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Der Fußball-Thread!

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  • HarzerH Offline
    HarzerH Offline
    Harzer
    schrieb am zuletzt editiert von
    #501

    @ sge-Werner

    Strafe muss sein für das, was nach dem Spiel abgelaufen ist, aber warum soll man eine ganze Mannschaft für wwas bestrafen, wofür sie nichts können?

    Nach Ihrer Meinung sollte die türkische Mannschaft für die nächsten Jahre international gesperrt werden. D.h. sie bringen Spieler, die nichts dafür können, um die Möglichkeit bei einer EM oder WM (die ja immerhin nur alle vier Jahre ausgetragen werden) mit dabei sein zu dürfen.

    Da gibt es gerechtere Strafen, wie z.B. Spiele ohne Zuschauer austragen müssen oder nur außerhalb des eigenen Landes Länderspiele austragen dürfen, Geldstrafen, Sperren für beteiligte Spieler, usw.

    Leben und leben lassen!

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    • BluesB Offline
      BluesB Offline
      Blues
      schrieb am zuletzt editiert von
      #502

      "Harzer" wrote:
      Strafe muss sein für das, was nach dem Spiel abgelaufen ist, aber warum soll man eine ganze Mannschaft für wwas bestrafen, wofür sie nichts können?

      ....wenn man die "Verfolgungsjagd" nach Spielschluss gesehen hat, wage ich zu bezweifeln, ob die Mannschaft tatsächlich nichts dafür kann. So hat z.B. der Torhüter beim Raussprinten einen CH-Betreuer absichtlich angerempelt, so sind türkische Spieler im Kabinengang tätlich geworden - und dass ein Schweizerspieler mit Unterleibsverletzungen in Spitalpflege verbracht werden musste, spricht auch nicht gerade für einen besonnenen und fairen Abgang

      Die Mannschaft hätte mit einem anderen Auftreten einerseits die Zuschauer etwas beruhigen können, sie hätte sich z.B. auch offiziell von den Vorkommnissen am Flughafen distanzieren können.... und wieso sprinteten denn die Spieler nach dem Abpiff der Schweizermannschaft nach? Wahrscheinlich kaum zum gratulieren und zum Trikottausch...!

      Eine empfindliche Strafe sollte hier tatsächlich ausgesprochen werden... zumal weder der türk. Fussballverband noch Offizielle noch Spieler in irgendeiner Weise positiv aufgefallen sind! Auszunehmen ist hier ev. ein Altintop, der sich in der CH-Kabine für die Vorfälle entschuldigt hat...

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      • sge-WernerS Offline
        sge-WernerS Offline
        sge-Werner
        schrieb am zuletzt editiert von
        #503

        @Harzer, wenn dies das erste Mal gewesen wäre, würde ich mich Deiner Meinung anschließen, da dies aber zum wiederholten Male vorgekommen ist, sollten die Strafen dementsprechend härter ausfallen.
        Der türkische Verband, der für die Sicherheit der gegnerischen Spieler verantwortlich ist, muß ganz einfach zu spüren bekommen, daß es so nicht weitergeht. Dabei geht es nicht um die Spieler. Wenn ich jedoch hören muß, das Sicherheitskräfte, die vom Verband eingesetzt wurden um die Sicherheit der gegnerischen Spieler zu gewährleisten selbst die gegnerischen Spieler schlagen, dann ist das eine große Sauerei. Der Verband wie schon gesagt trägt die Verantwortung.
        Gruß Werner

        <br />
        <br />
        Man muß das was man denkt auch sagen. Man muß das was man sagt auch tun. Man muß das was man tut auch sein. <br />
        Dr. Alfred Herrhausen

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        • JürgenWJ Offline
          JürgenWJ Offline
          JürgenW
          Gesperrt
          schrieb am zuletzt editiert von
          #504

          "Harzer" wrote:
          Das was im Vorfeld dieses Spiels abgelaufen ist, das ist doch heutzutage kinkerlitzchen oder meinten die Türken, dass sich die Schweizer davon wirklich einschüchtern lassen. Sowas motiviert doch heutzutage eher die gegnerische Manschaft und die Schweiz hat es ja auch geschafft.

          Wobei ich zugeben muss, dass mir die Türken jedenfalls liber gewesen wären, als gewisse, bereits direkt qualifizierte Mannschaften aus Europa.

          Diese kollektiven Schikanen im Vorfeld des Spiels kann man nicht als "Kinkerlitzchen" abtun, sie haben sich ja auch - wie geplant - im Stadion fortgesetzt. Die schweizer Spieler sind ja nicht grundlos gleich nach dem Abpfiff in Richtung Kabine geflohen...

          Schlimm genug, dass Sicherheitskräfte ihre Aufgabe nicht erfüllen können/wollen, wenn sie aber gegen die Schweizer, die sie eigentlich schützen sollten, tätlich werden, ist das absolut NICHT zu entschuldigen! Diese "Hölle von Istanbul" sollte für solche Spiele endgültig verboten werden...

          Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • HolginhoH Offline
            HolginhoH Offline
            Holginho
            schrieb am zuletzt editiert von
            #505

            Na, da hat das Daumen drücken ja tatsächlich was gebracht...

