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Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten

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  • freddohoF Offline
    freddohoF Offline
    freddoho
    schrieb am zuletzt editiert von
    #301

    Joachim Ringelnatz - Schenken

    Schenke groß und klein,
    Aber immer gediegen.
    Wenn die Bedachten
    Die Gaben wiegen,
    Sei dein Gewissen rein.

    Schenke herzlich und frei.
    Schenke dabei
    Was in dir wohnt
    An Meinung, Geschmack und Humor,
    So daß die eigene Freude zuvor
    Dich reichlich belohnt.

    Schenke mit Geist ohne List.
    Sei eingedenk,
    Daß dein Geschenk
    Du selber bist.

    ¸.•¨•☆
    ☆¸.•¨•☆ ☆¸.•¨•☆ !!! La vie est belle !!! ☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•

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    • ChereteC Offline
      ChereteC Offline
      Cherete
      schrieb am zuletzt editiert von
      #302

      @Alle: Danke!!!!

      @3Nicki Wie machst Du die Tomatensuppe denn? Wäre doch auch eine schicke Vorspeise für’s Weihnachtsmenue. Und sicherlich nicht so kalorienreich… Ich glaube, da interessieren sich alle für…

      Braten im Backofen? Ist das was für Dich? Ist stressfrei!!!!

      Dann guck‘ mal nach dem Schweizer Braten, Beitrag vom 25.11.1, Seite 62, im Thread Kochen im Ausland.

      Außerdem kommt folgender Braten immer sehr gut an, sowohl auf dem Buffet als auch im Menue.

      Senfbraten

      2 kg ausgelöstes Kotelettstück

      trocken tupfen, längs zur Mitte einschneiden, innen und außen mit

      Salz und Pfeffer

      würzen.

      4 Zwiebeln

      in Würfel hacken,

      1 Bund Petersilie

      hacken. Dies alles mit

      6 EL scharfen Senf

      ½ TL Basilikum

      ½ TL Majoran

      5 EL Öl

      vermischen, in das Fleisch füllen. Das Fleisch mit Fleischnadeln verschließen, in einer Auflaufform in den Backofen geben. Heißluft Stufe 3 oder Ober-/Unterhitze 180-200 C, pro cm 15 Minuten. Um die Höhe zu ermitteln, hebt man einfach das Fleisch an.

      Veränderung: 1 EL grünen Pfeffer mit zur Füllung geben.

      Wenn noch Füllung übrig ist das Fleisch auch von außen mit der Masse einreiben oder den Boden der Auflaufform damit bestreichen. Damit es nicht zu schwarz wird, rechtzeitig abdecken.

      Ich gehe mit Auflaufform zum Metzger, die Metzgerin passt mir den Braten rein und macht auch die Tasche hinein.

      Man rechnet im Schnitt 250 g pro Person, bei guten Essern auch 400g. Ich bin schon mit einem Pfund pro Gast gerade hingekommen… Scheint also geschmeckt zu haben.

      Dazu serviere ich gerne Pastorensalat (Der Schichtsalat ohne gekochten Schinken drunter…, Rezept folgt, wenn gewünscht).

      Gratin geht immer dazu, da der Braten ohne Sauce ist, empfiehlt sich das eh und dazu Salat (Kopf-, Gurken-, Bohnen, Sellerie, Blumenkohlsalat; was Du willst)

      Außerdem Kasseler mit Ananas im Ofen gegart, auch lecker. Dazu empfehle ich Krautsalat mit deftiger Sauce, also Nr. 2

      Krautsalat

      1 Weißkohl

      reiben, in eine große Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen.
      2 Minuten stehen lassen, stampfen, abschütten, etwas abkühlen lassen.
      Das Kraut auspressen.

