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Ich plane gerade meinen Kenya Urlaub und ich muss sagen mich schreckt es allmählich schon.
Diese Aussage: kann überall passieren, sag ich mir nun schon beinahe wöchentlich.
Natürlich würde ich,wenn ich schon gebucht hätte, den Urlaub trotzdem nicht verfallen lassen.Weiss vielleicht jemand, was passiert wenn man Flüge,Hotel,Safari u.s.w. einzeln bucht und es zu einer Reisewarnung kommen sollte, ob man dann von der Airline Ersatz bekommt???
Bei einer Pauschalreise mit Leertagen in einem Reisebüro ist das ja so.
l.g. -
Capuceto, lass dich nicht abschrecken bitte. Es ist natürlich richtig das es überall passieren kann. In der Regel ist es so das der Tourist in seinen Hotel ist , auf Safari geht und wieder im Hotel ist. Dort gibt es reichlich Askaris ( Sicherheitspersonal).
Wenn man sich an die Regeln hällt , wie kein Schmuck und den europäischen Reichtum nicht zur Schau stellt, wird keinen was passieren.
Der Schweizer der umgebracht wurde war in merkwürdigen Kreisen unterwegs, man weiß nie was da noch passiert ist vorher.
Ich fliege am Donnerstag nach Kenya und werde mich frei bewegen auch alleine. Angst habe ich keine.
Leider kann ich dir deine Frage nicht beantworten , schau doch da mal bei den Rechtlichen Fragen hier bei HC.
LG Jasmin
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Capuceto, da muss ich Mayfieldfalls recht geben bezüglich der Sicherheitslage- es ist nicht so, dass Du bei jedem Schritt um Dein Leben fürchten musst.
Wir gehen auch (tagsüber) raus aus dem Hotel und bummeln, und da steht nicht zu befürchten, dass etwas passiert. Sollten wir wirklich einmal überfallen werden, dann können die Diebe alles haben. Mein Leben würde ich für Handy und etwas Geld nicht riskieren.Also mit den normalen Verhaltensmaßregeln ist es zur Zeit in Kenia nicht gefährlicher als in Thailand, New York oder Berlin.
In Berlin - las ich gerade heute morgen - finden pro Tag 7 (!!!) Messerangriffe statt.Deswegen fahren wir trotzdem hin. Nur - man sollte wissen, was vor Ort passiert.
Der Schweizer wurde laut Presse allerdings nicht wegen merkwürdigen Kreisen umgebracht, also soviel Respekt sollte man dem Toten schon erweisen. Es ging wohl eher darum, dass er sich dem Diebstahl widersetzen wollte.
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Na ja.....
Woher weisst du, daß der Schweizer sich in merkwürdigen Kreisen aufgehalten hat??
Ich denke, man geht einfach mal so zum Supermarkt um was zu besorgen und schon ist es passiert.
Passiert natürlich wo anders auch aber irgendwie häuft es sich jetzt schon in Kenia und die Gefahr zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, steigt.
Natürlich nehme ich keine Wertgegenstände auf Urlaub mit, aber eine Handy und ein bisschen Bargeld hat jeder dabei, oder??vielleicht meldet sich ja noch jemand, der weiss wie das mit den Flügen (selber gebucht ) ist, sonst werde ich versuchen, das herauszufinden.
l.g.
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Ich weiß es weil ich jeden Tag in Kontakt mit Kenya stehe....
Mach dir nicht solche Gedanken.
Flieg nach Kenya und genieße den Urlaub.
Natürlich hat man immer ein bisschen Geld dabei und ein Handy, das habe ich auch.
Ich wünsch dir einen tollen Urlaub.
Ich freu mich drauf und kann es kaum erwarten bis es losgeht.
LG Jasmin
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Ich muss mayfieldfalls etwas widersprechen, sie sieht es oft etwas rosarot (wir hatten da schon einmal einen Disput, bei dem ich die Lage besser einschätzen konnte, da ich vor Ort war) .
Egal ob der Schweizer in zweifelhaften Kreisen unterwegs gewesen sein soll (ich erlaube mir hier kein Urteil, da ich ihn nicht kannte), Fakt ist, dass sich in der letzten Zeit, besonders seit Beginn der Regierung Kenyattas die Anzahl der Überfälle (auch auf weiße Residents) häufen. Dies ist auch bedingt durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer, was zur Folge hat, dass die Armen immer ärmer werden und die Korruption wird auch immer schlimmer.
Auch wir haben uns (sogar in der Zeit von Westgate, auch abends mit Taxi) frei außerhalb der Hotels bewegt, aber diesmal hatten wir erstmals ein ungutes Gefühl. Es waren auch kaum noch weiße Touristen unterwegs. Aber als normaler Tourist ist man, wie schon gesagt, im Hotel und auf Safari. Wobei ichKenia bzgl. Sicherheit nie auf eine Stufe mit Berlin stellen würde, da ist schon die Polizei zu korrupt und hält vor allem bei Touristen die Hände auf. Der Überfall auf den Mpesa-Shop in Ukunda fand in der Nähe der Polizeistation statt, das sagt eigentlich alles.
