Malaria Prophylaxe für Kenya
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Halli-Hallo, man kann es mit der Vorsicht auch übertreiben. Die Apotheker müssen da auch studieren und sind dem Gesetz verpflichtet und ich hab die Tabletten ja nicht beim Beachboy und unter der Hand erworben, sondern in der Apotheke, wo auch die Einheimischen sich mit Medikamenten versorgen. Ich habe die von zu Hause verglichen mit Inhaltsstoffen und allem, wenn mir mehr daran gelegen wäre, würde ich sie analysieren lassen. Grüße Inge
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Wenn mir jemand einen Beipackzettel aus Kenia
mitbringt kann ich diesen von befreundeten
Apothekern hier prüfen lassen.
Damit hat die Diskussion dann ein für allemale
ein Ende hier.Ich persönlich würde es auch nicht einfach so
nehmen, vermute aber, dass die Inhaltsstoffe
zumidest in der größeren Apotheken 1:1 sein
könnten, aus einem einfachen Grund - Ein Fall
der einen Touristen betrifft geht aufgrund dessen
in die Hose...die Weltpresse wird sich drauf stürzen,
und Kenia erlebt den nächsten Touri Crash. Ich denke
einfach, dass sie sich das einfach nicht leisten
können und auch, dass es ein Unterschied sein
könnte WO man die Medikamente kauft. -
Jambo Inge,
.... man sollte schon mit der Vorsicht übertreiben! Es ging nicht darum, ob die Malarone am Strand gekauft wurden oder in der Apotheke... sondern es bleibt lediglich die Frage offen, ob die INHALTSTOFFE der Malarone aus Kenya auf dem Beipackzettel die gleichen sind wie auf dem Beipackzettel von Deutschland!
Wenn diese 1:1 übereinstimmen dann ist es ja gut.... und wenn du diese Erfahrung gemacht hast, dann auch..... -
Jambo,
ich wurde in der letzten Zeit von Unerfahrenen/Neulingen (sorry, mir fällt gerade kein passenderer Ausdruck ein) vermehrt gefragt, warum denn eine Malariaprophylaxe so wichtig sein soll, wenn doch soviele, die schon seit Jahren nach Kenya fahren bzw. dort leben, gar nix machen bzw. schreiben, dass das nicht so schlimm ist.....
DAS gibt mir etwas zu denken....Jemand, der noch keinerlei Erfahrung mit einer passiven Malariaprophylaxe hat, fängt zudem meist kurz vor der Abreise mit der Einnahme des entsprechenden Medikaments an. Sollte man dies nicht vertragen, hat man noch Zeit, um auf ein alternatives Mittel auszuweichen.
Was nutzt es mir, wenn ich mich aufgrund von Informationen darauf verlasse, dass ich mir "mein" Malariamittel vor Ort kaufe und ich vertrage es nicht - was ist dann? Weiche ich dann auf andere Mittel aus, die ich nicht kenne bzw. worüber ich kein Wissen habe?
Wie gesagt, was hier auch ein klein wenig untergeht, es übernehmen nach wie vor einige Krankenkassen die Kosten für die Malaria-Prophylaxe.
Es geht jetzt nicht um die, die schon einige Male in Kenya waren bzw. dort leben und ihre Erfahrungen gemacht haben und weitergeben.
Ich persönlich gehe davon aus, dass jemand, der schon öfters in Kenya war bzw. dort lebt, mit den Informationen, die man bei einer ärztlichen Beratung bekommt, vertraut ist. Jemand, der sich mit der Thematik noch nicht befasst hat, dem fehlen viele Infos, über die andere verfügen und die hier oft nicht genannt werden.
Wie sich jeder dann für sich selber entscheidet - das bleibt jedem selber überlassen. Aber gewisse Grundinformationen bzw. -kenntnisse um diese Entscheidung treffen zu können, halte ich einfach für unerlässlich.Viele Grüsse
Chrissy -
Stueppi wrote:
Wenn mir jemand einen Beipackzettel aus Kenia
mitbringt kann ich diesen von befreundeten
Apothekern hier prüfen lassen.
