möglichkeit die Annahmeerklärung ohne besondere Form vorzunehmen - demnach auch per Fax oder Mail übersenden zu können.Natürlich darf man dann später auch nicht rechtsgültig handeln wollen:
es sei ja keine Bestätigung postalisch versendet worden. Man hat sich doch im Vorfeld in den AGB jegliche mögliche Versandform als rechtlich zulässig eingeräumt.Ginus
PS: Sibbie hat natürlich schlechte Karten in der ganzen Sache. Hat sie doch in vorauseilendem Gehorsam und ohne jegliche Not die Gesamtsumme anstelle am Fälligkeitstags 5.11.13 (stimmts?) bereits vor Wochen komplett überwiesen.
PPS: Ja es wundert mich auch, dass "N" Geld für eine "Optionsbuchung" annimmt, und für die "Optionsbuchung" bereits eine Zahlungsfrist zum 5.11.13 vorschreibt. Denkt mal darüber nach.
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Ich muss eigentlich nicht weiter "nachdenken", du @ginus hast selbst erklärt - und ich bereits meinen Zweifel an der Rechtschaffenheit des Bestehens auf eine "Option".
Vollkommen unerklärlich bleibt für mich die Forderung von Neckermann aus den altvertraglichen Verpflichtungen, sofern diese - wie vorgetragen! - gar nicht mehr verfügbar sein sollen für Sibbie???
Leider nehme ich an, dass ein rechtfertigender Aspekt übersehen / nicht kommuniziert wurde - die Neckermänner schwimmen ja nicht grad auf der Milchsuppe daher ...

Eine Bitte:
Beruft nicht sogleich den allseits beliebten "Erklärungsirrtum" - dieser bedarf in der Tat spezifischer Voraussetzungen und kann wahrlich nicht x-beliebig zur Exkulpation herhalten ... -
Die Geschichte hat ein Ende.....
Eben kam die Nachricht, dass Neckermann kostenlos storniert, ohne weiteren Kommentar ( welche Reise auch immer ).......die verlieren also lieber die gesamte Buchung anstatt uns entgegen zu kommen.
Schön, so bekommen wir unser Geld zurück - aber dafür fällt der langgeplante Urlaub
ins Wasser und wir sitzen zu Haus..... -
Grottig ... sorry!
Da würde ich gar ein "nie wieder Neckermann" verstehen ... :?Noch eine kleine Anmerkung: Eine Buchungsbestätigung ist keine Reisebestätigung.
Diese scheint in der Tat noch nicht erfolgt gewesen zu sein.
Verstehen muss man so ein kundenfeindliches Verhalten deshalb trotzdem nicht ... -
..ja, muss man nicht verstehen. Wir hätten uns die Mehrkosten ja auch gern geteilt....aber ok, damit sind sie uns als Kunden los.
Also die Zentrale der RB-Kette hat ne Rechtsberatung und die haben ganz klar gesagt, Buchung liegt vor und wurde rechtsverbindlich durch den RV bestätigt. Der RV ist verpflichtet den Mehrpreis zu zahlen oder uns eine Entschädigung.
Die weigern sich halt weiterhin und so ist zumindest das kostenlose storno schon mal ein Erfolg....müssen wir wohl mit leben. Da spart man 2 Jahre auf einen ordentlichen Urlaub der dann doch wieder ins Wasser fällt....Kundenservice ist anders.Danke an Alle !!
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@Sibbie
Hattest du je persönlichen Kontakt mit Neckermann?
(ganz gleich ob schriftlich oder fernmündlich?)Ich frage nicht, weil ich dir eben diesen empfohlen habe ... allein fehlt mir in all den beigetragenen Details eines, das nicht etwa über dein Reisebüro lief.
Zur Thematik Stornogebühr:
Kourion hat mich darauf hingewiesen - 75% werden gem. AGB von Neckermann nur dann wirksam, wenn man am Tage der Abreise storniert oder nicht zu derselben erscheint.
