Umgangston in den Foren
-
Dem ist leider so, Domino

Auch aufblinkende Leuchtbuchstaben, würden einige nicht davon abhalten, die Forenregeln zu überlesen.
-
Vermutlich muss man einfach zu viele der verwendeten Begriffe googlen?

Spaß ohne - ich diskutiere/ widerspreche Auge in Auge mit mindestens derselben Härte, derer ich mich hier in der "Anonymität" bediene. Und ich würde weder anonym noch vis à vis jemandem vor den Latz knallen, er müsse bereits in der Förderschule einen Abschluss versäumt haben und liege jetzt dem Steuerzahler auf der Tasche.
Und ich werde nicht meinen Wortschatz eindampfen, um die angeblich intellektuell ins Aus gestellten empfindsamen Forigemüter nicht zu demütigen. Für mich hat das mit Empathie nämlich nicht die Bohne zu tun! -
Ich möchte ganz offen und höflich diejenigen, die sich über zu viele Fremdwörter beschweren, fragen, was denn so schlimm daran ist, wenn man mal ein Wort oder oder auch zwei nachschaut. Ich Google jeden Tag mehrere Male, zwar weniger Fremdwörter, aber andere Dinge, die ich nicht verstehe oder die ich besser verstehen will.. Hat ihr etwas dagegen, Euch mal ein bisschen weiterzubilden? Anders kann ich mir das Geschenke nicht erklären, zumal das fast immer Fremd- oder Lehnwörter sind, die nicht gerade ausgefallen sein.
-
ein gutes Miteinander kann doch nur funktionieren, wenn beide Seiten auf einer Ebene sind. Und indem man bei Differenzen einen Schritt aufeinander zugeht.
Ich den vergangenen Seiten lese ich immer nur Schuldzuweisungen an die jeweils andere Seite, Rechtfertigungen und teilweise sogar Resignation.
Selbstreflexion kann ich aber kaum erkennen.
Und dann bedient man sich natürlich gerne dem besten ausweich Mittel eine Forums : man beantwortet nur das, was man beantworten will, den Rest belibt man einfach schuldig.das ist doch eigentlich nicht der richtige Weg.
-
Gegenfrage: was ist so schwer einfach und verständlich zu schreiben. Doch wieder: das Einfache ist das was so schwer zu machen ist? Klar kann man 1 oder 2 Wörter googlen - ich brauchs in 90 % der Fälle auch nicht, aber manch einer kommt sich schon - ich nenns mal höflich - veralbert vor, wenn andere Fremdwörter inflationär verwenden.
Schade das ich den Satz eeines ehemaligen Dozenten nicht mehr zusammenbekomme, der damit immer meinte: ist Feierabend...
. Wir haben noch gelernt wenn man Boss sein will muss man so erklären das es auch der allerletzte Hilfsarbeiter der wirklich nur ne Sonderschule besucht hat und bis zur 5. Klasse gekommen ist versteht.Beispiel gefällig: Was meinst du (ohne googeln) was er ins Endprodukt reinhautwenn er die Anweisung bekommt ... bitte Ammoniumhydrogencarbonat und Natriumhydrogencarbonat hinzufügen? Oder was er unter Hemizellulos versteht? - Bahnhof, Bratkartoffeln, aussteigen?
Bemühen wir uns doch mal alle um eine verständliche Schreibe (da wir ja schreiben und nicht miteinander Sprechen)
-
Und damit man auf einer Ebene ist, senkt man sein Niveau immer weiter, bis alle nur noch stammeln?
Wollt ihr das wirklich?
Und wem nutzt das dann?
Zumal viele eindeutige Bezeichnungen für Vorgänge eben nicht aus ein- und zweisilbigen Worten bestehen. Und zur Schilderung der Gegebenheiten eben auch Sätze mit mehr als drei Worten benötigt werden.
Wem es zu viel Anstrengung ist, einen Satz mit zehn Worten zu lesen, der sollte halt bisserl trainieren, die anderen User in einem Forum sind nicht dazu da, ihm kostenlos alle Mühen abzunehmen und seine Fehler auszubügeln.Oder ist den unerfahrenen Usern und Neureisenden damit geholfen, dass immer wieder Falschbehauptungen über reisebezogene Themen von immer den gleichen Usern in Threads unwidersprochen bleiben, weil derjenige, der über die korrekte Information (huch, gleich zwei Fremdwörter) verfügt, sich einfach nur in grammatikalisch richtigem Deutsch ausdrückt und keine Lust mehr hat, sich dafür jedes Mal als arroganter Schnösel titulieren zu lassen?
