Nichtraucher-Hotel
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Waldschrat:
Diese FREIHEIT haben mir Menschen wie Du und deinesgleichen genommen!
Ich gehe in D in keine Restaurants mehr,auch nicht mehr bowlen,
Für Deine Freiheit gibst Du dafür aber einigen (!) anderen Menschen deren Freiheit wieder zurück, die vielleicht ebenfalls lange Zeit nicht weg gehen wollten.
z.B. wieder bowlen zu gehen, wieder in ein Restaurant essen gehen zu können und und und
Ich finde, man sollte den Rauchern auch in NR-Hotels ihr Plätzchen zugestehen.
Es gibt doch heute schon überall gewisse Raucherhotspots, wo man seine Sucht befriedigen kann. Warum sollte es das nicht in Hotels geben ?
So sollte eigentlich jedem geholfen sein
@doc3366
Ich kann Deine Argumente wirklich sehr gut verstehen, denn ich kenne das Gefühl nach dem Essen, oder beim Bier eine gute Zigarette zu inhalieren.
Du bist Dir Deiner Sucht bewußt und nimmst die gesundheitlichen Konsequenzen in Kauf - sehr lobenswert ! Meiner Meinung nach solltest Du aber an die Konsequenzen Deiner Mitmenschen denken und nicht an Dich
.Ich habe aufgrund dieses Themas ein wenig rum gegoogelt.
Es spuken einige Zahlen herum, aber wie kommst Du auf 39% Raucher ?
Meinst Du 39% deutsche Raucher ?
In Deutschland gibt es zwischen 25-29% Raucher - Tendenz fallend. -
doc3366:
Also komme Du mal bitte auf den Boden der Tatsachen, oder zumindest der Realität!Nun sei mal nicht so streng!

Der Beitrag, auf den sich Marijam bezog, war nun mal Mumpitz allererster Güte, sodass ich auch gar nicht weiter darauf eingehen werde...
Nur so viel: Ich genieße die "Freiheit", nach einem Restaurantbesuch selbst entscheiden zu dürfen, ob ich mir jetzt die Haare wasche oder nicht - warum sollte mir ein Waldschrat die Entscheidung abnehmen dürfen?
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Malini, diese Freiheit hättest und hattest Du so oder so, Du hättest sie auch stinken lassen können

Aber mal ernsthaft, Du hättest die Freiheit immer noch, wenn dem Gastronom überlassen würde, ob er in seinen Wänden rauchen lässt, oder nicht, genauso, wie er entscheiden darf, welche Speisen und Getränke er anbietet. Und glaub mir, gerade in der Speisegastronomie, wäre die Auswahl für Nichtraucher bedeutend höher als für Raucher, denn selbst die meisten Raucher bevorzugen beim Essen eine rauchfreie Zone. Nichtraucherestaurants gab es übrigens schon lange vor der staatlichen Bevormundung.
Holly-Man, die 39% sind dem Volksentscheid in Bayern entnommen, wo seinerzeit 61% für das Nichtraucherschutzgesetzt stimmten, wohlgemerkt bei einer Wahlbeteiligung von 37,7%. Dieser Volksentscheid ist ausschlaggebend für die momentanen Raucherbestimmungen der Gastronomie in Deutschland, mit Unterschieden von Bundesland zu Bundesland und in der Überwachung jeder Kommune.Glaub mir Holly-Man, ich denke bei meiner Suchtbefriedigung durchaus an die Konsequenzen für meine Mitmenschen, habe mich mit dem Thema mehr als intensiv auseinandergesetzt, was natürlich auch die Beeinträchtigungen durch Passivrauchen beinhaltet. Ich achte stets darauf, daß sich niemand in meiner Nähe befinden muß, der es nicht möchte, wenn ich rauche.
Mir geht es auch nicht um den alten Zustand, ich befürworte Nichtraucherbereiche in vielen Situationen, wo es sich der Nichtraucher einfach nicht aussuchen kann.
Aber sobald eine freie Wahl vorhanden ist, hätte ich gerne das Recht auf Sebstbestimmung, indem es Möglichkeiten gibt, die sich am Markt ausrichten und nicht staatlich gesteuert werden!
Oder fändest Du es gut, wenn Dir demnächst vorgeschrieben würde, was Du isst und trinkst, nur weil auch diese und jene Nahrungsmittel und Getränke gesundheitsschädlich sind?!
Es mag durchaus sein, daß ich in einer immer mehr fremdbestimmten Gesellschaft mit meinem Wunsch nach Eigenverantwortung ein Exot bin, nur bin ich nicht bereit dazu, mich deshalb von den Fremdbestimmten bar jeglicher Argumente als gehirnlosen Süchtigen hinstellen zu lassen, während ihr Gehirn sich im Dauerschlafmodus befindet

