Explosionen in London
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Hallo,
habe diesen Thread bisher mit großer Aufmerksamkeit gelesen,
mich aber bewußt aus der Diskusion herausgehalten. Die Thematik ist doch sehr vielschichtig und nicht einfach.
Ich denke auch, daß die meisten Moslem gerne ein friedliches
Leben führen würden aber aus ihrem Glauben entspringt doch auch die Minderheit der Fanatiker denen der Selbsterhaltungstrieb abhanden gekommen ist und die in ihrem
irren "Gotteskrieg" alles was nicht ist wie sie als "Ungläubige"
abtun, weil sie einen anderen Glauben nicht akzeptieren.
Sicher ist an der Situation auch der Westen mit seiner "egoistischen" Politik nicht ganz unschuldig, das darf aber
doch niemals ein Grund sein, völlig unschuldige und harmlose
Bürger / Kinder bewußt in den Tod zu reissen. Daher auch kann ich mich den Meinungen von Silke und Jutta nicht ganz verschließen.Kann ihre Gedanken durchaus nachvollziehen.
Ich bin alles andere als ein Rassist, sonst würde ich nicht die meiste Zeit meines Urlaubes im Ausland verbringen, aber mit
der Mentalität der Moslem find ich mich nicht zurecht, was
auch ein Grund ist, daß wir noch nie in einem islamischen
Land Urlaub gemacht haben und machen werden. -
Das Thema hat leider wieder schreckliche Aktualität bekommen.
Mir fehlen die Worte !! -
Nach dem Anschlag in Ägypten verstehen viele nicht, dass der Hass auf die Moslems immer größer wird.
Ich kann nicht verstehen, dass man unschuldige Menschen, in deren Land man lebt oder die viel Geld in die Heimatländer der Moslems bringen, einfach so in die Luft sprengen kann. Diese Leute haben keine Achtung vor dem Leben und denken, sie sind der Nabel der Welt.
Meine Wut ist riesengroß. Ich werde auch nicht mehr nach Nordafrika (Tunesien, Marokko, Ägypten) und auch nicht in die Türkei reisen.Jutta
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@ Jutta Malleskat
Deine Empörung über die neuen Anschläge kann ich gut verstehen, und ich teile sie.
Ich glaube aber nicht, daß wir mit groben Verallgemeinerungen der Sache gerecht werden. Diese gräßlichen Terroranschläge werden weder von "den Moslems", noch von der Weltreligion Islam verübt, sondern von verblendeten, irregeführten, fanatischen Islamisten. Und es ist keineswegs so, daß diese ****** einen derart breiten Rückhalt bei den Moslems haben, wie hier viele glauben.Das Problem Terrorismus ist so komplex, daß ihm mit oberflächlichen Betrachtungsweisen nicht beizukommen ist. Ich möchte meinen Standpunkt, den ich verschiedentlich in diesem Thread vertreten habe und mit dem ich nicht alleine stehe, nicht wiederholen. Bitte lies die betreffenden Beiträge durch, es würde mich interessieren, was Du von ihnen hältst und ggf. welche Gegenargumente Dir dazu einfallen.
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Sorry Salvamor
Aber Juttas Argumenten kann ich mich nicht ganz verschließen!!
Arabische und Islamische Länder haben mich (uns) aus den
hier folgenden Gründen nun nie interresiert !!
War bis jetzt ja wohl auch gut so !
Leider!! -
Mit oberflächlichen Betrachtungen ist dem Terrorismus nicht beizukommen, da hat Salvamor Recht. Aber auch wenn man in die Tiefe geht, die Hintergründe kennt, eine Lösung gibt es nicht. Ich finde, die Terroristen sind uns immer einen Schritt voraus. Wenn mutmassliche Terroristen nicht ausgeliefert werden dürfen, weil dies gegen unser Grundgesetz verstösst (letzte Woche noch passiert ,Freispruch, die lachen sich doch eins ins Fäustchen) - was soll man da noch machen? Einen wirklich wirksamen Schutz gibt es nicht.
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Wir sind nicht immer einer Meinung - hier aber muss ich Salvamor41 völlig unterstützen. Wir müssen wirklich schauen, dass wir nicht Verallgemeinern - es gibt Millionen von Moselms, die diese Anschläge genauso verurteilen wir wir.
Einer unserer grösseren Geschäftspartner im Bereich Import und Logistik ist Palästinenser - und einer der von ihm genannten Gründe, warum wir sehr gut zusammenarbeiten ist gegenseitiger RESPEKT.