Welcher Kneipenjargon?
Wo ist denn bitte ein Thread in dem aussergewöhnlich viele Fremworte unnötigerweise benutzt wurden?
Die keiner mit einer durchschnittlichen Bildung verstehen könnte? Wie die in Deutschland aussieht, dazu habe ich heute schon Zahlen geliefert.Man kann sich aber auch ganz bewußt doof stellen, um anderen damit am Zeug zu flicken.
-
Wenn ich eine verständliche Sprache anmahne ist das nicht gleichbedeutend mit Niveau senken, manchmal denke ich schon wer richtiges und verständliches Deutsch kann hat ein höheres Niveau wie jemand der immer wieder Fremdwörter nutzen muss. Deutsch ist schließlich bei den meisten die Muttersprache. Aber nur der Deutsche verdenglischt und was weiß ich noch seine sprache.
Habt ihr z.B. schon mal einen Franzosen erlebt der in seine fränzösische
Rede deutsche Wörter einbaut?Ich nicht. Im Gegenteil gerade der Franzose ist so stolz auf seine Sprache, das er selbst englische Fragen gern ignoriert. VBielleicht sollten wir auch mal wieder zur deutschen sprache zurück kommen.PS: Na wer weiß aus dem Stehgreif welche Wörter auf deutsch ich gemeint habe. die ersten 2 sind jeden von Euch schon ganz oft begegnet, eines davon fast täglich....

-
@Mam62: In einfachen und verständlichen Worten zu schreiben bedeutet doch nicht,dass man niveaulos wird.
Neben schwarz und weiss gibt es auch noch ne Menge an Grautönen!Falschmeldungen darf und soll natürlich auch widersprochen werden - Niemand hat behauptet,dass diese unkorrigiert stehenbleiben sollen!
-
Nibjnile, aber wo sind denn die bemängelten fremdwörtergespickten Threads die hier und auch anderswo immer wieder als Argument kommen? Ich hab noch immer keinen genannt bekommen oder gar gesehen.
Und grad bei den Falschmeldungen und Falschbehauptungen gehts doch am höchsten her. Da behauptet der eine, dass die Essensqualität oder die Strandlage in die Kategorisierung einfließt und haut dann demjenigen der das - zu Recht - bestreitet, die Besserwisser- und Poweruserkeule drüber. Und fühlt sich anschliessend provoziert....
Der nächste bringt schlecht ergoogelte Zeitungsberichte aus dem letzten Jahrhundert daher um eine bestimmte Urlaubsregion als vollkommen unbereisbar darzustellen und fällt dann mit unflätigen Worten über die User her, die ihn auf das angezeigte Datum aufmerksam machen.
Wenn das alles nicht überzeugt, dann nimmt man Zuflucht in dem hübschen Satz von der geschwollenen Ausdrucksweise der Gegenredner und bei der eigenen mangelnden Erfahrung bei der Recherche.
-
@Mam62
Es ist ja genau das, was ich meine: wenn ich mit einem Gegenüber diskutiere, kann ich mich auf ihn einstellen, da ich aufgrund meiner Ausbildung und meiner Lebenserfahrung in der Lage bin - wie auch etliche andere hier - die gesamte Bandbreite vom Akademiker bis zum Hauptschüler und darüber bzw. darunter sprachlich abzudecken. Das geht hier und in der Schriftsprache schon mal nicht, führt daher aber zu Missverständnissen.LG
Sokrates
-
Weißt Du Sokrates, ich glaube da in vielen Fällen nicht an Mißverständnisse sondern an den Unwillen, sich den Gegebenheiten zu fügen.
Denn wären es nur Mißverständnisse, dann wäre man ja froh über die Erklärung oder würde um solche bitten. So ist es aber häufig eher "Nein, meine Suppe ess ich nicht!"In etlichen Fällen gehts aber mittlerweile nur noch drum, dem Überbringer der ungewünschten Nachricht noch schnell ein Messer reinzurennen. Um jeden Preis. Mit Unterstützung.
Und dann gibts noch die, die gerne schaun, was Herr XXXX oder Frau YYYY denn grade so posten um einfach ihre Stänkereien gleich dort zu hinterlassen.