Bzgl. der Rechte bei Reisewarnungen, googel doch einfach mal, es gibt da genug Links.
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Hallo,
Na ja, wir wollen nämlich erstmals an die Südküste und überlegen ein Quartier nur mit Frühstück zu buchen. Diani Marine Villages, wo es ganz in der Nähe Restaurants und Bars gibt wo sich angeblich auch viele Touristen aufhalten und wir haben 3 Jugendliche dabei, die wir auch nicht auf Schritt und dritt bewachen wollen.
Vielleicht sollten wir doch besser ein Hotel nehmen mit VP oder AI damit wir uns sicherer fühlen.l.g.
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Cora, ich wollte Kenia nicht auf die gleiche Stufe wie Berlin stellen sondern nur aufzeigen, dass wir hier die Schlagzeilen herauspicken.
Ansonsten gehe ich mit Dir konform.Kontakte nach Kenia haben wir alle, denke ich - und lesen auch täglich News darüber. Trotzdem weiß keiner momentan so genau, was alles dahintersteht.
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Jambo,
also für Kenia gibt es genauso Regeln wie für andere Länder auch. Sicherlich ist Kenia gefährlicher geworden, aber in Italien ist die Gefahr ausgeraubt zu werden auch beträchtlich. Ich finde, man sollte auch die Kirche im Dorfe lassen. jemand, der neu in Kenia ist, wird ja keinen Unterschied merken. Und auf der Hauptstraße stehen nach wie vor sehr sehr viele Sicherheitsleute.
Man sollte seinen Reichtum nicht zur Schau stellen. Eine Digitalkamera geht noch, aber bitte nicht die gesamte Fotoausrüstung. Genauso sollte der Verlobungsring zu hause bleiben, wegen des Eherings wird man aber whl eher nicht überfallen werden. Erst recht nicht am Tage, wenn man sich entlag der Hauptstraße oder am Strand bewegt.
Ich habe sogar schon erlebt, dass der Kenianer ehrlicher als der Deutsche sein kann. Insofern...
Was eben nicht geht, sind nächtliche Ausflüge zu Fuss oder mit dem Matatu. Da sollte schon ein Taxi herhalten.
@capuceto: Zu den Restaurants in der Umgebung. Direkt neben an befindet sich das Fortythieves, außerdem das Ali Barbours. Beide befinden sich auch in den Reisetipps und haben einen hervorragenden Ruf. Daher wurde dir gesagt, dass du dort essen kannst. Das Sands ist nicht sehr weit entfernt, dort kann man auch abends essen gehen. Soll hervorragend sein.
Deine Jugendlichen können sich dort frei bewegen. So ein großes Thema ist das nicht. Nur bitte nicht alleine in die "Seitenstraßen" gehen, d.h. in dem Fall landeinwärts. Wobei, wenn man nichts hat, hat man nichts.

Zum Flug:
Wenn du im Bausteinprinzip buchst, kannst du trotzdem stornieren. Du benötigst eine normale Reiseversicherung, die den Gesamtwert abdeckt. Sprich Hotel, Flug und Safari. Die kannst du auch im Reisebüro einfach so abschließen.Gruss
Gregor -
@mayfieldfalls, na dann ist ja alles bestens.
Matatus fahren vermeiden wir immer, vor allem wegen der Fahrweise. -
Jambo,
kurzer Bericht von der Front.
MBA Ukunda Diani alles so wie vor einem Jahr, keine Polizeipräsenz etc.
Schweizer wurde erschossen weil er sein Geld nicht rausrücken wollte und seinen Hund auf die Banditen gehetzt hatte, war aber nur ne Fußhupe. Er war in Ukunda/Diani bekannt suchte in den Bars gern mal Streit.
Wie dämlich muß man sein, wenn man ne Knarre vor der Nase hat so was abzuziehen.Tip: ich habe immer in der selben Tasche 50 Dollar für solche Fälle, diese ohne an irgendewas anderes zu denken hingeben und wichtig dabei den Banditen wenn möglich nicht ansehen. Ruhe ausstrahlen, nicht hektisch werden, keine hektischen Bewegungen machen.
In Diani geht alles seinen gewohnten Gang, die Beach Boys nerven, jeder versucht ein Geschäft zu machen.
kurz noch zum Thema Matatus. Ich nutze sie seit 6 Jahren, sicher fahren einige chaotisch, aber in Kenia gilt desto mehr der Spruch zur falschen Zeit am falschem Ort.
Was nützt mir ein sicherer Fahrer und ein gutes Auto wenn mich ein LKW von der Straße schiebt.Gabi 2001 ( Franz )
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Schlimm genug, dass sich nach diesen Vorfällen die Polizei keine Präsenz zeigt. Es wurde ja nicht nur der Schweizer Tourist erschossen, ein Geschäftsmann wurde verletzt und kurz zuvor ein MPESA-Shop neben der Polizei ausgeraubt und ein Angestellter erschossen,
Aber die Polizei ist ja auch eher mit dem Abkassieren von anderen Weißen beschäftigt. Oder mit anderen Sachen ?
www.welt.de/politik/ausland/article121295360/Rasen-schneiden-als-Strafe-fuer-Vergewaltiger.htmlWie kann man sich so über den Toten äußern ? Der Überfall hat doch nichts mit irgendwelchen Verhaltensweisen zu tun ?
