USA 2014, Roadtrip Westküste
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Hi Frogga, Susanne und Treets,
was hat euch denn nicht gefallen in LA? Dass es dreckig ist und die Highways voller Stau, ist Fakt.Aber wie gefiel euch der morbide Charme um Manns Chinese Theater und Madame Tussauds dort, der Walk of Fame und die vielen Lookalikes, das Dolby Center und das Hardrock-Cafe? Oder der Trubel auf dem Santa Monica Pier? Die Straßenkünstler und seltsamen Gestalten am Venice Beach?
Oder hat euch die Queen Mary, das historische Kreuzfahrtschiff, enttäuscht samt dem russischen Scorpion-U-Boot? Oder habt ihr in Long Beach beim Whale Watching zu wenige Wale gesehen? Oder war euch das Schlachtschiff Iowa noch zu klein? War euch das Space Shuttle Endeavour im California Science Center zu technisch?
Blubberte bei dem Naturwunder La Brea Tar Pits zu wenig Rohöl mitten in der Stadt aus den Teerlöchern? Und das Kunstmuseum nebenan zu unergiebig? Gab es in den Ontario Mills unter den mehr als 200 Läden nicht euren Lieblings-Shop? Und beim Getty Center (Eintritt frei) hat euch die Parkgebühr genervt?
War Disneyland zu voll? Die Universal Studios nicht spektakulär genug? Im Six Flags gab es zu wenig Achterbahnen und in Knotts Berry Farm nichts für Kinder? Die exklusiven Läden am Rodeo Drive fandet ihr zu teuer, die Buden an der Olvera Street zu billig? Chinatown zu chinesisch? Die Korean Bell of Friendshipp zu koreanisch? Und das benachbarte Artillerie-Fort war geschlossen? Und der Ventura Boulevard zu kurz?
Ich gebe mal meine Top 3 Enttäuschungen von LA bekannt:
Beverly Hills (nur Hecken und Mauern)
Mailbu (überwiegend Privatstrände und Privatstraßen)
Suche nach einem Zugang zum Hollywood-Sign (reine Zeitverschwendung)Und was hat euch maximal enttäuscht in Los Angeles?
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Ich bin zwar bei der Anfrage nicht gelistet
- aber ich sag trotzdem was:
Wir waren zwei Mal in LA und ich war beim ersten Mal sehr überrascht, denn man stellt sich diese Stadt so vor, wie's eigentlich nur in der Gegend des Walk of Fame, dem Rodeo Drive oder Beverly Hills aussieht. Die Stadt hat aber viele Facetten. So ist das drumherum oft eher sehr gewöhnlich, teilweise schäbig. Trotzdem hat sie ihren eigenen Flair.
Sehr gut gefallen hat mir u.a. der Griffith Park mit dem Observatorium und die Universal Studios. Natürlich auch das Dolby Theater, das Hardrock-Cafe und der Strand von Santa Monica.Sehenswert ist diese Stadt allemal.
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Ich kann mich Anita nur anschließen. Während unserer ersten beiden USA Reisen in der Region haben wir auch L.A. angesehen. Beim 1. Mal noch länger, da wir auch die Parks mitgenommen haben. Unsere Jungs waren damals begeistert.
Zwei Jahre später haben wir eine Art Kurzprogramm gemacht und sind die Hotspots abgefahren. 2011 war es dann eigentlich nicht geplant, wir haben dem Wunsch unseres inzwiscen erw. Sohnes entsprochen und L.A. nochmal als Tagestour besucht.
Und bei dem Treffen muss ich gestehen, hat mich L.A. sehr enttäuscht. Ich fand den Bereich am Venice Beach (dort wollte unser Sohn unbedingt hin) total runter gekommen und hatte nichts mehr mit den Jahren davor zu tun.
Der Punkt am Observatorium haben wir allerdings zum 1. Mal besucht und da fand ich schon den Blick auf "die große Stadt der Engel" beeindruckend.
Ich denke auch, beim 1. Besuch in der Region gehört L.A. einfach dazu. Dann wird man sehen wie es einem selbst gefällt und macht sich ein eigenes Bild und wie mit vielen Dingen im Leben ist es so.... der Eine liebt es - der Andere liebt es halt nicht
LG -
Antwort an Gunnar,
wir waren nur bei unserem ersten USA-Besuch 1991 in Los Angeles und waren
dermaßen enttäuscht und entsetzt von dieser Stadt, daß dieser Besuch für unser
Leben reichen sollte.
Auf dem Weg vom Observatorium zu unserem Motel haben wir 3 Verhaftungen gesehen,
die Wand, die man aus dem TV kennt, auf der die Berühmtheiten aufgemalt sind,
haben wir nach langem Suchen in einer Straße gefunden, in der wir noch nicht mal
aussteigen wollten.
