Verhalten in Ägypten
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im Laufe meines bisherigen beruflichen (ja, du hast richtig gelesen: Es gibt Frauen, die einem Job nachgehen und nicht den ganzen Tag mit einkaufen verbringen!) und privaten Lebens habe ich durchaus gelernt, nett gemeinte "Annäherungsversuche" von Unverschämtheiten zu unterscheiden - und das hat ganz gewiss nichts damit zu tun, ob der Mann aussieht wie Adonis oder 80 ist, @dandy77...
So, und nun ziehe ich mir etwas Nettes an - es soll auch Männer geben, die sich an ihrer eigenen Frau erfreuen können...

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Lösen wir uns mal von den Emotionen. Ein Bikini erfüllt einen bestimmten Zweck. Und das ist nicht warmhalten.
@kal-el98: Bei kulturellen Unterschieden soll man sich also entgegenkommen? Also nur einen Schuh ausziehen, wenn man eine Moschee betritt? Ich glaube - dafür kassiert man trotzdem die ganze Strafe.
Ist nicht meine Meinung. Wenn man Gast in einer fremden Kultur ist, sollte man sich auch nach dieser Kultur richten. Und besonders, was das Signalgeben anbetrifft. Wenn man bei einem Nomadenvolk zum Essen eingeladen ist, sollte man möglichst nicht mit der linken Hand zugreifen.
Das gegenseitige Tolerieren kultureller Unterschiede setzt das Wissen um diese voraus. Das ist aber nicht immer gegeben.
Beispiel: Der ägyptische Mann hat nur gehört, das westliche Frauen sexuell freizügiger sind. Beim Anblick der 17-jährigen wundert er sich darüber, dass schon so junge Mädchen eindeutige Paarungssignale aussenden. Deshalb starrt er sie an. Die Reaktion des Vaters darauf kann er wiederum nicht nachvollziehen. Der Vater bietet seine Tochter ja als Lustobjekt an, in dem er ihr den Auftritt im Bikini gestattet.Ein Signal wird (wegen anderem kulturellen Hintergrund und vielleicht aus Unkenntnis falsch gesendet oder dekodiert. Das Handzeichen, das in Südafrika "der Bus ist voll" bedeutet, wird bei uns fürs Pop... verwendet.
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Lösen wir uns mal von den Emotionen. Ein Bikini erfüllt einen bestimmten Zweck. Und das ist nicht warmhalten.
@kal-el98: Bei kulturellen Unterschieden soll man sich also entgegenkommen? Also nur einen Schuh ausziehen, wenn man eine Moschee betritt? Ich glaube - dafür kassiert man trotzdem die ganze Strafe.
Ist nicht meine Meinung. Wenn man Gast in einer fremden Kultur ist, sollte man sich auch nach dieser Kultur richten. Und besonders, was das Signalgeben anbetrifft. Wenn man bei einem Nomadenvolk zum Essen eingeladen ist, sollte man möglichst nicht mit der linken Hand zugreifen.
Das gegenseitige Tolerieren kultureller Unterschiede setzt das Wissen um diese voraus. Das ist aber nicht immer gegeben.
Beispiel: Der ägyptische Mann hat nur gehört, das westliche Frauen sexuell freizügiger sind. Beim Anblick der 17-jährigen wundert er sich darüber, dass schon so junge Mädchen eindeutige Paarungssignale aussenden. Deshalb starrt er sie an. Die Reaktion des Vaters darauf kann er wiederum nicht nachvollziehen. Der Vater bietet seine Tochter ja als Lustobjekt an, in dem er ihr den Auftritt im Bikini gestattet.Ein Signal wird (wegen anderem kulturellen Hintergrund und vielleicht aus Unkenntnis falsch gesendet oder dekodiert. Das Handzeichen, das in Südafrika "der Bus ist voll" bedeutet, wird bei uns fürs Pop... verwendet.
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einen Bikini trägt "frau", um möglichst viel Sonne an die Haut zu lassen - das damit bestimmte Signale ausgesendet werden, ist allenfalls Wunschtraum der Männer...
