Ferienfliegen im Umbruch? Zur Diskussion
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um festzustellen, dass sich der preis jahrelang nicht geändert hat, müsste man ja immer wieder zur selben zeit, vom selben flughafen zur selben destination fliegen.
ich weiß nicht, auf wie wenige prozent der urlauber das zutrifft.
zudem bin ich da auch bei @malini, dass ich bei einzelnen flügen , die ich in deisem jahr gebucht habe, schon gar nicht mehr wüsste, wass sie im einzelnen gekostet haben, und was ich im nachhinein noch kostenpflichtig dazu gebucht habe.ich könnte das nur über eine genaz bestimmte destination sagen, die ich öfter bereise. aber dann eben auch zu unterschiedlichen zeiten.
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Mir fällt es sehr schwer, überhaupt einzuschätzen, wie viele Nörgler und Nie-wieder-XY-Air Empörungs-Paxe es in Prozent gibt. Subjektiv scheinen es hier in HC eine nicht unbeachtliche Menge zu sein, aber das dürfte trügen, denn die meisten, die auch ohne Freicola und petrifizierten Gratisbrötchen und 15 kg Freigepäck zufrieden sind (oder bereitwillig Zusatzpakete buchen), schreiben hier vermutlich nichts.
Wenn die Aufschreiexperten unter ein bis 2 % liegen, dürfte es sich für die Airlines wohl kaum lohnen, jede Menge Geld in Transparenz Kampagnen zu stecken. Hat jemand da einen besseren Überblick als ich? -
Schau mal bei diversen Airlines auf Beförderungszahlen, such Dir die größten Foren aus in denen gemotzt wird, addiere eine gewisse "schweigende" Quote dazu...
...und Du bist noch immer im "Promille"-Bereich (wobei dieser in einigen Fällen durchaus doppeldeutig gesehen werden kann).
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Ja, bei manchen Beiträgen riecht man den Fusel regelrecht.

Gut, wenn die Zahl der Nörgler nur Tausendstel ausmacht, werden die Airlines und die RV wohl keinen Anlass sehen, irgendwelche Aufklärungskampagnen oder Transparenzorgien zu veranstalten. Dann gibt es ja eigentlich nichts zu diskutieren, oder sehe ich das falsch ? -
Ehrlich gesagt - wie transparent denn noch?
Aktuelle Website, Pressemitteilungen, Veröffentlichungen durch die freie Presse ... ich finde es sehr leicht, die gewünschten Informationen zu erlangen.
Im Übrigen hat das mit der Frequenz der Nutzung wenig zu tun - ich hab schon erlebt, dass es nach 2 Ferienwochen einen Tarifwechsel gegeben hat, ist mehr oder minder eine Frage des Zufalls.Zudem ist für mich das Erleben weniger für´s gleiche Geld zu erhalten wahrlich allgegenwärtig, und ich habe nicht die Erwartung, dass es bei der Fliegerei so ganz anders sein müsste. Ein tatsächlich gleicher Preis bei etwas weniger Leistung lässt mich annehmen, dass es mit Bemme eben teurer geworden wäre. Ich schmier mir eine und bin froh um eine "gefühlte Nichtverteuerung".
Letztlich schreibt hier auch kaum einer von seinem neundreißichfümmneunzich Schnapp, den er evlt. im Vergleich zu 229 Schleifen beim vorigen one-way Flug gemacht hat ... schade eigentlich.Mir geht´s mehr um die spezifischen Bestimmungen für Pauschalreisen mit einem Veranstalter. Wenn ich ein bisschen mehr bekomme von dem was mir ggf. wichtig ist, bin ich auch bereit etwas mehr dafür zu bezahlen - insbesondere, wenn die augenscheinlich preiswertere Variante am End dann doch teuerer gerät, weil ich sie entsprechend aufspecken muss. "Ich" ist hier Platzhalter für "den Pauschalreisekunden", der ich persönlich eher nicht bin ...