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Im Gegensatz zu @Waldschrat stört es mich nicht die Bohne, vor die Tür zu gehen. Ob nun vors Café, Bistro, Restaurant, usw. Ich vertret mir die Beine, mach 'nen kleinen Spaziergang, plaudere mit anderen Rauchern. Ist alles paletti.
Was mich aber reizt, ist z. B., wenn sich ein Nichtraucher auf dem Bahnsteig direkt neben den - doch meist sehr kleinen - Raucherbereich stellt und unmittelbar wedelt und hüstelt.
Und dies erlebt man auch in anderen Raucherbereichen - wurde hier ja auch schon erwähnt. -
Oder fändest Du es gut, wenn Dir demnächst vorgeschrieben würde, was Du isst und trinkst,
Doc, ich bin als NR vollkommen bei Dir
- fast
- bis auf obigen Satz ! Der passt eigentlich gar nicht. Beim Rauchverbot schützt das Gesetz in erster Linie Deine Umgebung, die ungewollt einer potenziellen Gefährdung ausgesetzt ist.Beim Essen und Trinken gefährdest Du definitiv niemanden in Deiner Umkreis und auch keine Bedienungen.
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Auch bei Dir hat die Augenwischerei leider Wirkung gezeigt

Jemand, der sich nicht in eine Raucherumgebung begeben muß, bedarf keines Schutzes, da er wie bei der Wahl seiner Nahrung und Getränke selbst entscheiden kann, was er seiner Gesundheit an Gefährdung zumutet, soviel zu ungewollt.
Passt aber gut zu meiner Beschreibung der fremdbestimmten Gesellschaft und der Ablegung der Eigenverantwortung in selbiger.Ist kein Vorwurf an Dich, zeugt nur davon, wie weit die Denkweise schon beeinflusst ist, oder wie wenig dieses Thema zu Ende gedacht wird.
Übrigens, die ursprüngliche Fassung des Nichtraucherschutzes in der deutschen Gastronomie galt nicht dem Schutze des Gastes, sondern dem der Mitarbeiter in seinem Recht auf uneingeschränkte Arbeitsplatzwahl, was für mich schon viel eher Sinn machte und wenigstens ein Argument war, was ich durchaus zählen lassen konnte. Weiß inzwischen nur kaum noch einer, weil sich damit viel weniger die "Mehrheit" mobilisieren ließ :?
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Das steht meistens in der Hotel-Mappe in Deinem Hotel-Zimmer, z.B. Sonderreinigung und eine Strafgebühr. Und unter Umständen kann auch der Rauchmelder auslösen. Nimm doch ein Zimmer mit Balkon, ich mache das immer so, und wenn dort kein Aschenbecher steht, habe ich auf Nachfrage bis jetzt immer einen Aschenbecher bekommen. Wir sind beide Raucher, aber hatten noch nicht das Bedürfnis, im Hotel-Zimmer rauchen zu müssen, weil wir z.H. auch nicht in unserer Wohnung rauchen. Aber das ist ja bekanntlich bei jedem anders, ist halt meine persönliche Meinung.
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Wenn wenn ich in ein Nichtraucher-Hotel im Zimmer rauche und sie erwischt mich was kann mir dann passieren???
@aba sagte:
Wenn wenn ich in ein Nichtraucher-Hotel im Zimmer rauche und sie erwischt mich was kann mir dann passieren???
Du zahlst die Reinigungsgebühr.
Und da der Rauch und Geruch in Polstern, Matratzen , Gardinen etc. hängt, können die ziemlich hoch sein. Er kann bis zu einer Totalrenovierung inkl. Anstrich der Wände gehen, dazu geben dir die AGB des Hotels Auskunft. Ich hab schon in Hotelzimmern Hinweise von Gebühren bis 200 € gelesen.Zudem kann das Mietverhältnis nach 543 Abs. 1 BGB fristlos gekündigt werden.
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Wenn wenn ich in ein Nichtraucher-Hotel im Zimmer rauche und sie erwischt mich was kann mir dann passieren???
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Es kommt wirklich auf das Land an. In der Türkei ist das Rauchen in den Hotels sogar gesetzlich verboten. Die etwas schräge Formulierung lautet in etwa: Rauchen ist in Räumen mit mehr als zwei Wänden nicht gestattet. Also darf man auf dem Balkon rauchen. Als es im Winter einmal sehr kalt und windig war, habe ich bei der Gästebetreuung mal vorsichtig angefragt, ob ich ab und zu im Zimmer mal eine rauchen dürfte. Die Antwort mit einem Augenzwinkern war: "Nein, aber Sie dürfen danach gut lüften."
Alles klar..
@rumsstein sagte:
Es kommt wirklich auf das Land an. In der Türkei ist das Rauchen in den Hotels sogar gesetzlich verboten. Die etwas schräge Formulierung lautet in etwa: Rauchen ist in Räumen mit mehr als zwei Wänden nicht gestattet. Also darf man auf dem Balkon rauchen. Als es im Winter einmal sehr kalt und windig war, habe ich bei der Gästebetreuung mal vorsichtig angefragt, ob ich ab und zu im Zimmer mal eine rauchen dürfte. Die Antwort mit einem Augenzwinkern war: "Nein, aber Sie dürfen danach gut lüften."
Alles klar..
Unglaublich!
Nö... ist absolut nicht schwer, zu seiner eigenen Sucht zu stehen.