Die kulturellen Unterschiede solltest du vielleicht lieber dem notgeilen ägyptischen "Herrn" erklären...
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Ist nicht meine Meinung. Wenn man Gast in einer fremden Kultur ist, sollte man sich auch nach dieser Kultur richten.
Das kann man nicht, weil man sie nicht versteht. Man weiß nur, was der eigenen zuwider ist. Und das kann man kommunizieren, egal, auf welchem geographischen Gebiet ich bin.
Und besonders, was das Signalgeben anbetrifft. Wenn man bei einem Nomadenvolk zum Essen eingeladen ist, sollte man möglichst nicht mit der linken Hand zugreifen.
Das ist kulturelles Lernen. In dem Falle nur äußere Signale, ein paar hat man drauf, aber es geht halt nicht tiefer. Außerdem lernen auch die Beduinen - sie wissen, dass die linke Hand für Europäer in Ordnung ist und können dann auch großzügiger sein. Wenn sie das nicht sind,
wollen sie den Falschhänder nicht als Gast integrieren, sondern ihn separieren, weil sie auf seinem Status als Ausänder rumreiten, anstatt auf seinem als Gast.Das gegenseitige Tolerieren kultureller Unterschiede setzt das Wissen um diese voraus.
Nein. Das ist überholt. Kulturelles Lernen ist nicht alles. Es ist nur ein Teil der interkulturellen Kompetenz.
Das ist aber nicht immer gegeben.
Beispiel: Der ägyptische Mann hat nur gehört, das westliche Frauen sexuell freizügiger sind. Beim Anblick der 17-jährigen wundert er sich darüber, dass schon so junge Mädchen eindeutige Paarungssignale aussenden.Deshalb starrt er sie an. Die Reaktion des Vaters darauf kann er wiederum nicht nachvollziehen.
Muss er ja nicht,
er muss sie nur akzeptieren und sich dann passend verhalten, aus Respekt vor der westlichen Kultur.Der Vater bietet seine Tochter ja als Lustobjekt an, in dem er ihr den Auftritt im Bikini gestattet.
Der Ägypter hat einen Stereotyp gehört und begründet seine Beobachtungen monokulturell, aus seiner Kultur heraus.
Er kann es nicht wissen, dass Anstarren auch in der Kultur des Mädchens nicht passt. Deswegen sagt man es ihm ja,
damit auch er kulturelle lernt und langfristig kulturell kompetent,
indem er seine eigene Welt nicht als allein seligmachend versteht. Vielleicht schafft er es nicht, aber man muss es ihm sagen, vor allem,
wenn er öfter mit Touris zu tun hat. Deswegen wird er seine Meinung nicht ändern, aber die Touris besser verstehen.Ein Signal wird (wegen anderem kulturellen Hintergrund und vielleicht aus Unkenntnis falsch gesendet oder dekodiert.
Ja, das ist die Grundlage aller Kommunikationsmodelle, die Kultur ist die black box, die Störung zwischen Sender und Empfänger.
Die Störung ist die kulturelle Gebundenheit, die dann keine mehr ist, wenn man darüber redet und gemeinsam einen Konsens schafft.
Egal, in welchem Land man ist, ob als Gast oder als Gastgeber.Nicht eine Kultur hat Recht. denn sie ist so tief im Menschen , dass manche Dinge für einen halt inakzeptabel ist.
Und für jemanden aus einer westlich-individualistischen Kultur kann die Einschränkung seiner Selbstbestimmung genauso furchtbar sein wie für einen Ägypter ein Mädchen im Bikini.Das Handzeichen, das in Südafrika "der Bus ist voll" bedeutet, wird bei uns fürs Pop... verwendet.
Wieder ein Beispiel aus dem sog. kuturellen Lernen, wobei auch die Südafrikaner wissen, dass das Zeichen bei uns eine andere Bedeutung hat und sich darauf einstellen können genaus, wie wir umgekehrt auch.
Diese Kategorisierung, "die machen das so, die anderen so..." ist übrigens immer mehr in der Auflösung - aufgrund der Globalisierung, mal vereinfacht. -
Ist nicht meine Meinung. Wenn man Gast in einer fremden Kultur ist, sollte man sich auch nach dieser Kultur richten.