            GRATULATION an die junge und talentierte schweizer Mannschaft - obwohl man, ungeachtet der schlimmen Vorkommnisse nach dem Spiel, auch die jungen(!) türkischen Spieler nicht vergessen sollte - da sind schon einige dabei, die ein schönes Bällchen spielen.

            Genau diesen, wurde mit den Vorfällen (die m.E. mit nichts zu entschuldigen sind und härtestens bestraft gehören!) aber wohl ein Bärendienst erwiesen. Nach einigen wohlbekannten, ähnlichen Ereignissen und entsprechenden Sanktionen seitens der UEFA und der FIFA spielte die Türkei unter "besonderer Beobachtung" und quasi "auf Bewährung". Da dieses land (das ich persönlich in Form von sehr freundlichen Menschen kennengelernt habe!) anscheinend aber nicht in der Lage ist, für die Sicherheit seiner sportlichen Gegener (Gäste!!!) zu sorgen - im Gegenteil gewisse Teile der Sicherheitskräfte gar zur Gefährdung "beitragen", wird von Seiten der UEFA ein neues, sehr hartes Strafmaß angestrebt und z.Z. diskutiert.
            Im Gespräch sind 2 Jahre internationale Sperre der türkischen Nationalmannschaft und somit Ausschluß derselben von allen Wettbewerben, alle anderen Auswahlmannschaften (z.B. U21 etc.) spielen im selben Zeitraum unter Beobachtung und werden bei evtl. Vorkommnissen auch für min. 2 Jahre gesperrt und sofort aus einem laufenden Wettbewerb ausgeschlossen. Für die Nationalmannschaft ein weiteres Jahr Spielsperre im eigenen Land und ein weiteres auf Bewährung.

            Es scheint übrigens doch komplette Film/Video-Aufnahmen der Vorkommnisse zu geben, die eine sichere Identifizierung der betroffenen Spieler ermöglichen sollte. Emre wurde wohl als der Spieler erkannt, der den Schweizer in den Unterleib getreten hat. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, ist dieser "Spieler" m.M. nach sofort lebenslang zu sperren - dann soll er meinetwegen "Esel hüten"! Das ist Abschaum und Dreck, der einfach nicht zum Begriff Sport paßt. Weitere Beteiligte waren wohl Alpay (springt einem Schweizer in den Rücken), Volkan (Ellbogen-Check und Tritte), der Ersatz-Torwart (Tritte, Faustschläge), Özdilek (Co-Trainer, Tritte, Schläge) - auch hier sind m.E. langjährige Strafen zu verhängen - zudem alle genannten Wiederholungstäter sind (Beteiligung an den Krawallen bei den Spielen gegen England bzw. Deutschlands U21).

            Wie kann es sein, das sich ein, grundsätzlich friedliches, freundliches Volk, von solchen menschlichen Abfallprodukten dermaßen in den Dreck ziehen läßt?
            Wer solche "Sportler"(???) und Sicherheits-/Ordnungskräfte in seinen Reihen hat, braucht keine Kriminellen und Terroristen mehr!

            “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

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            • Ewing OilE Offline
              Ewing OilE Offline
              Ewing Oil
              schrieb am zuletzt editiert von
              #506

              Gratulation an die Schweiz!! Gratulation an Blues!
              Willkommen bei der WM 2006 in Deutschland!!

              Holginho:ich gebe Dir bei jedem Wort Recht!Ich habe sehr lange gebraucht, um mich wieder abzuregen, nach diesen Vorfällen!Da können wir frph sein, daß dieses Randalepack nicht hier bei uns antritt!
              Mindestens ebenso aggresiv empfinde ich die Forderungen zu den EU-Beitrittsverhandlungen!Mit solchen Aktionen schaden sie sich allerdings nur selbst und befördern sich und ein ganzes Volk ins Abseits!
              Eigentlich habe ich dieses Land ja als Urlaubsland ganz anders kennengelernt!Schade drum! 🎃

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              • salvamor41S Offline
                salvamor41S Offline
                salvamor41
                schrieb am zuletzt editiert von
                #507

                Du hast alles zutreffend beschrieben, Holger. Solche Spieler und Offizielle haben Vorbilder zu sein vor allem für die Jugend, sie haben aber offenbar derartige Charakterdefizite, daß sie der Vorbildfunktion nicht entsprechen können. Solche Menschen gehören nicht auf den Fußballplatz, hier müssen wirklich ganz drakonische Strafen her, damit die jungen Nachwuchsspieler sehen, daß es so nicht gehen kann.

                Die Sauerei, das hast Du auch schon erwähnt, ist, daß auch die sauberen Sportler unter den zu erwartenden Sanktionen zu leiden haben werden. Ich bewundere wie Du die Art der Türken, Fußball zu spielen, sie haben so was brasilianisches an sich, diese Leichtigkeit, diese Eleganz, diese technischen Fertigkeiten!
                Keine andere Nation hat fußballmäßig in den letzten zehn Jahren solche Fortschritte gemacht. Und jetzt das! Es ist wirklich eine Schande!

                ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                • Ewing OilE Offline
                  Ewing OilE Offline
                  Ewing Oil
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #508

                  Und das beste kommt erst noch!!
                  Jetzt haben die Schweizer auch noch angefangen und die armen Türken provoziert!!

                  Hässliche Jagdszenen im Sükrü Saracoglu-Stadion von Istanbul haben den Schweizer Jubel über die erste WM-Teilnahme seit 1994 getrübt. Fifa-Präsident Joseph Blatter reagierte am Donnerstag empört auf die Auswüchse im Anschluss an das WM-Qualifikationsspiel und kündigte nach einer umfassenden Untersuchung der Vorfälle Konsequenzen für die Türkei bis zu einem möglichen Ausschluss aus allen internationalen Wettbewerben an.

                  "Was passiert ist, ist des Fußballs unwürdig. Das habe ich noch nie erlebt. Wir werden die Verantwortlichen bestrafen und hart durchgreifen", sagte der Chef des Weltverbandes in einem Interview mit dem Schweizer Rundfunk DRS. Bis zur WM-Gruppenauslosung am 9. Dezember in Leipzig will Blatter den Fall vom Tisch haben.

                  Alles in den Schatten gestellt
                  Der Skandal am Bosporus stellte das übrigen Geschehen in der Relegation in den Schatten, in der sich am Mittwochabend neben den Schweizern auch Tschechien, Spanien, Australien sowie Trinidad und Tobago die letzten von 32 Startplätzen für die Endrunde der Weltmeisterschaft vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 in Deutschland erkämpften.

                  Unmittelbar nach ihrem letztlich wertlosen 4:2-Sieg über die Eidgenossen fielen die frustrierten Türken über die gegnerischen Spieler her und traktierten sie mit Füßen und Fäusten. "Jeder musste um sein eigenes Leben rennen. Ordner und türkische Spieler sind auf uns los gegangen", schilderte der Stuttgarter Bundesliga-Profi Marco Streller, der seiner wankenden Mannschaft mit dem 2:3 sechs Minuten vor Schluss sportlich die größten Sorgen genommen hatte, die schlimmen Jagdszenen.

                  Trat Huggel zuerst zu?
                  Am ärgsten erwischte es Ersatzspieler Stephane Grichting, der nach einem Tritt in den Unterleib ins Krankenhaus musste. Özalan Alpay vom 1. FC Köln trat Augenzeugenberichten zu Folge den Frankfurter Benjamin Huggel nieder. Türkische Medien berichten dagegen, dass Huggel zuerst zugetreten haben soll. Filmszenen zeigen ihn aktiv im Gerangel.

                  "Bereits vor dem Spiel war ersichtlich, auf welche Art die Türken noch zur WM gelangen wollten. Die Fans vor dem Stadion begegneten allen, die aus der Schweiz kamen, mit Verachtung", beschrieb die Berner Zeitung "Der Bund" die aufgeheizte Stimmung, die sich nach Spielende in Brutalität entlud. Trainer Jakob "Köbi" Kuhn konnte sich angesichts der Prügelszenen gar nicht richtig über den Erfolg freuen.

                  Schuld an Schiedsrichter weiter gegeben
                  "Es ist schlimm, wenn man von der Bank aufsteht und Angst haben muss, dass man von Gegenständen getroffen wird oder Schläge kassiert", sagte der Coach sichtlich gezeichnet, während sein türkischer Kollege Fatih Terim wutschnaubend den Schiedsrichtern die Schuld für das Scheitern des WM-Dritten von 2002 gab: "Sowohl Michel in Bern als auch De Bleeckere hier in Istanbul waren Schweizer." Türkische Medien machten derweil die Gäste für die Krawalle verantwortlich. Sie hätten die türkischen Spieler provoziert. (dpa)

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                  • LapislazuliL Offline
                    LapislazuliL Offline
                    Lapislazuli
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #509

                    Fussball au weia- da halt ich mich raus!
                    Wollt mich nur mal kurz bei den Männern bedanken, die durch Ihr sportliches Hobby vorm Fernseher ihren Frauen mal ein "Timeout" bescheren!
                    Jungs, da seid Ihr gut aufgehoben und wir haben unsere Ruhe!
                    😄
                    Katja

                    Die Frage ist niemals "wohin?", die Frage ist immer nur "wann?".

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • HarzerH Offline
                      HarzerH Offline
                      Harzer
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #510

                      @ Blues

                      "....wenn man die "Verfolgungsjagd" nach Spielschluss gesehen hat, wage ich zu bezweifeln, ob die Mannschaft tatsächlich nichts dafür kann. So hat z.B. der Torhüter beim Raussprinten einen CH-Betreuer absichtlich angerempelt, so sind türkische Spieler im Kabinengang tätlich geworden - und dass ein Schweizerspieler mit Unterleibsverletzungen in Spitalpflege verbracht werden musste, spricht auch nicht gerade für einen besonnenen und fairen Abgang..."

                      Vielleicht haben wir uns missverstanden, ich hatte ja auch geschrieben, dass die Schuldigen (Funktionäre, Ordner, Spieler) entsprechend ihres Verschuldens bestraftvwerden müssen.