      Rezept I:

      1 Zwiebel
      fein gehobelt
      1 Paprikaschote
      ebenfalls in feine Streifen geschnitten

      1 Tasse Essig
      1 Tasse Öl
      1 Tasse Zucker, evtl. einen Teil durch Süßstoff ersetzen
      1 EL Salz
      1 TL Senf
      aufkochen lassen, über den Salat schütten, Paprika und Zwiebel mit unterheben.

      Rezept II:

      8 EL ÖL
      2-3 EL Essig
      6-8 EL Zucker
      1,5 TL Salz
      Idealgewürz (Fuchs), oder eine andere Würzhilfe wie Fondor
      evtl. einen Hauch Muskat
      8 EL Mayonnaise
      8 EL Büchsenmilch
      etwas Ananassaft (Wenn Kasseler gemacht wird, ist eh die Büchse auf)

      LG

      Charlotte

      Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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      • ChereteC Offline
        ChereteC Offline
        Cherete
        schrieb am zuletzt editiert von
        #303

        Oder möchtest Du lieber einen klassischen Braten machen?

        Schnell geht Schweinefilet, im Ganzen gebraten, mit Basilikumsauce

        Ich brate das Filet immer ganz normal mit ordentlich Zwiebeln, mache ein braunes Sößchen dazu und schneide es in Stücke. Das finde ich saftiger als Medaillons, gebraten. Zur braunen Sauce reiche ich frische geschmorte Champignons.

        Und als zweite Sauce gibt es eben die Basilikumsauce. Danach verlangt meine family immer. Eine Mehlschwitze herstellen. Mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen, würzen (Salz, Pfeffer, Gemüsebrühpulver, etwas Zucker), gefrorenes Basilikum unterziehen. Ganz einfach , schmeckt aber -fast- jedem.

        Was ist denn mit Sauerbraten? Den solltest Du eine Woche vorher einlegen… Also spätestens morgen!

        @Moni

        Da ist was dran! Mein Mann fragte mich letztens, was ich mir wünsche:
        „Dich mit mehr Zeit.“, war meine Antwort.
        LG
        Charlotte

        Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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        • 3Nicki3 Offline
          3Nicki3 Offline
          3Nicki
          schrieb am zuletzt editiert von
          #304

          An alle herzlichen Dank für die Tipps, werde ich mir am Wochenende mal in Ruhe Gedanken machen! Ist sicher etwas dabei. Super wäre natürlich mit Sosse, kommt bei meinen Männern immer gut an!
           
          Meine Tomatensuppe unterscheidet sich sicher nicht sehr von den üblichen, kommt aber immer gut an, da leicht scharf.
           
          Ich poste die Tage mal noch meine Lieblingssuppe, Erbsensuppe mit viel Lauchzwiebeln und Ingwer. Erbsen hört sich erstmal nicht so toll an, aber die Suppe ist supereinfach und echt der Knaller 😄   Damit kann man als Vorspeise die Gäste wirklich überraschen.

          Tomatensuppe mit Kräutern

          je 2 Zwiebeln und Knoblauchzehen
          1 rote Chilischote
          500 g Tomaten
          2 EL gehacktes Basilikum
          1 EL gehackte Petersilie
          je 3 EL Olivenöl und Aceto Balsamico
          1/2 Dose passierte Tomaten
          600 ml Gemüsebrühe
          Salz, Tabasco (letzteres lass ich weg)
          3 EL Creme fraiche

          Zwiebeln und Knoblauch würfeln. Tomaten und Chilischote entkernen und in kleine Stücke schneiden. Alles im Olivenöl unter Rühren andünsten.

          Passierte Tomaten und Gemüsebrühe zugeben. Dann Basilikum, Petersilie und Balsamessig unterrühren. Mit Salz (und ev. Tabasco) abschmecken.

          Die Suppe bei mittlerer Hitze 20-25 min köcheln lassen. Anschliessend pürieren.

          Creme fraiche unterrühren und abschmecken.