Wir müssen nicht die Terroristen respektieren, das möchte ich ganz klar zum Ausdruck bringen!!! Diese Taten der letzten Wochen verabscheue ich genau gleich wie ihr alle auch....
Vielleicht bin ich ein Träumer und ein in diesen Bereich weltfremder Idealist - aber wenn es uns irgendwann gelingt, den Respekt anderen Menschen gegenüber zu fördern, dann gelingt es uns auch, dem Terror resp. den Terroristen und ihren Anhängern den Nährboden zu entziehen.
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Ich verallgemeinere wirklich nicht, wir haben selbst sehr nette muslimische Bosnier als Nachbarn, die dies alles auch nicht gutheissen - aber gegen den Terror sind wir alle mehr oder weniger machtlos. Man kann die Flughäfen, Bahnhöfe usw. überwachen , aber man weiss eben nie, wann und wo wieder zugeschlagen wird. Und aus diesem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit kann ich auch die Ängste verstehen.
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Wir hören hier in den Nachrichten immer nur von den Anschlägen aus Europa und Ägypten. Was die Moslems im Süden Thailands anrichten erfährt kaum jemand. Auch dort werden Bomben gezündet. Aus den Thai-Nachrichten:
" Seit dem 20. Juli herrscht, wegen ausufernder Gewalt, über drei Provinzen der Ausnahmezustand. Im Juni haben die Moslems zehn Menschen enthauptet. Seit Monaten erschüttern Unruhen die drei Provinzen Narathiwat, Pattani und Yala, und es sind rund 820 Menschen ums Leben gekommen. Behördenvertreter machen islamische Seperatisten für die Taten verantwortlich. Die moslemischen Aufständische fordern mehr Autonomie von der Zentralregierung in Bangkok. Etwa 95 Prozent Thailänder sind buddhistischen Glaubens."
Und dort geht es nun nicht um den Irak, Afghanistan oder den Amerikaner.Es sind Terroristen und ******.
Jutta
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Hallo,
natürlich sind nicht alle Moslems Terroristen. Aber die weitaus überwiegende Anzahl von Terroranschlägen wird von Moslems verübt und diese Anschläge werden religiös "gerechtfertigt".
Die Frage ist doch, wem gehört im Zweifel die Loyalität der in Europa lebenden friedlichen Moslems? Unserer europäischen Auffassung von Demokratie und der Trennung von Staat und Kirche oder den "Glaubensbrüdern"?
Nun ist es ja schön und gut, dass nach den Anschlägen von London auch Moslems diese Anschläge verurteilt haben. Und dass Moslems in London demonstrierten und dabei Schilder trugen mit der Aufschrift: "Not in our name!"
Aber was ist sonst? Warum gehen so viele Moslems zu den Hasspredigern? Warum werden diese nicht von den Moslems isoliert?
Ein anderes Problem ist es, dass wir oft die Falschen einreisen lassen und zu großzügig mit unserer Staatsbürgerschaft umgehen. Der hier angesprochenen Fall der verweigerten Auslieferung (an Spanien) hatte folgenden Grund: Der Betroffene hatte die deutsche Staatsangehörigkeit. Und nach Artikel 16 Absatz 2 unseres Grundgesetzens darf kein Deutscher an das Ausland ausgeliefert werden. Was ich prinzipiell für richtig halte. Den europäischen Haftbefehl selbst hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt. Es geht hier auch darum, ob unsere Verfassung einfach durch "Abnicken" im Bundestag zugunsten von europäischen Bestimmungen eingeschränkt werden darf. Hier wird es in Zukunft noch interessante verfassungsrechtliche Auseinandersetzungen geben.
Ich kann es gut verstehen, wenn jemand nicht in islamische Länder reist. Ich vermeide das auch.
Viele Grüße
Bulgarienfan
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Bulgarienfan schrieb:
"Die Frage ist doch, wem gehört im Zweifel die Loyalität der in Europa lebenden friedlichen Moslems? Unserer europäischen Auffassung von Demokratie und der Trennung von Staat und Kirche oder den "Glaubensbrüdern"?
Aber was ist sonst? Warum gehen so viele Moslems zu den Hasspredigern? Warum werden diese nicht von den Moslems isoliert?
Ein anderes Problem ist es, dass wir oft die Falschen einreisen lassen und zu großzügig mit unserer Staatsbürgerschaft umgehen. Der hier angesprochenen Fall der verweigerten Auslieferung (an Spanien) hatte folgenden Grund: Der Betroffene hatte die deutsche Staatsangehörigkeit. Und nach Artikel 16 Absatz 2 unseres Grundgesetzens darf kein Deutscher an das Ausland ausgeliefert werden. Was ich prinzipiell für richtig halte. Den europäischen Haftbefehl selbst hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt. Es geht hier auch darum, ob unsere Verfassung einfach durch "Abnicken" im Bundestag zugunsten von europäischen Bestimmungen eingeschränkt werden darf. Hier wird es in Zukunft noch interessante verfassungsrechtliche Auseinandersetzungen geben.