                      Ich meinte halt nur, dass es auch Spieler gibt, die z.B. in dem jetzigen aktuelen Aufgebot nicht standen und die, obwohl sie für die Vorfälle nicht können, um ihre evtl. internationale Fußballkarrierre gebracht werden, weil die Türkei für die nächsten Jahre international gesperrt ist. Dann lieber die betreffenden Spieler lebenslang Sperren und die Spiele der Türkei für die nächste Zeit nur noch auf neutralem Boden stattfinden lassen.

                      Leben und leben lassen!

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • BluesB Offline
                        BluesB Offline
                        Blues
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #511

                        Es gibt tatsächlich Filmaufnahmen, die Huggel zeigen, dass er beim Raussprinten nach einem Betreuer (?) tritt. Die Filmszenen zeigen leider nicht, was der Anlass dazu gewesen sein könnte - allerdings sind solche Aktionen auf keinen Fall gutzuheissen und bedürfen ebenfalls der Aufklärung.

                        Dass aber der in Spitalpflege verbrachte Schweizerspieler u.a. einen Katheter tragen muss, ist dann wieder ein anderes Thema. Gemäss weiteren Aussagen hätten lediglich die Altintop-Brüder versucht, ihre aufgebrachten "Kollegen" zu besänftigen resp. sie haben versucht, den Schweizerspielern beizustehen.

                        Eine Schuldzuweisung ist hier sicherlich sehr, sehr schwierig. Allerdings tragen halt auch hier die Medien einen grossen Anteil an der ganzen Misere. Bereits im Vorfeld wurde kommuniziert, dass den Schweizern der Gang durch die Hölle bevorstehen würde - man würde den Schweizeren zeigen wie solche Sachen "professionell durchgezogen werden".

                        Auch Vorkommnisse am Zoll mit den fast dreistündigen Wartezeiten müssen von irgendwoher gesteuert worden sein, dass das Gepäckband für längere Zeit blockiert bleibt, geschieht auch nicht einfach so....! Und das fast keine Sicherheitsleute vor Ort waren, zeugt auch nicht von grosser Gastfreundschaft.

                        ....und noch eine Bemerkung zum sportlichen Teil, zu Salvamors Bemerkung von den grossen Fortschritten der Türkei - gestern waren sie massiv feldüberlegen, das steht fest. Aber ebenso fest steht, dass sie a)nur durch Kraftakte überhaupt in die Barrage gekommen sind und b)am vergangenen Samstag gegen die Schweiz auch über ein 4 oder 5:0 sich nicht hätten beklagen dürfen. Sie haben sicherlich einige gute, sehr gute Spieler in ihren Reihen - aber grad als Brasilianer Europas würde ich sie nicht bezeichnen.

                        Lieber Salvamor - wir Schweizer haben doch auch gewaltige Fortschritte gemacht. Und im Gegensatz zu alternden Diven wie Sukur und Alpay sind unsere Spieler -die meisten zumindest- unter 25!! 😉 😄

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • BluesB Offline
                          BluesB Offline
                          Blues
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #512

                          Harzer - das dürfte sicherlich ein Dilemma werden! Wie sollen solche Sachen bestraft werden, da bin ich froh, muss ich mich nicht darum kümmern. Ist sicherlich wahr, was Du sagst...es wäre sicherlich schade, wenn z.B. die Altintops wegen solchen Vorkommnissen ihre Nationalmannschaftskarriere dermassen belastet bekommen würden. Wenn aber alternde Stars wie Alpay -der ja auch schon in anderen Fälllen negativst aufgefallen ist- kurz vor dem Ende ihrer Nationalmannschafts- karriere gesperrt werden, verpufft die Wirkung aber sehr schnell.

                          Andererseits sind nach den bedauerlichen Vorfällen anlässlich eines CL-Finals -damals hiess es zwar anders- zwischen Juve und Liverpool sämtliche englischen Vereine vom Meistercup u.a. ausgeschlossen worden. Für Jahre.... auch da nahmen viele Karrieren nicht den erwarteten Verlauf..!

                          Eine Bestrafung muss zwingend auch den Verband treffen - denn dieser Verband hat nach den Geschehnissen der Vergangenheit nichts, aber auch gar nichts unternommen damit nur ein bisschen Ruhe einkehrt. Dass die Zuschauer heissblütig sind, das wird man nie ändern können - aber auch das mit den Wurfgeschossen muss schon irgendwie angegangen werden. Nicht jeder Spieler oder Funktionär ist ein leidenschaftlicher Münzsammler...

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • JürgenWJ Offline
                            JürgenWJ Offline
                            JürgenW
                            Gesperrt
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #513

                            "Holginho" wrote:
                            Nach einigen wohlbekannten, ähnlichen Ereignissen und entsprechenden Sanktionen seitens der UEFA und der FIFA spielte die Türkei unter "besonderer Beobachtung" und quasi "auf Bewährung".

                            Umso schlimmer, dass sie im Vorfeld nicht dafür gesorgt haben, solche Eskalationen zu verhindern...