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          • 3Nicki3 Offline
            3Nicki3 Offline
            3Nicki
            schrieb am zuletzt editiert von
            #305

            @ Charlotte
             
            Sauerbraten lieben wir und für diesen Sonntag habe ich schon einen bereit 😄   Meine 4 Männer wollen einfach jeden Sonntag Braten und ich mach das auch gerne. Habe ich irgendwie automatisch von meiner Mutter übernommen. 
            Das Schweinefilet mache ich ganz ähnlich, mit Champignons. Gab's vorgestern 😉   Die Basilikumsosse kenne ich nicht, werde ich mal probieren!
             
            Schönen Abend, ihr Lieben 💜

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            • ChereteC Offline
              ChereteC Offline
              Cherete
              schrieb am zuletzt editiert von
              #306

              Danke, Nicki!
               
              "Hat jemand von euch Chefköchinnen zufällig eine Idee bezüglich eines leckeren Bratens für Weihnachten? Habe die ganze Familie zu Besuch und dieses Jahr keine Lust, zwei Enten gleichzeitig zuzubereiten. Alternativ fällt mir aber nichts Adäquates ein.... Lamm fällt weg, Fisch ebenfalls. Wild mag ja auch nicht unbedingt jeder."
               
              Mhmh, tja, Schweine-und Rinderbraten gemischt (Gibt eine tolle Sauce) isst eigentlich jeder. Hatte ich schon häufig...
              Und was ist mit einem Puter? Da machst Du dann halt eine Sauce zu....
              Der reicht doch für acht Leute...
               
              Zum Rind fällt mir noch folgendes ein:
              Rinderbraten wie gewohnt zubereiten, mit Juliennes...
               
              2-3 EL Zucker
              1 Tasse frisch gepressten O-Saft
              1 Tasse Balsamessig, dunkel
              1 Glas grünes Pesto,
              eine Kelle vom Bratensud dazu.
               
              Dieses Rezept habe ich noch nicht getestet, ist ein Tipp von einer meinen sehr kreativen und lukullisch angehauchten Freundinnen. Auf die ist eigentlich immer Verlass. Aber da würde ich natürlich einen Test machen... Der vierte Advent steht ja vor der Türe.
              ...
              LG
              Charlotte

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              • freddohoF Offline
                freddohoF Offline
                freddoho
                schrieb am zuletzt editiert von
                #307

                3Nicki wrote:
                An alle herzlichen Dank für die Tipps, werde ich mir am Wochenende mal in Ruhe Gedanken machen! Ist sicher etwas dabei. Super wäre natürlich mit Sosse, kommt bei meinen Männern immer gut an!
                Zu dem Schweinefilet in Blätterteig passt sehr gut eine Sauce mit Pilzen  😉   oder wer's schmackhafter möchte auch eine Pfeffer-Sauce  🤪

                ¸.•¨•☆
                ☆¸.•¨•☆ ☆¸.•¨•☆ !!! La vie est belle !!! ☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•

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                  ChereteC Offline
                  Cherete
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #308

                  Moni,
                  wie machst Du das Scheinefilet im Blätterteig?

                  Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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                  • freddohoF Offline
                    freddohoF Offline
                    freddoho
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #309

                    Charlotte, hab ich schon ewig nicht mehr gemacht und hab das genaue Rezept jetzt nicht im Kopf, sorry. Morgen oder am Sonntag werd ich mal in meinen (französischen) Rezepten stöbern  😉

                    ¸.•¨•☆
                    ☆¸.•¨•☆ ☆¸.•¨•☆ !!! La vie est belle !!! ☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•

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                    • ChereteC Offline
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                      Cherete
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #310

                      Im voraus vielen Dank! Aber bitte übersetzen!
                      Ich hatte 4,5 Jahre Französisch-Unterricht in der Schule, da ist, glaube ich, nicht allzuviel hängen geblieben. Und Kochrezepte gehörten nicht zum Lehrpensum!

