Luftraumsicherheit Irak/Iran (Flug nach Dubai/Malediven)
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Was ist denn mit der südlichen Ägäis. Dort besteht ja auch erhöhte Kollisionsgefahr durch türkische und griechische Militärmaschinen, die dort vermehrt auftreten und auch schon mal einer zivilen Maschine ziemlich nahe kommen können. War wohl 2006 schon mal ein Thema in den Medien.
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Da wird ein Wikibeitrag zitiert, in dem es um ein Jahr geht, in dem die Kriegswaffen lange nicht so fortschrittlich waren wie heute und um eine aufgelöste Terrororganisation. Ist schon Recht, man KANN so argumentieren, aber trotzdem ist das Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ich gebe euch ja Recht, dass man sich nicht zu viele Gedanken machen darf, sonst dürfte man nirgendwo mehr hingehen, weder mit Flugzeug noch anderen Verkehrsmitteln, aber trotzdem mal nachzufragen, ob die Strecke des TO aktuell gefährdet ist, darf doch trotzdem erlaubt sein, ohne einen Haufen Zynismus nach sich zu ziehen. Evtl. gibt es Leute, die die Antwort darauf tatsächlich interessiert.

Ist auch nciht böse gemeint, mir ist nur aufgefallen, dass in diesem Forum in letzter Zeit vermehrt so viele abschätzige Antworten in den Threads kommen. Zur reinen Informationen dienen die nur leider nicht... :?
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Welche Antwort wäre denn "erwünscht"?

Einfach mal die Machbarkeiten erwägen ... !Da fliegen mithin keine notorischen Selbstmordkandidaten, die richtigen Gedanken kann man demnach den Profis überlassen.
Meine Meinung ... -
Genau, gehen wir davon aus, dass die die über die Flugrouten entscheiden kein Interesse dran haben in die Statistik der abgeschossenen Flugzeuge einzugehen. Gestern beim Rückflug mit EK aus Dubai sind wir auch wieder über den Irak geflogen wie unzählige Male zuvor. Man schätzt das Risiko wohl richtig ein.
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Eisprinzessin,
was möchtest Du hören?

Wir sind in diesem Jahr dreimal über den Irak hinweg geflogen, es gab keine nennenswerten Vorkommnisse und wenn's sein müsste, würd' ich auch noch weitere Male diese Strecke fliegen, ohne mir Gedanken zu machen...
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Und das dürfte bei weitem nicht die einzige Fluggesellschaft sein, die diesen Weg nahm.
Genau wie bei den hunderten von Flugbewegungen über dem Irak die ebenfalls völlig ohne Zwischenfall stattfinden.
Aber aus was soll denn die Bildzeitung sonst ihre Aufmacher konstruieren und woher sollen ihre Leser denn über ganz alltägliche Risiken wissen oder gar selber nachdenken.
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Eisprinzessin
abschätzige Antworten in den Threads kommen. Zur reinen Informationen dienen die nur leider nicht...Der TO fragte nicht nach Informationen, sondern nach Meinungen.
Kvert
Wie ist eure Meinung dazu,ist es euch wurscht? Irgendwie ist mir die Lust auf Reisen zu den Malediven vergangen leiderUnd Meinungen wurden geäußert.