Ich habe nach xx.Urlauben noch nie ein Matatu erlebt, dass nicht chaotisch fuhr, auch wenn wir oft mit dem Taxi unterwegs waren, musste unser Fahrer sehr oft Matatus ausweichen.
In Kenia ist die Wahrscheinlichkeit , dass man sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufhält, sehr groß und wird immer größer, vor allem als Weißer außerhalb der Hotelanlagen.
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Zitat: Wie kann man sich so über den Toten äußern ? Der Überfall hat doch nichts mit irgendwelchen Verhaltensweisen zu tun ?
Der Überfall nicht, aber die Verhaltensweise schon, Helden haben nun mal bei Überfällen schlechte Karten, das gilt bei einem Banküberfall in Deutschland oder eben bei einem Raubüberfall in Kenia oder anderswo auf der Welt.
Obwohl ich schon sehr viele arme Länder bereist habe ist mir so eine Situation bis jetzt glücklicherweise noch nicht passiert, falls aber mal der Fall eintritt werde ich mich genau so verhalten wie beschrieben. Nichts anderes wollte ich den vielen Neulingen rüberbringen.
Gabi 2001 ( Franz )
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ich gebe Dir vollkommen recht bzgl. der Reaktion bei einem Überfall, es ist besser alles rauszurücken ohne Widerstand. Hier wurde auch schon geschrieben, dass der Schweizer in zweifelhaften Kreisen unterwegs war, alle reden, keiner war dabei. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass man in Kenia in einen Raubüberfall abends außerhalb der gesicherten Hotelanlagengerät gerät wohl nicht vergleichbar mit Deutschland.
Es ist Fakt, dass man sich in Kenia abends außerhalb der Hotelanlagen schon mit einiger Vorsicht bewegen soll. Für den Pauschaltouristen dürfte es kein Problem sein, da er aber i.A. die Hotelanlage abends nicht verlässt.
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Ich bin gerade mal ein paar Tage hier an der Nordküste. Es sind kaum Touristen da die Hotels sind leer. Das macht sich auch bei den Kenyanern bemerkbar. Ich wurde auch darauf hingewiesen besser nicht im dunkeln raus zu gehen. Was ich sonst immer hier konnte. Auch als Frau alleine. Die Beachboys sind noch aufdringlicher als sonst...selbst wenn man mit Kenyanern unterwegs ist wird man angesprchen. Im Februar war es alles noch anders....auch auf der Strasse wird man oft angesprochen wegen Geld. Angst hab ich keine. Verhalte mich aber auch anders als sonst....
Aber ich muss auch sagen das die Kenyaner auf die Touristen warten das hört man aus der Unterhaltung heraus.
Na ja vielleicht kommen ja bald die Chinesen....
LG aus dem Norden Kenyas.
Jasmin -
Jambo,
die Chinesen sind schon da, die Camps in der Mara sind voll und die haben auch noch Glück, denn die Migration ist zurück, jede Menge Herden inm der Mara.
Auch an der Südküste wenig Touris, man merkt sehr deutlich die Not der Leute.
Gabi 2001 ( Franz )
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Nichts ist passiert an der Nordküste, es sind die Folgen von Westgate und speziell der steigenden Korruption, Hetze gegen die Weißen durch die neue Regierung, Sicherheitsprobleme, kombiniert mit der Erhöhung der Preise durch VAT. Letzteres hat besonders Auswirkungen auf die Armut. Und die Chinesen sind jetzt die besten Freunde von Kenyatta, Ruto und Co. Nur kommen sie kaum an der Küste und wenn, dann höchstens für 1-2 Tage - haben wir selber erlebt.
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Kenia befindet sich unter Kenyatta auf einem großen Holzweg. Die Reegierung setzt voll auf China, denn denen sind bekanntlich die Menschenrechte usw. egal. Nur vergessen beide Regierungen die kenyanische Bevölkerung. Kenyatta holt die Chinesen ins Land und die bauen Brücken, Straßen usw. Wir würden darunter investieren verstehen. Eine deutsche Firma baut mit den Einheimischen. Die Chinesen bauen aber mit Chinsen. Die karren ihre Leute nach Afrika, sacken die Gelder ein und das Volk hat nichts davon. Die Armut bleibt.
Äthiopien, Angola, Guinea - alle machen sie diesen Fehler. Die Schere geht noch weiter auseinander und irgendwann explodiert es. Das wird noch viele Jahre dauern, doch es wird passieren. Und dann geht dank dieser Kurzsichtigkeit und dem Egoismus ein Land vor die Hunde.Aber immerhin sehen es auch andere. Ich habe es mir also nicht eingebildet.