                      Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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                      • ChereteC Offline
                        ChereteC Offline
                        Cherete
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #311

                        Ein ganz schneller Nachtisch, den ich auch mal zu Weihnachten als Alternative servierte:

                        After Eight Creme

                        ½ P. After Eight (100 g)
                        im Wasserbad mit

                        1 EL Cognac
                        cremig rühren. Die Creme muss eine Konsistenz wie Honig haben.

                        250 ml frische gut gekühlte Sahne

                        schlagen, bis sie fest ist. Die Zutaten nun vorsichtig vermengen, die Sache wird wohl ziemlich flüssig. In Dessertschalen verteilen.
                        Keine Bange, nach dem Ruhen im Kühlschrank istt die Creme richtig! Mit After Eight und Zitronenmelisseblättchen ausdekorieren.

                        Diese Creme kam recht unterschiedlich an. Entweder ganz oder gar nicht. Ist aber wohl mit After Eight auch nicht anders, oder? Und bei zwei Desserts zur Auswahl war das alles andere als ein Problem.
                        LG
                        Charlotte

                        Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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                        • frische luftF Offline
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                          frische luft
                          Gesperrt
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #312
                          Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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                            freddoho
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #313

                            Hallo Rolf,
                             
                            tja, das ist klar  😉   Nur kam bei meinem noch so ne Art "Füllung" um das Schweinefilet herum 😛   Hab jetzt grad mal nach dem Rezept gesucht, jedoch unauffindbar   😅
                             
                            LG, Moni

                            ¸.•¨•☆
                            ☆¸.•¨•☆ ☆¸.•¨•☆ !!! La vie est belle !!! ☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•

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                              frische luftF Offline
                              frische luft
                              Gesperrt
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #314
                              Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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                                freddoho
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #315

                                Neee Rolf  😉 , aber ich hab jetzt gegoogelt und eins gefunden, dass meinem Rezept mehr oder weniger entspricht  🎧
                                 
                                SCHWEINEFILET IM BLÄTTERTEIG
                                 
                                 
                                Zutaten
                                 
                                1 Pck. Blätterteig (rechteckig)aus dem Frischeregal, fertig ausgerollt
                                 
                                600 g Schweinefilet
                                2 EL Öl
                                 
                                2 Zwiebeln
                                100 g Schinken, gekochter
                                2 TL Senf
                                250 g Champignons
                                Butter, zum Anbraten
                                Kräuter (Petersilie, Schnittlauch,Thymian....)
                                 
                                3 EL Sherry (da ich keinen Sherry im Haus hab, nehm ich da Weisswein)
                                 
                                1 Ei
                                 
                                 
                                 
                                Zubereitung
                                 
                                Schweinefilet scharf von allen Seiten anbraten, abkühlen lassen.

                                Zwiebeln, Schinken, Champignonwürfelchen in Butter andünsten, gehackte Kräuter und Sherry (bzw. Weisswein) zugeben und einkochen lassen. Die Masse soll relativ trocken sein. Vom Herd nehmen, Masse salzen, pfeffern und abkühlen lassen.

                                Den Blätterteig aufrollen und mit einem Teil der abgekühlten Masse in der Größe des Filets mittig bestreichen. Filet darauf legen und mit der restlichen Masse ummanteln. Blätterteigränder mit Eiweiß bestreichen und alles gut aufrollen bzw. einpacken. Rolle mit der Nahtstelle nach unten auf Backpapier legen, zwei Löcher hineinschneiden (damit der Dampf entweichen kann), mit Eigelb einpinseln und auf einem Blech bei 225° ca. 30 Min. backen.
                                 