Damit hat die Diskussion dann ein für allemale
ein Ende hier.Ein einziger Vergleich eines Beipack´s (von >100tsd) kann keine Klarheit fuer alle
Apothekeneinkaeufe vorort schaffen.
Und die Labortests auf pharmazeutische Bestandteile und deren Dosis?
Die 2 versch. Beipacks kann jeder auf die Inhaltsstoffe und deren Menge vergleichen,
schließlich sind es ja Benutzerzettel. -
Jambo,
dieses vergleichen der Beipackzettel bringt überhaupt nichts, da ein Fake durch einen Beipackzettel nicht zu unterscheiden ist. Selbst Apotheker können manche Fälschungen nicht mehr erkennen, selbst bei Banknoten muß manchmal erst die Bundesbank ran um die guten von den Bösen zu trennen.
Man kann nur die Verpackung , die Blister und die ganze Aufmachung versuchen zu vergleichen, wie zB: bei Sortis was in Deutschland für 100 Stück 20 mg 172 Euro kostet hole ich mir das Medikament in der Apotheke in CZ, dort kostet es 32,50 Euro, die Verpackung ist verschweißt wie alle Pfizer Produkte auf der Welt, die Blister sind indentisch und ein Hologramm schützt ( hoffendlich ) vor Fälschungen.Um diesem ganzem Theater aus dem Weg zu gehen nehme ich eben Doxy, 50 Stück für 18 Euro und alles ist im grünen Bereich.
Gruß Gabi 2001 ( Franz )
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... darum sollte man sich auch einfach hier in D. die original Malaria Prohylaxe Tabletten verschreiben lassen!!! Für meine Gesundheit ist mir nichts zu teuer!
Und Franz... wenn du mal wirklich ein Antibiotikum brauchst dann wirkt es mit Sicherheit nicht mehr bei dir!
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dubhe,
wechselt du nun wegen der kosten auch zu doxy
????
, dann kannst du ein paar tage länger im gelobten land bleiben
ich denke es ist sinnlos, manche lernen es trotz "reichtum" nie
wenn ich 8 wochen ein antibiotikum einwerfe ist mein körper resistent, wenn ich wirklich aus kranheitsgründen ein antibiotikum benötige.
um zu dieser einsicht zu kommen, muß ich kein mediziner seinin diesem sinne nehme ich weiterhin original malerone aus DE
lg
christa -
Jambo Christa 5330,
trotz aller Meinungverschiedenheiten sollte man doch versuchen sachlich zu bleiben, was Dir leider nicht mehr gelingt.
Trotz Reichtum muß man sein Geld nicht zum Fenster rauswerfen, wie hier ein User schon treffend schrieb Malarone/Lariam/Doxy sind die Möglichkeiten die man hat, sicher gibt es noch andere weniger bekannte Medikamente.
8 Wochen am Stück fahren wohl die wenigsten Urlauber in Malaria Gebiete, wo soll dann bitte die Resistenz herkommen.Nimm Du bitte Dein Malarone gekauft in Germany, andere nehmen Lariam und ich eben Doxy von meinem Mediziner als OK bewertet, von meinem Apotheker und seiner Frau die übrigens auch Internistin ist, auf allen Reisen in Malariagebiete als Profylaxe angewendet.
Also bitte sachlich bleiben.
Gruß Gabi 2001 ( Franz )
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Halli-Hallo,
mein Mann war fast dreißig Jahre niedergelassener Internist, In all den Jahren haben wir Unmengen an Antibiotika geschluckt, sich beim Patienten angesteckt, krank geworden, Doxi oder sonstwas genommen und zur Arbeit gegangen- nein - so schnell wird man nicht resistent, ganz bestimmt nicht.
Es gibt so viele Antibiotika und da kann man abwechseln.
Nur Gyrasehemmer sind gefährlich. Das kann die Sehnen belasten und es sind schon Achillessehnen kaputtgegangen davon.