Ich kann es gut verstehen, wenn jemand nicht in islamische Länder reist. Ich vermeide das auch."
@Bulgarienfan
Die Glaubensbrüder und Gotteskrieger leben unter uns, d.h., in einer christlichen Gemeinschaft und somit auf einer ganz anderen kulturellen Ebene. Deren Regeln haben sie zu akzeptieren, ohne wenn und aber.
Ich verbringe regelmässig meinen Urlaub in einem moslemischen Land. Da ich dort Gast bin, ist es für mich selbstverständlich, die dortigen Sitten und Gebräuche zu respektieren. Dasselbe erwarte ich aber auch von Immigranten.
Verfassungsrechtlich geschützt, sind diese Hassprediger das grösste Übel. Und das darf nicht sein! Sie säen Hass bei moslemischen Jugendlichen, die in London, Paris oder Berlin geboren wurden und ohne jegliche Perspektive in Familien aufwachsen, denen jegliche Integration im Gastland fremd ist.
Ich sehe hier das Übel und begrüsse die neuerliche Aktion von Frankreich. In den vergangenen zwei Wochen wurden wiederum zwei Imame ausgewiesen, zusammen mit einem Einreiseverbot auf Lebenszeit. In der BRD unvorstellbar!! -
@Klaus43
Klaus43 schrieb:##@Bulgarienfan
Die Glaubensbrüder und Gotteskrieger leben unter uns, d.h., in einer christlichen Gemeinschaft und somit auf einer ganz anderen kulturellen Ebene. Deren Regeln haben sie zu akzeptieren, ohne wenn und aber.
Ich verbringe regelmässig meinen Urlaub in einem moslemischen Land. Da ich dort Gast bin, ist es für mich selbstverständlich, die dortigen Sitten und Gebräuche zu respektieren. Dasselbe erwarte ich aber auch von Immigranten.
Verfassungsrechtlich geschützt, sind diese Hassprediger das grösste Übel. Und das darf nicht sein! Sie säen Hass bei moslemischen Jugendlichen, die in London, Paris oder Berlin geboren wurden und ohne jegliche Perspektive in Familien aufwachsen, denen jegliche Integration im Gastland fremd ist.
Ich sehe hier das Übel und begrüsse die neuerliche Aktion von Frankreich. In den vergangenen zwei Wochen wurden wiederum zwei Imame ausgewiesen, zusammen mit einem Einreiseverbot auf Lebenszeit. In der BRD unvorstellbar!!##Wenn man die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes und des Europäischen Gerichtshofes zu Hasspredigern zur Kenntnis nimmt, bleibt nur noch eines übrig:
Wir müssen mit unserer Staatsbürgerschaft und mit Daueraufenthaltsgenehmigungen sehr sparsam und sehr vorsichtig sein.Viele Grüße
Bulgarienfan
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Bulgarienfan schrieb:
@Klaus43
Klaus43 schrieb:##@Bulgarienfan
Die Glaubensbrüder und Gotteskrieger leben unter uns, d.h., in einer christlichen Gemeinschaft und somit auf einer ganz anderen kulturellen Ebene. Deren Regeln haben sie zu akzeptieren, ohne wenn und aber.
Ich verbringe regelmässig meinen Urlaub in einem moslemischen Land. Da ich dort Gast bin, ist es für mich selbstverständlich, die dortigen Sitten und Gebräuche zu respektieren. Dasselbe erwarte ich aber auch von Immigranten.
Verfassungsrechtlich geschützt, sind diese Hassprediger das grösste Übel. Und das darf nicht sein! Sie säen Hass bei moslemischen Jugendlichen, die in London, Paris oder Berlin geboren wurden und ohne jegliche Perspektive in Familien aufwachsen, denen jegliche Integration im Gastland fremd ist.