Das kann man nicht, weil man sie nicht versteht. Man weiß nur, was der eigenen zuwider ist. Und das kann man kommunizieren, egal, auf welchem geographischen Gebiet ich bin.
Und besonders, was das Signalgeben anbetrifft. Wenn man bei einem Nomadenvolk zum Essen eingeladen ist, sollte man möglichst nicht mit der linken Hand zugreifen.
Das ist kulturelles Lernen. In dem Falle nur äußere Signale, ein paar hat man drauf, aber es geht halt nicht tiefer. Außerdem lernen auch die Beduinen - sie wissen, dass die linke Hand für Europäer in Ordnung ist und können dann auch großzügiger sein. Wenn sie das nicht sind,
wollen sie den Falschhänder nicht als Gast integrieren, sondern ihn separieren, weil sie auf seinem Status als Ausänder rumreiten, anstatt auf seinem als Gast.Das gegenseitige Tolerieren kultureller Unterschiede setzt das Wissen um diese voraus.
Nein. Das ist überholt. Kulturelles Lernen ist nicht alles. Es ist nur ein Teil der interkulturellen Kompetenz.
Das ist aber nicht immer gegeben.
Beispiel: Der ägyptische Mann hat nur gehört, das westliche Frauen sexuell freizügiger sind. Beim Anblick der 17-jährigen wundert er sich darüber, dass schon so junge Mädchen eindeutige Paarungssignale aussenden.Deshalb starrt er sie an. Die Reaktion des Vaters darauf kann er wiederum nicht nachvollziehen.
Muss er ja nicht,
er muss sie nur akzeptieren und sich dann passend verhalten, aus Respekt vor der westlichen Kultur.Der Vater bietet seine Tochter ja als Lustobjekt an, in dem er ihr den Auftritt im Bikini gestattet.
Der Ägypter hat einen Stereotyp gehört und begründet seine Beobachtungen monokulturell, aus seiner Kultur heraus.
Er kann es nicht wissen, dass Anstarren auch in der Kultur des Mädchens nicht passt. Deswegen sagt man es ihm ja,
damit auch er kulturelle lernt und langfristig kulturell kompetent,
indem er seine eigene Welt nicht als allein seligmachend versteht. Vielleicht schafft er es nicht, aber man muss es ihm sagen, vor allem,
wenn er öfter mit Touris zu tun hat. Deswegen wird er seine Meinung nicht ändern, aber die Touris besser verstehen.Ein Signal wird (wegen anderem kulturellen Hintergrund und vielleicht aus Unkenntnis falsch gesendet oder dekodiert.
Ja, das ist die Grundlage aller Kommunikationsmodelle, die Kultur ist die black box, die Störung zwischen Sender und Empfänger.
Die Störung ist die kulturelle Gebundenheit, die dann keine mehr ist, wenn man darüber redet und gemeinsam einen Konsens schafft.
Egal, in welchem Land man ist, ob als Gast oder als Gastgeber.Nicht eine Kultur hat Recht. denn sie ist so tief im Menschen , dass manche Dinge für einen halt inakzeptabel ist.
Und für jemanden aus einer westlich-individualistischen Kultur kann die Einschränkung seiner Selbstbestimmung genauso furchtbar sein wie für einen Ägypter ein Mädchen im Bikini.Das Handzeichen, das in Südafrika "der Bus ist voll" bedeutet, wird bei uns fürs Pop... verwendet.
Wieder ein Beispiel aus dem sog. kuturellen Lernen, wobei auch die Südafrikaner wissen, dass das Zeichen bei uns eine andere Bedeutung hat und sich darauf einstellen können genaus, wie wir umgekehrt auch.
Diese Kategorisierung, "die machen das so, die anderen so..." ist übrigens immer mehr in der Auflösung - aufgrund der Globalisierung, mal vereinfacht.@kal-el98 sagte:
Diese Kategorisierung, "die machen das so, die anderen so..." ist übrigens immer mehr in der Auflösung - aufgrund der Globalisierung, mal vereinfacht.