Die Punkte Beverly Hills hast Du ja schon aufgeschrieben.
Wir hatten uns z.B. auf die Star-Sternchen gefreut, besonders auf den von John Wayne,
jedoch lag da ein -hoffentlich - Hundehaufen drin.
Universal Studios war gut, aber deswegen würden wir nicht nochmal hinfahren,
das kann man auch bei einem Besuch in Florida besuchen.Wir haben die Stadt als Moloch und dreckig in Erinnerung und werden ihr auch keine 2. Chance geben.
Da fahren wir lieber nach Las Vegas
Treets
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Definitiv, Los Angeles ist ein Moloch, ein dreckiger Riesen-Flatschen in der Landschaft und noch dazu voller Autos.
Und am Walk of Fame fand ich es auch krass, dass auf den Sternen Penner lagen... (Hundehaufen...
) . Das hat sich inzwischen aber etwas gebessert. Die Gegend wurde durch Madame Tussauds und das Hardrock Cafe deutlich aufgewertet.Was mich an den Äußerungen der User hier immer wieder stört ist, dass einige B-Ziele wie Beverly Hills, Mulholland Drive und Mailbu genannt werden, von denen man zurecht enttäuscht sein kann. Gleichzeitig werden die spektakulären Attraktionen, die es nur in LA gibt, verschwiegen bzw. sind den Usern gar nicht bekannt. Ich fahre nicht nach LA, weil es eine geile Stadt ist wie Florenz, sondern weil es dort einmalige und hammermäßige Attraktionen zu Hauf gibt. Und das wird niemand ernsthaft abstreiten können.
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Hallo wir planen unsere USA Reise sind uns aber nicht sicher wieviel Tage
wir für folgende Städte einplanen sollten.
Wir wollen von San-Francisco über Los Angeles und Las Vegas weiter
bis nach San Antonio dafür haben ca. 16 Tage Zeit. Meine Frage wäre wieviel Zeit
sollten wir für alle 3 Städte mit Fahrten einplanen sodas wir noch ca. 2 - 3 Tage
in San Antonio haben.
Vielen DAnk -
Hallo und Willkommen im Forum,
es kommt natürlich immer drauf an was euch interessiert z.B. S.F. dort kann man in der Stadt vieles in 2 Tagen sehen, kann aber auch noch mind. 2 Tage länger bleiben um sich auch das Umland wie den Muir Wood N.P. und auch Point Reys ansehen und die Küste hoch fahren.
Ich würde als groben Plan sagen
2 Ü somit 3 Tage S.F.
1 Ü auf dem Highway 1 auf dem Weg nach S.F. (gehen aber auch 2 Ü)
2 ü L.A.
und 2 Ü Las Vegas
Dann noch Zeit für einige Parks wie Grand Canyon auch mind. 1 Ü besser 2 Ü
LG
Bine -
Das ist ja eine ambitionierte Route bis nach San Antonio! Als Minimum für die von dir genannten Städte sehe ich 2 volle Tage. Das "Problem" an der Sache ist nur, dass San Antonio auch sehr sehenswert ist und ich dafür auch mindestens 2 volle Tage veranschlagen würde (du schreibst ja selbst 2 - 3 Tage). Mit 16 Tagen würde ich da niemals hinkommen.
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Hallo ihr Lieben,
eine Freundin und ich möchten gerne einen vierwöchigen-Roadtrip an der Westküste entlang machen. Wir haben das alles ziemlich spontan entschieden und darum noch nicht wirklich viel geplant. Bisher sieht unser Plan so aus:
4-7.2. Ankunft in Los Angeles
8.2. Abfahrt nach Anaheim, Disneyland, Abends Weiterfahrt nach
Santa Barbara oder Santa Cruz mit Übernachtung
9.3. Santa Barbara angucken, mittags losfahren nach San Francisco, Zwischenstation in Big Sur KalifornienAbends Ankunft in San Francisco
10.3.-14.3. San Francisco
15.3. Abfahrt nach Portland. Die Strecke ist zu lang für einen Tag, darum würden wir irgendwo eine Zwischenstation machen, wissen aber noch nicht wo.16.3.-18.3. Ankunft in Portland
19.3. Abfahrt nach Seatlle
19.3.-22.3. Seatlle angucken. Dann übers Inland zurückfahren, aber da fehlen uns noch Stationen + ich weiß nicht, wie es um diese Zeit mit dem Wetter aussieht. Wir wollen auf gar keinen Fall mit dem mietwagen auf stark vereisten Straßen fahren.