Ich sehe hier das Übel und begrüsse die neuerliche Aktion von Frankreich. In den vergangenen zwei Wochen wurden wiederum zwei Imame ausgewiesen, zusammen mit einem Einreiseverbot auf Lebenszeit. In der BRD unvorstellbar!!##Wenn man die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes und des Europäischen Gerichtshofes zu Hasspredigern zur Kenntnis nimmt, bleibt nur noch eines übrig:
Wir müssen mit unserer Staatsbürgerschaft und mit Daueraufenthaltsgenehmigungen sehr sparsam und sehr vorsichtig sein.Viele Grüße
Bulgarienfan
Da kann ich nur zustimmen, es ist in der Vergangenheit in dieser Hinsicht sehr geschludert worden. Allerdings muß sich diese besondere Vorsicht nicht nur auf irgendwelche Haß predigenden Imame erstrecken, sondern generell auf alle Einwanderer. Was sich hier zum Beispiel an osteuropäischen Mitmenschen rumtreibt, ist auch nicht alles koscher. Die predigen zwar keinen Haß und verüben keine terroristischen Anschläge, ihr Anteil an anderen kriminellen Delikten, besonders Raub, Einbruch, Überfälle, ist aber offensichtlich besonders hoch. Das kann man inzwischen fast täglich den Medien entnehmen ("...die Täter sprachen eine osteuropäische Sprache bzw. deutsch mit osteuropäischem Akzent...").
Ein Problem scheinen auch die illegalen Einwanderer zu sein, die bei Nacht und Nebel über die grüne Grenze kommen. Wenn ein terroristischer Anschlag geplant wird, könnten die Täter jederzeit auch aus diesem Bereich kommen, da nützt dann die größte Vorsicht bei den legalen Einwanderern überhaupt nichts. -
Hallo Bulgarienfan
Dem kann ich nur zustimmen.
Ich habe allerdings gehöhrt, das eine (leider nur eine) moslemische Gruppe die Anschläge in London mit einer "Fatwa" belegt hat.
Zu einer "Fatwa" gegen Osama Bin Laden wegen der Anschläge vom 11. september 2001 haben sie sich jedoch nicht durchringen können.
Auf der anderen Seite habe ich gehöhrt das der Vater von einem der Todespiloten des 11. September den Medien eine Erklärung abgegeben hat wonach er die Anschläge in London für richtig um nicht zu sagen "Klasse" findet.
Angesichts solcher Aüßerungen aus dem familiären Umfeld von Terroristen könnte man versucht sein die israelische Praxis der "Sippenhaft" - die Elternhäuser von Selbstmordattentätern werden von der Armee zerstört - aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Gruß
Karl -
Klaus43 schrieb:
@Bulgarienfan
...und somit auf einer ganz anderen kulturellen Ebene. Deren Regeln haben sie zu akzeptieren, ohne wenn und aber....
...denen jegliche Integration im Gastland fremd ist.
@ klaus43Was verstehst Du unter "Integration im Gastland"? Wie weit geht das bei Dir?
Sprache lernen ist klar! Aber dann? Sollen sie zum Frühschoppen gehen, zum Kegeln, zur Kirmes, zum Schützenfest, in die Oper, ins Schauspielhaus, sich einem deutschen Sportverein anschließen (wo sie höchstens geduldet werden), sich einer politischen Partei anschließen, womöglich noch zum Christentum konvertieren?
Würde das alles von uns Deutschen nicht womöglich als Anbiederung eingestuft?
Was würde geschehen, wenn Deutsche gezwungen wären, ihren Lebensunterhalt in einem moslemischen Land zu verdienen? Hätten wir nicht ebenso Probleme, die dortigen Sitten und Gebräuche anzunehmen? Würden wir uns stundenlang in Teestuben aufhalten, mit Begeisterung die einheimischen Feste besuchen, uns den Eß- und Trinkgewohnheiten dort anschließen?
Der Begriff "Integration" geistert durch alle Medien und ist oft Gegenstand von privaten Diskussionen, ich habe aber noch nie von jemandem eine klare Definition dieses Begriffs erfahren. Wir können ja mal den Anfang machen!
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Hallo nochmal
Ich finde schon,daß diese fanatischen Islamisten hauptsächlich wegen dem Tschihaad(falls falsch geschrieben,sorry),heiliger Krieg,so handeln.Leider gibt es zu viele von denen und deshalb wird man das auch niemals ganz stoppen können.Nicht mal annähernd.Mitlerweile sind ja viele Europäer auch schon zum Islam übergetreten und teilweise auch schon so bekloppt.Es handelt sich bei den Selbstmordattentätern ja nicht nur ausschließlich um geborene Moslems.Der moslemische Glauben ist ja angeblich der größte von der Zahl der Menschen.Logisch haben die Anschläge auch politische Hintergründe.Wenn es aber nach den Islamisten ginge,müßte die ganze Welt deren Glauben annehmen und auch so ausleben.Ich denke deshalb,dass diese Leute schon den "heiligen Krieg"wollen,um alle anderen von ihrem Glauben zu überzeugen.Sonst würden sie doch hauptsächlich auf Politiker oder politische Gebäude losgehen.Warum machen die das immer an Orten,an denen sich unschuldige Menschen rumtreiben.