Sorry kal-el98. Das ist intellektuelles Wunschdenken. In China wird man z.B. als Deutscher gefragt, wie es denn Adolf H. geht. Der wird dort sehr verehrt und es laufen viele deutsche Kriegspropaganda-Filme. Weder weis der "Otto-Normalbürger" um die Verbrechen des NS-Regimes, noch weis er, dass Adolf ein paar Jahre tot ist. Kultur und auch Religion gleichberechtig auf eine Stufe stellen und Toleranz zu erwarten, ist, gelinde ausgedrückt, ziemlich blauäugig. Und zudem auch noch gefährlich - weil der tolerante immer der Prügelknabe seien wird. Noch schlimmer finde ich es allerdings, wenn man aus einer gewissen intellektuellen Arroganz Toleranz einfordert.
Im Gegenteil. Wenn ich den Intellekt und die Möglichkeit habe, mich über die kulturellen Unterschiede meines Gastlandes zu informieren, versuche ich mich dementsprechend zu verhalten.
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@Dandy77 sagte:
Ein Bikini erfüllt einen bestimmten Zweck.
Welchen ?
Und warum trägt Mann eine Badebux und keinen Badeanzug ? -
Du vemischst schon wieder kulturelles Lernen mit Handeln. Und nun auch Landeskunde, ist aber auch Teil des kulturellen Lernens. ...
Du unterstellst, dass man Gefangen in siener Kultur ist und z.B. die ganzen Medien wie Internet oder eben auch Kulturkontakte so gar keine Wirkung auf den einzelnen haben. Das ist einfach nicht so. Es entwickeln sich viegestaltige kulturelle Identitäten, manche mehr, manche weniger, aber die Ursprungskultur wird immer mehr überwunden.
Abgesehen ist diese Unterscheidung nach Nationaliäten + deren anscheinend bestimmtes Verhalten/Wissen alleien schon dewegen Quark,
weil DEN Chinesen oder DEN Ägypter nicht gibt. Kulturen sind auch innerhalb eines Landes verschieden, nicht jeder nimmt an allem einer Kultur teil oder teilt alle Werte, die andere seiner Kultur haben.
Ich könnte Dir nun tatsächlich die Quellen dafür nennen,
aber sonst bin ich endgültig in der Intellektuellen Ecke, was übrigens nur bedingt stimmt, denn ich arbeite beruflich sehr viel mit Kulturen von und auf der ganzen Welt zusammen, u.a. auch viel mit Arabern (im Heimatland und als Flüchtlinge). Und da komme ich mit meinem aus Büchern abgeleiteten Wissen immer ganz gut zurecht, sonst hätte ich meinen Job nicht
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Toleranz ist übrigens auch kulturelle induziert

es geht nicht um Arroganz, sondenr leben und leben lassen. Und anstarren eines jungen Mädchens, welches sich nach seiner Kultur verhält, ist genauso daneben, wie der Bikini für den Ägypter. Deswegen muss man sich in der Mitte treffen und das geht nur über Kommunikation. Keine Kultur ist besser als die andere oder hat mehr Rechte.Und der Tolerante ist nicht imemr der Gelackmeierte,
beispielsweise sind z.B. amerikansche Unternehmen heute oder englische Eroberer damals nur dann erfolgreich (gewesen), wenn sie das Fremde, was sie vorfinden, akzeptieren. Am Schluss hat Coca-Cola eine Milliarde mehr, wenn akzeptiert wird, dass die Automaten nicht rot sein dürfen (weil rot im betreffenden Land eine unanständige Farbe ist) und England hatte das Commonwealth.Wer ist/war da der Gelackmeierte, weil er kulturelle Unterschiede akzeptiert hat?

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einen Bikini trägt "frau", um möglichst viel Sonne an die Haut zu lassen - das damit bestimmte Signale ausgesendet werden, ist allenfalls Wunschtraum der Männer...
Die kulturellen Unterschiede solltest du vielleicht lieber dem notgeilen ägyptischen "Herrn" erklären...