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Moin zusammen,
bis zum 11. September 2001 war es unvorstellbar, dass irgend jemand Flugzeuge als Waffe missbrauchen und in Hochhäuser steuern könnte. Hinterher war man deutlich schlauer, wie auch im Falle von MH17.
Nun verhält es sich beim Irak wohl deutlich anders als im Falle der Ostukraine, was die Gefährdung an sich betrifft und auch die Ausstattung mit Waffen. Wer soll denn die ISIS und andere Provinzdespoten mit Boden-Luft-Raketen ausrüsten? Saudi-Arabien? Die Türkei?
Abgesehen davon ist die Botschaft, so sieht es zur Zeit aus, auch bei der ICAO und den Fluggesellschaften angekommen. Die Relevanz der Gefährdung durch Krisengebiete stand zuvor gar nicht auf der Agenda. Wenn man diese Lektion durch MH17 gelernt hat, dann ...immerhin. Bis es aber so weit ist, wird sicher noch einige Zeit ins Land gehen, denn - machen wir uns nichts vor - wenn erheblich mehr Kerosin verfeuert werden muss für eine Strecke nach Asien, kann dies nur mit höheren Ticketpreisen gehen und, falls Fluggesellschaften diese für "nicht durchsetzbar" halten, geht's zur Gänze in die Kosten ein. Wer nun glaubt, diese Peanuts könnten doch leicht zu verkraften sein, weil Fluggesellschaften doch im Geld schwämmen - nun, es ist ein mühsames Geschäft, die Kapitalverzinsung extrem gering, die Risiken extrem hoch. Da hat jeder Zuckerbäcker ein sichereres Geschäft. Unter dem Strich muss sich jeder geizende Billigtourist fragen, ob er nicht auch seinen Teil dazu beiträgt, dass heute bei ständig sinkenden Flugpreisen versucht wird, alles aus den Maschinen herauszupressen.
Wer nur mit ungutem Gefühl Richtung Osten fliegt, der könnte ja auch noch auf den Mittelweg kommen und sich überlegen, dass es ja auch in Richtung Westen fantastische Reiseziele gibt. Ob nun ein weißer Strand der Malediven schöner ist als einer der Karibik... - wer im lauwarmen Wasser planscht, wird den Unterschied wohl kaum bemerken.
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Zu Beruhigung kann ich beitragen, dass die Luftfahrt für mich eine der faszinierenden Metiers ist: Jedes Unglück in der Vergangenheit hatte immer auch seine "postiven" Auswirkungen, man hat immer Konsequenzen gezogen, wenn etwas passiert ist.
Das wird nach dem Abschuss von MH17 genauso sein: Es wird sicherlich zu Neueinschätzungen der Flugkorridore kommen, sei es über Syrien, Afghanistan, Irak oder sonst wo.
Keiner der Beteiligten hat Interesse daran, dass Flugzeuge abgeschossen werden.
Weder die Airlines, die Flugzeughersteller oder Passagiere. Das hat auch nichts mit "Geiz" oder "Sparwahn" zu tun.
So blöd das klingt, aber MH17 war leider zur falschen Zeit am falschen Ort. Bitter für diese Airline, die nun noch mehr ums Überleben kämpft!
Wenn man sich die Karte anschaut, welche Airlines die 7 Tage vor dem Abschuss über die Ostukraine flogen, hätte es statistisch gesehen eher Aeroflot(!), Singapore Airlines, Ukraine International oder Lufthansa treffen müssen (siehe hier!)
Wer ein mulmiges Gefühl hat, muss halt zuhause bleiben!Just my 2 Cents
Grüße
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Über allem steht ja der Begriff "Sicherheit", der vom TO in den Raum geworfen wurde. Diese Sicherheit ist grundsätzlich tagtäglich gegeben. Und wenn hier davon gesprochen wird, dass jeder Absturz auch was Gutes hat, dann frage ich mich was nach dem Absturz der Concorde oder dem Verschwinden von MH370 passiert ist.
Fährt nach jedem Start jemand die Piste ab, um zu kontrollieren, dass diese auch frei von Metallstücken ist??? Nein!
Haben die Flugzeughersteller und/oder die Airlines bisher irgendwelche technischen Änderungen kommuniziert, die eine lückenlose Verfolgung des Flugzeugs möglich macht?? Nein!Hier wurden also keine Konsequenzen gezogen.
Die Menschen fahren ja auch wieder auf die Autobahn, auch wenn ein Tag zuvor ein Geisterfahrer andere Menschen eventuell bewusst in Gefahr gebracht hat und noch Schlimmeres.
Also sollte man die Kirche im Dorf lassen und nicht traurige aktuelle Themen aufgreifen, um eine Pseudodiskussion zu beginnen.
P.S. Ich fliege in 6 Wochen nach Singapur. Entweder geht es über die Osttürkei (Kurden), Iran, Pakistan und Afghanistan (bei den drei Ländern ist auch nicht alles Friede, Freude Eierkuchen, auch wenn man aktuell nichts hört) oder es geht über Polen, Weissrussland, Russland und Tadschikistan (da gibts auch Terroristen). Habe ich Angst?? Nein, natürlich nicht.
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@xxxDU47057xxx:
Der Absturz der Concorde hatte wohl Konsequenzen: Die Concorde fliegt seitdem nicht mehr... (dass das Metallteil so großen Schden anrichtete, lag an der Bauart/Lage der Triebwerke, nicht unbedingt am Metallteil selbst, aber das ist jetzt offtopic)
Und das Verschwinden der MH370 wird DEFINITIV Konsequenzen haben, erste Diskussionen sind schon am Laufen in der Industrie und bei den Airlines, welche das sind, wird sich noch herausstellen, dazu ist das Unglück noch nicht lang genug her...Und das Thema "Sicherheit": Es gibt keine 100%ige Sicherheit...nirgends...nie...es kann immer was passieren. Blöd gelaufen!
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Mehrere Airlines , u.a. Air France/ KLM, Emirates und Virgin Atlantic umfliegen den Irak wegen der aktuellen Sicherheitslage.
siehe auch hier -
Bin gestern wieder mit der LH über den Irak nach AUH geflogen und niemanden hat das gestört. Die Situation ist dort schon seit sehr vielen Jahren gefährlich, nur da hat das niemanden interessiert, jetzt wo das in der Ukraine geschehen ist, machen sich die Leute in die Hose, das geht mir echt auf den Wecker. Wenn einmal etwas passiert, muss es gleich wieder so sein, eine sehr fragwürdige Mentalität.
Ciao Daniel -
Ich kann alle beruhigen, ein Kollege kam gestern mit der LH nach AUH und flog statt über den Irak, nun über den Iran, ob das so viel besser ist?!?
Ciao Daniel -
Der Iran zählt ja seit neuestem zu den Freunden der Amis, also alles in bester Ordnung

Könnte sich nur ändern falls Trump gewinnt und den Atomvertrag wieder zurücknimmt
Ich denke die Flugsicherheit über Iran ist ein heißes Thema. Denn wenn der Iran irgendwann einmal als Überflugbereich ausfallen sollte, haben Emirates u.ä. ein großes Problem.
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Ich flog vor 4 Wochen via Dubai nach Hongkong und vor einer Woche retour, habe die Flugrouten auf dem Monitor mitverfolgt. Irakischer Luftraum wird vermieden, es geht von der Donaumündung Richtung Osttürkei und dann immer im westiranischen Luftraum Richtung Süden bzw. umgekehrt ebenso.
Sollte der iranische Luftraum mal ausfallen, bleibt immer noch eine Westroute via Kairo nach Europa.