Evtl. zwischenstation Salt Lake City (oder ist das zu weit im Inland)25.3. Gran Canon
26.3. 27.3.Las Vegas
28.3.-29.3. Palm Springs
30.3. -2.3. San Diego3.3 - 4.3.Los Angeles
Abflug!Wir würden sehr gerne bis hoch nach Seatlle fahren, aber bei der Strecke zurück habe ich keine Ahnung wie man am besten fährt/ wo die schönsten Stationen sind.
Ist der Plan zu ambitioniert?
Es wäre super, wenn uns jemand einen Tipp geben kann!
Vielen Dank im voraus! -
Hallo!
Ums kurz zu machen: ja, das ist viel zu ambitioniert.
Ihr reist im Februar (zwischendurch ist dir in der Auflistung mal der März reingerutscht), das ist für die Küste in Kalifornien, Oregon und Washington keine gute Reisezeit. Wenn ihr Pech habt, habt ihr nur Nebel und Regen.
Konzentriert euch auf die südlicheren Gefilde: Südkalifornien, Arizona, New Mexico. Da könnte man eine schöne Tour machen. Im Februar ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ihr am Grand Canyon Schnee habt.
Ich würde diese Orte anfahren: LA, San Diego, Joshua Tree Nationalpark, Death Valley (tolle Reisezeit dafür!), Las Vegas, Valley of Fire, Tucson (Saguaro NP), Organ Pipe, Anza Borrego State Park (wenn die Blumen schon blühen ist das toll).
Bedenkt aber, dass die Tag im Februar noch kurz sind. Entsprechend würde ich keine allzu langen Fahrstrecken einbauen.
Die Küstentour mit San Francisco, Oregon, Washington ist für mich eine, für die man alleine locker 3 Wochen braucht, es gibt sehr viel zu sehen. Außerdem sollte man eine solche Tour eher im Sommer machen. Salt Lake City passt in keine der beiden Touren, ist aber auch sehr langweilig. Muss man meiner Meinung nach nicht besucht haben.
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Hey!
Also erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort! Bin ganz begeistert, ist nämlich das erste Mal, dass ich etwas in ein Forum gespostet hab.
Hab schon geahnt, dass der Plan ein ganz klein bisschen zu ambitioniert ist, aber es gibt einfach soo viel zu sehen!
Also die Tipps klingen super, wir würden trotzdem gerne zumindest nach San Francisco um noch eine Stadt mehr zu sehen. Denkst du das geht? Und können wir von dort durch das Inland direkt ins Death-Valely.Vielen Dank nochmal!
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Hallo,
ich hatte das Wichtigste vergessen: Willkommen hier im Forum!
Ich habe in San Francisco mal 2 1/2 Monate am Stück verbracht und war im März/April da. Beim Wetter war so ziemlich alles dabei, von Regen und Nebelsuppe 1 Woche am Stück bis hin zu strahlendem Sonnenschein und 25 Grad. Es ist halt riskant so früh im Jahr.
Wenn es unbedingt San Francisco sein soll, überleg dir, ob ein Flug von LA dorthin nicht mehr Sinn macht. Du kannst natürlich auch den Highway 1 an der Küste entlang fahren, aber auch hier hast du das Wetter als Risikofaktor. Für die Fahrt wären 1 - 2 Nächte unterwegs (z. B. San Simeon, Morro Bay, Monterey) sinnvoll.
Wenn du danach Richtung Las Vegas willst, wird es etwas kompliziert mit dem Auto, da die Pässe über die Sierra Nevada alle im Winter geschlossen sind. Du müsstest dann über Freso bzw. Bakersfield fahren und die Strecke ist relativ unattraktiv.
Eventuell wäre es dann sinnvoll auch von San Francisco nach Las Vegas zu fliegen und von dort aus dann das Death Valley zu besuchen.
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Hi Schapte,
ich schließe mich dem Rat von MsCrumple an: Bleibt lieber im Süden, fahrt nicht über die Berge und verzichtet auf Big Sur und San Francisco. Das ist zwar hart, aber im Februar ist stundenweise sogar die große Autobahn I 80 von Reno nach San Francisco gesperrt. Wenn San Francisco unbedingt dabei sein soll, würde ich die Autobahn I 5 von LA aus nehmen (und dann am besten auch wieder so zurück. Oder - wenn das Wetter schön ist - mit Zwischenübernachtung in Pismo Beach über den Highway 1 zurück nach LA).Ihr werdet in den höher gelegenen Nationalparks wie Bryce und Grand Canyon schon genug Probleme mit verschneiten Straßen haben.
Nach Santa Barbara kommt ihr bequem von LA aus. Kleiner Tipp am Rande: Wechselt nicht das Hotel von Los Angeles nach Anaheim, um Disneyland zu besuchen. Ich bin immer von meinem Hotel z.B. in der Gegend um LAX, in Norwalk oder Monterey Park (alles Orteile des Großraums LA) zu Disneyland gefahren. Kein Problem.