Laßt doch jedem seine Art und Weise- hauptsache es wird nicht der Kopf in den Sand gesteckt, Grüße Inge -
Ich zitiere hierzu mal aus Wikipedia:
Gegen manche Antibiotika bilden sich schneller Resistenzen als gegen andere. So bilden sich z.B. gegenMakrolideschnell Resistenzen, weil sie nur ein bestimmtesEnzym(dieTranslokase) hemmen (Einschritt-Resistenzmuster). Ist die Translokase mutiert, wirken sie unter Umständen nicht mehr. Deshalb gibt es gegen Makrolide bereits zunehmend Resistenzen, obwohl sie erst in den 90er Jahren entwickelt wurden. Dagegen greiftPenicillinan sechs verschiedenen sogenanntenPenicillin-Binding-Proteinsan. Es wird heute noch für vieleIndikationenverwendet, obwohl es schon seit Jahrzehnten existiert.
Bisweilen setzt man Kombinationen von Antibiotika ein, um die Entwicklung von Resistenzen unwahrscheinlicher zu machen und die Wirkung zu verstärken. ...
Eine wichtige Ursache ist die unkritische Verschreibung von Antibiotika. ..... Durch diesen breiten Einsatz bilden sich Resistenzen, bei einem echten Bedarf wirken die Antibiotika dann nicht mehr. Antibiotika sollten deshalb nur eingesetzt werden, wenn sie eindeutig indiziert sind. Dies gilt zum Beispiel für Lungenentzündung und fieberhafte Harnwegsinfektionen.
Wenn man im Web googelt, findet man sehr viele (von Ärzten verfasste) Berichte über Resistenzen, von daher wollte ich die Aussage von Inge nicht unkommentiert stehen lassen.
Aber selbstverständlich sollte jeder das tun, was er für richtig hält - und sein Arzt empfiehlt
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Halli-Hallo, wir befassen uns in diesem Forum mit Malaria. Diese und viele andere Krankheiten sind durch Antibiotika heilbar.
Überall auf der Welt sterben jeden Tag viele, vor allem Kinder. Mütter sitzen dabei und können hilflos nichts tun. Niemand gibt ihnen Medikamente.
In Deutschland geht eine Mutter zum Arzt. Kind hat Mittelohrvereinigung. Sie bekommt ein Rezept, denkt schnippisch: Antibiotika nein Danke, wirft es den Müll. Kind hat bleibend nur noch 45 Prozent Hörfähigkeit. Durch diese Medikamentenablehnung ist schon ungeheurer Schaden entstanden. Da entstehen Herzmuskelentzündungen, an denen man ein Leben lang hat, Nierenschädigungen und vieles mehr. Verdammt mir die Medikamente nicht!!
Wer in Kenia Urlaub macht, sollte das nicht tun. Gruß Inge -
Jambo
na wie du gut bemerkt hast geht es hier um Malaria.
Wer unbedingt Antibiotika zur Porphylaxe nehmen möchte-bitte sehr!
Ich finde aber auch das zu schnell Antibiotika verschrieben wird-bei jeder Erkältung!!!
Das geht mir persönlich zu weit....aber das Thema soll nicht abschweifen....
Aber bitte verherrliche hier nicht ANTIBIOTIKA ,
auch wenn dein Mann Arzt ist/war!
Lg Turtle 1994 -
Lieber Turtle,
wo hört die Erkältung auf und wo fängt die schwere Bronchitis an??
Ganz einfach, wenn dein Sputum dunkelgelb bis grünlich wird, solltest auch du was tun. Ich wünsche dir von Herzen, daß du nicht in eine Situation kommst, wo du ein Medikament brauchst. Aber das war nun mein letzter Beitrag. Ich habe übrigens Malarone genommen, die ersten Packungen in Deutschland, den Rest in Kenia gekauft. -
Jambo,
ich denke man sollte mal zum Schluß kommen, niemand verherrlicht Antibiotika, Fakt ist nun mal das es eine Möglichkeit der Profylaxe ist, nicht mehr und nicht weniger.