-
-
Und wie wärs, wenn man die Stänkerer einfach mal ne ganze Weile ignoriert? Geht doch im wahren Leben auch, warum nicht hier? Irgendwann verlieren die auch die Lust am Stänkern.
Ich persönlich gehe im realen Leben Menschen bei denen ich ein komisches "Bauchgefühl habe soweit wie möglich, aber dann konsequent aus dem Weg. Und glaube mir mein Bauchgefühl trügt mich fast nie, die Quote wo ich mich geirrt habe dürfte so bei unter 5 % liegen....
-
Die weniger subtilen sind uninteressant?
Na dann...
Ich schick Dir demnächst auch mal die subtilen und direkten, die nicht von den "Powerusern" kommen. Mal sehen, wie Du dann denkst.
Ich finde es einfach nicht in Ordnung, dass ganz bestimmte Hetzer nun hier auch noch eine Rechtfertigung für ihre Machenschaften bekommen sollen und sich weiter hinter ihrer angeblichen Unerfahrenheit oder ihrer vorgeblich geringeren Bildung verstecken können, wenn sie anderen Teilnehmern die sich um korrekte Darstellung bemühen, immer wieder an den Karren fahren.
Nein, Tatsachen lassen sich nunmal nicht durch Mehrheitsentscheidung feststellen, auch wenn das so manchem User hier besser zu gefallen scheint.Bisher hat noch keiner der "Kritiker" ein einziges Beispiel gebracht. Aber das ist doch auch ein Prinzip im richtigen Leben, dass man nur ein Verhalten bessern kann, das klar benannt wird und nicht einfach nur pauschal einer anderen Person unterstellt wird.
Hey, mir gehts doch auch drum, dass die Atmosphäre nicht so giftig ist, wenn das nicht so wäre, hätte ich schon vor zig Seiten einfach aufgehört, mich zu äußern.
-
Ich halte das Gejammer über eine "unverständliche" Ausdrucksweise und übertriebenen Gebrauch von Fremdwörtern für ein vorgeschobenes Argument.
Hier wird unterstellt, man wolle sich mit präziser Ausdrucksweise und vernünftiger Grammatik bewusst und böswillig abheben, nicht ungebildet müsse eingebildet bedeuten und ein u.U. durchaus komplexer Sachverhalt in "Kneipenjargon" erklärt werden.Mir geht´s wie Mam: Manchen ist alles recht um andern am Zeug zu flicken - und dabei geht´s noch nicht einmal um die Inhalte oder den Duktus an sich sondern um die (unbekannte!) Person des Autoren.
Zudem sehe ich hier von einer Seite jedenfalls weit überwiegend glasklare Argumentation hinsichtlich der konkreten Vorwürfe (samt Beispielen), die "andere Seite" (so es sie denn geben sollte?!) kommt über Floskeln und sich von einigermaßen schusssicherer Grammatik gedemütigt fühlen nicht hinaus. Ach ja - soviel zu "schuldig bleiben" als probates Stilmittel - ja nee, is klaa!Wenn ich jemandem sage, er solle Natriumhydrogencarbonat zufügen gehe ich davon aus, dass er weiß wovon ich rede. Kann ich davon nicht ausgehen stelle ich die den Behälter hin und sag "davon soundsoviel Gramm". Auch das Beispiel mit den Franzosen fehlt - sie sind schlichterdings so stolz auf ihre Sprache, dass sie nirgends auf der Welt eine andere benutzen. Das ist aus meiner Sicht beispielsweise arrogant.
Ich lasse mir letztlich auch nicht die Fähigkeit zur Selbstreflektion absprechen - die ergab jedoch bisher keinen Anlass für mich, den Leitfaden zu einer erfolgversprechenden Beschwerde in "Kneipenjargon" zu verfassen.
Sorry, aber solche konstruierten "Problemquellen" sind wirklich substanzlos. -
Mühlengeist, ich glaub nicht, dass sich die Stänkerer durch Ignorieren verziehen, manchmal kommts mir vor, als ob sie das noch ermutige.
Ich glaube mittlerweile und das nicht nur auf Forenebene, dass man Stänkereien, Hetzereien, bewussten und unbewussten Falschinformationen nur durch ganz klares Ansprechen und Benennen der Einzelnen und ihrer Tricks unterbinden kann, weil das auch die anderen Menschen auf diese Trickser aufmerksam und damit weniger empfänglich für deren Gerede, Anwürfe und Propaganda macht.