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Die "Promille" sind hier ausdrücklich (in beiden Richtungen) tatsächlich in den gesetzten Anführungszeichen zu sehen und stellen keine exakte Zahl dar. Die definitiv (soweit möglich) ermittelten Zahlen die ich kenne liegen einige Zeit zurück sind nicht mehr aktuell, waren aber nahezu lächerlich gering. Ich behaupte mal, daß dies trotz aktueller Maßnahmen z.B. zu Einsparungen noch immer nicht wirklich anders ist.
Selbstverständlich kann (und sollte) diskutiert werden. Ebenso selbstverständlich kann und sollte unternehmensseitig immer optimiert werden...nur sollte dabei (in beiderseitigem Interesse) das Areal "mit Kanonen auf Spatzen" tunlichst nicht betreten werden.
Ich warte noch immer auf konstruktive Vorschläge, wie denn Änderungen noch besser kommuniziert werden sollten/könnten, ohne eben einen Wahnsinns-Aufwand zu betreiben...welcher dann selbstredend auch in Kostenerhebungen einfließen würde.
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Gut, dann sollte ich mich aus der Diskussion auch ausklinken, ich bin einer der wahrscheinlich eher langweiligen RV-Bucher, die sich ein Hotel raus suchen, dazu den passenden Flughafen und eine genehme Flugzeit und dann das billigste Angebot ungeachtet des Veranstalters und der Airline wählen. Bei Kurz- und Mittelstrecke darf es dann auch gerne der Rasierersitz mit ohne Cola und Bemme sein. Gepäck ist auch egal, meine alte Military-Hose und mein Army-Parka haben Taschen ohne Ende

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Bei Pauschalreisen könnte man die entsprechenden Infos in der Buchungsmaske im Feld "Mitteilungen des Veranstalters" platzieren. Irgendwo habe ich mal gesehen, dass bei einem Flug mit Sunexpress auf die nicht inkludierte Verpflegung hingewiesen wurde, ist aber nicht die Regel. Und das Freigepäck habe ich noch nie irgendwo gesehen (außer bei den Airlines selbst).
Aber selbst wenn man diese Info vor der Buchung sehen würde: wenn sich dann plötzlich die Airline ändert, war es für die Katz.
Trotzdem halte ich die Information des Kunden für sehr wichtig. Denn die meisten Leute, die "Abzocke" usw. schreien, sind vor allem verärgert, dass sie plötzlich UNERWARTET mit zusätzlichen Kosten belastet werden.
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Die Mitteilungen des Veranstalters werden genauso wenig gelesen, wie andere Informationen zur Reise. Das Forum ist voll davon.
So hat z.B. auch noch immer fast niemand kapiert, dass die Flugverbindung in der Ausschreibung nicht zwingend die ist, die in der Reisebestätigung steht oder letzlich genutzt wird.
OBWOHL Holidaycheck schon vor dem Klick auf "Jetzt buchen" eine "Info zu den Flugzeiten" anbietet. -
Auch bei HC wird persönliche Beratung angeboten, gerade die weniger routinierten Bucher sollten davon Gebrauch machen. Daher mein Wunsch, bei solchen Gesprächen besondere Merkmale des Service auf dem Flug herauszuarbeiten.
Ich glaube tatächlich ebenfalls, dass Hinweise bei der Onlinebuchung selbst in 5cm großen Lettern geflissentlich übersehen würden.
Zudem ist es - u.a. aus den von mam64 erwähnten Gründen - recht schwierig, diese Details online zuverlässig zur Verfügung zu stellen.Nicht auszuschließen, dass auch bei akribischer Beratung der Reisende hinterher behauptet, er habe noch nie was von beispielsweise nur 15kg Freigewicht gehört ... aber das ist ein anderes Thema!

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Da ich bei der Buchung der letzten Reise - über HC / Flüge mit TUIfly - ausdrücklich darauf geachtet habe: Im Buchungsformular fand sich nichts zur Freigepäckhöhe.