                                Dazu kann man Gemüse und/oder Salat servieren, und für die Saucen-Liebhaber natürlich ein Sösschen dazu vorbereiten 😉

                                ¸.•¨•☆
                                ☆¸.•¨•☆ ☆¸.•¨•☆ !!! La vie est belle !!! ☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • freddohoF Offline
                                  freddohoF Offline
                                  freddoho
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #316

                                  Hab jetzt mal noch nach Saucen zu dem Schweinefilet im Blätterteig geschaut, und könnte mir gut die nachstehende vorstellen  🙂
                                   
                                   
                                  Orangen-Chili-Sauce
                                   
                                  50 g Schalotte(n), (gehackt)
                                  Chilischote(n), gehackt , Menge je nachGeschmack
                                  3 EL Sojasauce
                                  150 ml Orangensaft
                                  150 ml Fleischbrühe
                                  1 EL Saucenbinder
                                   
                                  Schalotten glasig dünsten. Chili zugeben und anschwitzen, dann mit Sojasauce und Orangensaft ablöschen. Bis zur Hälfte einkochen, dann Brühe zugießen, mit Saucenbinder aufkochen.

                                  ¸.•¨•☆
                                  ☆¸.•¨•☆ ☆¸.•¨•☆ !!! La vie est belle !!! ☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•☆☆¸.•¨•

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                                  • ChereteC Offline
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                                    Cherete
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #317

                                    Danke!!!!!
                                    Hört sich lecker an. Werde ich sicherlich - nach Weihnachten - probieren. Alice hat auch eines gepostet, beim Wochenendkochen. Schön, wie ihr mich unterstützt! Mein Mann profitiert von Eurem Einsatz. Der häusliche Frieden ist also gerettet!
                                    Quark, ist er auch so, aber trotzdem: irgendwie geht die Liebe auch durch den Magen!

                                    Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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                                      Reiselady
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #318

                                      Zum Thema Quark 😉 Ich habe hier auch noch ein schönes weihnachtliches Dessert:
                                       
                                      Orangen-Zimtstern-Creme
                                       
                                      (für 4 Pers.)
                                      300 g Joghurt, 300 g Quark, 200 g Mascarpone, 3 EL frisch gepresster Orangensaft, 2 EL Orangenlikör, 75 g Zucker, 1 P. Vanillezucker, 2 Messerspitzen Lebkuchengewürz zu einer Cerme verrühren.
                                       
                                      Von 24 kleinen Zimtsternen einige zur Deko beiseite legen. Die restlichen Zimtsterne zerbröseln und auf 4 Dessertscahlen verteilen. Darüber die Creme geben und mit den restlichen Zimtsternen dekorieren. Nach Belieben noch mit Orangenstücken oder Streifen der Schale von unbehandelten Orangen verzieren.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • ChereteC Offline
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                                        Cherete
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #319

                                        Ich wünsche einen schönen vierten Advent!

                                        Wie Weihnachten in unserer Familie gefeiert wurde

                                        In jeder Familie gibt es sicherlich weihnachtliche Traditionen. Wie geschmückt oder das Fest gestaltet wird oder was es zu essen gibt. So natürlich auch bei uns.

                                        Ich kaufte „in jungen Jahren“ Weihnachtsschmuck, wie ich es zuhause gewohnt war, in der klassischen Farbe Rot, dazu kombinierte ich - auch aus Kostengründen, man kann ja nicht alles auf einmal anschaffen - selbst gebastelte Strohsterne, gebackene Salzgebäck- und vergoldete Walnussanhänger. Und mit jedem Jahr kamen dann das eine oder andere schöne Stück dazu, nostalgische Pferdchen, wunderschöne Holzinstrumente, Rehkitze und vieles mehr. Mein „Weihnachtsschatz“ wuchs von Jahr zu Jahr. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, mal andere Farben auszuprobieren.