                            "Holginho" wrote:
                            Da dieses land (das ich persönlich in Form von sehr freundlichen Menschen kennengelernt habe!) anscheinend aber nicht in der Lage ist, für die Sicherheit seiner sportlichen Gegener (Gäste!!!) zu sorgen - im Gegenteil gewisse Teile der Sicherheitskräfte gar zur Gefährdung "beitragen", wird von Seiten der UEFA ein neues, sehr hartes Strafmaß angestrebt und z.Z. diskutiert.
                            Im Gespräch sind 2 Jahre internationale Sperre der türkischen Nationalmannschaft und somit Ausschluß derselben von allen Wettbewerben, alle anderen Auswahlmannschaften (z.B. U21 etc.) spielen im selben Zeitraum unter Beobachtung und werden bei evtl. Vorkommnissen auch für min. 2 Jahre gesperrt und sofort aus einem laufenden Wettbewerb ausgeschlossen. Für die Nationalmannschaft ein weiteres Jahr Spielsperre im eigenen Land und ein weiteres auf Bewährung.

                            Das halte ich auch für gerechtfertigt...

                            "Holginho" wrote:
                            Es scheint übrigens doch komplette Film/Video-Aufnahmen der Vorkommnisse zu geben, die eine sichere Identifizierung der betroffenen Spieler ermöglichen sollte. Emre wurde wohl als der Spieler erkannt, der den Schweizer in den Unterleib getreten hat. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, ist dieser "Spieler" m.M. nach sofort lebenslang zu sperren - dann soll er meinetwegen "Esel hüten"!

                            Na na, nicht gleich so heftig...

                            "Holginho" wrote:
                            Das ist Abschaum und Dreck, der einfach nicht zum Begriff Sport paßt. Weitere Beteiligte waren wohl Alpay (springt einem Schweizer in den Rücken),...

                            ...nämlich Huggel, der als Einwechselspieler unmittelbar vorher am Spielfeldrand einem türkischen Assistenztrainer von hinten in die Kniekehle getreten hatte! In diesem speziellen Einzelfall ist es nicht leicht, Ursache und Wirkung zu beurteilen...

                            "Holginho" wrote:
                            Volkan (Ellbogen-Check und Tritte), der Ersatz-Torwart (Tritte, Faustschläge), Özdilek (Co-Trainer, Tritte, Schläge) - auch hier sind m.E. langjährige Strafen zu verhängen - zudem alle genannten Wiederholungstäter sind (Beteiligung an den Krawallen bei den Spielen gegen England bzw. Deutschlands U21).

                            Wiederholungstäter müssen auf jeden Fall wesentlich empfindlicher bestraft werden als solche Spieler, die in diesem Hexenkessel einfach die Nerven verloren haben...

                            "Holginho" wrote:
                            Wie kann es sein, das sich ein, grundsätzlich friedliches, freundliches Volk, von solchen menschlichen Abfallprodukten dermaßen in den Dreck ziehen läßt?

                            Diese "Abfallprodukte" haben gestern Abend immerhin dieses "friedliche Volk" repräsentiert, das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit "sehr stolz" gewesen wäre, wenn sie es denn mit allen Mitteln auch geschafft hätten, wofür sich ihr Trainer hinterher entschuldigte. Der hat sich doch tatsächlich beim Volk dafür entschuldigt, dass die Qualifikation verpasst wurde, weil sie in beiden Spielen "gegen 12 Mann" spielen mussten. DER müsste eigentlich als erster "Esel hüten", zumal er schon nach dem 1. Spiel die Stimmung für dieses Rückspiel entsprechend angeheizt hat...

                            "Holginho" wrote:
                            Wer solche "Sportler"(???) und Sicherheits-/Ordnungskräfte in seinen Reihen hat, braucht keine Kriminellen und Terroristen mehr!

                            Und was ist mit dem brüllenden Volk auf der Tribüne? Die haben doch schon in der Halbzeitpause, als noch alles offen war, geworfen, um zu verletzen...

                            "Blues" wrote:
                            Andererseits sind nach den bedauerlichen Vorfällen anlässlich eines CL-Finals -damals hiess es zwar anders- zwischen Juve und Liverpool sämtliche englischen Vereine vom Meistercup u.a. ausgeschlossen worden. Für Jahre....

                            Ich kann mich noch gut an dieses Finale im "Europapokal der Landesmeister" vor 20 Jahren im Brüsseler Heysel-Stadion erinnern. Statt Fußball wurden gewalttätige Hooligans, Tote und Schwerverletzte gezeigt. Ein unbeteiligter Zuschauer konnte vor den Randalierern in den Innenraum fliehen und wurde dort von einem Ordner mit dem Gummiknüppel empfangen und geprügelt, allerdings konnte man dessen Hilflosigkeit spüren...

                            Die drakonischen Strafen gegen sämtliche englischen Clubs waren sicherlich überzogen, weil sie ein Zeichen gegen diese Hooligans setzen sollten und weil es Tote gab...

                            Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                              Ewing Oil
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #514

                              Nur mal so als Anmerkung:

                              Ausschreitungen bei Fußball-Spielen mit türkischer Beteiligung

                              In den vergangenen Jahren hat es bei Fußball-
                              Spielen immer wieder Zwischenfälle mit Beteiligung von türkischen
                              Anhängern gegeben.