@Malini sagte:
einen Bikini trägt "frau", um möglichst viel Sonne an die Haut zu lassen - das damit bestimmte Signale ausgesendet werden, ist allenfalls Wunschtraum der Männer...
Die kulturellen Unterschiede solltest du vielleicht lieber dem notgeilen ägyptischen "Herrn" erklären...
Satz 1 stammt bestimmt nicht von einer jungen und unbemannten Frau.
Satz 2: Es ist nicht die Aufgabe eines westeuropäischen Touristen, in welchem Reiseland auch immer den Einheimischen kulturelle Unterschiede zu erklären mit der Intention, ihre eigenen über Bord zu werfen. Ich verlange ja auch nicht von Chinesen, keine Hunde zu essen, weil Hunde in unserer Kultur keine Fleischlieferanten sind.Zu der 17-jährigen Touristin: In weiten Teilen der islamischen/arabischen Welt wäre sie in diesem Alter längst verheiratet.
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@Kourion sagte:
Welchen ?
Und warum trägt Mann eine Badebux und keinen Badeanzug ?Sorry, der Vergleich hinkt. Vergleichbar wäre da ein String-Tanga alla "Boran"?
Aber er sollte halt auch nicht in Shorts ins Business gehen
@Dandy77 sagte:
Sorry, der Vergleich hinkt.
Das war meinerseits nicht als Vergleich gedacht, eher als Gegenüberstellung: Frau im Bikini - nach einigen Auffassungen anscheinend - aufreizend. Mann in Badehose - auch schon mal das Gegenteil.
Also wohl besser alle zurück in die guten alten Badeanzüge
Andererseits hat unsere Zeit den Bikini nicht erfunden - klick
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s ist nicht die Aufgabe eines westeuropäischen Touristen, in welchem Reiseland auch immer den Einheimischen kulturelle Unterschiede zu erklären mit der Intention, ihre eigenen über Bord zu werfen. I
NIcht immer, aber wenn die situativ aufploppenden Gewohnheiten der fremden Kultur den Touristen so in die Enge treibt, dass sich dieser Unwohl fühlt, darf er auch was sagen.
Und die Intention ist nicht "über Bord werfen", sondern Kommunikation und kulturelles Miteinander. Und das funzt nicht!!!,
wenn nur einer (der Tourist in diesem Falle) nachgibt, bis es ihm wehttut. Die Grenze ist bei Schmerz erreicht.
Oder soll man z.B. das Anstarren tolerieren, da es sich durch die Kultur in Ä erklärt, aber körperliche Gewalt nicht, obwohl sie vielleicht auch in der Kultur begründet ist?
Der Grad der Duldsamkeit ist der eigene Schmerz - manche empfinden ihn beim Anstarren, manche bei fremden Essgewohnheiten, manche erst beim Begrabschen.
Aber der Ursprung ist der gleiche: kultureller Unterschied. Und dieser sollte idealerweise überwunden werden. -
....
dieses einseitige Nachgeben bzw. Akzeptieren ist übrigens auch mit die Hauptursache unserer Gastarbeiterproblematik im eigenen Land
, indem im Namen der kulturellen Toleranz (eigentlich heißt es richtig: Kulturrelativismus) eine Ghettoisierung erfolgt ist mit Leuten,
die seit 50 Jahren hier leben und noch immer vom Kopf her in der Türkei sind.Gott sei Dank ist man nun bei den aktuellen Flüchtlingswellen schlauer,
indem sie Deutsch lernen müssen und ihnen klar gemacht wird, dass auch die deutsche Kultur ihr Recht hat. -
.... und solange man dem arabischen Mann nciht erkärt,dass das Anstarren auch in unserer Kultur nicht okay ist, gibt es langfristig kein entspanntes Miteinander, sondern die Unterschiede bleiben auch weiterhin bestehen und sorgen für Missverständnisse und eben Unwohlsein und Schmerz.