                                        Eine Kollegin feiert jedes Jahr am Heiligen Abend mit der ganzen sehr großen Familie - sie hat sechs Geschwister, alle verheiratet und mit Kindern gesegnet - bei den Eltern, und nie ohne Mamas Heringssalat! Das muss schon eine mordsmäßige Schüssel sein…
                                        Meine Freundin Anna macht seit etlichen Jahren immer wieder Raclette. Was anderes wäre für ihre ganze Familie einfach undenkbar.
                                        Freundin Sanne dagegen liebt es, gut zu essen und sich gar nicht erst zu stressen. Rinderfilet, ein Sößchen, Salat und Kroketten, Eiscreme, das ist ihr jährliches Programm.
                                        Bei meinem Mann gab es daheim immer ein gebratenes Kaninchen, welches der Schwiegervater alle Jahre wieder bei einem Kollegen schon Wochen vorher bestellte.
                                        Und bei meinen Großeltern mütterlicherseits gab es zum Leidwesen meiner Mutter immer Wild, da mein Opa Jäger war und dieses im Gegensatz zu Schwein oder Rind vom Metzger - vor allem in der schlechten Zeit - nichts kostete….

                                        Bei uns fand der Heilige Abend jahrelang wie folgt statt:
                                        Mein Mann fuhr nachmittags als erstes zum Friedhof zu seinem Papa. Dann holte er Schwimu und meine Eltern samt Dackeline ab.
                                        Ich hübschte mich in der Zeit an und kümmerte mich, wie schon seit fast zwei Tagen, weiter ums Essen und den gedeckten Tisch. Es sollte, wie in jedem Jahr, festlich und einfach besonders sein. Nicht ohne Weihnachtsmusik und „Hans-Joachim Kulenkampf liest Weihnachts-geschichten“ zu hören; der tschechische Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf WDR durfte natürlich auch nie fehlen, obwohl ich den Film eigentlich schon selbst synchronisieren könnte.
                                        Ich holte die Geschenke aus den Verstecken und verteilte sie im üppig geschmückten Weihnachtszimmer.
                                        Sanne meinte mal, das sei bei uns schlimmer als bei Leuten mit kleinen Kindern. Baum, Riesenkrippe, Dutzende Päckchen, Deko und Kerzen, überall und nirgends. Aber ganz ehrlich, vor allem unsere Mütter genossen offenbar den festlichen Rahmen. Und Papa war froh, selbst keinen Baum mehr ins Haus holen und schmücken zu müssen. Sein Bedarf war mit unserem also gedeckt, und Mama war trotz aller Pracht insgeheim doch erfreut, dass Papa nicht so viel Dreck ins Haus brachte. Die Tannennadeln fand man schließlich noch im Hochsommer. Wo die blöden Dinger sich aber auch immer versteckten… So „lohnte“ sich der ganze Aufwand für mich allemal!

                                        Kurz vor 18.00 Uhr, ehe die Familie eintrudelte, zündete ich etliche Kerzen und Teelichter an und machte wieder Weihnachtsmusik. Ich scheuchte alle Ankömmlinge aus der Küche an den gedeckten Tisch und servierte schließlich das (erste von drei) Festessen, zunächst eine Suppe und dann zwei „gut bürgerliche“ Hauptgänge, wegen Mamas und zugegeben auch meiner „Wildallergie“ und den sonstigen diversen Vorlieben und Antipathien meiner Familie. Danach wurde in der Küche klar Schiff gemacht. Und erst nach der „Pause“ wurden Desserts, Kaffee oder Digestif serviert. 
                                        Um die Sache noch festlicher zu gestalten, gab es auch schon mal was Besonderes zu trinken. 2006 haben wir z. B. von der Petersilienhochzeitsreise Blandy’s Sercial von Madeira mitgebracht. Und sogar meine Schwiegermutter, die dem Alkohol gar nichts abgewinnen kann, wollte die Spezialität von der „Sissi-Insel“ probieren. Auch zu einem Commandaria aus dem Kloster Kykko von Zypern konnte ich sie mal bewegen. Was aus dem Kloster kam, konnte ja nichts Schädliches oder Verwerfliches sein…. Und einen Kitron von der Insel Naxos gab es auch mal. Und extra für meinen Daddy einen Magno von seinem geliebten Teneriffa.
                                        Später klingelte irgendwann mal das Glöckchen, welches ich vor vielen Jahren extra für diesen Anlass kaufte, dann lief Stille Nacht - immer die Aufnahme von Carreras - und alle sangen mit. Es folgten die Weihnachtswünsche und schließlich wurde ausgepackt. Um es spannender zu machen, bekam jeder abwechselnd ein Geschenk angereicht. Das wurde dann schon mal ein abendfüllendes Programm. Und die Begeisterung meiner Familie über die Ideen, die ich zugegebenermaßen schon seit Monaten in die Tat umsetzte, erfüllte mich mit Stolz und Freude.