                              1. September 1967: 44 Tote und 600 Verletzte gibt es in
                                Kayseri/Türkei, als sich nach einem umstrittenen Tor Zuschauer mit
                                Pistolen, Messern und abgebrochenen Flaschen bekämpfen.

                              2. April 2000: Zwei Briten werden nach Zusammenstößen zwischen
                                englischen und türkischen Fans vor dem UEFA-Cup-Spiel Galatasaray
                                Istanbul - Leeds United erstochen. Mindestens fünf weitere Personen
                                werden verletzt, etwa 25 Beteiligte von der Polizei festgenommen und
                                16 britische Fans ausgewiesen. 15 angetrunkene englische Fans hatten
                                vor einer Gaststätte Türken angepöbelt. Daraufhin gingen Galatasaray-
                                Anhänger mit Messern und Holzlatten auf die Briten los.

                              3. April 2000: Bei der Fernsehübertragung des Lokalderbys
                                Besiktas gegen Galatasaray Istanbul kommt es zu einer tödlichen
                                Auseinandersetzung zwischen Fußball-Anhängern. Nach einem Streit
                                erliegt ein Mann seinen Stichverletzungen.

                              4. Mai 2000: Der UEFA-Pokalsieg von Galatarasay Istanbul mit 4:1
                                im Elfmeterschießen gegen Arsenal London in Kopenhagen findet seine
                                traurigen Begleiterscheinungen mit vier Todesfällen bei den
                                Jubelfeiern in der Türkei und zahlreiche Verletzte bei Krawallen in
                                der dänischen Hauptstadt.

                              5. März 2002: Der Konflikt zwischen Italien und der Türkei nach
                                den Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel AS Rom - Galatasaray
                                Istanbul muss auf diplomatischem Wege entschärft werden. Nach dem 1:1
                                waren Spieler beider Mannschaften aneinander geraten. Italienische
                                Polizisten gingen mit Schlagstöcken dazwischen.

                              6. Oktober 2002: Beim UEFA-Pokalspiel zwischen Fenerbahce
                                Istanbul und Panathinaikos Athen bewerfen griechische Fans die
                                Außenminister Griechenlands und der Türkei mit abgebrochenen
                                Plastiksitzen und anderen Gegenständen. Die türkische Fans enthüllen
                                kurz vor Beginn des Spieles ein riesiges Transparent, auf dem an die
                                Eroberung Istanbuls durch die Osmanen im Jahre 1453 erinnert wurde.
                                Rund 15 griechische Fans werden durch Steinwürfe leicht verletzt.

                              7. Juni 2003: Beim EM-Qualifikationsspiel Türkei - Mazedonien in
                                Istanbul bewerfen türkische Fans die Gäste nach der mazedonischen
                                2:1-Führung mit Flaschen und Münzen. Die Kontroll- und
                                Disziplinarkommission der Europäischen Fußball- Union (UEFA) verhängt
                                daraufhin Geldstrafen.

                              8. August 2003: Der erste Saisonsieg von Trainer Christoph Daum
                                mit Fenerbahce Istanbul wird von Ausschreitungen der Fans
                                überschattet, bei denen es mehrere Verletzte gibt. Die Krawalle
                                erreichen ihren Höhepunkt in der Halbzeitpause, als sich die Fans
                                beider Vereine mit ausgerissenen Tribünensitzen und Steinen bewerfen.

                              9. November 2003: Dem Jubel auf dem Platz über das Erreichen der
                                EM-Endrunde folgen für die deutschen Fußball-Junioren wilde
                                Jagdszenen. Im Tunnel zu den Kabinen werden die U21-Spieler nach dem
                                1:1 gegen die Türkei im Stadion von Fenerbahce Istanbul von
                                Polizisten und Ordnungskräften geschlagen, getreten und beschimpft.
                                Die türkischen Medien verteidigen tags darauf nahezu einhellig die
                                Entgleisungen. Die deutschen Spieler hätten mit «übertriebener
                                Freude» und «beleidigenden Gesten» die türkischen Fans provoziert.

                              10. August 2004: Bei Ausschreitungen am Rande von zwei Spielen der
                                türkischen Süper Lig werden drei Fußballfans durch Messerstiche
                                verletzt. Einem Fernsehreporter, der die Ausschreitungen filmen
                                wollte, wird ein Finger gebrochen. Vor dem Spiel des von Christoph
                                Daum trainierten türkischen Meisters Fenerbahce Istanbul gegen den
                                Stadtrivalen Istanbulspor (3:0) fallen auch Schüsse. Die Polizei
                                findet später 15 leere Patronen.

                              11. Oktober 2005: Schalkes Manager Rudi Assauer wird beim
                                Champions-League-Spiel zwischen Fenerbahce Istanbul und dem FC
                                Schalke 04 auf der Tribüne des Stadion Sükrü Saracoglu geohrfeigt.
                                «Ich bin von einem Zuschauer mit der flachen Hand ins Gesicht
                                geschlagen worden. Wir waren dort nicht abgeschottet», sagte Assauer.
                                Bei dem Zuschauer soll es sich um einen Fenerbahce-Sponsor gehandelt
                                haben.