Ich bin sicherlich nicht abergläubisch.Aber das Buch vom Nostradamus hab ich gelesen.Es ist sehr schwer,da richtig durch zu blicken,trotzdem stand da ua. drin,dass im 20 gsten Jahrhundert eine große Religion die Weltherrschaft übernimmt.
Christen oder Buddhisten sinds bestimmt nicht.
So seh ich das haltGruß Silke
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und das der 3. Weltkrieg seinen Ursprung im mittleren Osten hat. Meiner Meinung sind das Fanatiker denen man nicht oder nur sehr schlecht beikommen kann. Sie leben über Jahre hinweg in einem westlichen Staat als unbescholtene Bürger und sind bereit, wenn der große Meister ruft. Es sind keine dummen Menschen, sondern sogar hochintelligente, die einen Fehler haben, sie sind fanatisch. Sie werden von Haßpredigern auf den richtigen (falschen) Weg gebracht.
Aber gab es so etwas nicht auch bei uns? Hatten wir nicht auch einen Haßprediger, der Menschenmengen begeistern konnte? Nein ich mein nicht Adolf, ich glaub er hieß Hermann Gör.... jetzt hab ich den Namen vergessen.
Ich habe Angst davor, daß in der heutigen Situation in unserem Land, auch ein Haßprediger kommt und ich weiß nicht wie die vielen Unterdrückten reagieren werden.
Gruß Werner -
Fanatiker gibt es leider auch bei uns Christen, man schaue nur nach Nordirland, wo Protestanten katholische Kinder auf ihrem Schulweg mit Steinen bewerfen.
Oder die ETA.
Und das sind auch nicht unbedingt alles Dummköpfe.
Auch Goebbels war ein studierter und gebildeter Mann... -
@ Werner
Interessanter Beitrag!
Was passiert, wenn wirklich ein Haßprediger, wie Du sagst, hier bei uns auftritt? Ich sehe da weniger Probleme als Du, die Menschen sind klüger und aufgeklärter und haben mehr aus der Geschichte gelernt, als wir alle glauben.
Allerdings, Politik und Wirtschaft haben die Unterdrückten produziert und fürchten sich nun vor deren Reaktionen. Es ist hoch interessant, zu beobachten, wie die etablierten Parteien sich gegen die neue Linkspartei, die sie selber durch ihre parteienübergreifend miserable Politik generiert haben, wehren, was sie sich alles einfallen lassen, um sie zu diffamieren. Sie wollen offenbar lieber unter sich bleiben und ihr Süppchen weiter ungestört auf dem Rücken der kleinen Bürger kochen.Aber: Die Geister, die sie riefen, werden sie jetzt nicht mehr los!
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Ein Ansatz wäre, diesen Hassprediger die Basis zu nehmen. Es ist doch so, dass in Ländern wie England, Frankreich und wahrscheinlich auch Deutschland sehr viele Moslems leben. Teilweise sind sie eingewandert, teilweise sind sie in diesen Ländern geboren. Nun, man hat sie "reingelassen", willkommen geheissen hat man sie aber nicht. In den meisten Fällen leben diese Leute am Rande der Gesellschaft, in Ghettos der Grossstädte. Die älteren Moslems haben sich damit abgefunden, die jüngeren Leute sehen aber die Unterschiede zwischen ihnen und den "normalen" Einheimischen. Da ist der Weg zu Unzufriedenheit und Hass nicht mehr sehr weit - die sogen. Hassprediger haben ein relativ einfaches Ziel, das Feuer des Hasses ist schnell entzündet.
Hier wäre meiner Meinung nach ein Ansatzpunkt, der leider nur nicht von heute auf morgen zu lösen ist. Entziehen wir diesen Leuten die Grundlage, lassen wir die Moslems spüren, dass sie zu uns gehören - es sind beileibe nicht alle schlecht. Genausowenig wie bei den Anderen alle Gut sind. Geben wir diesen Leuten nur einigermassen die gleichen Chancen..... ich weiss, in der Zeit der Londoner und Sharm el Scheich Anschläge ein fast nicht realisierbarer Vorschlag. Aber genau das wollen die Hassprediger - Terror mit Toten und den Keil zwischen den Religionen noch grösser zu machen.
Mit unseren Ansichten "alle Moslems sind Islamisten" arbeiten wir denen in die Hände....!!!