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Florian, ich bin auch nicht immer mit dem einverstanden was Malini sagt, aber was du, ihr gegenüber, von dir gibst ist beleidigend und unterste Schublade. Wieso sendet ein 17 jähriges Mädchen im Bikini Signale zur Paarung aus? So etwas kann nur einer schmutzigen Fantasie entspringen. Deine Beiträge zu diesem Thema "Verhalten in Ägypten" kot-en mich an. Aber nicht nur die.
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Toleranz ist übrigens auch kulturelle induziert

es geht nicht um Arroganz, sondenr leben und leben lassen. Und anstarren eines jungen Mädchens, welches sich nach seiner Kultur verhält, ist genauso daneben, wie der Bikini für den Ägypter. Deswegen muss man sich in der Mitte treffen und das geht nur über Kommunikation. Keine Kultur ist besser als die andere oder hat mehr Rechte.Und der Tolerante ist nicht imemr der Gelackmeierte,
beispielsweise sind z.B. amerikansche Unternehmen heute oder englische Eroberer damals nur dann erfolgreich (gewesen), wenn sie das Fremde, was sie vorfinden, akzeptieren. Am Schluss hat Coca-Cola eine Milliarde mehr, wenn akzeptiert wird, dass die Automaten nicht rot sein dürfen (weil rot im betreffenden Land eine unanständige Farbe ist) und England hatte das Commonwealth.Wer ist/war da der Gelackmeierte, weil er kulturelle Unterschiede akzeptiert hat?

@kar-el: Dein Traum vom kulturellen Nivelismus? Wie sieht das mit dem realistischen Frauenbild in der Region aus? Du meinst nicht, dass das von dem unsrigen abweicht? Im Klartext: Die Kleine lief in den Augen des Ägypters wie eine ***** rum. Dementsprechend hat er sie behandelt. Sie hat das aber provoziert. Genau wie auf der Kölner Domplatte. Das passiert halt, wenn man kulturelle Unterschiede ignoriert. Für Toleranz muss man den Intelekt und den Willen haben. Und zumindest letzteres spreche ich dem Einflussbereich des Islams ab. Da sie ihre Kultur der unseren überlegen fühlen, werden sie sich nicht ändern. Und da wir so tolerant sind, dehnt sich ihre Kultur auch bei uns aus. Aber vielleicht meinst du ja das mit angleichen. Dann hat sich das mit dem Bikini aber auch bei uns bald erledigt.
Und das ist vom mir jetzt nicht fremdenfeindlich gemeint. -
als 21Jährige bin ich bereits mit Bikini im Gepäck nach Ägypten geflogen - aber du weißt als älterer Mann (Ende 60?) bestimmt besser als ich, was 17jährige Mädels wollen...

Im übrigen reden wir hier von einem Strandhotel, oder hab' ich überlesen, dass sich der Pool in einer Moschee befand?
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@Malini sagte:
einen Bikini trägt "frau", um möglichst viel Sonne an die Haut zu lassen - das damit bestimmte Signale ausgesendet werden, ist allenfalls Wunschtraum der Männer...
Die kulturellen Unterschiede solltest du vielleicht lieber dem notgeilen ägyptischen "Herrn" erklären...
Satz 1 stammt bestimmt nicht von einer jungen und unbemannten Frau.
Satz 2: Es ist nicht die Aufgabe eines westeuropäischen Touristen, in welchem Reiseland auch immer den Einheimischen kulturelle Unterschiede zu erklären mit der Intention, ihre eigenen über Bord zu werfen. Ich verlange ja auch nicht von Chinesen, keine Hunde zu essen, weil Hunde in unserer Kultur keine Fleischlieferanten sind.Zu der 17-jährigen Touristin: In weiten Teilen der islamischen/arabischen Welt wäre sie in diesem Alter längst verheiratet.
Zu der 17-jährigen Touristin: In weiten Teilen der islamischen/arabischen Welt wäre sie in diesem Alter längst verheiratet.
Yep, und als Ägypterin würde sie vermutlich zu den 90 % gehören, die genitalverstümmelt sind.
Ist ja auch richtig so, irgendwie muss man den "unbemannten" Mädels das Hormonsausen ja auch austreiben!