                              12. November 2005: Nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen der
                                Türkei und der Schweiz (4:2) kommt es im Stadion von Istanbul
                                unmittelbar nach Spielschluss zu Ausschreitungen. Schweizer
                                Nationalspieler seien von Türken tätlich angegriffen worden, sagte
                                der Medienchef der Eidgenossen, Pierre Benoit. Ersatzspieler Stéphane
                                Grichting wird nach einem Tritt in den Unterleib ins Krankenhaus
                                gebracht.

                              🤐 🤐

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #515

                                Den Aussagen von Jürgen ist generell nichts hinzuzufügen. Ich denke auch, dass im Stadion fast 50'000 von "diesem friedlichen Volk" anwesend waren.... und Köbi Kuhn ist bei jedem Aufstehen von der Trainerbank mit Gegenständen beworfen worden. Hunderte haben den Flughafen belagert und bestürmt, der Schweizer Car wurde trotz Polizeieskorte mit Eiern und Steinen beworfen.... von Leuten "dieses friedlichen Volkes"!! Sicherlich sollte man nicht verallgemeinern und auf gar keinen Fall eine "Türkendiskussion" in Gange setzen. Aber ein eigenartiges Verhältnis zur Fairness haben sie schon....!

                                Und dass Huggel getreten hat, ist nicht wegzudiskutieren und ist unentschuldbar, auch wenn vorgängige Aktionen des Türken nicht ersichtlich waren.....! Dass aber junge Spieler nach tagelanger Provokation, nach ungemütlichen Minuten auf der Ersatzbank, die regelmässig beworfen worden ist, irgendwann mal in dieser aufgeheizten Atmosphäre die Nerven verlieren, kann ich aber auch ein bisschen begreifen. Wer die Bilder auf dem Flughafen gesehen hat, weiss, wovon ich spreche....!

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • JürgenWJ Offline
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                                  JürgenW
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #516

                                  "Ewing Oil" wrote:
                                  11. Juni 2003: Beim EM-Qualifikationsspiel Türkei - Mazedonien in
                                  Istanbul bewerfen türkische Fans die Gäste nach der mazedonischen 2:1-Führung mit Flaschen und Münzen
                                  . Die Kontroll- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball- Union (UEFA) verhängt daraufhin Geldstrafen.

                                  1. November 2003: Dem Jubel auf dem Platz über das Erreichen der EM-Endrunde folgen für die deutschen Fußball-Junioren wilde
                                    Jagdszenen.
                                    Im Tunnel zu den Kabinen werden die U21-Spieler nach dem:1 gegen die Türkei im Stadion von Fenerbahce Istanbul von Polizisten und Ordnungskräften geschlagen, getreten und beschimpft.

                                  Diese beiden Vorfälle hätten schon genügt, um gestern mit dem Schlimmsten zu rechnen und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Offenbar hat den Türken der überraschende 3. Platz bei der letzten WM nicht gut getan...

                                  "Ewing Oil" wrote:
                                  Die türkischen Medien verteidigen tags darauf nahezu einhellig die Entgleisungen. Die deutschen Spieler hätten mit «übertriebener
                                  Freude» und «beleidigenden Gesten» die türkischen Fans provoziert.

                                  Wenn das Volk dann mit solchen scheinheiligen Rechtfertigungen informiert bzw. manipuliert wird, darf man sich über mangelnde Reue oder gar Verhaltensänderungen nicht wundern. Schließlich sind die Medien ja auch irgendwie "Stimme des Volkes"...

                                  "Ewing Oil" wrote:
                                  19. Oktober 2005: Schalkes Manager Rudi Assauer wird beim Champions-League-Spiel zwischen Fenerbahce Istanbul und dem FC Schalke 04 auf der Tribüne des Stadion Sükrü Saracoglu geohrfeigt.
                                  «Ich bin von einem Zuschauer mit der flachen Hand ins Gesicht
                                  geschlagen worden. Wir waren dort nicht abgeschottet», sagte Assauer.
                                  Bei dem Zuschauer soll es sich um einen Fenerbahce-Sponsor gehandelt haben.

                                  Auch diese verhältnismäßig harmlose Geste zeugt nicht gerade von Gastfreundschaft, die Urlaubern gegenüber sicher ausgeprägter ist...

                                  "Blues" wrote:
                                  Den Aussagen von Jürgen ist generell nichts hinzuzufügen.

                                  Danke für die Zustimmung... 😄

                                  "Blues" wrote:
                                  Dass aber junge Spieler nach tagelanger Provokation, nach ungemütlichen Minuten auf der Ersatzbank, die regelmässig beworfen worden ist, irgendwann mal in dieser aufgeheizten Atmosphäre die Nerven verlieren, kann ich aber auch ein bisschen begreifen.

                                  Dafür habe ich volles Verständnis und es auch entsprechend berücksichtigt:

                                  "JürgenW" wrote:
                                  Wiederholungstäter müssen auf jeden Fall wesentlich empfindlicher bestraft werden als solche Spieler, die in diesem Hexenkessel einfach die Nerven verloren haben...