Ihr habt lange Zeit. Da muss dann auch was passieren.
Vielleicht wäre diese Tour ganz schön:Los Angeles
San Diego
Joshua Tree
Tucson (Ausflugs- und Hoteltipps auf meinem Profil)
Grand Canyon (Tusayan)
Page (Antelope Canyon, Horseshoe Bend)
Monument Valley
Moab (Arches NP, Canyonlands) Hier Tipps zu Arches im Winter:
www.nps.gov/arch/planyourvisit/winter.htm
Bryce NP Hier ein Link "Bryce im Winter" mit Straßentipps: www.nps.gov/brca/planyourvisit/winter.htm
Las Vegas
Death Valley
Los AngelesIch war da fast überall schon, aber nicht im Winter. Es sind einige Pässe dabei, die aber nicht schwieriger als eine Bundesstraße im Harz sind. Ich hoffe nur, dass die alle offen sind. Ggf. müsst ihr vor Ort flexibel reagieren. Zu sehen gibt es genug.
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Danke euch beiden. Dass es so schwierig ist nach San Francisco zu reisen ist schon Mal gut zu wissen. Mit dem Mietwagen muss man das Risiko ja nicht unbedingt eingehen.
Vielen Dank für die Tipps
, ich werd mir gleich Mal die einzelnen Stationen der vorgeschlagenen Route angucken! -
Hallo,
ich finde, man kann San Francisco ruhig einbauen. In Kalifornien und speziell in der Gegend um San Francisco kann man sich nie auf das Wetter verlassen - es kann einem also zu jeder Jahreszeit passieren, dass man nur durch Nebel fährt. Ich würde einfach spontan entscheiden - wenn das Wetter gut ist, an der Küste entlang und Big Sur unbedingt mitnehmen, und wenn das Wetter nicht mitspielt, nimmt man eben die I-5 nach San Francisco. Ihr fahrt im März, richtig? Ganz am Anfang schreibst du von Februar, aber danach immer von März. Da wird man an der kalifornischen Küste keine eisigen Bedingungen vorfinden (die gibt es sowieso seltenst), insofern steht einer Fahrt nach San Francisco aus meiner Sicht nichts entgegen. Mit Glück habt ihr 28 Grad, mit Pech 12. Im Süden ist das Wetter tendentiell deutlich wärmer und schöner als im Norden, aber es kann überall schön und überall nass und kühl sein.
Ansonsten gefällt mir die Tour, die Gunnar vorgeschlagen hat, gut. Weiter in den Norden würde ich zu der Jahreszeit auch nicht fahren, sondern mir lieber für einen gesonderten (Sommer-)Urlaub sparen.
Viele Grüße
Jilly -
Was man auch gut machen kann, ist der Apache Trail in der Nähe von Phoenix. Für mich eine der schönsten Strecken im Südwesten. Hier mein Fotoalbum dazu, dann kannst du ja gucken, ob dich das interessiert: flic.kr/s/aHsjQwCm56
Bedenken solltest du, dass die Strecke teilweise unasphaltiert ist,d.h. mit einem Mietwagen besteht kein Versicherungsschutz. Die Strecke ist einfach zu fahren, sogar normale Pkw und Wohnmobile fahren daher.
Bryce, Grand Canyon, Page und Moab würde ich nicht fest einplanen, sondern eher spontan gucken, ob das Wetter mitspielt. Die Höhenlage ist nicht zu unterschätzen und im Februar / März kann es natürlich auch noch schneien und Mietwagen waren oft nur Sommerreifen bzw. maximal Allwetterreifen drauf.
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Wow, tolle Fotos MsCrumplebutton (..auch wenn es jetzt ja nicht für mich interessant ist, habe ich gerne reingeschaut) Im Nachhinein hatte ich gesehen, dass wir den Apache Trail hätten von Phoenix machen können als wir 2011 dort waren. Aberwie schreiben wir hier immer so gerne, macht nicht so viel...alles geht nunmal nicht

LG
Bine -
Danke Bine! Ja, die eigentliche Kunst bei der Reiseplanung ist, sich zu entscheiden, was man nicht mit reinpackt. Das hat mich auch schon so manchen Nerv gekostet ...
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Danke für die vielen Tipps.
@Jilly: wir fahren im Februar, aber ich hab mittlerweile auch rausgefunden, dass nicht alle Straßen von L.A. nach San Francisco gesperrt sind, darum möchten wir das gerne mitnehmen.
@MsCrumplebutton und Gunnar1234: danke für die Vorschläge, wir werden auf jeden Falls so viele Reiseziele wie möglich mitnehmen. Auch wenn da tatäschlich die Qual der Wahl besteht...