In der unmittelbar nach der Buchung erhaltenen Reisebestätigung seitens HC wurde dann auf die 15 kg / auf keine Bordverpflegung hingewiesen. Plus das Angebot 5 kg zusätzlich + Bordverpflegung für 10 € nachzubuchen.
In der später vom RV erhaltenen Buchungsbestätigung / Rechnung waren diese Punkte ebenfalls erwähnt. -
Bei der letzten Pauschalreise mit Sunexpress war bei mir schon bei der Buchung, in der Bestätigung und auch den Reiseunterlagen zu lesen, dass es keine Verköstigung mehr gibt.
Ausserdem steht immer in den Bedingungen der Veranstalter, dass man sich doch bitte auf den Seiten der Fluggesellschaften über die Gepäckbestimmungen informieren soll. Ja, wenn einer dann meint, er wär ja so clever und ausserdem fliege er schon 30 Jahre zwei Mal jährlich in Urlaub, wüßte als Vielflieger somit, was Sache ist und dann rummault, da fehlt mir wirklich das Mitleid. Getränke und Snack an Bord kosten im Übrigen weniger als am Flughafen.
Die Menschen die es interessiert, lesen nach, egal wo es steht, die "anderen" lesen es nicht, selbst wenn sie dann bestätigen müssen, es gelesen zu haben.
Anschliessend kommen dann genau die Aufreger, dass ihnen das ja keiner gesagt habe... Wird sich selbst mit Blinkelichtern und Sirenengeheul nicht ändern. -
Also alles so lassen, wie es jetzt ist?
Auch wenn der Vergleich hinkt: dann kann man sich ja bei den Hotelbeschreibungen bei der Verpflegungsleistung auf ein einfaches "All inclusive" beschränken, der interessierte Urlauber kann sich ja anderweitig über den genauen Inhalt des Angebots informieren.
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"Ausserdem steht immer in den Bedingungen der Veranstalter, dass man sich doch bitte auf den Seiten der Fluggesellschaften über die Gepäckbestimmungen informieren soll."
Dann weiß man aber bei TUIFly immer noch nicht, wieviel Freigepäck man hat, man kennt ja den Tarif nicht, den der Veranstalter gebucht hat.
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@Roland
Was das Lesen betrifft: Vor dem letzten Buchungsklick muss das Häkchen zu den AGB gesetzt werden - "hab sie gelesen, akzeptiere sie".
Werden sie tatsächlich von allen gelesen ? Zumindest die Passagen zur Stornierung, Umbuchung, usw. ?
Und die "Infos zu den Flügen"... hat aber @Mam schon erwähnt. -
Öhm, der geneigte Urlauber kann sich vor jeder Reise sowohl über die Verpflegungsleistungen, alsauch über die "Konditionen" seines Fluges informieren...er muß nur wollen - auf dem silbernen Serviertablett bekommt er es in einigen Fällen natürlich nicht!
Aber ich frage auch hier mal höflich nach:
Der geneigte Verbraucher liest selbst beim Kauf eines Teebeutels "354487567645" Test- und Erfahrungsberichte, sowie zusätzlich mindestens die Auflistung der Inhaltsstoffe......bei etwas eher hochpreisigerem wie einem Flug/einer Reise verweigert er dies aber in nicht geringer Anzahl in schöner Regelmäßigkeit.
Sorry, aber diese Leute "müssen dann auch einfach mal Erfahrungen sammeln" und sich anschließend auch den Satz "hättest Du mal gelesen" gefallen lassen!
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Es geht doch nicht darum, ob oder wie viele Leute die bereitgestellten Infos in der Buchungsmakse lesen oder nicht. Sondern darum, dass auch dem aufmerksamen Leser einige Infos nicht zur Verfügung stehen. Ich halte es für inakzeptabel, dass man beim Veranstalter nachfragen soll, welchen Tarif er bei den jeweiligen Airlines gebucht hat.
An die Genauigkeit einer Beschreibung der Leistungen eines Hotels (incl. Verpflgung) werden "hohe" Anforderungen gestellt, warum nicht auch bei Flügen?