                                  Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    #517

                                    @ Blues

                                    "...Andererseits sind nach den bedauerlichen Vorfällen anlässlich eines CL-Finals -damals hiess es zwar anders- zwischen Juve und Liverpool sämtliche englischen Vereine vom Meistercup u.a. ausgeschlossen worden. Für Jahre.... auch da nahmen viele Karrieren nicht den erwarteten Verlauf..! ..."

                                    Die Spieler, die zu der Zeit für englische Mannschaften gespielt haben, hätten aber wenigstens noch die Möglichkeit gehabt und zu einem Fußballverein auf den Kontinent zu wechseln - sprich Sie hätten die Möglichkeit gehabt weiterhin international Fußball spielen zu können, wobei z.B. die Altintop - Brüder ja nicht mehr für ein anderes Land spielen dürfen.

                                    Leben und leben lassen!

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                                      #518

                                      "Harzer" wrote:
                                      @ Blues
                                      Die Spieler, die zu der Zeit für englische Mannschaften gespielt haben, hätten aber wenigstens noch die Möglichkeit gehabt und zu einem Fußballverein auf den Kontinent zu wechseln - sprich Sie hätten die Möglichkeit gehabt weiterhin international Fußball spielen zu können, wobei z.B. die Altintop - Brüder ja nicht mehr für ein anderes Land spielen dürfen.

                                      Harzer, das verstehe ich jetzt nicht ganz...die Engländer durften zu anderen Vereinen wechseln, aber nicht zu anderen Nationen. Und die Altintops dürften doch sicherlich auch mit ihren Vereinen international spielen... z.B. nächste Saison mit S04, sofern es die dann schaffen.

                                      ....und noch was zu den türkischen "Fans"! Gemäss TV-Interview mit zurückgekehrten Schweizerfans sind im Stadion von 3meter langen Stangen bis zu mit weisser Farbe gefüllten Farbkesseln so ziemlich alles geworfen worden, was nicht niet- und nagelfest ist. Jetzt sag mir mal einer, wie man Farbkessel ins Stadion bringt... nachdem die Fifa schon darauf hingewiesen hat, dass man unter spezieller Beobachtung steht. Gelobt wurde von den CH-Fans die Polizeieskorte nach dem Spiel... ohne die 35000 Polizisten (!) wäre der Abgang der 600 schweizer Fans kaum reibungslos abgelaufen. Die erreichte WM-Qualifikation sei aber Ëntschädigung für die Angst gewesen, die man trotzdem verspürt hätte

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                                        JürgenWJ Offline
                                        JürgenW
                                        Gesperrt
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #519

                                        @ Harzer und Blues

                                        Bei solchen Sanktionen sollten die Interessen der Spieler keine Rolle spielen, sondern immer nur der entsprechende Verein, der schuldige Spieler oder der Verband bestraft werden...

                                        "JürgenW" wrote:
                                        Die drakonischen Strafen gegen sämtliche englischen Clubs waren sicherlich überzogen, weil sie ein Zeichen gegen diese Hooligans setzen sollten und weil es Tote gab...

                                        Vor 20 Jahren hätte es völlig ausgereicht, den FC Liverpool für 1 - höchstens 2 Jahre - vom Europapokal auszuschließen und den anderen Vereinen dasselbe anzudrohen für den Wiederholungsfall...

                                        Analog dazu halte ich eine Sperre der türkischen Nationalmannschaft für die nächste EM für angemessen unter entsprechenden Auflagen für die U 21 usw., aber auch für die Clubs, da es sich um Wiederholungsfälle handelt...

                                        Solche Maßnahmen sind ja auch schon angedacht, man sollte aber nicht überziehen, zumal der FIFA-Präsident ein Schweizer ist...

                                        Dass die Türken auch anders können, hat man ja beim Rückflug demonstrativ sehen können. Warum nicht ein Bruchteil dieser Eskorte schon vorher, spätestens bei den Eierwürfen?

                                        Die Unschuldsbeteuerungen und Vorwürfe der türkischen Medien kennen wir ja schon. Jetzt fordert der Fußballpräsident der Türken auch noch die Bestrafung der Schweiz! Höchste Zeit, dass dieser ständigen Umkehr der Schuldverhältnisse Einhalt geboten wird...

                                        Wenn Fußballer um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen, ist das nicht zumutbar, genauso wenig wie eine Verlagerung der türkischen Heimspiele ins Ausland...

                                        Enttäuschung ist das Ende einer Täuschung

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                                        • Ewing OilE Offline
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                                          Ewing Oil
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #520
                                          1. Oktober 2005: Schalkes Manager Rudi Assauer wird beim
                                            Champions-League-Spiel zwischen Fenerbahce Istanbul und dem FC
                                            Schalke 04 auf der Tribüne des Stadion Sükrü Saracoglu geohrfeigt.
                                            «Ich bin von einem Zuschauer mit der flachen Hand ins Gesicht
                                            geschlagen worden. Wir waren dort nicht abgeschottet», sagte Assauer.

                                          Das ist das einzige, was ich noch verstehen kann!! 😭

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