Wie also kommt dein Reisebüro darauf, dir ein solches Verlangen (unkommentiert) zu übermitteln?
Hat es nicht nachgeprüft, ob das konform ist mit den vertraglichen Übereinkünften?Zur Thematik Optionsbuchung:
Ist das ein Terminus, der vom Vermittler verwendet wird - beim Veranstalter benutzt man gewöhnlich "Anfrage".
Hast du Einsicht in den Schriftverkehr zwischen RB und RV begehrt? Gab es einen oder fanden nur fernmündliche Absprachen statt?Zur Thematik Rechtsberatung:
Ja, ein Reisebüro sollte diese gelegentlich in Anspruch nehmen können.
Für mich rätselhaft dabei:
Wie konnte diese (wie auch immer geartete?!) "Beratung" zu der Erkenntnis kommen, es habe eine "verbindliche Annahme" der Buchung bestanden - ohne analog auf Erfüllung zu bestehen? (Was eben Recht gewesen wäre??)Zuletzt: Wie hast du von der Entscheidung Storno von Neckermann erfahren, eine augenscheinliche Kulanz bezüglich der Stornokosten als großzügiges Angebot anzunehmen?
Der Hintergrund meiner Nachfrage ist die teils wahrlich abenteuerliche Kommunikation in der Angelegenheit seitens deines Reisebüros sowie etliche Fragezeichen, die sich für mich aus den zweifelhaften rechtlichen Schlussfolgerungen ergeben ...
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Sibbie:
Die Geschichte hat ein Ende.....Eben kam die Nachricht, dass Neckermann kostenlos storniert, ohne weiteren Kommentar ( welche Reise auch immer ).......die verlieren also lieber die gesamte Buchung anstatt uns entgegen zu kommen.
Schön, so bekommen wir unser Geld zurück - aber dafür fällt der langgeplante Urlaub
ins Wasser und wir sitzen zu Haus.....Hast du das schriftlich bestätigt bekommen oder nur telefonisch vom Reisebüro? Nicht das am Ende die dicke Rechnung kommt , weil keiner von nichts etwas gewusst haben will
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Thema Stornogebühr....also wir haben die "allgemeinen Geschäftbedingungen" von Neck vorliegen, sind dieselben wie im Katalog - darin steht bei storno bis 30Tage vor Abflug 10% und danach staffelt sich das bis 75% und ab dem 3. Tag vor Reiseantritt dann volle Kosten.
Wegen der Optionsbuchung, ja es gab einen Schriftverkehr per Mail, das war immer die Fernreisen-Zentrale bei Neck....
Die Rechtsberatung hat innerhalb dieser Reisebürokette stattgefunden, da Neck ja auch seinen Stornokosten bestand. Ja, es hätte uns wohl mehr zugestanden als "keine Stornokosten", aber das hätte einen Anwalt bedeutet und dass wir selbst dagegen vorgehen - das war uns eindeutig zuviel. Wer weiß was dabei rausgekommen wäre....und letztendlich gibt es gerade bei solchen Streitigkeiten doch meißt einen "Kompromiss". Auch wollten wir natürlich schnellstmöglich unser Geld wieder bekommen und evt. noch eine andere Reise zu finden....
Es scheint auch immernoch ein merkwürdiges und ein größeres Problem zu sein dieses Hotel mit Familie zu buchen. Wir haben nun über einen anderen Veranstalter buchen wollen und wieder das Gleiche : Familienzimmer geht nur mit 2 Kindern über 6 Jahre und wir als Familie mit kleinen Kindern sollen ein Superior buchen ( was ja laut Hotel garnicht geht ).....beim 3. Anbieter wieder so. Nun sind wir noch aucf der Suche nach einem anderen Hotel in dieser Preisklasse, welches eine Familie mit 2 Kindern überhaupt nimmt ( scheint auf Mauritius ein Problem zu sein ).....
Und ja, das Geld ist wieder zurück....