Lariam und Malarone sind ebenso wenig nebenwirkungsfrei wie fast alle Medikamente auf der Welt. Es haben eben auch Mediziner völlig andere Auffassungen wie man auch in den wissenschaftlichen Veröffendlichungen verschiedener Medizinblätter lesen kann.
Darum jeder so es es für richtig und maßvoll hält, aber bitte nicht schreiben dieses oder jenes Medikament ist Schei....e.Gruß Gabi 2001 ( Franz )
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Schade... eigentlich sollte der Zweck dieses Threads ein ganz anderer sein - nämlich der, dass es einfach nur sinnvoll und wichtig ist eine Malaria Prophylaxe zu machen. Und zu diesem Thema sollte man sich AUSFÜHRLICH von Fachärzten (Tropeninstitut) beraten lassen!!! Wer was nimmt ist letztendlich jedem selbst überlassen..... was hier bestimmt schon 10 Mal geschrieben wurde....
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Jambo Dubhe, jambo Tails,
das Gleiche dachte ich auch gerade.
Genau solche Diskussionen sind es, die den ein oder anderen davon abhalten, sich ausführlich beraten zu lassen. Auch wenn ich mich zum 1.000.den Male wiederhole - nur eine ausführliche Beratung ist eine gute und auch erforderliche Basis für eine sichere Malariavorsorge für den einzelnen. Es wird einem dort ja nicht nur gesagt, was es gibt. Man bekommt die Vor- und Nachteile diverser Medikamente und Mittel erklärt und erläutert und eben auch Infos zu Wechselwirkungen bzw. Auswirkungen bei bestimmten Krankheitsbildern oder eben irgendwelchen anderen Krankheiten.
Jedes Medikament hat seine Nebenwirkungen, doch nicht bei jedem treten sie auf bzw. jeder reagiert anders darauf.
Wenn man das Glück hat, dass sein Hausarzt gleich noch Tropenmediziner ist, dann kennt der in der Regel das Gesundheitsbild und kann damit etwas mehr anfangen.
WAS man dann selber macht, das bleibt jedem überlassen.
Ganz ehrlich, bei der nächsten Anfrage, warum man als Neuling sowas machen soll, wenn doch soviele Erfahrene immer wieder schreiben, was hervorragend funktioniert (wie, dass man ja vor Ort problemlos das Malariamittel xy kaufen kann), dann flippe ich aus.
Das Schicksal von Showgirl geht denen, die sie kennen durften, doch sehr nahe und wenn man dann sieht, wie leichtsinnig manche Infos einfach im Netz verbreitet werden ohne mal darüber nachzudenken, wie die bei einem anderen (die nicht über die entsprechenden Infos oder Erfahrungen verfügen) ankommen könnten, dann bekomme ich einen Hals.
Viele Grüsse
Chrissy -
Hallo,
wir sind heute nach 2 Wochen Kenia wieder zuhause.
Haben einen wunderschönen Urlaub mit Safari verbracht und keine Moskitos gesehen.
Aber egal ob Moskitos da waren oder nicht, wir haben unsere Tabletten genommen. Wenn man in ein Land mit Malariagefahr fliegt, sollte man auch Vorsorge treffen. Und das geht nun mal nur mit Tabletten.
Wer soviel Geld für einen Urlaub ausgibt, dem sollte die Gesundheit dann auch noch mal ein paar Euro wert sein.LG
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das hier hab ich auch nicht gewußt, ist gut zu wissen:
"Einen Nachteil hat aber auch das Malarone:
Seine Resorption aus dem Darm nach oraler Aufnahme hängt sehr stark davon ab, ob man vorher etwas Fettreiches gegessen hat: Auf nüchternen Magen genommen kann die Aufnahme des Medikamentes so stark beeinträchtigt sein, dass es unwirksam wird. " Quelle: http://www.reisemed.at/malaria.html