                                        Ende der 80er, zu Beginn unserer damals noch „wilden“ Ehe musste ich auch am Heiligen Abend noch arbeiten. Also kochte ich in der Adventszeit mal sonntags für meine Eltern, lud die Schwiegermutter an einem anderen Sonntag zum Adventskaffee ein, da Schwimu nun mal auf Süßes steht, zu Weihnachten wurden wir jedoch bekocht. Also fuhren mein Mann und ich jedes Jahr abwechselnd zu Eltern bzw. Schwiegereltern. Kamen wir dann am Heiligen Abend spät nach Hause, machten wir uns bettfein. Mein Mann öffnete ein Weinchen, ich bereitete im Weihnachtszimmer alles vor – und dann bimmelte das obligatorische Glöckchen – und die Bescherung fand statt, immer im Schlafanzug! Mein Mann vermisste diese Tradition später…

                                        Vor zwei Jahren wurde dann alles anders, da ich sehr krank wurde. Ich konnte meiner Familie leider nicht das bieten, was sie „gewohnt“ waren.
                                        „Kind, lass uns doch nächstes Jahr feiern.“, meinte mein Vater. Er meinte es gut, und wollte mich entlasten. Dennoch bestand ich darauf, dass der Heilige Abend wie immer bei uns stattfinden sollte. Es gab den prächtigsten Baum, den wir je hatten! Allerdings musste die Krippe im Sommerquartier bleiben, da meine Eltern nun ein neues Familienmitglied hatten, ein ganz junges Dackelchen. Sonst wäre Josef womöglich noch am Heiligen Abend geköpft worden und das Jesuskind folglich Halbwaise oder gar entführt.

                                        Also machte ich mich mal wieder auf in die Küche. Mein Mann unterstützte mich, wo er konnte; hatte er mir doch bei diesem „speziellen“ Essen schon mehrmals assistiert. Es gab nämlich das, was es am Heiligen Abend wohl in vielen Haushalten gibt und sowohl mein Mann als auch mein Vater auf einmal angeblich immer mal haben wollten (wovon ich vorher natürlich rein gar nichts wusste), nämlich Kartoffelsalat! Dazu Brot, Butter und Würstchen, Lachs und hart gekochte Eier…
                                        Oh Wunder, am Heiligen Abend mundete ganz offensichtlich allen. Und dies nicht nur mir zuliebe. Mein Vater war offenbar sehr zufrieden, erinnerte es ihn doch an Weihnachtsabende nach dem Krieg zuhause bei seiner Mutter und den Geschwistern, wovon er an diesem Abend auch auf wunderbare Art erzählte.
                                        Es war trotz aller Gegensätze zu den vorigen ein wunderschöner unvergesslicher Heiliger Abend! Leider war es das letzte Fest seiner Art. Deswegen bleibt es mir ganz besonders in Erinnerung.

                                        Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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                                          Cherete
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                                          #320

                                          Reiselady wrote:
                                          Zum Thema Quark 😉 Ich habe hier auch noch ein schönes weihnachtliches Dessert:
                                           
                                          Orangen-Zimtstern-Creme

                                          Na, wenn  das nicht pfiffig ist!

                                          Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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